Wolfgang Schreiber - but the winner will be DIE SOLARENERGIE

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Der hartnäckige Pionier der solaren Mobilität sieht sich seit der ersten Stunde mit Widerständen konfrontiert, die der konsequenten Nutzung der Solarenergie im Wege stehen. Die offiziellen Statements der Politik, das fossile und atomare Zeitalter zu beenden und in das der Erneuerbaren Energien überführen zu wollen, sieht er in der Realität stark behindert. Die Marktwirtschaft, gedankenloses Mitläufertum sowie die Neigung, Problemlösungen in die Zukunft zu verschieben, sind die eigentlichen Antagonisten. Dabei wird die Macht der Energie-Konzerne über die Politik und den sich nur oberflächlich interessierenden und manipulierbaren Bürger offensichtlich.
Der Leser erhält eine andere Perspektive über die zeitlichen Abläufe auf unserem Planeten. Das absehbare Ende der «fossilen» Episode und die unvermeidliche dauerhafte Hinwendung zur Sonne wird daraus erkennbar. Parallelen zu geschichtlichen Ereignissen werden gezogen und gezeigt: Mainstreams können auch ihr abruptes Ende finden.
Der Autor bedient sich lustvoll aus seinem Arsenal an Werkzeugen: Nüchterne Sachlichkeit bei den Fakten, feine und auch bittere Ironie bei Skurrilem, trockener Humor wenn's gar nicht anders geht, Florett beim offenen Streit und gezielt geworfene Handgranaten auf die Bastionen geistig Kasernierter. Also eine kurzweilige Auseinandersetzung mit dem drängendsten Problem unseres Planeten.
Die Lektorin hat noch eine andere Perspektive zu diesem Buch: «… wie die Sonne die ganze Welt mit Licht und Energie bescheint, hast Du die wesentlichen Themen des Lebens bestrahlt und mit Sachverstand und menschlicher Wärme in erhellenden Zusammenhang gebracht!»

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Das Auto

Anmaßung

Eigentlich reizt schon der Begriff „Auto“ zum Widerspruch. Dieser Begriff beginnt gleich mit zwei Frechheiten: der Okkupation und der Täuschung.

Das aus dem griechischen „autós“ (selbst) eingedeutschte Wort „Auto“ wird in Kombination mit den Worten -biografie, -didakt, -gramm, -graph, -kratie, -mat, -mobil, -nomie, -pilot, -suggestion und womöglich weiteren verwendet. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden mit dem Begriff „Auto“ aber alle Kombinationen außer „Automobil“ ausgeschlossen. „Auto“ steht für den Lärm- und CO2-emittierenden Kasten mit den vier Gummirädern. Mit „Auto“ werden damit alle anderen Wortkombinationen okkupiert. Außer Deutsch bedienen sich noch weitere Sprachen z.B. Italienisch, Niederländisch, Finnisch, Ungarisch und wahrscheinlich noch weitere dieses Synonyms.

Aus den Wortkombinationen Ochsenkarren, Hundeschlitten, Pferdedroschke, Solarmobil etc. geht eindeutig hervor, welche Energie das jeweilige Gefährt bewegt. Das Automobil, das Auto, ist nach allgemeinem Sprachgebrauch also ein Fahrzeug, das sich ohne Einsatz von Tieren oder anderen Energieträgern aus eigenem Antrieb von selbst bewegt. Das ist eine Täuschung. Für das Auto wären daher eigentlich Begriffe wie Ölmobil, Benzinkutsche, Dieselkarren o.Ä. korrekt.

Die Behauptung „das Auto bewegt sich von selbst“ suggeriert das Idealbild eines Mobils und hat in allen Alterskreisen den absoluten Durchgriff. Selbst Kleinkinder bringen nach „Mama“ und „Papa“ am flottesten „Auto“ über die Lippen. Von der Bahre bis zum Säugling sind wir durchdrungen von diesem Begriff, dem sich offensichtlich kein Mensch entziehen kann, außer – nach bisherigen Erkenntnissen – im embryonalen Zustand.

Die Schaffung des Begriffes „Auto“ ist einer der erfolgreichsten Werbegags, der nun bereits seit 100 Jahren den Markt beherrscht. Der Begriff scheint strategisch geplant zu sein. Soviel Weitblick sollte man aber diesem Industriezweig doch nicht attestieren, das wäre zu viel der Ehre. Schließlich sind alle anderen durch das Auto ausgelösten Nebenwirkungen nicht gerade von großer Weitsicht geprägt.

Historie

Anfang des letzten Jahrhunderts fuhren auf unseren Straßen mehr Autos mit Elektromotoren als mit Verbrennungsmotoren. Dann entdeckte man das Öl als die vermeintlich ideale Energiequelle. Es entwickelte sich eine verhängnisvolle Ölsucht, die nicht nur die Batterieforschung in einen 100-jährigen Tiefschlaf versetzte, sondern auch die Ansprüche an ein Alltagsmobil ins Kraut schießen ließ und letztendlich auch die Außenpolitik einiger Staaten maßgeblich bestimmte.

Als äußeres Indiz denke man nur mal an die Rambo-Visagen der Sprit saufenden Sport Utilitiy Vehicles (SUVs), die mit ihrem Gewicht von mehr als 1500 kg in der Regel nur eine umgekehrt proportionale Masse menschlicher Vernunft transportieren. Weiterhin hat sich gerade in den letzten Jahren der cw-Wert aus dem Marketing-Gewäsch verabschiedet. Statt dessen versuchen die Firmen mit optischen Gags sich gegenseitig den Rang abzulaufen. Der gegenwärtige Hype mit den gedrungenen Heckpartien, die Bulligkeit suggerieren und es kaum noch erlauben, ungehindert rückwärts zu schauen, demonstrieren dies eindeutig. Manche Stoßstangen werden in der Mitte unterbrochen und mit Ingolstädter Reiz-Mustern bestückt, die im Rückspiegel geradezu Furcht einflößend wirken (Universität St. Gallen: „Die Front des Audi A7 strahlt eine „abweisende Brutalität” aus“).

Wissenschaftler der University of California fanden heraus, dass Fahrer von großen, teuren Autos sich rüpelhafter im Straßenverkehr verhielten als die Fahrer kleiner, billiger Fahrzeuge (►Vorfahrt). Alter und Geschlecht spielten dabei keine Rolle. Aus der Psychologie ist auch bekannt, dass Menschen die Frontpartien der Autos mit bestimmten Charakterzügen verbinden. Diese Auto-„Gesichter“ können durchaus Eigenschaften wie aggressiv, grimmig, dominant und angriffslustig, aber auch kindlich, weiblich und freundlich zum Ausdruck bringen. Und da sich der Mensch gerne mit seinem Auto identifiziert, ist es nicht ganz aus der Luft gegriffen, über die Frontpartie des Autos auch auf einige Neigungen des Besitzers zu schließen. Sicher ist, dass mit der Frontpartie auf andere Verkehrsteilnehmer ein gewisser Eindruck erzielt wird. Daher sind auch ganze Designergruppen der Autoindustrie damit beschäftigt, mit welchem Gesichtsausdruck sie ihre Modelle auf andere Autofahrer wirken lassen wollen. So trägt der Mercedes SL 65 AMG männliche, durchaus grimmige Züge und erinnert, wie auch andere Modelle, an Darth Vader, den Bösewicht aus der Science-Fiction-Reihe „Star Wars”. (Kleine Kinder haben sogar Angst vor solchen Fahrzeugen!) Dagegen wirkt z.B. das Elektro-Auto Mitsubishi i-MIEV mit seinem Babyface im Straßenverkehr friedlich und zurückhaltend. Wir brauchen keineaggressiven Roboter-Visagen aus „Star Wars“,sondernAuto-Physiognomien, die Freundlichkeit ausstrahlen und auslösen. Ich vermisse die schönen Formen der 60er und 70er Jahre.

100 Jahre lang hat die uns eingravierte derzeitige technische Lösung Auto - фото 1

100 Jahre lang hat die – uns eingravierte – derzeitige technische Lösung „Auto“ das Denken bestimmt. Die Ansprüche an das Auto sind durch die Möglichkeiten (Reichweite, Geschwindigkeit, Sitzplätze etc.) vorgestanzt. Man stelle sich vor, die ersten Autos wären mit kleinen Atomreaktoren bestückt gewesen (was 1950 von FORD tatsächlich angedacht wurde). Alle fünf Jahre wäre mal ein Austausch der Brennstäbe erforderlich gewesen, das heißt, das Auto hätte praktisch über eine unbegrenzte Reichweite verfügt. Die daraus resultierenden Wünsche hätten wahrscheinlich Mega-SUVs hervorgebracht. Ein Benzinauto, wie unser heutiges, wäre dagegen vollkommen chancenlos gewesen. Ähnlich verhält es sich mit der Substitution des „Autos“ durch ein solarbetriebenes E-Mobil. Es ist daher angebracht, dass das Denken wieder die technische Lösung bestimmt.

Wie bereits vor 20 Jahren verfügt ein PersonenKraftWagen (PKW) über 5 Sitzplätze, ist aber mit durchschnittlich 1,2 Personen besetzt. Er hat eine Spitzengeschwindigkeit bis 200 km/h und kämpft sich in der Stadt mit einer mittleren Geschwindigkeit von ~30 km/h durch. Er hat eine Reichweite von 600 km, fährt aber nur 35 km täglich. Das Fahrzeug fährt eine Stunde am Tag und steht 23 Stunden am Straßenrand – und ist daher eigentlich ein „Stehzeug“. Die Ansprüche orientieren sich an den Extremwerten und nicht an den faktisch benötigten Eigenschaften eines PKWs (►Geschwindigkeit).

Auch schon vor 20 Jahren gab es Absichtserklärungen, ausgelöst durch die langsam dämmernden Erkenntnisse über Endlichkeit der Ressourcen und Klimaschädlichkeit der Verbrennungsmotoren, bessere Lösungen zu finden. Reihenweise wurden staatlich geförderte Modelle vorgestellt und spekulative Versuchsreihen durchgeführt.

Der Elektromobil-Großversuch auf Rügen im Jahr 1995 – gefördert durch das damalige Bundesministerium für Bildung und Forschung – brachte Erkenntnisse wie „höchste CO2-Reduktion mit Strom aus erneuerbaren Energien“ – elementare Erkenntnisse, nur halt steinalt. Das war's dann auch. Und die Kosten? Na ja.

Das Elektroauto BMW E1 wurde mit einer auf ~300°C hochgeheizten Natrium-Schwefel-Batterie ausgestattet, die bereits über Nacht durch Abstrahlverluste große Teile ihrer Kapazität verlor. Zumindest war das eine großartige Werbekampagne, die die „Niere“ am Frontgrill kurzfristig ökologisch erscheinen ließ.

Die Ende der 80er Jahre neu konzipierte A-Klasse von Daimler wurde mit einem Sandwichboden versehen. In diesem Raum sollten später Batterien oder Brennstoffzellen (Umwandlung chemischer Stoffe in elektrische Energie) untergebracht werden. Über die Absprachen zwischen der Autolobby und Regierung kann man nur mutmaßen. Fakt ist: Daraus wurde kein Elektroauto. Allerdings diente es vielen anderen Konzernen als Vorlage beim Wettbewerb: Wer baut die höchsten Autos mit der meisten Luft darin?

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