Stefan Hoffmann - Die Pastorin und der Punk
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Ich habe schon so ziemlich alles mitgemacht, was Frauen betrifft. Von kürzeren Bekanntschaften hin zu einer längeren platonischen Beziehung, einigen One-Night-Stands bis hin zu etlichen Selbstexperimenten an meinem Körper, wobei ich mir in der Fantasie den Körper diverser amerikanischer Filmschauspielerinnen vorstellte. Zuletzt war es immer Cameron Diaz.
Eine längere, feste Beziehung zu einer Frau – nein, die hab ich noch nie gehabt. Ob ich dazu überhaupt in der Lage wäre, vermag ich nicht zu sagen. Zumindest komme ich als Single nicht so schnell in Verlegenheit, eifersüchtig auf jemanden zu werden, denn ich kann verdammt eifersüchtig werden. Heute würde mir eine Frau wie die der Jugendliebe Elvira völlig reichen. Die Kunst der schönen Worte war mir nicht von Anfang an gegeben. Zunächst einmal bekam ich von Gott nur ein Sixpack in die Wiege gelegt, was sich später im talentierten Biertrinken zu Buche schlug. Kurz zu meinem Bruder. Mein älterer Bruder hatte als Kind ein ganz besonderes Talent. Er quälte mich immer mit Muskelreiten, sodass er meinte, diese außergewöhnliche Begabung später in einen Beruf umzuwandeln. Heute ist er Polizist. Er hat sich aber nun mittlerweile darauf spezialisiert, im Raum Düsseldorf Rauschgiftorgien von südamerikanischen Diplomatenfrauen hochgehen zu lassen.
Meine Heimat
Ich erzähl euch nun ein wenig darüber, wo ich wohne. Es handelt sich hierbei um das Rheinland. Streng genommen gibt es nur zwei bedeutende Städte im Rheinland: Köln und Düsseldorf. In Köln sieht das Bier der Farbe her aus wie Pferdepisse, es nennt sich Kölsch. In Düsseldorf hingegen sieht es eher aus wie fäkalienverseuchtes Abwasser. Dort nennt es sich Alt. Mein bester Freund Meisen schwört auf Alt. Elvira stand mehr auf Kölsch. Ich mag beides. Der Preis der Biere ist gleich. Eins steht jedoch fest: Ob Köln oder Düsseldorf – der Ostdeutsche sieht da eh keinen großen Unterschied. Besoffen wird er (ohne Frage) in beiden Städten – ob mit Kölsch oder Alt.
Wohnen tue ich genau in Dormagen, ebenfalls einer Stadt am Rhein, wo sich triumphale Siege der Handballmannschaft und Störfälle eines großen Chemieunternehmens in etwa die Waage halten. Beides gleichzeitig kommt zum Glück aber selten vor ...
Dormagen wird zudem vom Altbieräquator durchkreuzt, der gleichzeitig den feindlich gesinnten Kölnern und Düsseldorfern als eine Art Sicherheitszone dient. Dennoch kommt es hie und da zu verbalen Auseinandersetzungen. Meistens auf Schützenfesten. Allerdings beschränken sich diese Wortgefechte größtenteils nur darauf, welches Wasser denn eher für eine schwache Blase sorgt: Kölsch oder Alt.
Im Jahre 2033 wird es in Folge einer gigantischen Erdplattenverschiebung zur Verschmelzung von Köln und Düsseldorf kommen. Alles, was bislang dazwischen lag, wird im Erdboden versinken – bis auf die Dormagener Christuskirche. Diese neu entstandene Metropole wird dann Düln genannt und das dort gebraute Bier wird eine Mischung von Kölsch und Alt sein. So findet zusammen, was zusammengehört. Das Bier wird dann entweder Költ oder Alsch heißen. Da man sich jedoch wieder nicht einig wird, kommt es erneut zu einer Schlacht bei Worringen ...
Das Opfer
17.03.2004 Mittwoch
17.22 Uhr
Wer ist diese Frau auf dem Bild in der örtlichen Lokalzeitung? Der unschuldige Gesichtsausdruck gefällt mir. Ihr hellblondes Haar steht etwas im Kontrast zu der weiten schwarzen Robe, die sie umhüllt. Zu diesem unerotischen Umhang, wo man wirklich schwer raten muss, welche Figur sich darunter verbirgt, kommt zu meinem Leidwesen ferner dazu, dass ein fast überdimensionaler Blumenstrauß mir den Blick auf ihren oberen Brustbereich verwehrt. Dieses wiederum lässt, was die Frage nach ihrer Körbchengröße betrifft, einiges an Spekulationen zu. Im Artikel stellt man sie als Frau Sybille Specht vor, die neue evangelische Pastorin in einem auswärtigen Bezirk. Stellt sich mir nur die Frage, ob bei so viel Unschuld der Heiligenschein wegretuschiert wurde. Hätte sie statt dem Blumenstrauß eine Harfe in der Hand, käme das meiner Vorstellung von einem Englein ziemlich nahe. Störend finde ich nur das Brillengestell, von dem ich nicht gerade begeistert bin. Aber Mängel dieser Art lassen sich bei einem Besuch bei Monsieur Fielmann schnell beseitigen. Trotzdem, alles im allem eine knipswürdige Erscheinung.
Mir kommt so der Gedanke, mal am Sonntag den Gottesdienst aufzusuchen und der Braut Christi fachspezifische Fragen zu stellen. Über den Alkohol. Ist ein Vollrausch erlaubt? Weshalb ist sechs-sechs-sechs die Zahl des Teufels?
Oder zum Beispiel, wann gesunder Sex aufhört und sündige Unzucht anfängt. Was ist dran an dem Spruch: Frischer Liebeswille durch die Anti-Baby-Pille. Wie sieht die Kirche das? Heutzutage boomt ja die Porno-Industrie gewaltig, während die Kirche fast Konkurs anmelden muss. Sympathisanten des christlichen Glaubens unterstützen jedoch teilweise beide Institutionen. Man überlegt es sich zweimal, ob man Geld für ein Hilfsprojekt spenden soll, scheut aber anderseits nicht die sofortige finanzielle Investition, um die geile Gina Wild mal in Aktion zu sehen.
Vielleicht kommt dem Papst die goldige Idee, den einfallslosen Politikern mal vorzuschlagen, beim Verkauf von Sexartikeln oder beim Besuch eines Bordells eine steuerliche Abgabe an die Kirche zu erzwingen. So hätte wilde Sexgier noch einen positiven Nebeneffekt. Auch ausgefallene Sexpraktiken sollten auf diese Weise besteuert werden. Zum Beispiel müsste die Domina bluten und pro Peitschenhieb einen Euro an die Kirche überweisen. Ich sage euch, wäre ich eine sexuell abartig veranlagte Kreatur, die zudem auf Jungfrauen steht, ich würde Hausmeister in einem katholischen Frauenkloster werden. Ich hätte einen Haufen potenzieller Opfer und würde mich zudem vor dieser Steuer drücken.
Kommunikation
Kommunikation ist das Zauberwort in der heutigen Zeit. Gut ist sie, wenn sie offen und ehrlich geführt wird. Ist dies nicht der Fall, führt das zur Täuschung und Irreführung. Kommunikation kann man heute mittels verschiedener neuzeitlicher Erfindungen wunderbar betreiben. Zum Beispiel mit Handy oder Internet. Meine Mutter pflegt immer zu sagen: Kindchen, warst du schon wieder im Internetz? Tja, Mütter haben eben alle so ihre Schwierigkeiten. Sie können nicht wirklich Fremdwörter in ihren Sprachschatz aufnehmen, bekommen krasse Probleme bei der Bedienung von revolutionären Erfindungen der Mikroelektronik und der Computertechnik. Darüber hinaus werden in ihren Augen ihre eigenen Kinder nie erwachsen.
Den Chatroom im Internet halte ich persönlich für die schlechteste Art der Kommunikation. Es kommt mir dort so vor wie nach dem Turmbau zu Babel, als Gott den Menschen die Sprache verwirrte. Meiner Meinung nach ist der Chatroom ein Ort, wo sich zerstreute Menschen Gleichgesinnte aus aller Welt treffen können.
Eine tolle Sache ist jedoch die E-Mail. Ich bin total begeistert von dieser Möglichkeit der Kommunikation. Teilweise weiß man zwar nicht genau, wem man da oder wer einem da eine Mail zuschickt, aber das ist ja auch gerade der Reiz. Extra für partnersuchende Singles gibt es die Dating-Cafés im World Wide Web, dem Internet, so eine Art moderne Partner-Vermittlungsagentur.
Die Erfolgsquote für eine spätere Heirat halte ich auch bei Bekanntschaften im Net für recht gering. Meistens sieht es dann so aus, dass jemand aus Süddeutschland jemand anderen aus Norddeutschland kennenlernt und man sich nach interessantem, vielversprechenden Gedankenaustausch treffen möchte, obwohl man gar nicht weiß, wie der andere genau aussieht. Der Partner fürs Leben scheint gefunden zu sein. Man schickt zwar dem anderen ein Foto mit einem netten Gesicht drauf, aber dass das jedoch vor über 20 Jahren aufgenommen worden ist, gibt man nicht preis. Zudem werden die 33 Kilo Übergewicht verschwiegen, die man sich vor lauter Singlefrust in den letzten Jahren so angefuttert hat.
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