Edgar Wallace - Der goldene Hades

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Frank Alwin, Schauspieler im Coliseum Majestic Theatre, und sein Freund Wilbur Smith, der erfolgreichste Ermittler des New Yorker Polizeipräsidiums, sind einem mysteriösen Fall auf der Spur. Miss Bertram, die Tochter eines stadtbekannten Millionärs, hat unwissentlich Falschgeld in Umlauf gebracht. Wer steckt dahinter?
Spannende Unterhaltung vom Großmeister der Kriminalliteratur.

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»Ach, das ist der berüchtigte Higgins-Mord«, erwiderte Alwin atemlos.

Wilbur nickte ernst.

»Ja, der berüchtigte Higgins-Mord.«

»Und hast du weitere Banknoten in der Wohnung entdeckt?«

»Nein. Wir wollten den Mann unter Anklage stellen, diesen Mord verübt zu haben, aber es fiel ihm nicht schwer, ein Alibi beizubringen. Er war in einer Spielhölle gewesen und hatte dort zu viel getrunken. Um ein Uhr hatte ihn der Polizist auf der Straße gefunden; zehn Minuten nach zwei wurde der Mord verübt. Ausnahmsweise war es möglich, diesen Zeitpunkt so genau festzustellen. Der Schuss, mit dem die arme Frau niedergestreckt wurde, war aus nächster Nähe abgegeben worden und hatte solche Durchschlagskraft gehabt, daß er noch einen Wecker auf dem Nachttisch traf und dadurch zum Stehen brachte. Die Zeiger standen auf zehn Minuten nach zwei.«

Die beiden saßen sich eine Weile schweigend gegenüber und sahen sich an. Die Unterhaltung der Gäste und das Klappern von Geschirr klang Frank Alwin in den Ohren, und plötzlich kam ihm zum Bewusstsein, daß auch er in Gefahr schwebte.

»Ich verstehe«, sagte er langsam. »Alle Leute, die mit diesen gestempelten Banknoten in Berührung kommen, wurden ...«

»Überfallen«, versetzte der Detektiv. »Und aus diesem Grund werde ich dich heute Abend auch nicht aus den Augen lassen, Frank.«

Die beiden waren seit vielen Jahren miteinander befreundet. Frank Alwin war Schauspieler im Coliseum-Majestic-Theater, und dem Detektiv Wilbur Smith war es gelungen, mehr Verbrecher zu fassen als irgendein anderer Angestellter des Polizeipräsidiums.

Frank Alwin hatte während des Krieges drei Jahre lang im Geheimen Nachrichtendienst gedient, und wenn er nicht ein so glänzender Schauspieler gewesen wäre und ein so großes Vermögen besessen hätte, würde er sich bei der Polizei mindestens ebenso ausgezeichnet haben wie sein Freund.

»Mir ist die ganze Sache unheimlich«, sagte Alwin nach einer Weile. »Wer war denn eigentlich dieser Pluto?«

»Der Gott der Unterwelt. Ich habe herausgebracht, daß es tatsächlich auch heutzutage noch überspannte Leute gibt, die ihn verehren. Man müßte einmal in einem Lexikon genau nachsehen, welche Rolle er in der antiken Mythologie gespielt hat.«

In diesem Augenblick trat ein Kellner an den Tisch.

»Mr. Alwin, Sie werden am Telefon verlangt.«

Frank erhob sich, und der Detektiv wollte ihm folgen.

»Mach dir nur keine unnötigen Sorgen«, lachte Frank. »Die werden mich durchs Telefon nicht erschießen können. Und auf keinen Fall bekommen sie das Geld, da du es ja selbst in der Tasche hast.«

Zwei Minuten vergingen, und Frank Alwin kehrte nicht zurück.

Nach fünf Minuten wurde Wilbur unruhig und winkte einem Kellner.

»Gehen Sie einmal in die Vorhalle und sehen Sie nach, ob Mr. Alwin noch in der Telefonzelle ist.«

Der Mann kam kurz darauf wieder zurück.

»Mr. Alwin ist nicht dort.«

»Zum Teufel, was soll denn das heißen? Er ist nicht dort?«

Wilbur Smith sprang auf, stieß hastig den Stuhl zur Seite und lief in die große Halle. Der Portier an der Tür sagte, er hätte nicht beobachtet, daß Mr. Alwin hinausgegangen wäre. In den letzten fünf Minuten war er allerdings nicht auf seinem Posten gewesen. Dagegen hatte er draußen ein Auto gesehen, das vor dem Hoteleingang wartete. Bei seiner Rückkehr war es verschwunden.

Wilbur Smith eilte auf die verlassene Straße hinaus, aber obwohl er sich nach allen Seiten umschaute, konnte er doch niemand sehen. Der Hoteleingang wurde von zwei großen Bogenlampen hell erleuchtet. Am Rand des Gehsteigs sah Wilbur etwas liegen, ging darauf zu, bückte sich und hob es auf. Es war Franks Hut, zusammengeballt und feucht. Der Detektiv trug ihn näher ans Licht – ein Blick genügte ihm. Mit einer Hand hatte er das Innere berührt, und als er sie herauszog, war sie rot von Blut.

3

Stufen. Zwei Stufen – drei Stufen – vier Stufen – noch einmal vier Stufen. Treppenabsatz. Umdrehen. Eine Stufe – zwei Stufen – drei Stufen – vier Stufen – im ganzen elf Stufen – Treppenabsatz – nein, das war das Ende der Treppe.

Ein Schlüssel drehte sich, und wahrscheinlich öffnete sich eine Tür. Kalte, etwas muffige Luft wehte heraus, dann ging es weiter.

Frank Alwin kam das nach und nach zum Bewusstsein, oder wenigstens zum Halbbewusstsein, während sie ihn die Treppe hinuntertrugen. Seine Gedanken arbeiteten noch nicht vollkommen richtig, sonst hätte er nicht erst bei zwei zu zählen angefangen; sein Kopf schmerzte entsetzlich, und sein Gesicht war verklebt, als ob ihm jemand eine Gummilösung ins Gesicht gegossen hätte. Als er sich rühren wollte, fühlte er einen stechenden Schmerz im Arm, der vom Handgelenk bis zum Ellbogen brannte. Aber der Kopf war das schlimmste. Die Pulse in den Schläfen hämmerten; es war ihm, als ob sein Schädel in der Mitte durchgesägt worden sei und sich nun die beiden Hälften aneinander rieben. Die Qual war fast unerträglich. Am liebsten hätte er laut aufgeschrien, aber im Unterbewusstsein hatte er das Empfinden, daß er schweigen mußte. Er fühlte, daß ihn seine Träger mit der äußersten Sorgfalt behandelten und schließlich auf ein Bett legten.

Sprungfedermatratze, feuchtes Kissen, stellte er in Gedanken fest.

Eine elektrische Lampe wurde angedreht, und das blendendweiße Licht nach der absoluten Dunkelheit verursachte ihm noch größere Kopfschmerzen. Er stöhnte, drehte sich auf die andere Seite und stöhnte dann noch lauter.

»Donnerwetter«, sagte jemand. »Sieh dir einmal meinen Rock an. Blutflecken kann man niemals richtig auswaschen. Ich muß das Stück verbrennen. Es war auch zu blöd, daß wir ihn niederschlugen und hierherbrachten. Warum haben wir ihn nicht einfach auf der Straße liegenlassen?«

»Weil Rosie recht hat«, antwortete ein anderer.

Seine Stimme klang tiefer und unfreundlich.

»Rosie!« erwiderte der erste und lachte verächtlich.

Frank Alwin wunderte sich, wer wohl Rosie sein mochte. Trotz seiner großen Schmerzen dachte er nach.

Er besann sich jetzt, daß er aus dem Restaurant hinausgegangen war, weil, weil ... es fiel ihm im Augenblick nicht ein, warum er auf die Straße getreten war. Nur eine ungefähre Erinnerung der späteren Ereignisse war ihm geblieben. Auf jeden Fall lag er nun hier auf dem Bett, und er lebte noch – das war immerhin etwas. Aber die beiden hatten doch eben von Rosie gesprochen ...

»Ich sage dir, Rosie hatte recht«, sagte der Mann mit der rauen Stimme. »Dieser Smith ist der gefährlichste Kerl in New York, und wir haben alle Ursache, uns vor ihm in acht zu nehmen.«

»Und wie ist es mit Peter Corelly?« fragte der erste wieder.

Der zweite schwieg. Er schien sich die Sache zu überlegen.

»Peter Corelly?« erwiderte er nach einer langen Pause. »Selbstverständlich ist Peter Corelly gefährlich, aber Wilbur Smith würde ihn nicht zur Bearbeitung desselben Falles heranziehen. Außerdem ist es wohl eine viel zu schwierige Sache für Peter Corelly.«

Wieder trat eine Pause ein, und Alwin hörte, daß sich jemand die Hände wusch. Der Mann sang auch leise ein Lied. Es ist merkwürdig, daß die Leute anfangen zu singen, wenn irgendwo ein Wasserhahn läuft.

»Aber das ist doch alles nur Annahme«, meinte der erste wieder, und seine Stimme klang noch verächtlicher als vorher. »Rosie glaubt doch nicht, daß Wilbur Smith die Verfolgung aufgibt, wenn sein Freund in Gefahr ist? Und wie soll er überhaupt davon erfahren, daß wir ihn nicht gleich umgebracht haben? Rosie sagte, wir würden zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, aber bis jetzt haben wir noch nicht einmal eine Fliege erwischt Dieser armselige Tropf hat doch das Geld nicht, und er lebt!«

Wieder ein langes Schweigen.

»Ja«, brummte der andere, »das scheint so zu sein. Vielleicht müssen wir unseren Plan ändern. Hat er wirklich gesagt, daß er Smith das Geld übergab? Vielleicht war er auch so benommen, daß er nicht wußte, was er redete.«

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