Billy Remie - Der verborgene Erbe

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Der Finale 5. Band der Reihe!
Die Zeit ist gekommen, die Zeit des letzten Widerstands. Gemeinsam mit seinem neuen Gefährten, Cohen, setzt Desiderius alles daran, seine Heimat vor der drohenden Dunkelheit zu bewahren. Doch während er sein Leben im Kampf gegen die Dämonen riskiert, und für seine neue Liebe seine alten Überzeugungen noch einmal überdenkt, ist sein geliebter Prinz längst von den Toten auferstanden. Wexmell ist am Leben!
Beide glauben, einander durch den Tod verloren zu haben, und schlagen verschiedene Richtungen ein. Desiderius beugt das Knie vor einem neuen König, und Wexmell baut eine Streitmacht auf, um seine Heimat zu befreien. Werden sie am Ende wieder zusammenfinden? Und ist ihre Liebe stark genug, diesen Schicksalsschlag zu überstehen? Möglicherweise gibt es für Desiderius kein Weg mehr zurück, da sein Herz längst nur noch für Cohen schlägt …

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Die kleine Maus schien skeptisch. Sigha nickte ihrem Sohn zu, der seine Schwester an die Hand nahm und sie mit sich zog, dabei beruhigend auf sie einredete.

Rahff sah ihnen nach und sagte nachdenklich: »Er ist ein tapferer kleiner Bursche. Klug. Stark. Beschützt schon jetzt seine Schwester.«

»Er kommt nach mir.« Es bereitete Sigha Freude, den König zu reizen, indem sie ihren Kindern nur Eigenschaften ihrer eigenen, unbedeutenden Bauersfamilie zusprach, statt zuzulassen, dass Rahff behauptete, Marks könnte nach seinen Vorfahren kommen.

König Rahff ging nicht darauf ein. Er sah Sigha an, doch seine harschen Worte richteten sich an seine Männer: »Lasst uns allein!«

Ohne das geringste Zögern wurde der gebellte Befehl befolgt. Doch Sigha war sich sicher, dass sie vor der Tür ihre Position bezogen.

»Ein einfaches Bitten darum, mit mir zu sprechen, hätte vollkommen genügt!«, sagte sie, nachdem sie alleine waren. Sie hasste die zur Schaustellung von Macht, wie Rahff sie gerade präsentiert hatte.

Sie wandte ihm den Rücken zu und trat an eine Kommode, um sich stark verdünnten Wein einzuschenken. »Sollen meine Kinder denken, sie müssten fürchten, Ihr könntet mir etwas antun?«

»Der Feind steht fast vor unseren Toren, deine Kinder werden sich demnächst noch vor sehr viel mehr fürchten, sie sollten sich also daran gewöhnen, in Angst um dein Leben zu leben«, konterte Rahff. Seine Stimme klang kratzig, rau, als hätte er eine Erkältung. Sein Körper war noch schwach, wie Sigha feststellte.

Mit einem sardonischen Grinsen nahm sie einen Schluck aus ihrem Kelch, wohlwissend, dass er es nicht sah. Es erfüllte sie mit Freude, den Mann leiden zu sehen, der nicht gestattet hatte, dass sie und Raaks sich vermählten.

Der König ging steifen Schrittes zu einer rotgepolsterten Liege und nahm Platz.

»Cohen wird nicht zurückkommen.«

Sigha stellte den Weinkelch ab und drehte sich zu ihm um. »Ich weiß.«

Sie hatte ihn ja gewarnt.

»Du hattest Recht«, gestand der König ein und blickte zu ihr auf. »Cohen ist ein Verräter der Krone, bald wird es das ganze Land wissen. Und das bringt mich zu meinem Anliegen.«

Sigha beschlich ein äußerst unbehagliches Gefühl, das in der Magengrube begann und sich über ihre Brust hinweg ausbreitete.

»Ich will dich auch gar nicht lange aufhalten«, Rahff stemmte die Hände auf die strammen Schenkel und hievte sich hoch, »deshalb komme ich gleich zum wesentlichen Grund meines Besuchs.«

Sigha sah ihm stumm entgegen, nicht willens, das Geschehen zu akzeptieren.

»Du kennst die Gesetze, Sigha«, sagte der König gefühlskalt, »die Familie eines Verräters ereilt dieselbe Strafe wie ihn.«

»Ihr wollt mich hinrichten?« Sigha machte drei lange Schritte auf ihn zu, das schmale Kinn trotzig emporgehoben. »Und meine Kinder? Wozu? Cohens Verrat kann ihm erst dann angehängt werden, wenn es Beweise dafür gibt. Doch Cohen ist und bleibt verschollen. Alles, was wir haben, ist Eure Geschichte-«

»Ich bin dein verfluchter König!«, brüllte Rahff so laut und erbost, dass es Sigha fast von den Füßen fegte. Mit großen Augen taumelte sie einen Schritt zurück, unwillkürlich fasste sie sich an den leicht gewölbten Leib, als wollte sie das Kind darin beschützen.

Rahff war kein unbeherrschter Mann, und so wütend hatte sie ihn noch nie aus der Haut fahren sehen.

Tiefdurchatmend kniff sich Rahff ins Nasenbein und suchte nach Beherrschung.

»Die Kirche drängt, dich und deine Kinder im Kerker einzusperren. Sie sehen noch eine Notwendigkeit in euren Leben, sei es nur, um Cohen herzulocken«, erklärte Rahff schließlich etwas ruhiger.

Sigha atmete laut aus und rieb sich die enge Kehle. Angst schnürte ihr die Luft ab.

Wäre sie doch nur geflohen!

»Aber ich sagte, nein.«

Überrascht blickte sie auf, direkt in Rahffs Augen.

»Ich erkläre es dir jetzt nur einmal, also hör mir genau zu«, sagte er drohend und macht einige Schritte auf sie zu, bis sie gegen die Kommode mit dem Wein darauf stieß und ihm nicht mehr entwischen konnte. »Da Cohen ein Verräter ist, habe ich keinen Erben mehr, dem ich die Krone überlassen könnte, da deine Kinder als Verräter gelten. Die Schavellens lecken sich bereits die Finger nach dem Thron, sie können mein Ableben kaum erwarten. Und ich nehme doch stark an, dass du ebenso wenig wie ich möchtest, dass eines Tages Cocoun mit seinem dürren Arsch auf dem Thron Nohvas sitzt.«

Niemand könnte das tatsächlich wollen, Cocoun war ein verwöhnter Bengel, der sadistischen Spaß an Folter und Morden hatte.

»Du bist die einzige Frau, die mir Enkel geschenkt hat«, fuhr Rahff leise fort, »Marks ist der letzte Erbe meiner Blutlinie.«

Sigha begann allmählich zu verstehen …

»Mir und dir bleibt jetzt nichts Anderes übrig. Du willst deine Kinder beschützen, und ich das Fortbestehen meiner Blutlinie. Du wirst meine Frau, Sigha. Damit ich Marks zum Erben ernennen kann, oder Cohens ungeborenes Kind, sollte es ein Junge sein, oder um …«

Rahff brachte den Satz zwar nicht zu Ende, doch seine Augen glitten überdeutlich an Sighas Körper hinab.

Oder um eigene Kinder mit ihr zu zeugen.

Sigha schluckte, ihr wurde schlecht. Trotzdem brachte sie einen trotzigen Blick zustande, angewidert lehnte sie sich vor ihm zurück. »Nur über meine Leiche!«

»Willst du lieber mit Ilsa und Marks im Kerker sitzen?«, fragte Rahff. »Denk doch mal nach, ich hielt dich eigentlich für klüger, du kleine, aufmüpfige Ziege. Du könntest die Mutter des neuen Herrschers sein. Ihn beeinflussen.«

So wie er gerade versuchte, sie zu beeinflussen?

So ein Mensch war sie nicht.

»Und alles, was ich dafür tun muss, ist die Beine für Euch breit zu machen, sobald das Kind eures Sohnes geboren wurde«, konterte sie hasserfüllt.

Rahff lächelte kalt, er legte seine große Hand über ihren Bauch und drückte sanft die Rundung. »Noch bevor es geboren wird«, korrigierte Rahff finster grinsend.

Sigha sah ihn starr an, die Farbe wich aus ihrem Gesicht.

Es klopfte an der Tür, doch das brachte den König nicht dazu, von ihr Abstand zu nehmen.

»Jetzt nicht!«, bellte er.

»Der Gesandte aus Gino ist eingetroffen, Eure Hoheit, Ihr batet darum, umgehend informiert zu werden, wenn er angekommen ist«, entschuldigte sich die Wache.

Rahff richtete sich etwas auf, er nahm die Hand von Sighas Körper, woraufhin sie die Luft aus ihren Lungen entweichen ließ.

Seltsam, sie hatte nicht bemerkt, wie sie den Atem angehalten hatte.

»Nun denn, dringende Angelegenheiten warten auf mich.« Er musterte sie noch einmal gründlich. »Wenn der nächste Vollmond am Himmel steht, findet die Vermählung statt. Es versteht sich von selbst, dass ich dich bis dorthin überwachen lasse. Deine Kinder darfst du danach wieder in die Arme schließen, versprochen.«

»Cohen ist mein Gatte, Ihr könnt mich nicht …«

»Ich bin der König«, zischte er drohend, »ich kann, meine Liebe, und ich werde. Und wenn ich jede verheiratete Frau auf dieser Welt zu meiner eigenen machen will, so werde ich es tun, weil es mein gutes Recht ist!«

Sigha schwieg verzweifelt.

»Und du tätest gut daran, deinen Trotz zu unterbinden, Liebling . Zum Wohle deiner Kinder!«, drohte er ihr.

Er drehte sich um und stampfte zur Tür. Sie blieb mit abgeschnürter Kehle bei der Kommode zurück und sackte haltlos dagegen.

»Ach und«, der König blieb noch einmal an der Tür stehen und drehte sich mit einem süffisanten Grinsen zu ihr um, »bevor du sinnlos in den Wald spazierst, um den Rat der Hexen einzuholen …«

Leichenblass sah sie ihn an.

Woher wusste er …?

»… ich habe die dreckigen Ketzerinnen von meinen Rittern in den Kerker sperren lassen, falls du sie aufsuchen willst.«

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