Olaf Falley - Im Bann der Traumfänger

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Freya und Baldur sind Zwillinge. Ihre Mutter ist eine Hexe. Sie leben am Rande eines ausgedehnten Waldes, irgendwann in einem längst vergangenen Zeitalter. Bei einem Überfall werden die Kinder voneinander und auch von ihrer Mutter getrennt.
Das Buch handelt von der Suche der Kinder, aber auch von einer uralten Prophezeiung, in deren Mittelpunkt die Zwillinge zu stehen scheinen. Sie müssen viele Abenteuer bestehen und treffen auf ihren Pfaden die seltsamsten Geschöpfe, die ihnen helfen…oder schaden wollen.

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Mit sehr viel Glück und mit Hilfe ihrer Fähigkeiten gelang es ihr, zu ihren Schwestern zurückzukehren, nur um festzustellen, dass diese sich entschlossen hatten, den Kampf gegen den Baaliel-Kult gar nicht erst aufzunehmen.

Die Schwesternschaft war total zerstritten. Ein Teil war der Meinung, dass es doch egal sei, welchen Gott die Menschen anbeteten. Es sei nur wichtig, die Kontrolle über alles Leben zu behalten. Hilda führte diese Gruppe an.

Der Rest der Hexen hatte sich um die vorsichtige Sonja gescharrt. Sie betrachteten das Verhalten ihrer Schwestern als Verrat an den Göttern. Sie befürworteten einen Rückzug der Schwesternschaft, ein Leben fern der Menschen um des eigenen Überlebens willen.

Sonja war es auch, die Gerdas Schwangerschaft feststellte und alle Schwestern an die alte Prophezeiung erinnerte.

„Am Anbeginn der Zeit wurden den Göttern zwei Kinder geboren, Sol und Mani.

Als die Götter die unvergleichliche Schönheit der Kinder sahen, beschlossen sie, sie zu Hütern des Wertvollsten zu machen, welches je erschaffen wurde, der Sonne und des Mondes. Und so kam es, das Sol die Wagenführerin des Streitwagens der Sonne wurde, während ihr Bruder Mani den Wagen des Mondes lenkt. Aber Ve, der Gott des Übels, wurde eifersüchtig. Er erschuf zwei finstere Kreaturen, die er den Kindern hinterjagte, die Wölfe Skalli und Hati.

Skalli verfolgt den von Sol gelenkten Sonnenwagen, sein Bruder Hati jagt dem Mondwagen hinterher. Am Ende aller Tage wird Hati den Wagen Manis einholen und den Mond verschlingen. Das Blut des Mondes wird auf die Sonne spritzen und diese für sehr lange Zeit verdunkeln. Das wird das Ende allen Lebens sein.

Doch sagt die Legende, dass einst einer Wissenden zwei Kinder geboren werden, die das Ende der Welt verhindern können. Es werden, ebenso wie Sol und Mani, Zwillinge von unvergleichlicher Schönheit sein.

Die Mutter wird die Kinder in Zeiten größter Not empfangen und für viele Jahre sicher in ihrem Leib verwahren. Wenn die Zeit gekommen ist, wird sie gebären.“

Und so war es geschehen. Gerda hatte ihre Schwestern verlassen, um ihr eigenes Leben zu führen. Sie lebte viele Leben an vielen Orten. Immer wenn ihr jeweiliger Lebensgefährte starb, wusste sie, dass es an der Zeit war, weiterzuwandern. Als sie schließlich Arnulf kennen lernte, begann Ansgars Samen Früchte zu tragen. Gerda brachte die Zwillinge Freya und Baldur zur Welt, benannt nach den alten Göttern. Arnulf glaubte bis zuletzt, der Vater zu sein. In gewisser Weise war er es auch. Schließlich zog er sie gemeinsam mit Gerda groß und schenkte ihnen seine Liebe.

Der Regen tropfte von den Blättern auf Gerdas Gesicht. Das Geräusch der fallenden Tropfen bildete einen eigenen Rhythmus, gerade so, als wollten sie ihr eine Botschaft vermitteln. Eine leicht verständliche Botschaft für jene, die bereit waren, zu verstehen. Und Gerda war bereit. Ganz vorsichtig bildeten sich in ihrem Kopf Worte aus dem Takt des Regens. Worte, deren Bedeutung sie einst kannte, gesprochen von einer kindlichen Stimme, ähnlich der ihres Sohnes.

Es war wirklich Baldurs Stimme, die zu ihr sprach. Und auch die Worte erkannte sie:

„ Mutter wach auf. Bitte, du musst aufwachen.“

Zaghaft öffnete Gerda ihre Augen und stellte überrascht fest, dass es gar nicht regnete. Es waren Baldurs Tränen, die wie eine Sturzflut auf ihr Gesicht heruntertropften. Fassungslos starrte Gerda ihren Sohn an, unfähig, das Chaos hinter ihrer Stirn zu ordnen.

„Oh, du bist munter. Das ist gut.“

Das hässliche Gesicht einer alten Frau schob sich in ihr Blickfeld.

“Wir dachten schon, du würdest nie wieder erwachen.“

„Bist du das, Rosa?“

Ungläubig betrachtete Gerda das Gesicht der Alten.

„Wo kommst du denn so plötzlich her? Hast du den Traumfänger gesehen? Es war schrecklich. Ich hätte nie geglaubt, dass sie zurückkehren würden.“

„Nun hol doch erst einmal Luft, Kindchen“ sagte eine zweite Stimme hinter Gerda. Selbst, wenn sie die Stimme nicht erkannt hätte, wären doch keine Zweifel an der Identität der Besitzerin aufgekommen. Es gab nur eine Schwester, die sie ständig „Täubchen“ oder „Kindchen“ genannt hatte.

„Hilda!“

Dieses eine Wort war eine Feststellung, ein Aufschrei und eine Frage gleichermaßen. Langsam richtete Gerda sich auf.

„Das dürfte eine interessante Geschichte werden. Doch zunächst…“

Sie stand auf und ging zu ihrem Sohn, der sich, noch immer weinend, neben den toten Nils gekauert hatte.

„..gibt es nichts Interessanteres als meinen geliebten Baldur.“ Sie nahm ihn fest in ihre Arme.

6.

„Es ist wahrlich seltsam, euch zusammen anzutreffen.“

Gerda hatte ein Feuer entfacht, über dem ein großer Kessel hing. Neben Wurzeln und Gemüse schwammen auch große Fleischstücken in dem verlockend duftenden Eintopf.

Nils hätte sicher nichts dagegen gehabt.

„Bei unserer letzten Begegnung wart ihr total zerstritten. Eigentlich hatte ich erwartet, dass ihr einander umbringen würdet, so unversöhnlich, wie ihr auftratet.“

„Es ist viel geschehen seitdem. Alles begann mit dem Streit über unsere weitere Vorgehensweise und das damit verbundene Zerwürfnis unserer Gemeinschaft. Eine Zeitlang hatte es den Anschein, als wären Hilda und ihre Anhänger bereit, ihre Macht um jeden Preis zu verteidigen.“

„Ihr habt in mir immer die Böse gesehen.“

Verdrossen stocherte Hilda im Feuer herum.

„War ja auch ganz praktisch. Die Oberste des Ordens befiehlt, und die armen Schwestern müssen diese schrecklichen Befehle ausführen. Das hat euer Gewissen doch immer beruhigt, oder?“

„Ich kann deinen Zynismus verstehen, aber er hilft uns im Moment nicht weiter. Es stimmt, dass wir alle dachten, Hilda würde unseren Orden in den Untergang führen, aber am Ende war es Sonja. Die ängstliche, übervorsichtige Sonja.“

Verbitterung überzog das ohnehin schon unansehnliche Gesicht Rosas.

„Als uns klar wurde, dass du nicht zu uns zurückkehren würdest, begannen wir uns ernsthaft mit der Prophezeiung auseinanderzusetzen. Wir redeten viele Tage und stritten ebenso viele Nächte über die Bedeutung des Gesagten. Hilda vertrat die Meinung, dass wir dich und deine ungeborenen Kinder beschützen müssen, da sie es einst sein werden, die das Ende verhindern, während Sonja der Ansicht war, es sei Blasphemie, dass sich zwei Kinder den Willen der Götter widersetzen.“

„Wir versuchten Sonjas Anhänger zu überzeugen, dass die Kinder, indem sie die Prophezeiung erfüllen, lediglich dem Willen eines Gottes zuwiderhandelten, der sich gegen alle anderen Götter gestellt hatte.“

Hilda war aufgestanden. Ihre Stimme zitterte vor Zorn.

„Aber Sonja argumentierte, dass es verboten sei, sich in irgendeiner Weise in das Handeln der Götter einzumischen. Als ob wir das nicht schon immer machen würden. Unser Krieg gegen die Traumfänger war auch eine Einmischung, da wir mit ihm die alte Ordnung zerstörten.“

„Und zur Strafe nahmen uns die Götter die Macht.“

Gerda verzog verächtlich die Mundwinkel.

„Eine milde Strafe angesichts des aufrührerischen Verbrechens“

„Am Ende spaltete sich die Schwesternschaft in drei Gruppen.“

Hilda blieb stehen und starrte in das Feuer.

„Auf der einen Seite Sonja und ihre Anhänger, die den größeren Teil unserer Vereinigung bildeten. Auf der anderen Seite ich mit meinen Getreuen, leider nur eine Minderheit. Alle unentschlossenen Schwestern sammelten sich unter Rosas Führung. Sie versuchte, bis zum Schluss zu vermitteln.“

„Ich hatte wirklich geglaubt, wir wären in der Lage, durch argumentieren unsere Unstimmigkeiten beizulegen. Bis es zum offenen Bruch kam. Eines Abends erklärte Sonja, dass sie mit ihrer Gruppe am nächsten Morgen aufbrechen würde, um ein neues Leben zu beginnen. Sie wollten nichts mehr mit uns gemein haben, in der Hoffnung, der Strafe der Götter, die unweigerlich über uns hereinbrechen würde, zu entgehen.“

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