K. D. Beyer - Der Nashornkäfer

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Worum geht es?
Eine Geschichte, die ihren Ursprung in der Vergangenheit hat.
Eine Frau, die an ihrem Leben als Witwe zu zerbrechen droht, schöpft neuen Lebensmut, bevor die Wahrheit sie erneut in den Abgrund zieht..
Wer soll dieses Buch lesen?
Nichts für Neurotiker!
Die Story zieht alle Register des modernen Wahnsinns.
Was macht es spannend und einfach unwiderstehlich?
Was hat ein Nashornkäfer mit der digitalen Welt verloren?
Und wieso ist das Leben, umgeben von künstlicher Intelligenz, so langweilig?

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„Und was hast du nun vor, mein liebes Alien? Willst du die Weltherrschaft an dich reißen und alle zwingen, enge schwarz weiß gestreifte Leggings zu tragen?“ Ramona war immer wieder aufs Neue davon überrascht wie zwei so ungleiche Frauen wie Helena und Molly Schwestern sein konnten.

„Nichts besonderes, ich habe endlich mal meinen Kleiderschrank aufgeräumt. Dabei sind seltsame Fummel ans Tageslicht gekommen, an die ich mich gar nicht mehr erinnern kann. Viel zu schade, zum wegwerfen! Was noch passt, ziehe ich an und zwar nach dem Zufallsprinzip mit geschlossenen Augen. Dabei kommen wirklich sehr aparte Kombinationen zusammen. Gestern hatte ich eine gelbe Latzhose an mit einem übergroßen löcherigen Pulli und riesengroßem Halsausschnitt. War ein bisschen kalt. Aber das Lila wirkte wirklich bombastisch zur Hose gewirkt …“

Helena blickte mit einem schwärmerischen Augenaufschlag zur Decke.

„Welche Schuhe?“

Ramona blickte besorgt auch Helenas Stelzenbeine.

„Gummistiefel – so kurze, regenbogenbunte Gummistiefel …“ Helena grinste und Ramona zeigte ihr den Vogel.

Helena hatte wahrscheinlich seit Jahren nichts anderes mehr eingekauft als Kostüme, Hosenanzüge und weiße Kittel fürs Labor.

Sie war das absolute Gegenteil ihrer Schwester. Während Molly ihr Leben in vollen Zügen genoss und viel und gerne feierte und sich verwöhnen ließ, arbeitet ihre Schwester Tag und Nacht.

Niemand wusste so genau, was Helena eigentlich machte und es fragte auch schon längst niemand danach.

Wenn Helena in Ramonas Café aufkreuzte, dann meist mit anderen Geschäftsleuten. Dann war sie zwar freundlich, aber trotzdem ziemlich kurz angebunden und schien kein Interesse an einem Gespräch zu haben. Mit ernsten Mienen diskutierte sie mit ihren Kollegen und Geschäftspartnern und schnell waren alle dann auch wieder draußen.

„Warst du damit schon bei Molly? Ich glaube, die schwarze Witwe könnte ein bisschen Farbe in ihrem Leben gebrauchen!“

Helena wurde ernst und schüttelte mit ernster Miene den Kopf.

„Wegen Molly bin ich hier. Ich kann jetzt unmöglich länger hier bleiben. Kannst du ein bisschen auf die Kleine aufpassen?“

Ramona starrte sie entsetzt an.

Helena wich Ramonas Blick aus.

„Molly will mich nicht mehr sehen. Wir haben uns gestritten. Sie hat mich aus ihrer Bude rausgeschmissen, nur weil ich gewagt habe, ihr zu sagen, dass ihr barsches, abweisendes Verhalten Fred auch nicht wieder lebendig macht …“

Kapitel 6

Wieso mischten sich plötzlich so viele fremde Menschen in ihr Leben ein? Alle schienen bestens über den frühen Tod ihres Mannes informiert zu sein. Während für Molly die letzte Zeit so surreal erschien Der Arzt, der Pfarrer, der Bestatter, der Totengräber, ihr völlig unbekannte Kollegen, Freunde und Verwandte von Fred und jetzt auch noch ihre Schwester. Alle suchten den Kontakt zu ihr und redeten auf sie ein. Molly war verwirrt über diese Anteilnahme.

Schlaflos geisterte sie durch das Haus.

Der Wecker auf Freds Nachttischchen war kaputt. Er war irgendwann einfach stehen geblieben. Gedankenlos nahm Molly den kleinen, alten Reisewecker in ihre Hände.

In besonders hilflosen Momenten wie diesen wünschte Molly sich, sie hätte damals in ihrer Panik nicht den Notruf gewählt. Es wäre besser gewesen, sie hätte sich einfach neben Fred gelegt. Dabei hätte sie still und ruhig beobachten können, wie das Blut langsam aus ihren Adern fließt.

Molly wäre einiges erspart geblieben.

Molly hasste plötzlich alles, was sie vorher besonders liebte. Wieso hatte Fred sie verlassen, ohne um Erlaubnis zu fragen? Wieso klingelte ständig das Telefon und stellte Fragen auf die sie keine Antwort wusste?

Vor nicht allzu langer Zeit hatten sie Silberhochzeit gefeiert.

Wieso war seine Lebensuhr abgelaufen und ihre nicht?

Molly verhedderte sich wieder in ihren Gedanken: „Es gibt Taucheruhren, Standuhren, Bahnhofsuhren. Kuckucksuhren, Sanduhren … Alle messen etwas, was es angeblich gibt: die Zeit. Das Herz bestimmt den Takt der Lebensuhr und bleibt manchmal ohne Grund, ohne Ankündigung, einfach stehen. Mag mein Herzschlag noch so eng mit dem Herzschlag eines anderen verbunden sein, nichts bringt dieses erloschene Uhrwerk wieder zurück in seinen Takt. Wie die kaputte Standuhr, die im Wohnzimmer einen Ehrenplatz bekommen hat.“

Molly machte sich auf den Weg ins Wohnzimmer. Sie wollte sehen, ob sie noch da war, Großmutters Uhr.

Der große Zeiger stand auf der 12, der kleine Zeiger zeigte auf die 7.

Mollys Blick fiel auf den kleinen, alten Wecker in ihrer rechten Hand.

Schreiend packte sie ihn und schleuderte ihn zum offenen Fenster hinaus.

Es war 7 Uhr an einem vielversprechenden Frühlingstag.

Sie vergaß einzukaufen, zu essen und in kürzester Zeit magerte sie besorgniserregend ab. Dürr und hager, wie eine Vogelscheuche, erschien sie auf der Beerdigung am Arm ihrer Schwester und ihrer Tochter. Von der gesamten Zeremonie schien sie nichts mitzubekommen. Sie bewegte sich wie in Trance und sprach kein einziges Wort.

Niemand konnte sich vorstellen, welches Vakuum, Fred hinterlassen würde und Molly schien sich im freien Fall zu befinden.

Manchmal wachte sie nachts auf, schweißgebadet und voller Panik.

An ihre Träume konnte Molly sich nie erinnern. Aber sie mussten schrecklich sein. Was, wenn Fred nie der Mensch gewesen war, für den sie ihn all die Jahre gehalten hatte? Sie würde es niemals erfahren.

Vielleicht war er ein Monster, ein Scheusal, ein Dämon, der sie belogen und betrogen hatte?

Trost fand Molly im Medizinschränkchen, das gleich neben der Türe im Badezimmer hing.

Die Ärzte hatten sie bestens versorgt und verdienten gut an ihr und ihrer tiefen, nicht enden wollenden, tiefen Trauer.

„Molly, irgendwann bist du so verbiestert und verbittert, dass sich niemand mehr für dich interessiert. Du bist wie eine böse, alte Hexe! Nicht die anderen sind herzlos und aggressiv, sondern du selbst!“

Molly starrte ihre Schwester verständnislos und mit offenem Mund an. Wie konnte sie es wagen, so mit ihr zu reden?

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