K. D. Beyer - Der Nashornkäfer

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Worum geht es?
Eine Geschichte, die ihren Ursprung in der Vergangenheit hat.
Eine Frau, die an ihrem Leben als Witwe zu zerbrechen droht, schöpft neuen Lebensmut, bevor die Wahrheit sie erneut in den Abgrund zieht..
Wer soll dieses Buch lesen?
Nichts für Neurotiker!
Die Story zieht alle Register des modernen Wahnsinns.
Was macht es spannend und einfach unwiderstehlich?
Was hat ein Nashornkäfer mit der digitalen Welt verloren?
Und wieso ist das Leben, umgeben von künstlicher Intelligenz, so langweilig?

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Schnell hatte Helena sich an die Marienkäferlarven, Spinnen und Ameisen gewöhnt, mit denen sie nachts ihr Zelt teilte. Es war nur noch wichtig, wo sie abends ihre Zelte aufschlagen konnten und wo es etwas zu essen gab. Zu essen gab es im Überfluss und es hatte sich herumgesprochen, dass eine Gruppen von Verrückten unterwegs war. Interessierte Bürger stellten ihre Wiesen zur Verfügung und waren stolz darauf, die „Rocker“, wie sie freundliche genannt wurden, zu beherbergen.

Die „Rocker“ waren wie Helena: Menschen, auf der Suche nach der Zeit, dem einfachen Leben und der Ehrlichkeit.

Sie wollten das Leben wieder mit all ihren Sinnen erleben. Das fiel ihnen von Tag zu Tag leichter und Helena war schockiert darüber, wie stark der Alltag, mit all seinen Pflichten und Verabredungen, sie in einen eiskalten Roboter verwandelt hatte.

Eine kurze Nachricht ihrer Nichte riss Helena aus ihrer neugewonnenen Freiheit und beendete ihre unbeschwerte Motorradfahrer-Idylle äußerst unromantisch.

Kapitel 3

Flo wachte auf.

Mit geschlossenen Augen lag sie da und dachte nach.

Heute war mal wieder einer dieser dunkelschwarzen Tage, an denen die Gedanken frisch aus der Geisterbahn entflohen zu sein schienen. Wenn draußen dabei auch noch die Sonnte schien, war dies für sie besonders schlimm.

Denn ihre unterirdische Stimmung konnte unmöglich etwas mit dem heiteren Wetter zu tun haben, sondern einzig und alleine mit seinem verkorksten Leben.

„Was wäre gewesen, wenn ich damals …!“ Früher hätte sie vielleicht noch Weichen für ein anderes Leben stellen können. Vielleicht hätte sie noch vor zehn Jahren eine Chance gehabt. Doch nun war es zu spät. Nun gab es kein Entrinnen mehr.

Sie saß in der Falle.

Und dort hockte sie nicht alleine.

Im Schlepptau hatte sie, außer ihrer Vergangenheit, eine demente Mutter, einen depressiven Ehemann und abwesende Kinder, die sich nur meldeten, wenn sie Geld oder ihr Auto brauchten.

„Hey, morgen wirst du 55!“ Molly hatte sie gestern an das lästige, bevorstehende Datum erinnert.

Flo hatte im Garten Unkraut gejätet.

Sie hatte Molly gar nicht bemerkt. Sie hatte sich offensichtlich mal wieder heimlich an den niedrigen Zaun geschlichen, der ihre Gärten trennte.

Flo wischte sich mit dem Handrücken eine Strähne aus dem Gesicht. Sie schluckte, denn es war ihr tatsächlich gelungen, nicht an Morgen zu denken. Mit aller Macht hatte sie versucht, die Bedeutung des morgigen Tages zu verdrängen.

„Wieso hast du mich eigentlich nicht eingeladen zu deinem rauschenden Fest?“

„Molly, ich bitte dich! Welches rauschende Fest?“

„Ach Schäfchen“, Molly rollte die Augen, „kannst du dich nicht mehr an Magdalenas Party im letzten Jahr erinnern?“

Flo konnte sich sehr gut an die peinliche Gartenparty erinnern und winkte dankend ab. Die Feier war sehr feucht-fröhlich verlaufen und in einem Anflug von Hoffnung und Zuversicht, hatte Flo verkündet, ihren nächsten Geburtstag auch mal wieder zu feiern. Damals ahnte sie noch nicht, dass das Belastende in ihrem Leben noch schlimmer wurde.

„Und was machst du dann so – morgen?“

„Heute Kuchen backen, morgen Kuchen ins Büro transportieren – hoffentlich geht das auf dem Fahrrad und abends mit Fritz und den Kindern essen gehen.“

„Wie langweilig!“

„… und spießig! Ja genau – bei uns geht es nun mal sterbenslangweilig zu und spießig zu …!“

„… nicht wie bei euch in eurem feinen Schloss!“, fügte sie für sich in Gedanken hinzu und schloss die Augen. Flo wirkte ruhig und gefasst, aber insgeheim schäumte sie vor Wut über die unsensible Molly.

Eigentlich war diese Molly ja auch gar nicht ihre Freundin!

Molly war eigentlich überhaupt noch nie ihre Freundin gewesen, sondern nur eine neugierige, nervige Nachbarin!

Es fehlte nicht viel und Flo hätte ihr die kleine Hacke an den Kopf geworfen.

Instinktiv schien Molly die drohende Gefahr zu wittern. Sie trat den Rückzug an und machte sich mit einem leise gehauchten „Bis bald …!“ schnell in Richtung ihres überdimensionalen Komposthaufens, dem am anderen Ende des Gartens lag, vom Acker.

Mollys gellender Schrei ging durch Mark und Bein und Flo sprang schreiend aus ihrem Bett.

Kapitel 4

„Frau Moll, ich muss Sie doch sehr bitten …!“

Molly wollte nicht hören, um was dieser alberne Lackaffe in seinem schwarzen Anzug sie bitten musste. Sie war rasend vor Trauer und Wut!

Was hatte dieser Totengräber ihr denn schon zu sagen?

Sie war nicht freiwillig hier!

Am liebsten hätte sie alles kurz und klein geschlagen.

Molly war auf das Regal vor ihren Augen los gegangen, wie ein wilder Stier auf sein rotes Tuch und hatte in einem Anfall von Zerstörungswurt und Verzweiflung sämtliche Exponate von den Regalen gefegt.

Der schwarze Mann redete sanft auf Molly ein. Schließlich war es dann doch sein beruhigender Tonfall, der sie endlich zur erschöpft zusammenbrechen ließ und nicht die Tatsache, dass sie durch den heftigen Schlag auf den Kopf außer Gefecht gesetzt wurde.

Eine dünne Blutspur lief Molly über die Stirn und Nase.

Blut tropfte auf den Parkettfußboden und hinterließ hässliche Spuren.

Bestürzt schaute Molly auf ihre Blutstropfen und die am Boden liegenden Attrappen. Zum Glück waren die meisten Urnen nur aus Plastik und bis auf eine einzige hatten alle unbeschadet überlebt.

„‘tschuldigung“, stammelte Molly, rappelte sich auf und flüchtete sich wieder in ihren großen, weichen Besuchersessel. Sie verkroch sich in das weiche Leder, das sich schützend und wie eine zweite Haut um ihren Rücken und ihre Oberschenkel schmiegte.

Mollys Finger krallten sich in die Lehne und sie starrte hilflos auf diese Person, auf diesen bleichen Vampir, der skrupellos vom Leid anderer Menschen lebte.

„Haben Sie Angehörige, Freunde, die Sie unterstützen und Ihnen in diesen schweren Stunden zur Seite stehen?“

Molly schüttelte stumm den Kopf.

In diesem Moment ertönte eine laute Melodie.

„I’ve been mistreated!“

Mit zitternden Händen begann Molly panisch in ihrer überdimensional großen Handtasche nach der Lärmquelle zu wühlen.

„I’ve been abused!“

„Helena?!?“ flüsterte sie schluchzend und hoffnungsvoll in den Hörer.

Kapitel 5

Ramona musterte die seltsam gekleidete Frau von oben bis unten. Irgendwie kam sie ihr seltsam bekannt vor. Die aktuelle Mode schien momentan alles zuzulassen. In ihrem Café tummelten sich die schrillsten Outfits und ihre jungen und hippen Kunden schienen wirklich sehr kreativ zu sein. Junge Damen in ultrakurzen Minis und ältere Herren mit bunten Socken waren ebenso vertreten, wie junge Männer mit Dutt und reifere Damen in glänzenden Hosenanzügen.

Diese Besucherin schien frisch aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu kommen. Sie trug eine geblümte Bluse mit den Rüschen und eckigen Schulterpolstern. Die knallroten Cowboystiefel irritierten Ramona so sehr, dass sie gar nicht auf das Gesicht der Besucherin achtete.

Hilflos starrte sie die engen, schwarz-weiß und längs gestreiften Leggins an. Die Schuhe waren außergewöhnlich spitz und vom bloßen Hinschauen schmerzten Ramonas Füße, die glücklicherweise in bequemen Turnschuhen steckten. Die langen Beine staksten direkt auf sie zu.

„Wieso schaust du denn so blöd aus der Wäsche, Ramona?“ Die Worte waren untermalt von einem leisen, glucksendem Kichern.

„Helena – bist du das?“ Ramona hielt sich die rechte Hand vor den Mund um nicht lauthals loszulachen.

„Weißt du eigentlich, wie du aussiehst?“

„Wie ein Alien! Aber du bist die erste, der das auffällt. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie wenige das bemerken. Die meisten sind sowieso nur mit sich selbst beschäftigt. Sie hetzen durch Zeit und Raum, um irgendwo und irgendwann dann doch endlich mal der erste zu sein.“

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