Der Begriff des Potenzierens wurde von Hahnemann deshalb gewählt, weil er Verdünnen für nicht richtig hielt. Trotz des Verdünnens nahm die Wirkung nicht ab, so dass der Begriff „Potenzieren“ seinen Platz einnahm.
In der Homöopathie gibt es verschiedene Potenzen. Dabei kommt es auf das Verhältnis an, in dem verdünnt wird, wie z.B.:
C-Potenzen: Verdünnung im Verhältnis 1:100
D-Potenzen: Verdünnung im Verhältnis 1: 10
Ein Beispiel für das Potenzieren
Bei den D-Potenzen verdünnt man einen Teil der Substanz mit neun Teilen der jeweiligen Lösungsmittel. Nach dem Verdünnen folgt das Verschütteln. Bei diesem Schritt entsteht die D1-Potenz. Wird der Vorgang auf genau die gleiche Art und Weise wiederholt, entsteht die D2-Potenz. Wird wieder genauso verdünnt und verschüttelt, ist die D3-Potenz das Ergebnis.
Die richtigen Potenzen wählen
Die tiefen Potenzen (bis C/D12) eignen sich besonders gut zur Selbstbehandlung. Sie wirken gut bei körperlichen Beschwerden und entfalten auch dann ihre Wirkung, wenn das Mittel nicht zu 100% passend ausgewählt wurde.
Die mittleren Potenzen reichen bis zur Potenz C/D30. Sie kommen sowohl bei körperlichen als auch bei geistigen Beschwerden zum Einsatz.
Bei hohen Potenzen sollte immer ein Fachmann, z.B. ein Heilpraktiker oder homöopathischer Therapeut, zu Rate gezogen werden. Die Substanzen sind genau und gezielt auszuwählen, damit sie auch wirken – dafür tritt die Wirkung dann aber sehr schnell und tief ein, oft auch sehr lange anhaltend. Die hohen Potenzen zählen ab C/D 30 aufwärts.
Die individuelle Behandlung
Die Homöopathie setzt als dritte Säule auf die Individualität in der Behandlung. So gibt es verschiedene Mittel, die bei verschiedenen Symptomen und Krankheiten zum Einsatz kommen. Bei der Homöopathie aber geht es um mehr: Im Vordergrund steht jeder Mensch als Individuum. So ist Krankheit nicht gleich Krankheit, so wird nicht einfach nach Krankheit X ein Mittel ausgewählt, sondern es werden auch die individuellen Symptome in die Auswahl des passenden Mittels miteinbezogen. Jeder Mensch ist anders, empfindet anders und hat oft auch andere Symptome als ein Zweiter, der unter der gleichen Krankheit leidet. Mensch ist nicht gleich Mensch, und Krankheit ist nicht gleich Krankheit. Die Homöopathie hat genau das erkannt und sich zum Ziel gemacht, jeden Menschen inklusive seiner Symptome als etwas Individuelles zu betrachten – und auch nach einem individuell passenden Mittel zu suchen.
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