Victor Ast - In der Schlinge

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Der prominente Physiker, David Fastman, der Professor der Universität in Princeton, wird von dem deutschen Professor Albert von Riddagshausen nach Frankfurt am Main eingeladen. David Fastman ist es gelungen das Problem der Supraleitfähigkeit bei hohen Temperaturen zu lösen. Noch bis vor kurzem hatte dies keiner für möglich gehalten. Verständlich, dass jeder jetzt exklusiv darüber verfügen möchte. Schließlich steckt dahinter die Vision eines fast verlustfreien Energietransports zu minimalen Kosten. Wer das Patent für diese Technik besäße, hätte tatsächlich die Macht, sich die ganze Welt untertan zu machen.
Durch Erpressung versucht die britische MI6 den Professor von Riddagshausen zu zwingen, alles über Fastmans Ergebnisse zu erfahren, damit Großbritannien die einzig herrschende Weltmacht werden kann. Der russische KGB tut dies ebenso. Für Professor von Riddagshausen scheint es keinen Ausweg zu geben. Er befindet sich in der Schlinge. Nachdem die amerikanische CIA über Fastmans Reise nach Deutschland erfährt, wird Professor Riddagshausen klar, dass sich David Fastman in lebensbedrohlicher Gefahr befindet. Um Fastman zu schützen, schickt die CIA zwei Agenten nach Deutschland. Diese haben auch die Anweisung, Fastman zu beseitigen, falls es nicht möglich sein sollte ihn zu schützen und die anderen Geheimdienste dadurch die Möglichkeit hätten Fastman zu entführen. Danny, einer der Agenten, ist damit nicht einverstanden und mit dem stillen Einverständnis des Chefs entscheidet er sich auf eigene Faust handeln. Er setzt sich mit Fastman in Verbindung und die beiden beschließen, sich als alte Studienfreunde vorzugeben. Danny zieht in das Gästehaus der Familie von Riddagshausen ein, das Fastman zu Verfügung gestellt wurde…

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„Please fasten your seat–belt, Sir“, bat ihn die Stewardess.

Oh, er hatte sich noch nicht angeschnallt.

„Sorry!“

Sie schenkte ihm ein Lächeln als Antwort.

„He’s been sleeping up till now, you know?“ antwortete Wenger mit verschwörerischem Unterton.

Fastman stutzte. Wengers Stimme erschien ihm mit einem Mal eigenartig fremd, näselnder, eleganter, mehr Florett, nicht dieser in dunklem, tiefem Schlund rasselnde bayerische Säbel. Und dann wurde es ihm schlagartig klar: Albert von Riddagshausen hatte mit ihm ausschließlich Englisch gesprochen! Er konnte ja nicht ahnen, auf deutsch verstanden zu werden! Für ihn war er ja Doktor David Fastman, der berühmte Physiker vom Institute for Advanced Study in Princeton. Für Hauptmann Heinrich Schulze dagegen war er damals, vor sechsundzwanzig Jahren, David Grundman, ein jüdischer Bastard, ein Untermensch gewesen. Und damals hatte er ihn auf deutsch angeschrieen …

Das Dröhnen der im Sinkflug gedrosselten Triebwerke riss ihn aus seinen Gedanken. Die Maschine neigte sich nach links, machte einen großen Bogen und ließ die Stadt an der Ost– und einige Sekunden später an der Nordseite vorbeigleiten, bevor sie auf die andere Seite drehte, um von Osten die Landebahn zu erreichen. Fastman warf einen Blick aus dem Fenster. Deutlich erkannte er die Dächer der südlich des Zentrums gelegenen Ortschaften. Frankfurt, Schicksalsstadt am Main. Hier wurde er vor genau vierunddreißig Jahren und vier Monaten geboren und hier verbrachte er die ersten acht Jahre seines Lebens. Trotzdem würde es nie seine Stadt sein … Da unten lagen seine Mutter, sein Vater und seine beiden kleinen Schwestern Nella und Anita. Kein Grab, das ihren Namen trug, wie Ratten hatte man sie verscharrt. Wieder trat ihm die Szene vor Augen, hörte er die lauten Schüsse, sah die entsetzten Mädchen, Schulzes Gesicht. Warum hat Schulze ihn laufen lassen?

„Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht der Kapitän“, meldete sich der Lautsprecher. „In wenigen Minuten werde ich die Maschine auf der Landebahn des Frankfurter Airports aufsetzen. Im Namen der Pan American bedanke ich mich ganz herzlich für den gemeinsamen Flug und für Ihr Vertrauen.“

Wenige Minuten später berührte die Boeing 747 deutschen Boden, den Boden, den er nie mehr in seinem Leben hatte betreten wollen. Und nun besuchte er ausgerechnet die Stadt, in der er statt einer schönen Kindheit die Hölle erlebt hatte. In dieser Stadt nun sollte er Ehrengast des Mannes sein, der … War er aber wirklich der, für den er ihn hielt? Und das eines einzigen Fotos wegen? Wie würde er sich aus der Affäre ziehen, falls Albert von Riddagshausen tatsächlich jener Hauptmann Heinrich Schulze war? Aber er war ja nicht auf die Zusammenarbeit mit den Europäern angewiesen. Vor allen Dingen nicht mit den Deutschen. Trotzdem: Wenn tatsächlich der damalige Hauptmann Heinrich Schulze vor ihm stünde, dann würde er ihn so verprügeln, dass er keine Kraft mehr hätte, um Gnade zu flehen. Auge um Auge, Zahn um Zahn würde er vergelten. Aber nein. Er schalt sich, als Jude selbst in antisemitische Denkmuster zu verfallen.

„Welcome to good old Germany!“ dröhnte Wenger auf der Gangway und klopfte ihm hart auf die Schulter.

„Danke“, sagte er unsicher. Er blinzelte ihm ins Gesicht. „Und gute Geschäfte.“

„Den frommen Wunsch nehm’ ich auf jeden Fall mit.“ Wenger grinste. „Man weiß ja nie, wofür er gut ist.“

Fastman lächelte verlegen. Dann ließ er ihm den Vortritt, in der Hoffnung, er würde in der Masse der Passagiere verschwinden. Aber dann sah er, dass sie noch in den Shuttle einsteigen mussten, und unglücklicherweise stellte sich Wenger in dem überfüllten Bus direkt neben ihn. Nein, er würde nicht als Racheengel kommen. Er wusste nicht, als was er kam. Als Zerrissener. Dabei hatte er nach so vielen Jahren gehofft, sich endlich von der schrecklichen Vergangenheit befreien und positiv in die Zukunft blicken zu können. Warum, warum also war er nach Deutschland gekommen. Ihm fiel der Satz ein: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland . Ja, vielleicht hatte ihn der Tod gerufen. Der Tod: Ein Mann namens Heinrich Schulze alias Albert von Riddagshausen. Wie verhielt man sich, dachte er, wenn man beim Tod auf Besuch war?

Am Gepäckband war Wenger endlich enteilt. Nicht dass er ihn verachtete, er mochte ihn bloß nicht, und deshalb war er froh, endlich für ein paar Minuten mit sich allein zu sein.

Als er seinen Koffer vom Band gehoben hatte, wusste er schlagartig, dass er sich völlig unauffällig verhalten würde, so dass Albert von Riddagshausen niemals auf die Idee käme, enttarnt worden zu sein. Er war ja nur vier Tage zu Besuch. Nur bis Montag. Diese vier Tage musste er noch unbedingt überstehen. Erst dann würde sein Plan Wirklichkeit werden … Wie in Trance eilte er durch die arrival hall . Man würde ihn abholen, hieß es. Aber wer? Erst in letzter Minute hatte er von Riddagshausen informieren können, dass er zwei Tage früher kam. Ob von Riddagshausen noch so schnell seinen Plan ändern konnte und selbst kam, um ihn abzuholen? Hoffentlich nicht!

Dr. David Fastman. Welcome to Germany!

Eine mittelgroße, schwarzhaarige junge Frau hielt eine Tafel hoch. Fastman war erleichtert. Als er auf sie zuging und direkt vor ihr stand, hielt er den Atem an. Bevor er etwas sagen konnte, blitzte plötzlich eine Szene vor seinen Augen auf, die er schon einmal gesehen hatte. Wo? In dem Schwarzweißfilm seiner dunklen Gedächtnistruhe, der immer wieder in seinen Träumen aufgeführt wurde? Oder in einer fernen Wirklichkeit? Genau diese junge Frau hatte zu seiner Mutter gesprochen. Er strich sich über das linke Ohr. Wie immer, wenn er sich neben einer attraktiven Frau unsicher fühlte. Und jetzt fühlte er sich sehr unsicher. Aber nicht, weil diese Frau attraktiv war. Sie war es nicht. Oder? Er war nicht in der Lage, die junge Frau mit ihren großen, dunkelblauen und traurig blickenden Augen nach ihrem Attraktivitätsgrad einzustufen. Sie hatte etwas an sich, das ihn faszinierte. Irgendetwas, das er nicht definieren konnte. Er war nur sicher, dass es nicht ihre Schönheit war. Es dauerte eine Weile, bis er ihr ein Handzeichen gab.

„Are you Doctor Fastman?“ fragte sie ihn mit einer Stimme, die ihn erneut aus der Fassung zu bringen drohte. Er hatte das Gefühl, diese Stimme schon ewig zu kennen.

„Yes, my name is Fastman, David Fastman“, sagte er und fügte schnell hinzu: „Wir können uns aber auf Deutsch unterhalten.“

„Oh, Sie sprechen Deutsch? Das wusste ich gar nicht. Ich bin Sara Riddagshausen“, sagte sie lächelnd. „Mein Vater bittet um Entschuldigung und Verständnis dafür, dass er Sie nicht persönlich auf dem Flughafen begrüßen kann. Er musste um neun einen Vortrag halten und bat mich, ihn so lange zu vertreten. Spätestens um zwölf kommt er direkt nach Hause.“ Sie gab ihm die Hand. „Ich hoffe, es macht Ihnen nichts aus, bis dahin mit meiner Mutter und mir vorlieb zu nehmen.“

„Nein, ganz und gar nicht“, sagte er lachend, erleichtert, dass nicht von Riddagshausen ihn abholte.

Er entdeckte einen Blumenladen wenige Meter vor sich. „Darf ich Sie für eine kurze Weile verlassen?“ Ohne ihre Antwort abzuwarten, ließ er sie stehen.

Ein paar Minuten später stand er mit zwei großen Blumensträußen vor ihr.

„Der eine ist für Sie.“

„Und der andere für meine Mutter, nehme ich an“, sagte sie und übernahm lächelnd den für sie bestimmten Strauß. „Danke. Das ist wirklich sehr nett von Ihnen.“

Er war froh, dass es ihm gelungen war, die Situation wieder in den Griff zu bekommen. „In welche Richtung müssen wir eigentlich jetzt?“

„Hierhin.“ Sara deutete mit dem Blumenstrauß nach links auf einen Baustellenzaun, hinter dem neben einem Kiosk ein Fotogeschäft der Porst–Kette lag.

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