Britta Bendixen - Puppenspiel mit Dame

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Als die junge Schauspielerin Jasmin Tyler die Hauptrolle im neuesten Steve-Conelly-Film erhält, ist sie überglücklich. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass der Regisseur so charmant und attraktiv ist. Die verwirrenden Gefühle, die sie für Steve zu entwicken beginnt, bringen die Beziehung zu ihrem Verlobten in Gefahr.
Steve erwidert Jasmins Gefühle, erfährt jedoch, dass die ehrgeizige und erfolgreiche New Yorker Geschäftsfrau Linda Cooper, mit der eine kurze Affäre hatte, ein Kind von ihm erwartet, für das er auf jeden Fall Verantwortung übernehmen will.
Während die Dreharbeiten in London und Rom fortgesetzt werden, vertieft sich die Beziehung zwischen ihm und Jasmin, sie steht jedoch unter keinem guten Stern…
Auch Jasmins Freundin, die junge Sängerin Gina de Marco, hat Probleme. Sie bekämpft die Dämonen ihrer Kindheit, allerdings mit den falschen Mitteln. Das hat fatale Folgen…

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Sie trank noch einen Schluck Champagner und verschluckte sich fast vor Aufregung. „Ich werde nach London und Rom fliegen, ist das nicht einfach irre?“

Anne musste lachen. „Wie schön, dass du dich trotz deiner Flugangst darauf freust. Ich beneide dich. Ich war noch nie in Europa.“ Dann fügte sie hinzu. „Da wirst du ziemlich oft weg sein. Was sagt Ben denn dazu?“

Jasmin lehnte sich wieder zurück und seufzte. „Na ja, begeistert wird er sicher nicht sein. Aber er weiß ja, wie das ist. Schließlich ist er hin und wieder auf Theatertournee. Dann ist er manchmal für sechs bis acht Wochen unterwegs, je nachdem, wie gut das Stück ankommt.“

Sie verschränkte die Arme vor der Brust. „Außerdem werden wir hauptsächlich während der Woche drehen. An den Wochenenden kann ich bestimmt nach Hause fahren. Zumindest, solange wir in den Staaten sind.“

Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt, selbst davor hatte sich eine gewaltige Menge versammelt: Bewunderer, Schaulustige, Reporter, Fernsehteams.

Adam Coopers Sarg war geschlossen und mit roten Rosen und weißen Nelken geschmückt. Ein großes Bild von ihm stand seitlich im Altarraum, flankiert von mehreren dicken weißen Kerzen. Auf dem Bild sah er so stark und gesund aus, dass er beinahe präsent wirkte. Es kam Linda vor, als würde er sie ansehen und ihr Mut zusprechen.

Der Gottesdienst war würdevoll. Der Pfarrer berichtete von Adams Anfängen, von der Zeit, als er in den frühen fünfziger Jahren jede Gelegenheit genutzt hatte, um sich beruflich zu etablieren. Adam kam aus eher ärmlichen Verhältnissen und hatte schon früh beschlossen, diesen zu entkommen und ein reicher Mann zu werden.

„Der junge Adam Cooper war ausgesprochen einfallsreich“, erzählte der Geistliche. Seine sonore Stimme hallte vernehmlich durch das Kirchenschiff, so dass auch die Zuhörer in den letzten Reihen jedes Wort verstehen konnten.

„Er bot seine Dienste als Fensterputzer an, schwatzte seinen Kunden dabei Dinge ab, die sie nicht mehr benötigten, restaurierte und verkaufte sie. Mit zwanzig Jahren machte er sein erstes eigenes Geschäft auf, bereits mit fünfundzwanzig war er Besitzer einer erfolgreichen Ladenkette und gründete bald darauf eine Familie mit der jungen Jo-Anne Mitchell. Mit Mut, Entschlossenheit und ungewöhnlichem Ehrgeiz wurde er immer erfolgreicher, bis er schließlich zu einem angesehenen Bürger New Yorks avancierte, der sich sehr für wohltätige Zwecke engagierte und mehrere Stiftungen ins Leben rief.“

Der Pfarrer sah nun zu Linda.

„Adam Cooper wird dieser Gemeinde zweifellos sehr fehlen. Doch in seiner Tochter hat er eine Nachfolgerin, die ihrem Vater sicher das Wasser reichen kann und genau wie alle, die heute hier sind, sein Andenken stets in Ehren halten wird.“

Linda schluckte, nickte dem Pfarrer kurz zu und senkte den Kopf.

Edward I. Koch, der amtierende Bürgermeister von New York, sprach ebenfalls ein paar bewegende Worte. Er betonte, wie freundlich, großherzig und überaus beliebt der Verstorbene gewesen war.

Seine brutale, herrschsüchtige und betrügerische Seite hat er nur der Familie offenbart, dachte Linda zynisch.

Nach dem Gottesdienst stand sie mit den engsten Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern ihres Vaters auf dem Friedhof. Es war Zeit, endgültig Abschied zu nehmen.

Es war klirrend kalt und windstill an diesem Januartag. Das tiefe Blau des Himmels wurde nur durch wenige kleine Wolken unterbrochen. In der Nacht zuvor hatte es erneut geschneit und die Grabsteine, Bäume und Büsche auf dem Friedhof hatten dicke Mützen aus Watte auf. Einige übermütige Sperlinge hinterließen kleine, kaum sichtbare Spuren im Schnee, ein Eichhörnchen huschte lautlos einen Eichenstamm hinauf, ließ sich auf einem dicken Ast nieder und sah auf sie herab, doch Linda, in einem knielangen schwarzen Kleid und einem Nerzmantel, sah nichts davon, nahm ihre Umwelt kaum wahr.

„Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.“ Der Pfarrer bekreuzigte sich und nickte ihr zu. Sie nahm eine Schaufel voll Erde und ließ sie auf den Sarg sechs Fuß unter ihr fallen. Dann steckte sie die Schaufel zurück und warf eine langstielige rote Rose in die Grube.

Gute Reise, Vater. Du wirst mir fehlen.

Mit gesenktem Kopf trat sie ein paar Schritte zurück. Ihre Augen waren während des gesamten Gottesdienstes trocken geblieben, was die anderen Trauergäste teils verwundert, teils missbilligend registriert hatten. Linda spürte die Blicke, wusste aber selbst nicht, warum sie nicht weinen konnte. Der Tod ihres Vaters traf sie tief, sie wusste, sie würde ihn vermissen, sehr sogar. Dennoch konnte sie keine Tränen vergießen.

Adams Sekretärin trat neben sie und berührte sie sacht am Arm. Mariah Moore war eine junge Schwarze, Mitte Zwanzig, schlank, hübsch anzusehen und kompetent. Das war der Typ Sekretärin, den Adam Cooper stets bevorzugt hatte.

Einmal hatte er unvorsichtigerweise einem Reporter gegenüber behauptet, er könne nur dann gut arbeiten, wenn seine Sekretärin eine Augenweide sei, weil ihn der Anblick eines knackigen Hinterns, eines üppigen Dekolletés und langer Beine inspirieren und zu Höchstleistungen anspornen würde.

Die allgemeine Empörung nach Veröffentlichung dieser Aussage war erdbebengleich gewesen. Sämtliche Frauenrechtlerinnen waren auf die Barrikaden gegangen und die Presse hatte ihn unbarmherzig angegriffen, bis Adam Cooper öffentlich die Aussage widerrief. Zudem hatte er unauffällig für die sofortige Entlassung des Reporters gesorgt.

Linda erwiderte Mariahs Blick und lächelte vage. Mariah sah sie besorgt an. „Geht’s Ihnen gut, Miss?“

„Ja, danke, Mariah. Es wird schon wieder.“

„Natürlich. Sie sind stark. Sie schaffen das.“

Adams Sekretärin lächelte sie ermutigend an. Da ihr Chef verstorben war gab es für sie - abgesehen von der Abwicklung und Verteilung der laufenden Projekte - nichts mehr zu tun.

Linda selbst und der stellvertretende Geschäftsführer Harvey Daniels hatten ihre eigenen Sekretärinnen und keine Verwendung für eine weitere. Sämtliche adäquaten Stellen in der Firma waren derzeit besetzt.

Doch Linda hatte sich umgehört und eine gute Stellung bei einem befreundeten Immobilienmakler gefunden, der seine Büros ebenfalls im Nordturm des Trade Centers unterhielt. Ab dem nächsten Monat würde Mariah Moore bei ihm arbeiten.

Nach der Beisetzung und den Beileidsbekundungen trafen sich die Trauernden in einem Restaurant. Adam hatte, abgesehen von Linda, keinerlei Familie, so dass die Gemeinschaft, die sich in dem separaten Raum traf, hauptsächlich aus Geschäftspartnern, Freunden, Nachbarn und Politikern bestand. Alle waren inzwischen durchgefroren und freuten sich sichtlich, endlich ins Warme zu kommen.

Nach dem Essen kam Mariah Moore zu Linda und verabschiedete sich.

„Nochmals vielen Dank, dass Sie mir geholfen haben, eine Stellung zu finden, Miss Cooper. Das war wirklich sehr anständig von Ihnen.“

Linda lächelte ihr freundlich zu. „Das habe ich gern gemacht, Mariah. Schließlich sind Sie eine sehr gute Kraft. Es war nicht schwierig, etwas Passendes für Sie zu finden. Ich wünsche Ihnen alles Gute.“

Mariah drückte ihre Hand. Sie hatte Tränen in den Augen. „Das wünsche ich Ihnen auch, Miss Cooper. Auf Wiedersehen.“

Als die Gesellschaft sich aufgelöst hatte ließ Linda sich zu der Villa fahren, die jetzt ihr gehörte, in der sie jedoch schon lange nicht mehr lebte. Sie wohnte inzwischen allein in einer schönen Penthousewohnung in der Nähe der Fifth Avenue.

Langsam schritt sie durch alle Räume des großen Hauses. Ihr früheres Zimmer war nach ihrem Auszug in ein weiteres Gästezimmer umgewandelt worden. Hier gab es nichts, was an ihre Kinderzeit erinnerte. In der geräumigen Küche aber musste sie lächeln. Als Kind hatte sie viel Zeit hier verbracht und der Köchin Sophia, einer resoluten und barschen Spanierin mit goldenem Herzen, bei der Arbeit zugesehen. Ihre geringen Kochkenntnisse und die paar Brocken Spanisch, die Linda beherrschte, hatte sie von ihr gelernt.

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