„Hi, ich bin Xianu! Wie heißt du?“
„Yu“.
„Ich jage hier mit Mama und Yord und Vada nach Mäusen.“
„Hm.“
„Was machst du?“
„Hä?“
„Ich meine, was machst du? Jagst du auch? Jagst du Vögel?“
„Ich sammele.“
„Was sammelst du?“
„Nüsse.“
„Und was machst du mit den Nüssen?“
„Vergraben.“
„Wozu vergräbst du sie?“
„Um sie später wieder zu finden.“
„Wo vergräbst du sie?“
„In der Erde.“
„Aha. Du springst also von Baum zu Baum, sammelst da Nüsse und vergräbst sie dann in der Erde, um sie später wieder zu finden“, fasse ich zusammen.
„Ja.“
Ich denke nach. Eichhörnchen sind unglaublich schnell und beweglich. Aber wirklich auf Zack scheinen sie nicht zu sein.
„Ich muss weiter“, verabschiede ich mich.
„Hm.“ Wahrscheinlich versucht es sich die ganze Zeit daran zu erinnern, wo es seine Nüsse versteckt hat.
Wir kommen an einen Bach. Yord, Vada und ich schauen neugierig ins Wasser. Da schauen uns drei Kätzchen an. Überrascht und erschrocken springen wir zurück.
„Mama, da sind Katzen im Bach!“
Mama lacht: „Das seid ihr selbst, meine Kleinen. Im Wasser kann man sich spiegeln. Deshalb sieht man sein eigenes Bild.“
Vorsichtig nähern wir drei uns wieder diesem Bach. Und noch vorsichtiger schauen wir noch einmal ins Wasser. Ich schlage mit meiner Pfote nach meinem Bild. Uui - das ist kalt und nass! Ich bin empört und springe zurück. Das mag ich gar nicht. Mama lächelt. Sie sitzt auf einem Stein mitten im Wasser. Sie fängt Fische. Hm, die sind lecker! Dann glotze ich noch einmal in mein Spiegelbild. Ich sehe komisch aus. Eine Gesichtshälfte ist ganz schwarz und die andere ist weiß. Ich habe ein schwarzes und ein weißes Ohr. Sonst bin ich ziemlich schwarz. Vada ist sehr schön. Sie hat ein ganz weißes Gesicht und ein schön gemustertes schwarz-weißes Fell. Yord ist vollkommen schwarz. Bis auf seine weiße Nase. Er sieht keck aus. Wir drei versuchen schließlich auch Fische zu fangen. Ohne dabei nasse Pfoten zu bekommen. Wir bekommen keine Fische, aber dafür nasse Pfoten. Mist! Beleidigt ziehen wir uns ans Ufer zurück. Mama trocknet sich. „Fische gibt es nur mit nassen Pfoten, meine Lieben.“ Ich hoffe, dass sie vielleicht doch ein kleines bisschen Unrecht hat.
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