Harry von Goch - Die Nacht des Satyrs

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Bernd und Maggie verbringen einen Kurzurlaub wie viele andere mit ihren Freunden in Paris, der ewigen Stadt der Liebe. Beide können nicht ahnen, wie sehr sich die Geschichte mit der Liebe bewahrheiten wird, als eine Wahrsagerin Bernd eine geheimnisvolle Droge aufschwatzt, die ihn und Maggie angeblich in eine Traumwelt entführen soll. Dass sich daraus für ihre Freunde, aber erst recht für sie ein geradezu obsessives Abenteuer ergeben wird, das sie an ihrem Verstand zweifeln läßt, ist eine Sache – Aber jemanden zu treffen, der zunächst mal nicht den Eindruck erweckt, als sei er der ideale Partner fürs Freizeitvergnügen, sich dann aber, gelinde gesagt, als über alle Maßen freundlich entpuppt, ist schon etwas anderes!

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Aber sie ließ mir gar keine Zeit, über diese Merkwürdigkeit nachzudenken, sondern überfiel mich sofort mit einem Redeschwall, wobei sie nun in einen mehr bittenden Ton verfiel: “Warum du nicht versuchst? Du neugierig, willst wissen, wie ist in Traum. Dein Schatz geht mit dir. Du nix allein. Alles gemeinsam. Wie echt. Ist echt! Du in Traumwelt mit dein Schatz. Oder Traumwelt ist hier, weiß nicht genau. Aber geht! Und nix Gift, kein Schmerz danach in Kopf oder so. Ganz leicht! Gutes Gefühl dann ! - Nicht teuer für Dich ! Nur 25 Oeroh?”

Nicht teuer! Die Alte verstand ihr Geschäft, daran bestand kein Zweifel. Natürlich hatte ich mir während des Heimwegs bereits Gedanken gemacht, ob ich nicht hätte doch den Versuch wagen sollen, denn neugierig war ich natürlich schon geworden … - Aber ich war vernünftig genug, auf die Versprechungen einer dahergelaufenen Zigeunerin hin (oder was auch immer sie für eine Herkunft hatte), nicht gleich irgendeine Summe unseres Urlaubsgeldes zu opfern. Und dann gleich 25 Euro! Insgeheim musste ich mir allerdings eingestehen, dass mein Interesse wuchs, umso mehr, als ich mir vorstellte, wie mein Liebling wohl auf eine derartige Wunderdroge reagieren mochte - Maggie war die fleischgewordene Sünde, sie besaß einen traumhaft schönen Körper, sie war intelligent, charmant, vor allem war sie im Bett unbeschreiblich zärtlich und phantasievoll und allem Neuen aufgeschlossen.

“Zu viel Geld, für so einen Dreck, und was heißt das, “zusammen erleben”, von Kokain lass ich die Finger. Dass Mohn auch in Albanien wächst, das weiß ich wohl!”

Sichtbar verletzt, wandte sie sich ab und brummelte: “Du denkst nur Rauschgift, weißt nix von Liebeszauber und Heilkraft von gute Kräuter hoch in Gebirge. Du nix ausprobierst? Du guter Mensch, ich gebe für… 20 Oeroh! Was sagst Du? “

Verlieren konnte ich nichts - also bluffte ich und bot ihr an: “Ma chere madame, ich weiß doch gar nicht, ob das stimmt, was du mir da versprichst. Aber gut: 5 Euro, dann kommen wir ins Geschäft, einverstanden?” - Ich dachte, auf dieses unverschämte Angebot hin wäre ich sie ein für allemal los, aber nein, seltsamerweise zog sie die Dose wieder hervor und sprach mit leiser Stimme: “Du machst arm alte Frau, nix verdient, mais bon, du sollst träumen. Du hast doch Schatz, hier in Paris mit dir, oder nicht? Sonst schlimm, wenn allein mit Traum. Nur zusammen guter Traum!”

Langsam zog ich einen 5-Euro-Schein aus meiner Jacke und hielt ihn ihr vor die Nase “Und was bekomme ich eigentlich? - Du zeigst mir immer nur eine Dose, ist wahrscheinlich leer, nur Luft drin, was?”

Sie versuchte, nach dem Geldschein zu greifen, aber ich war auf diese Reaktion vorbereitet und brachte ihn in Sicherheit, bevor sie ihn mit ihren knotigen Fingern erreichen konnte.

Sie blickt mich beleidigt an, öffnete dann aber doch den Deckel der Dose und ließ mich in das Innere des Behälters blicken. Es befanden sich zwei pfefferkorngroße, graugrüne Kügelchen darin - sonst nichts. “Was, und dafür willst du so viel Geld? Das muss ja wohl etwas Wunderbares sein!” - “Ist Wunder, du wirst sehen, dann du glaubst mir. Wirst kommen, wollen mehr. Wirst kommen, ja!”

Nach diesen Worten war mir bei der Sache nicht mehr so wohl, ich wusste ja, dass es Drogen gab, die bereits nach einmaligem Genuss süchtig machten. Aber da die Alte ihre “Traumdroge” ja ganz offen auf der Straße anbot, schien mir jetzt die Wahrscheinlichkeit, möglicherweise etwas wirklich Gefährliches zu erwerben, nicht ganz so groß zu sein. Auf jeden Fall hatte ich mir vorgenommen, sie an einem der nächsten Tage ein zweites Mal aufzusuchen, um sie zur Rede zu stellen, je nachdem, wie das Ergebnis des Versuchs ausfallen sollte, wobei ich mir ziemlich sicher war, dass nichts, aber auch gar nichts passieren würde, außer dass ich um eine Erfahrung reicher wäre: mal wieder auf was reingefallen und Lehrgeld bezahlt!

“Was muss man denn damit machen, schlucken, kauen, oder was?“ - “Du bist dumm. Weißt gar nix von Hexenkraut. Du gibst in Wein das, dann Trinken. Dann warten. Traum kommt von selbst. Irgendwann. Traum kommt zu dir! Du wirst sein in Traum”. - Merkwürdig, dass sie wieder den Begriff “im Traum sein” benutzte. Man träumt, oder glaubt Träume zu erleben, wie jeder weiß, der schon einmal in einem Klartraum gefangen war - man weiß, es ist ein Traum, man bewegt sich völlig bewusst darin, ja man kann sogar Entscheidungen treffen, nur den Zeitpunkt des Erwachens und damit das Ende lässt sich nicht beeinflussen - ich mochte diese Art zu träumen sehr, hatte auf diese Weise wundervolle „Erlebnisse“ gehabt, meistens waren sie erotischer Natur, aber auch Action und Abenteuer hatte ich mir bereits „erträumt“. Jedoch konnte ich mich nicht daran erinnern, jemals in einem Traum “gelebt” zu haben. Vielleicht lag es nur an ihrer holperigen Ausdrucksweise, aber als ich die Dose aus ihrer Hand nahm, überfiel mich doch ein merkwürdiges Gefühl, Neugierde, aber auch eine gewisse Unsicherheit, wie vor einer unbekannten Unternehmung - aber genau darauf sollte es ja auch hinauslaufen. Meine Hauptsorge war, möglicherweise am folgenden Tag nach diesem Experiment doch noch benebelt zu sein oder unter irgendwelchen unerwarteten oder unkontrollierbaren Nachwirkungen zu leiden.

“Dich soll der Teufel holen, wenn wir das Zeug schlucken und es geschieht etwas, was uns nicht gefallen wird. Sei sicher, ich werde dich finden, egal, wo du dich versteckst, und dann mach’ dich auf etwas gefasst!”

“Du mich musst nix suchen, ich immer da, wo jetzt auch bin. Wirst kommen, wollen mehr. Du siehst noch, alles wahr, auch Traum ist wahr! – Ich gewusst, du kommst.”

Mit diesen Worten drehte sie sich um und ließ mich stehen. Was sollte das denn nun wieder heißen, dass sie davon gewusst hätte, mich zu treffen? Ich konnte mir absolut keinen Reim auf diese merkwürdige Behauptung machen.

Reichlich verwirrt, blickte ich nachdenklich auf den kleinen Behälter in meiner Hand und schob ihn dann in meine Jackentasche. Aber als ich der Alten nachblicken wollte, konnte ich sie nirgendwo mehr entdecken, obwohl keine Seitenstrasse abzweigte, in die sie hätte einbiegen können. Sie war auf ebenso geheimnisvolle Weise im Nichts verschwunden, wie sie vorher bei mir aufgetaucht war.

2. Der Mittag

Als ich kurze Zeit später unser Hotel betrat, hatte ich doch ein schlechtes Gewissen. Immerhin war es jetzt schon Mittag, ich hatte Maggie nun schon so lange allein gelassen, und auch bei unseren Freunden hatte ich mich noch nicht gemeldet. An der Rezeption ließ ich mir unseren Zimmerschlüssel geben (ich hatte beim Weggehen nicht abgeschlossen, wollte aber meinen Schatz beim Wiederkommen nicht wecken müssen, falls sie noch schliefe) und fuhr mit dem Lift auf die vierte Etage hinauf. Unser Zimmer lag fast am Ende des Korridors; an seiner Kopfseite befand sich ein großes, fast über die gesamte Gangbreite und bis zum Fußboden reichendes Fenster mit einem wunderbar gearbeiteten Jugendstilrahmen, in dessen Rankenornamenten die Glassscheiben eingebettet waren. Die Darstellung einer bacchantischen Szenerie mit einem Faun und mehreren Elfen mit grünen Haaren, die sich offensichtlich in einer innigen Umarmung befanden, erweckte den Eindruck, auf eine laubenartige Lichtung zuzugehen. Das Fenster war erkerartig herausgebaut und links und rechts von zwei klaren Glasscheiben eingerahmt. Davor stand in einer Nische ein Rauchtisch mit drei bequemen Bistro-Sesselchen, und gegen Abend, wenn die Sonne niedrig stand, genoss man von hier aus einen atemberaubend schönen Ausblick über den Montmartre mit seinen sich den Berghang hinaufziehenden Häusern und der wunderschönen weißen Silhouette von Sacre Coeur.

Als ich leise die Tür unseres Zimmers öffnete, fand ich Maggie noch immer schlafend vor. Die zugezogenen Vorhänge tauchten den Raum in warmes, ockerfarbenes Licht und schufen eine entspannte, mediterrane Atmosphäre. Kurze Zeit, nachdem sich meine Augen an das Halbdunkel gewöhnt hatten, nahm ich Einzelheiten wahr - ich fand Maggie in der gleichen Stellung vor, in der ich sie verlassen hatte: auf der rechten Seite liegend, zusammengerollt wie ein kleines Kind, ihre rechte Hand unter der Wange versteckt. Ihr linker Arm lag zwischen ihren Knien eingeklemmt. Ich kannte ihre Lieblingshaltung, die sie fast immer einnahm, um einzuschlafen. Sie liebte es, sich manchmal zwischen den Beinen zu streicheln oder ihre Brustwarzen zu liebkosen, wenn wir miteinander geschlafen hatten; so genoss sie das langsam abebbende Gefühl der vorangegangenen Zärtlichkeiten. Manchmal, wenn ich schon fast eingeschlafen war, überraschte sie mich mit einem erneuten orgiastischen Stöhnen, wenn sie sich lange und intensiv genug gestreichelt hatte - was meistens zu einer erneuten Erektion bei mir führte, und wir begannen erneut mit dem ältesten Spiel der Welt.

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