Raffaela Valentin - Heimat der Seele

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Im Jahr 2008 erkrankte ich an Krebs. Es hatten sich breits Metastasen gebildet. Meine Überlebenschancen lagen bei einem Prozent. In jener Zeit rief ich meinen Schutzengel. Mit ihm begab ich mich auf eine Reise in mein Innerstes. Dort begegnete ich meiner Seele, die ihre eigenen Geschichten zu erzählen hatte. Meine Reise führte mich durch Tage der Verzweiflung, des Ärgers, der Wut, der Enttäuschung, aber nur, um am Ende das Glück und die Liebe zu erfahren. Gott war in jener Zeit des Kampfes gegen den Krebs mein ständiger Begleiter. Meine Geschichten entspringen den Hoffnungen und schmerzhaften Erinnerungen jener Zeit, in der meine Seele mich zur Heilung führte. Mit jeder Zeile die ich niederschrieb wich meine Hilflosigkeit und ich wurde gestärkt in meinem Glauben zu Gott. Ich hoffe, dass ich vielen Menschen mit meinen Worten helfen kann ihrer eigenen Stärke zu begegnen. Möge Gott sie beschützen und mögen alle Engel sie begleiten. SIE können den Krebs besiegen.

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Als ich nun das Tor mit dem verrosteten Schlüssel öffnete traten mir die Tränen in die Augen. Die kleine Holzhütte die in der Mitte stand war verkommen und die Tür stand weit offen. Eindringlinge hatten die Fenster zerstört und sich in ihrem Innern eine Zeit lang niedergelassen. Das Unkraut wucherte durch den ganzen Garten und ließ mich erkennen, wie lang ich mich nicht mehr um ihn gekümmert hatte. Früher hatte ich mich stundenlang darin gesonnt, hatte meine Füße in dem kleinen Teich gekühlt und die schöne Hütte mit Blumen geschmückt, die im ganzen Garten zu finden waren. Ich genoss meine Zeit im Garten der Wahrheit. Ganz alleine ging ich dorthin, mir war es egal wie die Nachbarn ihren Garten pflegten. Ich nahm mir die Zeit, die ich für die Pflege brauchte und niemand konnte mich in meiner Wahl der Pflanzen beeinflussen. Eines Tages jedoch verlor ich die Freude an meinem Garten. Die Pflanzen schienen langsamer zu wachsen, die Hütte brauchte einen neuen Anstrich und der schöne Teich mit den Seerosen war voller Schlamm. Ich besuchte die Nachbargärten, deren Blumen viel schöner blühten und deren Hütten mich zum Verweilen einluden. Die Menschen in den Nachbargärten wählten andere Pflanzen und sie interessierte nicht, wie mein Garten aussah. Ich fühlte mich wohl in ihren Gärten, denn schließlich brauchte ich keine Arbeit mehr in meinen eigenen zu investieren und die Sonne schien bei Ihnen genauso warm. Eines Tages jedoch machten mich diese ständigen Besuche müde. Ihre Pflanzen und Blumen gefielen mir ganz plötzlich nicht mehr. Die Hütten waren zu eng geworden, wenn ich sie besuchte und ein Gefühl der Unzufriedenheit überkam mich. Dieses Gefühl wurde von Tag zu Tag schlimmer. Meinen eigenen Garten wollte ich nicht mehr besuchen, denn es war zu viel Arbeit geworden ihn von dem ganzen Unkraut zu befreien. Ich suchte mir einen neuen Garten in der Siedlung, in dem ich eine Weile ausruhen konnte. Er war ganz anders als mein wundervoller Garten. Er besaß keine schönen Blumen und keine Hütte in der ich Schutz finden konnte. Ich saß immer ganz alleine im Gras. Eines war jedoch anders. Täglich kamen viele Menschen vorbei, die mir von ihrem Leben berichteten, von ihren Enttäuschungen und von den Träumen die sie nie gelebt hatten. Sie kamen immer nur kurz vorbei und verschwanden sogleich. Ich sah sie nie wieder, bekam jedoch immer von meinem Nachbarn erzählt, dass sie die Gärten verlassen hätten. Ich bekam Angst, denn ich wusste, dass auch ich zu ihnen gehören könnte, wenn der Sommer vorbei wäre. Man würde sich nur noch kurz an mich erinnern und an meinen einsamen Garten. Ich wusste, dass die Zeit gekommen war, um in meinen alten Garten zu gehen und ihn in Ordnung zu bringen. Die Bäume sollten Früchte tragen und die Blumen in ihrer ganzen Pracht blühen, damit man sich, wenn der nächste Sommer kommen würde, an meinem Garten erfreuen könnte. Nun kehrte ich also zurück und begann mit meiner Arbeit. Ich schnitt die Bäume, was mich sehr viel Kraft kostete. Ich bepflanzte ihn neu und legte einen neuen Teich an. Meine Freude ihn vielleicht im nächsten Sommer blühen zu sehen, ließ mich die Arbeit zu Ende bringen. Mit letzter Kraft verlieh ich der kleinen Hütte einen neuen Anstrich, damit ich sie nach dem Winter mit Frühlingsblumen schmücken konnte. Nun konnte ich nur noch abwarten. Ich blieb den ganzen Winter in meinem Garten. Es wurde sehr kalt und einsam. Der Schnee kam und ging, aber immer noch besaß ich die Kraft auf meine neuen Pflanzen zu achten. Als schließlich die Frühlingssonne leicht durchbrach entstand neues Leben. Zunächst kehrten nur ein paar Schmetterlinge zurück, doch von Tag zu Tag wurden es mehr. Die Blumen kämpften sich an die Oberfläche und begannen zu blühen. Mit Tränen in den Augen pflückte ich sie nun, um sie in eine Vase zu stellen und damit meine Hütte zu schmücken. Es war ein harter Winter gewesen, doch es hatte sich gelohnt auszuharren und auf den Frühling zu hoffen. Ich war in meinen Garten der Wahrheit zurückgekehrt und er hatte mir die Kraft gegeben den Winter zu überstehen. Die Menschen, die ich im letzten Herbst kennengelernt hatte und die mir von ihren Träumen erzählt hatten, die trug ich nun in meinem Herzen, denn sie hatten ihre Gärten noch vor dem Winter verlassen und waren nicht wiedergekommen. Noch heute genieße ich jeden Tag in meinem Garten. Jeden Tag bewässere ich meine Pflanzen und achte darauf, dass die Tür zu meiner Hütte verschlossen bleibt, damit kein Eindringling ihn zerstören kann. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Sonne genießen darf und den Winter überstanden habe.

Engelmelodie

Geführt an der Hand meines Engels, betrat ich den leeren Raum in dessen Mitte ein Flügel stand. Sein schwarzer Glanz ließ ihn sehr edel erscheinen und die Tasten luden zum Spielen ein. Viele Kerzen erhellten den Raum und spiegelten sich in den großen Fenstern, durch die die Nacht Einlass fand. Dunkle Wolken nahmen dem Mondschein die Kraft und das Leuchten der Sterne schien dieser Nacht nicht zu genügen. Ich spürte den Wind wie er durch die schneeweißen Vorhänge strich und diese aufbäumte. Mein Engel setzte sich nun an diesen wunderschönen Flügel und berührte die Tasten. Die Musik die nun erklang füllte diesen Raum mit Traurigkeit. Eine Note glich der anderen und dennoch ergaben sie in ihrer Gesamtheit eine traurige Melodie. Der Blick meines Engels streifte mein Herz und ich spürte dieses Lied der Traurigkeit, seinen ganzen Schmerz den er erfahren musste, als ich seine Existenz in Frage gestellt hatte. Nun verlor er seinen himmlischen Glanz. Er war müde geworden und langsam beendete er das Lied. Tränen füllten seine Augen. Die Melodie war seinem Herzen entsprungen, dass er nun für mich geöffnet hatte um mir die Liebe zu geben, die ich genau in diesem Moment brauchte. Ich hatte den Glauben und das Vertrauen in ihn verloren und er ließ, statt mich zu verurteilen, diese Melodie erklingen. Ganz behutsam ging ich zu ihm und nahm ihn nun in die Arme. Auch ich war nun bereit mein Herz für ihn zu öffnen und seine Liebe in mein Leben zu lassen. Niemals wieder würde ich mein Vertrauen in ihn verlieren oder an seiner unendlichen Liebe zu mir zweifeln. Ich sah ihn an und er begann eine neue Melodie. Sie war voller Freude und Leichtigkeit. Noten der Hoffnung komponierten dieses Lied. Sie verwandelten sich in Rosen, die in den Himmel stiegen. Dies waren meine Gebete, die ich in der Vergangenheit gesprochen hatte. Ich setzte mich neben ihn und gemeinsam glitten unsere Finger nun über die Tasten. Ein Gefühl der Erleichterung erreichte mich und wir begannen zu lachen. Fröhlichkeit ließ augenblicklich die dunklen Wolken weichen und der Mond erhellte unseren Raum. Diesen Raum hatte ich tief in meinem Herzen geschaffen. Dies war der Klang der ihm entsprang. Nun bewohnte mein Engel ihn.

Die Winde des Vergessens

Als die Winde des Vergessens über das Land wehten, hinterließen sie nur Staub und Asche. Die Erde war ausgetrocknet und der Himmel verdunkelt. Die Menschen hatten sich in ihre Häuser zurückgezogen. Jeder für sich hatte seine Fenster und Türen verriegelt. Kein Licht war im Innern dieser Häuser zu sehen und selbst die Sonne fand keinen Weg hinein. Eine traurige Stille lag über dem Land. Man hörte sie weinen, die Menschen in ihren einsamen Häusern. Doch niemand war bereit seine Türe zu öffnen, um seinen Nachbarn zu empfangen oder gar zu ihm zu eilen, um ihm beizustehen. Die Vögel des Himmels hatten sich gefunden und waren nun auf dem Weg in ein anderes Land. Die Flüsse suchten den Weg zurück zur Quelle und alle Tiere, die diesem Ort Freude bringen sollten, bedeckten mit ihren toten Körpern die Erde. Die Liebe hatte sich schon vor langer Zeit verabschiedet und hatte der Wut und dem Hass Platz gemacht. Die Blumenkästen an den Fenstern waren mit Neid bepflanzt. Das Unkraut, das diese Pflanze mit sich brachte wucherte über das ganze Land. Viele Schätze lagen verborgen in den Kellern, in den Truhen, die manch einer hütete. Einige Menschen besaßen keine dieser Truhen, doch die Keller ihrer Nachbarn blieben geschlossen. In diesem Land war das Kinderlachen gestorben und die Augen der Kinder mit Traurigkeit gefüllt. Sie waren es gewesen, die versucht hatten dieses Land zu retten. Ihre bunten, lustigen Drachen hatten im Herbstwind getanzt und die Kraft der Winde genutzt. Zu jener Zeit wollte ihnen niemand zuhören und dann irgendwann hatten auch sie aufgehört zu spielen. Ihre Eltern machte dies sehr glücklich, denn nun passten sie auch in ihr Haus mit den verriegelten Fenstern. Auf jedem Dach saß ein falsches Lachen. Hilflosigkeit wurde jeden Tag hinaus gefegt und danach wurde die Eingangstür wieder verschlossen. Eines Tages jedoch machte sich ein tapferer kleiner Junge in einer anderen Welt auf, um diesem Land die Erinnerung zurückzubringen. Er hatte von dem Unglück gehört, welches über dieses Land gekommen war und sein Vater schickte ihn nun los um die Schäden, die die Winde des Vergessens angerichtet hatten, zu beseitigen. Der kleine Junge packte seinen Rucksack für die Reise. Sein Vater füllte ihn mit Liebe, Vertrauen und Güte. Der kleine Mann machte sich auf die Reise und niemand bemerkte ihn, als er endlich ankam. Er klopfte an jede Tür, er spähte durch jedes Fenster, aber niemand schien ihn zu bemerken. Langsam und unbemerkt begann er mit seiner Arbeit. Er bepflanzte die Blumenkästen neu und wässerte sie täglich, damit die neue Saat wachsen konnte. Jedes Haus bekam einen neuen Anstrich. Selbst die Dächer deckte er neu, so dass schließlich das falsche Lachen verschwand. Langsam hörte man das Rauschen des Wassers, das sich nun wieder durch das Flussbett schlängelte. Erschöpft ließ sich der kleine Junge an einem Ufer des Flusses nieder. Nun war seine Arbeit getan, nun lag es an den Menschen ihre Türen und Fenster zu öffnen, sie zu putzen. Den Staub der sich auf den Rahmen niedergelassen hatte, konnten nur sie entfernen. Schließlich hörte man, wie jemand ganz vorsichtig ein Fenster öffnete. Die Erde erwachte zu neuem Leben. Nun war es für den kleinen Jungen an der Zeit diesen Ort zu verlassen…niemand erinnerte sich wirklich an ihn, aber jeder hörte von seiner Arbeit. Seine Geschichte wurde in viele andere Länder gebracht, in denen die Winde des Vergessens gewütet hatten. Was blieb war die Liebe die er allen Menschen hinterließ.

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