Ingrid Fischer - Franziska Dank sagen

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"Franziska Dank sagen" ist der letzte von drei Bänden, in denen die die Wanderungen, die Aufgaben und das Leben in Franziskas Zuhause beschrieben werden.
Sie trifft dabei u.a. auf Menschen, die ihre Hilfe bitter nötig haben und durch sie z.T. erstaunliche Erfahrungen und Entwicklungen machen.
Die Leser lernen aber auch Franziskas Heim und dessen Umgebung sowie ihre zuweilen erstaunlichen Handlungsweisen und Problemlösungen und meine ganz persönliche Beziehung zu Franziska kennen.

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Jenny wurde dann mit vereinten Kräften nach oben ins Betreuerzimmer getragen. … Franziska legte ihr kühle Tücher auf die Stirn und in den Nacken und Mona kochte ihr Tee.

Nach einer ganzen Weile schlief Jenny ruhig ein. Franziska und Mona liefen nach unten und konnten feststellen, dass hier schon ohne sie aufgeräumt und geputzt worden war.

Sie dankten den jungen Leuten herzlich und fragten sie auch noch nach Jenny und ob einer eine Idee hätte, was jetzt mit Jenny geschehen sollte.

„Das ist schwierig," meldete sich eines der Mädchen zu Wort, „Jenny war mit ihrem jetzigen Freund hier. Und der hat sich aus dem Staub gemacht. Zu Hause wird sie auch keiner vermissen, vielleicht öffnen ihr ihre Eltern jetzt mitten in der Nacht nicht einmal die Tür."

Die beiden Frauen beschlossen, Jenny vorerst zu sich nach Hause mit zu nehmen. Dann konnte man weiter sehen.

Am nächsten Morgen schlief Jenny sehr, sehr lange. Franziska und Mona saßen schon seit mehreren Stunden bei ihrem ausgiebigen Sonntagsfrühstück, als Jenny auf dem Balkon auftauchte.

„Ich glaub, ich hab' gestern ganz schönen Scheiß gebaut. Ich hoffe, ich hab' nichts allzu Schlimmes angestellt."

Und dann saß Jenny bei den beiden auf dem Balkon und redete mit ihnen über Gott und die Welt, als hätte es den letzten Abend überhaupt nicht gegeben.

Mit einem Mal wurde Jenny still. Sie schien den beiden Frauen zuzuhören, wenn man sie jedoch genauer betrachtete, konnte man erkennen, dass sie mehr nach innen horchte. Und irgendetwas bewegte sie sehr.

Franziska bemerkte Jennys Stille und gab Mona ein Zeichen, doch für einen Moment ruhig zu sein und Jenny anzuschauen.

Und irgendwie bemerkte Jenny nun, dass sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand. Sie wurde rot im Gesicht wie ein junger Backfisch. Ertappt! Und auf einmal schossen Tränen aus Jennys Augen, und diese Traurigkeit schien nach und nach den gesamten Körper zu schütteln.

Franziska legte in ihrer ganz eigenen Art eine Hand auf Jennys Schulter. Dann, als das Schluchzen immer heftiger wurde, legte sie einen Arm um sie.

Mona stand ruhig auf und deutete an, dass sie Tee kochen wolle.

„Es ist in Ordnung, wenn Du weinst. Und wenn Du reden möchtest, kannst Du das auch tun."

Die Minuten vergingen. Jenny weinte und konnte sich kaum beruhigen. Franziska saß einfach nur an ihrer Seite, hielt sie im Arm und reichte ihr ein Taschentuch nach dem anderen.

„Es fühlt sich alles so mies an. So sinnlos"

„Was meinst Du damit?"

„Nichts, von dem was ich tue, ist von Bedeutung. Und so wird das ganze übrige Leben sein. Nichts ist von Bedeutung. Ein langweiliges Leben."

„Du hast noch alle Wege offen. Du kannst tun, was Du möchtest. Es ist Deine Entscheidung."

„Es ist alles so leblos und spießig. Schule, Ausbildung, Beruf, Karriere oder Familie, Mann, Kinder … Alles so programmiert. Ich will leben. Richtig leben und das auch am ganzen Körper spüren."

„Hast Du eine Vorstellung, was das sein könnte? Was möchtest Du tun, damit Du das Leben am ganzen Körper spüren kannst?"

„Aufregende Dinge tun. Verbotene Dinge tun. Nicht den eingefahrenen Wegen folgen. Meinetwegen 42 Kilometer laufen oder Bungeejumping. Bergklettern oder Fallschirmspringen. Eine Bank ausräumen, den großen Coup landen. Egal was, Hauptsache ich spüre, dass ich lebe."

„Ich kann die Sehnsucht nach diesem Gefühl gut nachempfinden. Sich durch und durch mit dem Leben eins fühlen. Nur leben. Im Hier und Jetzt. - Das kann für Dich Bungeejumping oder etwas Verbotenes sein. - Für mich ist es etwas anderes: Ein Sonnenaufgang, eine Nacht, die ich mit Freunden verbracht habe. Kinderlachen, laut, herzhaft und ehrlich. Die Umarmung eines guten Freundes oder einer Freundin. Ein ehrlicher, liebevoller Händedruck, das Essen, das ich selbst gekocht habe und das allen schmeckt, einen anderen zu lieben und ihm das auch zu sagen. Und noch viel, viel mehr. Was würde Dich wirklich am meisten bewegen? ... Stell Dir vor, heute wäre der letzte Tag Deines Lebens!"

„Ich glaube, wenn heute mein letzter Tag wäre, dann wüsste ich, was ich am liebsten täte."

„Kannst Du es Dir vorstellen? Es gibt Menschen, die es schaffen im Hier und Jetzt zu leben. Aber vielleicht brauchen alle anderen dabei Hilfe. Zum Beispiel die Vorstellung, heute wäre ihr letzter Tag. … Schleiß die Augen und stell Dir vor, es wäre wirklich so; heute ist Dein letzter Tag. Was möchtest Du noch unbedingt tun?"

Jenny schwieg eine Weile. ... „Da fallen mir so viele Dinge ein. ... Noch einmal eine ganze Nacht lang durchtanzen, einfach nur tanzen. Einen hohen Berg besteigen. Meiner Lehrerin die Meinung sagen. Und meinem Freund, ... wie gemein ich ihn finde, dass er mich so im Stich gelassen hat. Meiner besten Freundin sagen, wie gern ich sie hab. Noch einmal Karussell fahren. Einmal Champagner trinken. Meine Oma besuchen. Noch einmal ihren Pflaumenkuchen essen. Einmal in Mathe eine Eins schreiben. Nachts im See baden. Einmal auf einer Bühne stehen und tanzen ..."

Jenny war still geworden. Ihr Blick schien ins Leere zu gehen. Aber ihr Mienenspiel verriet, dass sie tief bewegt war. … Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht und dann füllten sich ihre Augen mit Tränen. Alles lag so dicht beieinander.

Mona erschien mit einer frischen Kanne Tee, und Jenny tauchte wie aus weiter Ferne wieder auf. Es wurde ein langes Frühstück auf dem Balkon, und es wurde noch viel geredet und auch gelacht. Dann entschloss sich Jenny zu gehen.

„Gut Jenny, wenn Du gehen möchtest, dann geh. Wenn Du nicht weißt wohin, dann kannst du auch noch bleiben."

„Danke Mona, aber ich hab' noch ein paar Dinge zu erledigen." Und schon war Jenny zur Tür hinaus.

Mona und Franziska redeten noch eine ganze Weile lang über die letzten Stunden. Und Franziska fragte sich in den kommenden Tagen oft, wie es Jenny gehen mochte, was sie jetzt wohl gerade tat. Und dann, nach ein paar Tagen, an einem Samstagmorgen, klingelte es wieder an der Tür.

„Ich hab' frische Brötchen mitgebracht. Ich dachte, ihr seid sicherlich gerade am Frühstücken."

„Das ist eine tolle Idee, Jenny. Komm' und setz' Dich zu uns auf den Balkon. Ich hab' mich oft gefragt, wie es Dir nach dem Besuch bei uns ergangen ist."

Und dann erzählte Jenny, dass sie versucht hatte, jeden Tag so zu leben, als sei es der letzte. Sie hatte sich mit ihrer besten Freundin ausgesöhnt und auch mit ihren Eltern, Pflaumenkuchen bei ihrer Oma gegessen, hatte sich von ihrem Vater einmal Bungeejumping spendieren lassen, trug jetzt rot gefärbte Haare, kümmerte sich liebevoll um ihre kleine Schwester und um ihren Hund, und dann erzählte sie ihnen von ihrem neuesten Vorhaben: In Mathe eine Eins schreiben.

„Das geht nicht einfach so von heute auf morgen. Ich habe richtig dafür büffeln müssen. Montag ist es soweit."

„Wie fühlst Du Dich bei all dem?"

„Das ist ein richtiger Kick. Aufregend. Und wenn ich es mir wirklich wünsche, gehen all die Dinge, die ich tun möchte, in Erfüllung."

Viel später erfuhren Mona und Franziska, dass Jenny eine Tanzausbildung angefangen hatte.

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