Andy Klein - 19 Tage
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Lucas stand auf und ging die Treppe, deren alte Stufen unter seinen Füßen knarrten, hinunter. Vorsichtig öffnete er die Hintertür in der Küche und stand wieder im Garten. Mister Fluffy, sein Kater, den er als Kind über alles liebte, streifte verschmust um seine Beine. Miss Keane stand lächelnd etwas weiter links am Rosenstrauch und roch an ihnen. Eine leichte Frühlingsbrise küsste seine Haut auf angenehme Art und Weise. Die Sonne strahlte und blendete ihn ein wenig.
»Lucas, mein lieber guter Junge.«
»Nana.«, hauchte er.
»Du musst zu ihm gehen, er weiß was zu tun ist, aber...« Seine Großmutter sprach weiter, aber er konnte nicht mehr verstehen, was sie sagte. Er sah, wie sich ihre Lippen bewegten und bemerkte ihren besorgten Gesichtsausdruck.
»Nana, ich kann dich nicht hören, zu wem soll ich gehen?«, schrie er.
Mister Fluffy verschwand und auch seine Großmutter und Miss Keane lösten sich plötzlich in Luft auf. Lucas erwachte aus seinem Traum. Er lag mit weit aufgerissenen Augen und einem starren Blick auf dem Bett. Der Traum war schon wieder so verdammt real. Er atmete schnell und war schweiß gebadet. Er stand auf und ging ins Bad. Draußen war es schon dunkel und er schaltete das Licht an. Er stand vor dem Waschtisch und starrte in den Spiegel. Mit der rechten Hand fuhr er durch sein schweißgetränktes braunes Haar. Er drehte den Wasserhahn auf und schüttete sich kräftig mit beiden Händen eiskaltes Wasser ins Gesicht. Dann fiel sein Blick auf die kleine Uhr, die im Badezimmer neben dem Spiegel hing und er stellte fest, dass er sage und schreibe fast 12 Stunden geschlafen hatte.
Es war kurz vor Acht und Lucas war verwirrt. Noch so eine Botschaft, mit der er nichts anfangen konnte. Ob es an ihm lag, dass er seine Großmutter nicht verstehen konnte? Ihm war klar, dass er dringend Unterstützung brauchte. In diesem Moment klingelte das Telefon unten in der Küche. Er lief Treppe hinunter und hob den Hörer ab.
»Lucas, wo warst du denn die ganze Zeit, ich versuche schon den ganzen Nachmittag dich zu erreichen!«
»Tut mir leid, ich hab geschlafen und anscheinend so tief, dass ich das Telefon nicht gehört habe.«
Sarah atmete tief durch.
»Hast du heute Abend schon was vor, ich würde dich gerne sehen.«, fragte er.
»Klar hab ich Zeit, aber musst du denn nicht in die Klinik, ich denke, du hast Nachtschicht?«
»Das erkläre ich dir dann, wenn du da bist.«
»Okay, gib mir eine Stunde.«
»Bis gleich.«
Lucas legte den Hörer auf und hatte ein ganz mulmiges Gefühl im Bauch. Aber er spornte sich selber an.
»Du machst jetzt keinen Rückzieher, du hast eine Stunde und stinkst wie ein Schwein.«
Er ging hinauf ins Bad um zu duschen. Die ganze Zeit überlegte er, wie er es anfangen sollte Sarah diese ganze Geschichte glaubhaft darzustellen. Letztendlich beschloss er, sich nicht verrückt zu machen und Sarah in Ruhe alles so zu erzählen, wie er es nun einmal erlebt hatte. Nachdem er geduscht und frisch rasiert war, ging er in sein Zimmer und nahm das Tagebuch aus seiner Jackentasche. Er warf einen kurzen Blick hinein, aber kein neuer Eintrag war sichtbar.
„War ja klar“, dachte er, griff die Tüte mit den Muffins und ging hinunter in die Küche. Er legte das Tagebuch auf den Tisch, setzte sich und zog einen Muffin aus der Tüte. Die letzte Viertelstunde in der er auf Sarah wartete erschien ihm schier endlos und das Ticken der Küchenuhr wurde immer lauter. Er saß da, starrte auf das Tagebuch und rauchte in der Zeit vor Nervosität eine Zigarette nach der Anderen. Endlich, es klopfte und gleich darauf kam Sarah herein. Sie umarmten sich und sie gab ihm ein Küsschen auf die linke Wange. Sarah hatte ein Six-Pack Bier dabei, das sie auf dem Tisch abstellte.
»So, jetzt erzähl mal…«, sagte Sarah, während sie zwei Dosen Bier öffnete und sich setzte. »…Das hat sicher mit dem Mord zu tun, stimmt’s?«, fragte sie und schob Lucas eine der Dosen zu.
Er holte tief Luft und nahm das Tagebuch in beide Hände.
»Damit hat alles angefangen.«
»Mit deinem Mädchen-Tagebuch?«
»Glaub mir Sis, das hier, das ist alles andere als ein Mädchen-Tagebuch.«
Und Lucas begann alles der Reihe nach zu erzählen. Er erzählte von der alten Frau im Bus, von den Eintragungen, von seinen Träumen und von dem Mord. Sarah saß einfach nur da und hörte zu. Er konzentrierte sich voll darauf, die Reihenfolge der Ereignisse einzuhalten, was nicht so ganz einfach war vor lauter Nervosität. Zwischendurch stand er immer wieder auf und schaute weiter erzählend aus dem Küchenfenster. Sie unterbrach ihn zu keiner Zeit. Sie stellte auch keine Fragen. Sie beobachtete ihn ganz genau und ihr Gesichtsausdruck ließ nicht das Geringste erkennen.
»Ich wusste, dass irgendetwas mit dir nicht stimmt!«, sagte Sarah, als er mit seinen Ausführungen am Ende war und er sie mit einem fragenden Blick erwartungsvoll anschaute.
»Du hältst mich für verrückt, stimmt’s?«
»Nein, nein, ich halte dich nicht für verrückt. Diese ganze Geschichte ist aber schon ziemlich ungewöhnlich, das musst du zugeben.«
Er nickte und nahm einen großen Schluck aus der Bierdose.
»Sarah, wir kennen uns schon unser ganzes Leben lang. Ich bin in den letzten zwei Jahren in denen wir uns nicht gesehen haben nicht verrückt geworden. Das musst du mir glauben!« Sarah fuhr mit ihren Händen durch ihre Haare und schaute leicht ungläubig auf das Tagebuch.
»Das heißt, wir müssen jetzt eine 80-jährige Mörderin suchen und einen Unbekannten, zu dem dich Nana im Traum geschickt hat.«
»Ich weiß wie das klingt, ich werde versuchen dir einen Beweis zu liefern.«, antwortete Lucas und zündete eine Zigarette an.
»Ich werde auf jeden Fall alles dafür tun, dass sie dich nicht wegen Mordes drankriegen!«, sagte Sarah und öffnete noch zwei Dosen Bier.
»Und du hast wirklich von dieser Miss Keane alles geerbt?«
»Ja.«
»Und dieselbe Frau stand im Traum mit deiner Großmutter
bei dir im Garten?«
»Ja!«
»Vielleicht sollten wir uns mal in ihrem Haus umsehen!«
Sarah nahm seine Hand in ihre und streichelte sie zärtlich mit der Anderen. Sie schaute ihm tief in die Augen.
»Ich will versuchen dir zu helfen!«
Lucas dachte an den letzten Satz im Tagebuch. Nein, ihre Reaktion und ihre Augen deuteten eindeutig darauf. Er konnte sich wirklich nicht sicher sein, dass sie ihm glauben würde. Leicht verlegen lächelte er sie an. Diese ganze Geschichte war auch wirklich zu abstrus. Hätte ihm jemand solch eine abenteuerliche Geschichte erzählt, er hätte mit Sicherheit auch kein einziges Wort geglaubt.
»Danke Sis, ich glaube mehr kann ich im Moment auch nicht von dir verlangen.«
Er nahm das Tagebuch und schlug es auf. In dem Moment dachte er, vielleicht könnte sie doch das Tagebuch lesen, jetzt, wo er ihr alles erzählt hatte. Aber die Seiten waren leer. Sarah schielte in das Tagebuch und sah die leeren Seiten. Sie ließ sich aber nichts anmerken, griff schnell zum Bier und trank einen großen Schluck. Enttäuscht schlug er das Tagebuch wieder zu.
»Lass mich mal eine Nacht darüber schlafen, Süßer.
Vielleicht fällt mir ja noch etwas ein, was wir sonst noch tun können.«, sagte Sarah und stand auf.
»Solange du mir morgen nicht die Männer mit der schicken weiße Jacke, die man auf dem Rücken zusammenbindet, auf den Hals hetzt.«
»Quatsch!…«, antwortete sie harsch. »…Schließlich müssen wir einen Mord aufklären.«
Sarah zog Lucas aus seinem Stuhl und ging mit ihm zur Tür.
»Willst du nicht heute Nacht hier bleiben?«
»Würde ich gern, aber ich muss morgen früh um 6.00 Uhr auf der Oldfield Farm sein.«
»Aber morgen ist doch Samstag.«
»Wir Landtierärzte sind doch immer im Dienst und Paul hat ihnen für morgen die Impfungen der Schweine versprochen. Sobald ich fertig bin komme ich rüber, okay!«
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