Émile Zola - Nana
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Sammlung klassischer erotischer Werke der Weltliteratur
Die intrigante und triebhafte Prostituierte Nana erobert mit List und Charme die feine Gesellschaft, deren Dekadenz, Hemmungslosigkeit und Verderbtheit der Nanas in nichts nachsteht. Zola schildert wortgewandt, wie die talentlose ehemalige Straßendirne mittels ihrer körperlichen Vorzüge zu gesellschaftlichem Ansehen gelangt, zugleich jedoch auch an ihrem Leichtsinn zugrunde geht.
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»Nicht möglich!« sagte dieser.
»Man hat's mir auf Ehrenwort versichert! ... Er war noch unschuldig, als er sich verheiratete.«
Fauchery betrachtete lachend den Grafen, dessen von Koteletten eingerahmtes Gesicht ohne Schnurrbart noch würdiger und härter erschien.
»Meiner Treu, er hat ganz den Kopf danach«, flüsterte er. »Ein niedliches Geschenk übrigens, das er seiner Frau gemacht hat! ... Ach, die arme kleine Gräfin! Hat die sich langweilen müssen! Sie weiß sicher kein Sterbenswörtchen davon, was?«
Er blieb in der Nähe der Gräfin, und während er sich mit ihr unterhielt, fuhr er in seinen Betrachtungen fort. Sie sah jünger aus, als sie war, und schien höchstens achtundzwanzig Jahre zu zählen; besonders ihre Augen sprühten ein Jugendfeuer, das von langen Wimpern beschattet war. In einem ungeregelten Familienleben großgezogen, den einen Monat beim Marquis de Chouard, den andern bei der Marquise verbringend, hatte sie sich beim Tode ihrer Mutter sehr jung vermählt, ohne Zweifel von ihrem Vater hierzu gedrängt, dem sie im Wege stand. Ein schrecklicher Mann, dieser Marquis, über den man trotz seiner hohen Frömmigkeit allmählich sonderbare Geschichten berichtete. Fauchery fragte sie, ob er sich nicht erlauben dürfe, ihn zu begrüßen. Gewiß, entgegnete sie, ihr Vater werde kommen, jedoch erst sehr spät, weil er zu stark beschäftigt sei. Der Journalist, der zu wissen glaubte, wo der alte Herr seine Abende verbrachte, blieb ernst und still. Jedoch ein Mal, das er auf der linken Wange der Gräfin in der Nähe des Mundes bemerkte, setzte ihn in Erstaunen. Sonderbar, Nana hatte genau dasselbe. Über das Mal hinweg kräuselte sich ein leichter Flaum; nur daß bei Nana die Härchen blond und hier tiefschwarz waren. Gleichgültig, diese Dame hatte sicher keinen Liebhaber.
Nein, sie hatte keinen: das fiel in die Augen; man brauchte sie nur dort bei ihrer Tochter zu sehen, so nichtsagend und geziert auf ihren Sessel niedergelassen. Dieser grabesähnliche, von Kirchengeruch erfüllte Salon sagte zur Genüge, unter welcher Eisenhand, einer wie strengen Lebenszucht sie sich beugen mußte. In diese altertümliche, von Feuchtigkeit schwarze Behausung hatte sie nichts von ihrem Wesen hineinzutragen vermocht. Muffat gab den Ton an und herrschte mit seiner frömmelnden Erziehung, seinem Büßen und Fasten. Jedoch das Gesicht des kleinen Graukopfes mit den schadhaften Zähnen und jenem verschmitzten Lächeln, das dieser hinter den Damen ganz plötzlich in seinem Lehnstuhl zeigte, war viel entscheidender für sein Urteil. Er kannte die Persönlichkeit: es war Théophile Venot, ein alter Sachwalter, welcher sich besonders mit Kirchenprozessen beschäftigt hatte; mit einem ansehnlichen Vermögen hatte er sich zurückgezogen und führte eine ziemlich geheimnisvolle Existenz, während man ihn überall empfing, äußerst ergeben begrüßte, ja selbst ein wenig fürchtete, gerade als ob er eine große Macht repräsentierte, eine verborgene Macht, die man hinter ihm vermutete. Im übrigen zeigte er sich äußerst demütig, war Kirchenvorstand in der Magdalenenkirche und hatte auch bescheidenerweise eine Adjunktenstelle beim Maire des neunten Bezirks angenommen, um, wie er meinte, seine Mußestunden auszufüllen. Potz Wetter, die Gräfin war schön umringt; mit ihr war nichts anzufangen.
»Du hast recht, man könnte hier umkommen«, sagte Fauchery zu seinem Vetter, als er aus dem Damenkreise entschlüpft war.
»Wir wollen schlau sein.«
Allein Steiner, den Graf Muffat und der Abgeordnete soeben verlassen hatten, trat wütend auf sie zu und murmelte halblaut:
»Beim Henker, wenn sie nichts sagen wollen, so mögen sie schweigen ... Ich werde schon Leute finden, die reden.«
Darauf drängte er den Journalisten in eine Ecke, und mit veränderter Stimme rief er triumphierend aus:
»Nicht wahr? Also morgen ... Ich bin dabei, mein Teurer!«
»Ah!« murmelte Fauchery erstaunt.
»Sie wußten das nicht? Oh, ich habe Mühe gehabt, sie zu Hause zu treffen! Auch ließ mich der vertrackte Mignon nicht einen Augenblick allein!«
»Also die Mignon sind auch dabei?«
»Ja, sie hat es mir gesagt ... Kurz, sie hat mich also empfangen und eingeladen ... Pünktlich um Mitternacht, nach dem Theater.«
Der Bankier strahlte vor Freude. Er blinzelte mit den Augen und fügte hinzu, während er seinen Worten einen besonderen Nachdruck verlieh:
»So weit also sind Sie schon, mein Herr?«
»Was denn?« sagte Fauchery, der nicht zu verstehen schien. »Sie hat sich bei mir wegen meines Artikels bedanken wollen und ist daher zu mir gekommen.«
»Ja, ja ... Sie sind glücklich! Man belohnt Sie ... Apropos, wer zahlt morgen?«
Der Journalist breitete die Arme aus, um gleichsam zu erklären, daß man dies nie im voraus wissen könne.
Inzwischen wagte Faloise seinen Vetter zu fragen, indem er ihm nachschlich und ihm leise zuflüsterte: »Das Souper findet also morgen Abend bei einer Dame statt? ... Bei wem? He? Bei wem?«
Fauchery gab ein Zeichen; es bedeutete, daß sie gehört würden. Soeben hatte sich die Tür wieder geöffnet und es trat eine alte Dame ein. Ihr folgte ein junger Mensch, in dem der Journalist den kaum aus dem Gymnasium Entlassenen wiedererkannte, der am Abend der »Blonden Venus« das verhängnisvolle »Famos, famos!« ausgerufen hatte, wovon immer noch gesprochen wurde. Die Ankunft dieser Dame brachte den Salon in Aufregung. Gräfin Sabine hatte sich rasch erhoben, um ihr entgegenzugehen, hatte ihre beiden Hände erfaßt und nannte sie ihre »liebe Madame Hugon«. Als Faloise gewahrte, wie sein Vetter neugierig dieser Szene zuschaute, machte er ihn, um ihn in Anspruch zu nehmen, in kurzen Worten mit den Verhältnissen bekannt. Obwohl Madame Hugon, eine Notarswitwe, sich nach Les Fondettes, einer alten Familienbesitzung in der Nähe von Orléans, zurückgezogen hatte, blieb sie mit Paris stets in inniger Verbindung, da sie in der Rue Richelieu ein Haus besaß; hier verweilte sie jetzt einige Wochen, um ihren jüngsten Sohn, Student der Rechte im ersten Semester, unterzubringen; ehemals war sie mit dem Marquis de Chouard innig befreundet gewesen und hatte der Geburt der Gräfin beigewohnt, sie vor ihrer Vermählung monatelang bei sich gehabt, und selbst jetzt noch redete sie diese mit »du« an.
»Ich habe dir Georges mitgebracht«, sagte Madame Hugon zu Sabine. »Er ist mittlerweile recht groß geworden, wie du siehst.«
Der junge Mann, mit seinen hellen Augen und seiner blonden Frisur mehr einem als Knabe verkleideten Mädchen ähnelnd, grüßte die Gräfin unbefangen und erinnerte sie an ein Ballspiel, das sie vor zwei Jahren in Les Fondettes unternommen hatten.
»Philippe ist nicht in Paris?« fragte Graf Muffat.
»O nein«, erwiderte die alte Dame. »Er ist immer noch in Bourges in Garnison.«
Sie hatte Platz genommen und sprach sehr selbstbewußt von ihrem ältesten Sohne, der, einem plötzlichen Einfall folgend, sich hatte anwerben lassen und sehr schnell Leutnant geworden war. Alle anwesenden Damen umgaben sie mit achtungsvoller Anteilnahme.
Als Fauchery hier diese ehrbare Madame Hugon sah, diese mütterliche, von einem so wohlwollenden Lächeln verklärte Gestalt im grauen Haar, kam er sich selbst lächerlich vor, die Gräfin Sabine auch nur einen Augenblick im Verdacht gehabt zu haben.
Trotzdem hatte der große, mit roter Flockenseide überzogene Lederstuhl, in den sich die Gräfin setzte, soeben seine Aufmerksamkeit erregt. Er entdeckte daran einen rohen Geschmack und eine sinnverwirrende Phantasie in diesem altersschweren Salon. Sicherlich hatte nicht der Graf dieses Möbel lüsterner Behaglichkeit hierhergebracht. Man hätte es für einen ersten Versuch halten können, für den Beginn eines Wunsches nach Genuß. Hierauf vertiefte er sich wieder in Träumereien und kam auf die vertrauliche unbestimmte Mitteilung zurück, die ihm eines Abends in dem Nebenzimmer eines Restaurants gemacht worden war. Von einer sinnlichen Neugier getrieben, hatte er danach verlangt, bei Muffat eingeführt zu werden. Da sein Freund in Mexiko geblieben war, wer konnte wissen, was kommen würde? Man mußte eben zusehen. Er beging ohne Zweifel eine Torheit; schon der Gedanke verwirrte ihn, er fühlte sich angelockt, und seine Sinnlichkeit erwachte.
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