Émile Zola - Nana

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Nana: краткое содержание, описание и аннотация

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Erotische Bibliothek Band 19: Nana von Émile Zola
Sammlung klassischer erotischer Werke der Weltliteratur
Die intrigante und triebhafte Prostituierte Nana erobert mit List und Charme die feine Gesellschaft, deren Dekadenz, Hemmungslosigkeit und Verderbtheit der Nanas in nichts nachsteht. Zola schildert wortgewandt, wie die talentlose ehemalige Straßendirne mittels ihrer körperlichen Vorzüge zu gesellschaftlichem Ansehen gelangt, zugleich jedoch auch an ihrem Leichtsinn zugrunde geht.

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»Auf Wiedersehen, meine Herren«, sagte sie, während sie auf der Schwelle des Salons stehenblieb.

Sie bezauberte sie mit ihrem Lächeln und ihrem klaren Blick.

Der Graf Muffat verneigte sich trotz seiner Weltgewandtheit nicht ohne Verwirrung; er fühlte das Bedürfnis nach frischer Luft. Er nahm ein Gefühl der Beklommenheit mit aus diesem Ankleidezimmer, einen Blumen- und Frauengeruch, der ihn erstickte. Und hinter ihm wagte der Marquis de Chouard, der sicher war, nicht gesehen zu werden, Nana mit den Augen zuzuzwinkern, während sein Angesicht mit einem Mal die Fassung verlor und die Zunge zwischen den Lippen sichtbar wurde.

Als Nana in das Kabinett zurücktrat, wo Zoé mit einem ganzen Stoß von Briefen und Visitenkarten ihrer harrte, rief sie, noch stärker lachend, der Zofe entgegen:

»Das waren die richtigen Gauner ... Nun bin ich meine fünfzig Franken doch wieder los!«

Sie hatte sich nicht im geringsten darüber geärgert; es schien ihr im Gegenteil spaßig, daß ihr die Männer Geld abgenommen hatten. Immerhin aber waren es Halunken, denn sie hatte jetzt keinen Sou mehr. Der Anblick der Karten und Briefe brachte ihr die schlechte Laune wieder. Mit ihnen mochte es noch angehen, sie kamen von Herren, die jetzt Erklärungen machten, nachdem sie ihr gestern Beifall geklatscht hatten. Aber Besucher, oh, die konnten hurtig wieder den Weg die Treppe hinab suchen!

Zoé hatte sie überall untergebracht, und sie erlaubte sich die Bemerkung, daß die Wohnung überaus praktisch sei, da von jedem Raum aus eine Tür nach dem Korridor führe. Es sei nicht wie bei Madame Blanche, wo man immer erst durch den Salon müsse. Madame Blanche habe übrigens auch immer viel Ärger gehabt.

»Geh, schick' die ganze Sippschaft einen nach dem andern weg«, meinte Nana wieder, die den einmal gefaßten Gedanken hartnäckig verfolgte. »Fang' mit dem Mulatten an!«

»Oh, der ist schon seit geraumer Zeit gegangen, Madame«, erwiderte Zoé mit einem feinen Lächeln. »Der wollte weiter nichts als Ihnen sagen, daß er heute Abend verhindert sei zu kommen.«

Nun war die Freude groß. Nana klatschte in die Hände. Er kam nicht, welch ein Glück! Sie war also heute einmal frei! Und sie stieß einen Seufzer der Erleichterung aus, als ob man sie von der abscheulichsten Leibesstrafe befreit hätte. Ihr erster Gedanke gehörte Daguenet. Der arme Wicht! Daß sie ihm auch gerade erst hatte schreiben müssen, bis zum Donnerstag zu warten! Halt, die Maloir sollte ihm flugs ein zweites Briefchen schreiben! Aber Zoé sagte, daß die Alte wie gewöhnlich verschwunden sei, ohne daß man es bemerkt habe.

Dann überlegte Nana wieder, obwohl sie eben noch davon gesprochen hatte, jemanden zu ihm zu schicken. Sie war heute wirklich recht müde. Und wie gut würde ihr das tun, eine ganze Nacht einmal ruhig zu schlafen! Der Gedanke an diesen Genuß erhielt endlich das Obergewicht: einmal durfte sie sich das schon gut und gern gestatten.

»Ich werde mich zu Bett legen, wenn ich aus dem Theater komme«, sagte sie und freute sich schon im voraus, »und vor Mittag, Zoé, sollst du mich nicht wecken!«

Dann rief sie mit erhobener Stimme:

»Hopp, hopp, nun treibe mir die anderen auf die Straße!«

Zoé machte keine Anstalten.

»Den Herrn Steiner auch?« fragte sie nach einer Pause mit scharfer Betonung.

»Ganz gewiß», antwortete Nana, »den zuerst vor allen anderen!«

Das Mädchen wartete noch immer, um Madame Zeit zur Überlegung zu lassen. Setze denn Madame gar keinen Stolz darein, Rose Mignon, ihrer Rivalin, einen so reichen Herrn wegzukapern, der in allen Theatern bekannt sei!

»Mach geschwind, meine Liebe, und sag ihm, daß er mir lästig ist«, rief Nana, die sehr wohl wußte, was sie wollte; aber plötzlich besann sie sich, morgen könne sie doch am Ende Lust haben, ihn zu sehen, und lachend, mit den Augen zwinkernd, rief sie mit einer ungezogenen Geste:

«Übrigens, wenn ich ihn wirklich festhalten will, so ist es das beste Mittel, ich werfe ihn zur Treppe hinunter!«

Das schien Zoé einzuleuchten. Sie betrachtete Madame, von einer plötzlichen Bewunderung ergriffen, dann eilte sie, ohne sich noch länger zu besinnen, aus dem Zimmer, um dem Bankier die Tür zu weisen.

Nana wartete ein paar Minuten geduldig, um Zoé Zeit zu lassen »auszufegen«, wie sie sich ausdrückte. Was sollte man von einem solchen Überfall denken! Sie steckte den Kopf in den Salon; er war leer. Das Eßzimmer war gleichfalls leer. Aber als sie jetzt, beruhigt, niemanden mehr vorzufinden, ihre Durchsuchung fortsetzte, stieß sie plötzlich, als sie die Tür zu einem Kabinett öffnete, auf einen kleinen, jungen Menschen, der sich auf einen Koffer gesetzt hatte und ruhig, in sehr artiger Haltung, ein ungeheures Bukett auf den Knien, der kommenden Dinge harrte.

»Ach du lieber Gott!« rief Nana aus. »Da ist ja doch noch einer drin!«

Der kleine junge Mann war, als er sie erblickte, rot wie eine Klatschrose aufgesprungen. Er wußte nicht, was er mit seinem Bukett anfangen sollte, das er vor Aufregung von einer Hand in die andere schob. Seine Jugend, seine Verlegenheit, der drollige Anblick, den er mit seinen Blumen gewährte, brachten Nana in gute Laune, so daß sie in helles Gelächter ausbrach. Das war zu stark! Wurden denn schon die Kinder nach ihr verrückt? Kamen denn die Männer jetzt schon in kurzen Höschen zu ihr? Sie zeigte sich vertraulich, mütterlich, schlug sich auf die Schenkel und fragte aus Ulk:

»Willst wohl, daß man dir die Nase putzt, Bübchen?«

»Ach ja«, antwortete der Kleine mit leiser, bittender Stimme. Diese Antwort belustigte Nana noch mehr. Er war siebzehn Jahre alt und nannte sich Georges Hugon. Gestern war er im Varietétheater gewesen und kam nun, ihr seine Aufwartung zu machen.

»Sind denn die Blumen da für mich?«

»Ja.«

»Na, so gib sie doch her, du Pinsel.«

Aber als sie nach dem Bukett griff, packte er mit dem Ungestüm der Jugend ihre Hände. Sie mußte ihm erst einen Klaps versetzen, damit er sie freigab. Ein grüner Junge, der schon solche Gedanken hatte! Während sie ihn gehörig auszankte, war sie rot geworden und mußte lachen. Sie schickte ihn weg, erlaubte ihm aber wiederzukommen. Er taumelte vor Glück und vermochte kaum den Ausgang zu finden.

Nana trat in ihr Ankleidezimmer zurück, wo Francis sich beinahe gleichzeitig einfand, um ihre Frisur für den Abend zu vollenden. Sie kleidete sich nur abends an. Stumm und träumerisch saß sie vor dem Spiegel und neigte den Kopf unter den geschickten Händen des Coiffeurs, als Zoé in das Kabinett trat:

»Madame, es ist noch einer draußen, der sich nicht abweisen lassen will.«

»Na, so laß ihn doch stehen!« gab sie ruhig zur Antwort.

»Auf diese Weise kommen die Leute aber immer wieder!«

»Bah! Sag ihnen, sie sollen warten. Wenn sie der Hunger treibt, werden sie schon gehen.«

Plötzlich hatte sie einen Einfalt, und vergnügt folgte sie der neuen Eingebung: sie entglitt Francis' Händen, eilte zu den Türen und schob die Riegel vor; nun mochten sie sich nebeneinander aufstapeln, die Mauer zu durchbrechen würde ihnen schwerlich gelingen; Zoé konnte ja durch die kleine Tür hereinkommen, die nach der Küche führte. Unterdessen läutete die Glocke in einem fort. Alle fünf Minuten ließ sich ihr Klingen hell und deutlich vernehmen, mit der Regelmäßigkeit einer in gutem Stande befindlichen Maschine. Und Nana zählte die Schläge, um sich Zerstreuung zu verschaffen. Aber plötzlich fiel ihr etwas anderes ein.

»Wo sind denn meine gebrannten Mandeln, Francis?« sagte sie. Auch Francis hatte nicht an die Mandeln gedacht. Er zog jetzt eine Tüte aus seiner Rocktasche mit der verbindlichen Gebärde eines Weltmannes, der seiner Freundin ein Geschenk überreicht; aber auf jeder seiner Monatsrechnungen fand sich immer ein stattlicher Posten gebrannter Mandeln verzeichnet. Nana schob die Tüte zwischen ihre Knie und begann, indem sie den Kopf unter dem leichten Händedruck des Friseurs bewegte, von den Mandeln zu knabbern.

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