Sari Eis - Revenge
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„Männer, das war der beste Kampf seit langem! Es ist mir immer wieder eine Freude, an eurer Seite zu stehen und zu sehen, wie unsere Gegner das Schlottern in den Knochen kriegen.“ Deaglán lachte laut auf und hob seinen Krug, gefüllt mit Met, so energisch hoch, dass sich einiges vom Inhalt über dem Tisch verteilte.
Raek und Océan wichen zurück und selbst Thrace, der dritte Elf neben Dea und Océan, bekam Spritzer vom Met seines Landsmannes ins Gesicht, obwohl er am weitesten entfernt saß. Er wischte sich das klebrige Getränk aus den Augen, grinste aber ebenfalls.
„Du sollst das trinken, Dea“, rief Dawer und lachte schallend, denn der alte Elf hatte ihm den Blick zwar zugewandt, jedoch bereits leichte Gleichgewichtsprobleme. Es war nicht sein erster Wein an diesem Abend und das merkte man ihm an.
„Mach ich doch!“, rief Dea zurück und wollte einen Schluck nehmen, war aber erneut so ungestüm, dass nun der nächste Schwall auf seiner Rüstung landete. Er war der Einzige, neben Thrace, der sie noch trug. Alle anderen Söldner hatten sie bereits in ihren jeweiligen Zimmern im Gasthaus abgelegt und waren erst dann ins Bordell gegangen.
Deaglán und Thrace waren jedoch der Meinung, dass es mehr hermachte, verdreckt und teilweise blutverschmiert unter die leichten Damen zu treten. Thrace eiferte Dea in diesem Punkt nach, weil er sah, dass es durchaus Erfolg hatte. Allerdings eher bei den älteren Damen, die auf Trunkenbolde wie Dea und Draufgänger wie Thrace standen. Der Rest der Truppe war da viel mehr für die jüngeren offen. Und für die musste man sich eben waschen und rasieren.
Dawers Blick fiel auf Lysján. „Kleiner. Trink was“, befahl er dem Neuling und schob ihm den Krug zu, der zwar für ihn gebracht worden war, von dem Lysján jedoch erst einen winzigen Schluck getrunken hatte. Der Neue wandte ihm den Blick zu und sah ihn mit großen Augen an. Dawer schüttelte den Kopf und nahm einen kräftigen Schluck seines eigenen Mets.
Er leckte sich über die Oberlippe und sah wieder den Neuen an. „Gewöhn dich dran. Nach einer Schlacht ist das hier“, er wies mit dem Krug in der Hand im Raum herum, „das Erste, was wir tun.“
„Immer?“, fragte Lysján nach und zog die Brauen hoch. „Warum? Ich habe eine Freundin.“
Dawer lachte. „Weil’s Spaß macht und deine Kleine nicht hier ist.“ Er lehnte sich zu ihm und schlug ihm unsanft auf die Schulter. „Wir haben gewonnen, also feiern wir.“
„So?“, hakte der Kleine nach und klang ungläubig.
„Warum denn nicht so?“
„Was tut ihr, wenn ihr verliert?“
„ Wir , Kleiner. Du willst dazu gehören? Also mach mit. Und die Antwort ist; das hier.“ Erneut wies Dawer im Raum herum.
Lysján hatte nur einen verständnislosen Blick für ihn. Der Söldneranführer verdrehte genervt die Augen. Der Kleine war dermaßen unschuldig, wenn Dawer es nicht besser wüsste, würde er sagen, Lysján war noch Jungfrau. Allerdings wusste er mit Sicherheit, dass es nicht so war, denn Dawers Bruder Dacré, der General in der Armee dieses Landes, war sozusagen Lysjáns Schwiegervater in spe. Dawer hatte den Auftrag bekommen, den Welpen auszubilden, nachdem seine Nichte klargemacht hatte, den Kleinen heiraten zu wollen.
Dacré hatte also seinen jüngeren Bruder beauftragt, einen Mann aus Lysján zu machen. Er sollte das Kämpfen lernen und wie man sich richtig schlug. Dawer wusste, dass Dacré selbst keine Lust auf den Burschen hatte. Als General hätte er sonst sicher einen Platz für den Zwerg in der Armee gefunden. Doch offensichtlich wollte er das nicht und so musste sich nun Dawer mit dem Welpen herumschlagen. Der letzte Auftrag war Lysjáns erster gewesen und der Kleine hatte sich unerwartet gut gemacht. Jetzt jedoch saß er da wie ein Junge, der nicht wusste wohin mit sich.
Also entschied Dawer, die Führung zu übernehmen. Er schaute sich um und fand ein Mädchen, das dem Kleinen gefallen könnte. Ihm selbst gefiel sie jedenfalls ganz gut.
Mit einem Wink befahl er sie heran und neigte den Kopf zum Welpen. „Er braucht ein bisschen Unterweisung. Gib ihm eine Lehrstunde auf meine Kosten. Aber übertreib es nicht, wenn er sich dumm anstellt.“
Das Mädchen schenkte Dawer ein kokettes Lächeln und nahm die Münzen entgegen. Dann ging sie zu Lysján und begann, ihn zu umgarnen. Auch die restliche Truppe hatte bemerkt, was Dawer getan hatte und beobachtete nun gespannt, wie der Welpe sie schlug.
Dawer wandte den Blick ab. Er hatte im Gefühl, dass der Kleine einen Rückzieher machen würde, und schüttelte bereits den Kopf. Der Anführer leerte seinen Krug und ließ den Blick schweifen. Mittlerweile war er selbst recht entspannt und der Meinung, sich ebenfalls ein Mädchen gönnen zu können. Sein Blick blieb an einer Gruppe Frauen hängen, die miteinander lachten und kicherten.
Zwei, vielleicht auch drei davon, kamen seinem Geschmack sehr nahe, also stand er auf. „Männer, ich empfehle mich“, sagte er und ließ seine Freunde zurück. Einige der Frauen sahen ihn kommen und sofort wurde ihr Verhalten professionell. Sie brüsteten sich und schoben sich gegenseitig beiseite, um im Vordergrund zu stehen. Dawer lächelte. Er wusste um seine Ausstrahlung und was die Söldner bis jetzt an Met hatten fließen lassen, ließ die Frauen darauf schließen, dass noch mehr Geld da war. Ein guter Verdienst für gute Dienste.
Er kam bei ihnen an und schenkte der Runde ein Lächeln. „Meine Damen. Ich bin auf der Suche nach etwas Zerstreuung. Wie sieht’s aus?“
Sie kicherten und drängten zu ihm. Er zählte fünf und alle streckten ihre Hände aus, um ihn zu berühren. Natürlich wollten sie alle nur Geld verdienen und so hatte er die Wahl. Sein Blick flog über ihre Gesichter und ihre Körper, während die Damen sich immer mehr aufdrängten.
„Ladys bitte.“ Er hob seine Hände. „Ihr seid ja alle reizend.“
„Komm mit mir, starker Mann“, säuselte eine von ihnen, während eine andere in sein Ohr flüsterte: „Mit mir erlebst du was.“
Oh, da war er sich sicher. Sein Lächeln wurde breiter und er hob eine Hand, um der Goldhaarigen vor sich, eine Strähne aus der Stirn zu wischen, als eine Bewegung im Hintergrund seine Aufmerksamkeit einfing. Dawers Blick glitt hoch, die Hand blieb in der Schwebe.
Aus einem Hinterzimmer kam eine junge Frau und ein Mann folgte ihr. Ihr Blick war auf ihren Freier gerichtet und ein Lächeln stand in ihren Zügen. Es war kein Echtes, es war eines für Kunden. Doch dem anderen schien das nicht aufzufallen. Er lächelte selig zurück, zog sie dann an sich und wollte sie offensichtlich küssen, doch die Kleine wehrte ab. Sehr geschickt, sodass ihm nicht auffiel, dass sie keinerlei Ambitionen hatte, mehr von ihm zu wollen.
Sie sagte etwas, was Dawer nicht verstand, dann schob der andere sich an ihr vorbei und verließ sie. Sofort schwand ihr Lächeln. Dawer selbst bekam kaum noch mit, wie die Frauen um ihn herum sich weiter an ihn warfen und quasi um seine Gunst bettelten.
Das Mädchen hatte jetzt seine volle Aufmerksamkeit. Er schätzte sie auf Anfang 20, nicht viel älter jedenfalls. Ihr Haar war dunkel, lang und glatt. Sie trug es offen und hinter ein Ohr geklemmt. Ihre schlanke Figur wirkte fast etwas zu zierlich für ihren Beruf. Doch selbst dort im Halbdunkel und unter dem weiten Hemd, das sie trug, konnte Dawer ihre zarten, weiblichen Kurven erkennen. Sie ließ den Blick kurz schweifen, wobei sie wohl jemanden entdeckte, doch dann verschwand sie in einem anderen Raum und Dawer tauchte aus seiner Verträumtheit auf.
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