Valerie Parker - Heißer Heiligabend

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Das erste Weihnachten, dass Lucie allein in einer fremden Stadt verbringen muss. Ihre Familie hat sie vor einem halben Jahr verloren, und Freunde hat sie noch keine gefunden, was sie auch nicht wollte.
Mit Wein und einem Fertiggericht möchte sie den Heiligen Abend vor dem Fernseher verbringen. Doch dann steht auf einmal der Mann vor ihr, den sie zuvor im Supermarkt getroffen hat. Und das auch noch in einem seltsamen Outfit.
Sie verbringen eine wunderbare und erotische Nacht zusammen, und Lucie erlebt Dinge, von denen sie dachte, sie nur in Filmen schon mal gesehen zu haben. Lucie glaubt, dass es nichts Schöneres gibt, als so wunderbar zu träumen, oder war doch alles echt?
Eine weihnachtliche und erotische Kurzgeschichte, die in sich abgeschlossen ist.

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Lucie spürt, wie sich ein Lächeln auf ihre Lippen schleicht, als sie beginnt, die Waren über den Scanner zu ziehen.

„Ich weiß gar nicht, was es da zu lachen gibt, Frau Meyer.“

O Gott, seine rauchige und männliche Stimme beschert ihr eine Gänsehaut. Sogar ihr Höschen wird davon feuchter. Sie blickt zu ihm auf. „Sorry, aber das ist so ein typischer Auf-den-letzten-Drücker-Einkauf. So etwas Ähnliches habe ich heute schon öfter über den Scanner gezogen. Das macht 50,93 Euro, Herr …?“

Aus einem Impuls heraus möchte sie unbedingt seinen Namen wissen, wenn er den ihren so leicht von ihrem Kittel ablesen konnte.

Belustigung funkelt in seinen fesselnden Augen, und seine anbetungswürdigen Lippen heben sich zu einem Lächeln. O Mann, sie muss feststellen, dass sie unbedingt mal wieder vögeln muss, denn ihre Mitte zieht sich verlangend zusammen, und das auch noch bei einem Typen, auf den zu Hause wahrscheinlich eine Freundin wartet.

„Claus ist mein Name. Meine Lichterkette ist kaputtgegangen, und Wein habe ich doch tatsächlich zu kaufen vergessen.“

Lucie nickt. „Das hätte mir auch passieren können. Nicht der Wein, aber dass die Lichterkette kaputtgeht. Zum Glück habe ich dieses Jahr keine aufgehängt.“ Ups, das war ihr so rausgerutscht.

„Nicht in Weihnachtsstimmung? Das passt zu Ihren traurigen Augen.“

Ist das so offensichtlich? Beschämt schaut sie auf den Barcodescanner. Aber sie wird sich mit einem Fremden bestimmt nicht darüber unterhalten, obwohl ihr überhaupt nicht bewusst ist, dass ihre Augen traurig blicken.

Herr Claus gibt ihr seine Kreditkarte. Wie dämlich , denkt sie sich, da hätte ich auch nicht nach seinem Namen zu fragen brauchen. Aber sie konnte ja auch nicht wissen, dass er mit Kreditkarte bezahlen würde.

Während Herr Claus seine Einkäufe in eine mitgebrachte Stofftasche packt, steckt sie die Karte in das vorgesehene Gerät. Als es piept, holt sie die Karte wieder heraus und legt ihm den Beleg zum Unterschreiben hin. Während er dies erledigt, schaut sie sich den Namen genauer an und wäre fast in Gelächter ausgebrochen. Santa Claus , das konnte doch nicht sein Ernst sein! Obwohl sie es nicht will, blickt sie noch einmal in sein Gesicht. „Das ist doch ein Scherz, oder? Kein Mensch heißt Santa Claus!“

Ein herzzerreißendes Lächeln erscheint auf seinem Gesicht. „Leider ja, meine Eltern sind totale Weihnachtsidioten und fahren sehr auf diesen Mist ab. Deswegen habe ich noch schnell die Lichterketten besorgt. Sie kommen mich morgen besuchen, und es käme einer Todesstrafe gleich, wenn ich nicht wenigstens ein Fenster schmücken würde.“

Diese Worte reichen aus, um den Anflug einer guten Laune wieder verfliegen zu lassen. Sie möchte nur noch nach Hause. Schnell vergleicht sie die Unterschrift mit der auf der Kreditkarte, gibt sie ihm wieder und ist erleichtert, als ihr Chef um die Ecke kommt. Das kann nur bedeuten, dass kein Kunde mehr im Laden ist und er abschließen möchte.

„Dann wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, Herr Claus.“

Verwirrt blickt er sie an, weil er anscheinend nicht damit zurechtkommt, ihn auf einmal so abrupt loswerden zu wollen. „Okay, Frau Meyer, das Gleiche wünsche ich Ihnen auch.“

Lucie nickt und beschäftigt sich damit, sich von der Kasse abzumelden, sieht aber noch aus den Augenwinkeln, wie er kopfschüttelnd zum Ausgang geht. Was für ein Kerl, der sie so scharfgemacht hat. Schade, dass er mit so persönlichem Quatsch angefangen hat. Viel lieber hätte sie es gehabt, wenn er zu ihr gesagt hätte, sie solle sich nackt ausziehen, damit er sie auf dem Kassenband vögeln kann.

Lucie schüttelt den Kopf. Was hat sie heute nur für unanständige Gedanken? Bevor sie noch weiter dem Kopfkino verfällt, schnappt sie sich die Kasse, um nach hinten zu gehen, das Geld zu zählen, um dann ganz schnell nach Hause gehen zu können.

- 2 -

Endlich zu Hause angekommen, wirft sie ihren durchnässten Mantel auf einen Bügel und streift sich die Stiefel von den Füßen. Gerade hatte sie den Supermarkt verlassen, da fing es heftig zu schneien an. Ohne im Besitz eines Autos zu sein, ist sie auf Bus und Bahn angewiesen, die natürlich heute um diese Zeit nicht mehr normal, sondern nach einem Sonderfahrplan fahren. Auf den nächsten Bus musste sie zwanzig Minuten warten. Ganz toll. Jetzt verflucht sie zum ersten Mal, dass sie sich fernab der Stadt ein Haus gemietet hat. Oder eher ein Häuschen, denn es ist sehr klein. Unten gibt es nur eine winzige Küche und ein Wohnzimmer. Durch den Flur gelangt man über eine Mini-Wendeltreppe nach oben, wo es nur ein Bad mit Wanne und ein Schlafzimmer gibt.

Ausschlaggebend, das Haus zu mieten, waren der niedrige Preis und der offene Kamin im Wohnzimmer. Sie liebt das offene Feuer und die Wärme. Es erinnert sie an ihre verlorene Familie. In ihrem Haus gab es auch einen Kamin, und sie haben wunderschöne Abende dort verbracht. Haben viel geredet oder mal einen Gesellschaftsspielabend veranstaltet. Vor den alten Kamin hätte sie sich nicht setzen können, aber dieser ist ihr eigener, da kann sie die Erinnerungen besser aushalten und hat nicht das Bild vor Augen, mit ihrer Familie dort zu sitzen, sondern fühlt sich ihr nur sehr nahe.

Auf diesen geht sie jetzt zu, muss ihr kleines Wohnzimmer durchqueren, was sie mit einem gemütlichen Sofa, einem kleinen Tisch und einem flauschigen Teppich ausgestattet hat. An der Wand vor dem Sofa steht eine Wohnwand mit einem Fernseher. Daneben befinden sich Regale mit Unmengen von Büchern. Sie liebt es, zu lesen und in die Fantasiewelt einzutauchen, in dem letzten halben Jahr noch mehr als sonst. Deko hat sie keine herumstehen, weil sie dafür kein Händchen hat. Blumen gehen bei ihr immer ein, weil ihr der berühmte grüne Daumen fehlt. Ganz darauf zu verzichten ist die bessere Alternative. Eine Wand hängt aber voll mit Fotos ihrer Familie. Über dem Kamin hängt ein großes Bild, auf dem sie mit ihren Eltern und Schwestern abgebildet ist. Es wurde erst kurz vor dem Unfall aufgenommen, und sie ist froh, es zu haben.

Eine Weile schaut sie die strahlenden Gesichter an. Es dauert nicht lange, und Tränen treten in ihre Augen. Der Schmerz ist noch so groß, sie vermisst sie so sehr. Noch ist ihr nicht klar, wie sie die nächsten Tage überstehen soll.

Gequält seufzt sie auf und feuert den Kamin an. Die aufkommende Wärme trocknet ihre Tränen, und am liebsten würde sie sich in den Ohrensessel mummeln, den sie vor den Kamin gestellt hat. Aber vor Selbstmitleid und Traurigkeit möchte sie auch nicht vergehen, das würden ihre Eltern und Geschwister nicht wollen.

Mit hängenden Schultern geht sie nach oben ins Badezimmer und lässt warmes Wasser einlaufen. Es ist sehr beengend, am Eingang neben der Wanne ist die Toilette, und für mehr als einen Spiegelschrank über dem Waschbecken ist kein Platz.

Großzügig schüttet Lucie Badeschaum ins Wasser und würde jetzt schon gern in die verlockende Wärme schlüpfen. Vorher muss sie aber noch einmal hinunter in ihre gemütliche Bauernküche, die sie nach ihrem Ermessen renovieren durfte. Viel Platz gibt es nicht, das Mobiliar besteht nur aus einer kleinen Zeile. Für sie ist es völlig ausreichend. Dass es keinen Platz für einen Tisch gibt, stört sie nicht, sie isst halt im Wohnzimmer.

Lucie holt ihr Fertiggericht aus dem Kühlschrank und stellt es in den Backofen. Das Essen benötigt eine Stunde, Zeit genug, um ausgiebig zu baden.

Nachdem sie den Ofen auf die richtige Temperatur eingestellt hat, geht sie wieder nach oben in ihr Schlafzimmer, in dem nur ein einfaches Futonbett mit Nachtschrank und ein großer Kleiderschrank stehen. Hinzu kommt ein wirklich stilvoller antiker Schminktisch, den sie vom Vormieter übernommen hat. Schnell zieht sie Jeans und Pulli aus und wirft sie auf das Bett. Die Baumwollunterwäsche folgt, genau wie ihre Kniestrümpfe.

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