J. Kastner - Kansas City

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Kansas City: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Jahr des Herrn 1863 ist eine düstere, hoffnungslose Zeit in Deutschland. Das einfache Volk ist verarmt. Wer Arbeit hat, schuftet für Groschen. Menschen sterben an Hunger und Epidemien.
In dieser Zeit ist »Amerika« ein Wort der Hoffnung und Sehnsucht - ein Land, wo jeder sein Glück machen und zu Wohlstand kommen kann. Ein magisches Wort auch für den jungen Handwerksgesellen Jacob Adler, der zu Unrecht des Mordversuchs beschuldigt wird und aus Deutschland fliehen muss.
Doch sein Leben in Amerika wird härter und gefahrvoller sein, als er es sich in seinen ärgsten Träumen vorzustellen vermag. Ein Abenteuer wartet auf Jacob Adler, wie es kaum ein zweiter je erlebt hat...

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»Du kommst spät, Urilla. Ich hatte gehofft, du würdest dir mit mir Vaters Predigt anhören - und er würde dich dabei sehen.«

Adam löste seine Hände von der jungen Frau und zog eine goldene Taschenuhr hervor, die an einer ebenfalls goldenen Kette befestigt war. Als er den Deckel aufspringen ließ, ertönte eine leise, liebliche Melodie.

»Eine halbe Stunde später, als wir verabredet haben, Urilla«, sagte er vorwurfsvoll und ließ den Deckel wieder zuspringen. Sofort erstarb die Melodie.

Urilla sah den Sohn des Predigers flehend an, vielleicht sogar mit einer Spur von Angst in den Augen, wenn sich Jacob nicht täuschte.

»Ich wollte pünktlich kommen, Adam, wirklich, aber. es kam etwas dazwischen.« Sie zeigte auf ihre Begleiter. »Wenn Mr. Adler, Mr. Bauer, Mr. Miller und sein Sohn mir nicht geholfen hätten, wäre ich vielleicht überhaupt nicht gekommen.«

Adam Zacharys Blick glitt fragend über die Gesichter der Genannten und blieb dann wieder auf Urilla haften.

»Wieso?«

Es fiel der jungen Frau offensichtlich schwer, ihm den Vorfall zu schildern. Martin übernahm die Aufgabe, um Urilla aus der Verlegenheit zu befreien.

Je länger er erzählte, desto mehr umwölkte sich Zacharys Gesicht. Als Martin fertig war, stieß der Sohn des Predigers erregt hervor: »Wer waren diese Schufte?« Er ballte seine großen Hände zu Fäusten. »Ich werde ihnen zeigen, wie man sich gegenüber einer Lady zu benehmen hat!«

»Was ist los, mein Sohn?« fragte die tiefe Stimme des Predigers, der zu der Gruppe getreten war.

Seine Predigt war zu Ende, und allmählich zerstreuten sich die Auswanderer, um ihren Tagesgeschäften nachzugehen.

Wie Jacob und Martin bald erfuhren, hielt Abner Zachary jeden Morgen eine Predigt. Und wer nicht mit wichtiger Arbeit beschäftigt war, hörte sie sich an.

Adam stellte seinem Vater die beiden Deutschen vor, berichtete ihm in knappen Worten von dem Vorfall und sagte dann: »Wir sollten sofort ein Aufgebot zusammenstellen und diesen Kerlen zeigen, daß man so nicht mit uns umgehen kann!«

Sein Vater musterte ihn kühl. »Weshalb mit uns? Uns geht die Sache überhaupt nichts an. Miß Anderson gehört nicht zu uns. Außerdem ist der Vorfall in der Stadt passiert. Miß Anderson müßte sich also an Marshal Webb wenden.«

»Bowden Webb wird sich kaum dafür interessieren«, sagte Urilla. »Aber ich habe auch gar nicht verlangt, daß jemand in der Sache etwas für mich unternimmt.«

»Dann ist ja alles klar«, stellte Abner Zachary fest, seine jetzt wahrhaft eisig wirkenden Augen abweisend auf die junge Frau richtend. »Wenn Sie mich entschuldigen wollen, Miß Anderson. Die beiden Gents aus Deutschland haben wohl etwas mit mir zu besprechen.«

»Aber Vater«, begehrte Adam auf. »Ich wollte mir dir über Urilla sprechen!«

»Da gibt es nichts mehr zu besprechen. Du kennst meine Einstellung. Mit einer Frau ihres Berufes wollen wir nichts zu tun haben!«

Urilla schienen Abner Zacharys Worte hart zu treffen. Sie biß sich auf die Lippen, drehte sich um und ging eilig weg. Adam lief ihr nach.

»Was kann ich für Sie tun?« fragte Abner Zachary Jacob und Martin in einem gelösten Tonfall, als hätte sich der Vorfall zwischen ihm und seinem Sohn nicht ereignet.

»Wir möchten uns Ihrem Treck gern anschließen«, antwortete Jacob.

»Dann brauchen Sie einen Wagen, Zugtiere und den festgelegten Vorrat.«

»Und das wäre?«

»Eine Milchkuh pro Wagen und ausreichend Verpflegung: Speck, Mehl, Maismehl, Natron, Zwieback, Bohnen, Dörrfleisch, Reis, Melasse, Zucker, Salz, Kaffe oder Tee, dazu ein Wasserfaß mit mindesten hundert Litern Inhalt. Außerdem Ersatzteile für Ihren Wagen: eine Deichsel, ein Vorder- und ein Hinterrad, Nabensplinte und Geschirrketten. Dazu Werkzeuge: ein Beil, eine Axt, eine Säge, Nägel und Nieten.« Der alte Zachary musterte die beiden Deutschen ausführlich. »Sie sehen aus wie Männer, die mit Werkzeugen umgehen können.«

»Ich bin Zimmermann von Beruf«, erklärte Jacob und zeigte auf den goldenen Ring in seinem rechten Ohr, das Zeichen seiner Zunft. Sein Vater, der Zimmermannsmeister Heinrich Adler, hatte ihm den Ring nach der bestandenen Probezeit angelegt.

In den grauen Augen leuchtete es auf. »Ein Zimmermann also. Das ist gut. Der fehlt uns noch. Wir haben schon einen Schmied, einen Sattler, einen Schuster, einen Gerber, einen Kerzenzieher, einen Böttcher und sogar einen Barbier.« Abner Zachary nickte kräftig. »Aber ein Zimmermann ist vielleicht der wichtigste Beruf überhaupt. Schließlich brauchen wir auch im Gelobten Land ein Dach über dem Kopf - Häuser!«

»Ich muß Ihnen gestehen, daß ich nicht in Oregon bleiben will, Mr. Zachary. Ich will weiter nach Texas, um dort meine Familie zu suchen.«

»Nach Texas?« Zachary starrte Jacob ungläubig an. »Der Herr möge mir den Ausdruck verzeihen, aber da machen Sie einen verflucht großen Umweg!«

Jacob erklärte ihm, daß er Irene und Jamie nach Oregon zu Carl Dilger bringen wollte, Jamies Vater.

»Dann machen wir ein Geschäft«, schlug der Prediger vor. »Wir nehmen Sie mit nach Oregon, und Sie helfen uns dafür beim Hausbau. Sobald das erledigt ist, können Sie Ihrer Wege ziehen.«

Zachary streckte seine große rauhe Hand aus, die zeigte, daß er nicht nur das Wort des Herrn verkünden konnte, sondern als Farmer auch an harte Männerarbeit gewöhnt war.

Jacob ergriff die Hand und schüttelte sie. »Einverstanden.«

»Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Mr. Adler, sind Sie und Ihr Freund unverheiratet.«

»Richtig«, antwortete Jacob, über die Frage etwas verwundert. »Warum wollen Sie das wissen?«

»Ach, nur so. Kommen Sie, ich stelle Ihnen meine Familie vor.«

Zachary führte Jacob und Martin zu seinem Wagen, während die Millers ihr eigenes Gefährt aufsuchten.

»Vorsicht«, raunte Ben Miller Jacob noch schnell zu. »Sonst sind Sie schneller unter der Haube, als Abner seine Bibel aufschlagen kann.«

Der Prediger rief seine Kinder zusammen, nur Adam fehlte. Es waren zwei weitere Jungen und drei Mädchen zwischen sechsundzwanzig und sechzehn Jahren, die Zachary ihnen der Reihe nach vorstellte: »Adam kennen Sie ja schon. Das hier sind meine anderen Söhne, Aaron und Andrew. Und dies sind meine Töchter, Beulah, Berenice und Bethenia. Alle drei sind noch unverheiratet und suchen einen guten, gottesfürchtigen Mann.«

»Den sie hoffentlich bald finden werden«, sagte Jacob und fügte schnell hinzu: »Ich denke, Martin und ich müssen uns jetzt um den Wagen und die Vorräte kümmern. Wann geht es los?«

»Übermorgen, bei Sonnenaufgang. Warten Sie, ich bringe Sie zu Sam Kelley. Er ist unser Schmied und muß noch ein paar Erledigungen in der Stadt machen, wie er mir vorhin sagte. Er kann Sie beim Wagenkauf beraten. Kansas City ist ein wahrer Sündenpfuhl, in dem ehrlichen Menschen das Geld auf jede nur erdenkliche Weise aus der Tasche gezogen wird.« Zachary warf einen düsteren Blick in die Richtung, in der sein Sohn Adam und Urilla verschwunden waren. »So wie von den leichten Mädchen wie dieser Miß Anderson.«

Martin wollte gegen diese Worte protestieren. Jacob bemerkte das und legte seinem Freund beruhigend die Hand auf die Schulter. Er wollte es sich mit dem Treck-Captain nicht schon am ersten Tag verscherzen. Schließlich würden sie für viele Monate auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen sein.

Jacob dachte daran, wie es sein mochte, den strengen Mann zum Schwiegervater zu haben, und kam zu dem Schluß, daß dies für ihn kein erstrebenswertes Ziel war. Beulah, Berenice und Bethenia würden bei jemand anderem nach ihrem Lebensglück suchen müssen.

Abner Zachary brachte die beiden Deutschen zum Wagen von Sam Kelley. Der Schmied war ein untersetzter, muskelbepackter Schwarzer, der mit seiner Frau Aretha und seinen drei Kindern das Land verlassen wollte, in dem Schwarze in den Augen mancher Weißer immer Sklaven blieben. Er begleitete Jacob und Martin mit seinem ältesten Sohn, dem dreizehnjährigen George, in die Stadt.

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