J. Kastner - Kansas City

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Kansas City: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Jahr des Herrn 1863 ist eine düstere, hoffnungslose Zeit in Deutschland. Das einfache Volk ist verarmt. Wer Arbeit hat, schuftet für Groschen. Menschen sterben an Hunger und Epidemien.
In dieser Zeit ist »Amerika« ein Wort der Hoffnung und Sehnsucht - ein Land, wo jeder sein Glück machen und zu Wohlstand kommen kann. Ein magisches Wort auch für den jungen Handwerksgesellen Jacob Adler, der zu Unrecht des Mordversuchs beschuldigt wird und aus Deutschland fliehen muss.
Doch sein Leben in Amerika wird härter und gefahrvoller sein, als er es sich in seinen ärgsten Träumen vorzustellen vermag. Ein Abenteuer wartet auf Jacob Adler, wie es kaum ein zweiter je erlebt hat...

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Das rothaarige Girl wußte, daß es nur eine Chance hatte. Kaum stand es auf ihren Beinen, versetzte sie ihrem Helfer einen Stoß, der den unvorbereiteten Mann gegen seinen Gefährten taumeln ließ. Urilla raffte den schmutzigen Saum ihres Kleides nach oben und rannte davon.

Bis sie plötzlich etwas hart im Rücken traf und gegen die von grünem Schimmel besetzte Wand eines Schuppens schleuderte. Es war die Faust des Großen gewesen.

Der Mann, an dem alles groß wirkte - sein Körper, sein Hut, seine Waffen - streckte seine ebenfalls riesige Hand nach Urilla aus, packte einfach mitten in ihren roten Haarschopf und zog sie mit sich, in den dunklen Schuppen hinein, dessen Tor der Kleine ein Stück aufgezogen hatten. Dort wurde Urilla unsanft auf den von altem Stroh bedeckten Boden geschleudert.

»Dreckige Hure!« zischte der Kleine. »Wir helfen dir, und als Dank willst du uns in den Dreck schleudern, aus dem wir dich gezogen haben. Das wirst du büßen!«

»Ihr hattet niemals vor, mir wirklich zu helfen!«

Urillas Antwort holte das Grinsen auf das Gesicht des Kleinen zurück. Aber jetzt wirkte es noch gemeiner als zuvor.

»Sieh an, eine Menschenkennerin«, spottete er. »Aber du kommst ja auch viel mit Menschen zusammen in deinem Beruf, besonders mit Männern, nicht wahr?«

Sein lauernder Blick schien eine Antwort zu verlangen.

»Ich arbeite in einem Saloon. Aber ich... ich tu nicht das, was Sie eben angedeutet haben!«

»Was macht das schon?« fragte der Große, während er erst seinen Waffengurt ablegte und dann den Gürtel seiner Hose öffnete. »Dann tust du es eben jetzt!«

»Yeah«, stimmte der Kleine ihm zu und grinste noch immer. »Als kleine Entschädigung für dein schlechtes Benehmen.«

Urilla wollte aufspringen, aber der Große versetzte ihr die kräftigste Ohrfeige ihres Lebens und schleuderte sie damit zurück auf den Boden. Ihre Wange brannte, als hätte man ihr die Haut abgerissen.

»Mach keine Dummheiten!« warnte sie der Große, während er Hose und Unterhose abstreifte und vor ihr auf die Knie ging. »Sonst wird es nur noch schmerzhafter für dich!«

Als er sich über Urilla beugte, wurde ihr übel. Er stank nach Schweiß und fauligem Atem.

Er näherte seinen Kopf dem ihren, um sie zu küssen. Aber Urilla drehte ihr Gesicht zur Seite.

»Dann eben anders!« knurrte der Mann über ihr verärgert, griff mit beiden Händen an den bestickten Kragen ihres Kleides und riß es mit einem kräftigen Ruck auseinander. Das Unterkleid folgte, bis ihre großen runden Brüste freilagen. Ihr Peiniger verkrallte seine Bärenpranken so fest in ihrem weißen Fleisch, daß Urilla vor Schmerz aufschrie.

»Schrei nicht, Hure! Du wolltest es doch so haben. Und jetzt bekommst du noch mehr!«

Er wollte sich gerade daran machen, auch Urillas Unterleib zu entblößen, als eine laute Stimme fragte: »Ist etwas nicht in Ordnung?«

Ein Zucken lief durch den massigen Körper, der halb auf der jungen Frau lag. Der Mann wälzte sich mit einem Ächzen von ihr, zog eilig seine Hosen hoch und suchte nach seinem Waffengurt. Das Grinsen auf dem Ledergesicht seines Kumpanen, der die Szene mit sichtbarem Wohlgefallen betrachtet hatte, verschwand.

Das Tor des Schuppens war noch weiter aufgestoßen worden, und die Schemen zweier Gestalten zeichneten sich in der Öffnung ab. Die beiden Schemen traten näher.

*

Jacob Adler und Martin Bauer waren stehengeblieben, als sie die Schreie hörten. Sie waren auf dem Weg zum Lager des Wagentrecks, der durch dieses schmutzige, heruntergekommene Viertel führte, wie man ihnen im Boardinghouse gesagt hatte.

Gestern waren sie mit dem Zug aus Blue Springs angekommen und hatten erfahren, daß der letzte Treck, der dieses Jahr noch nach Oregon aufbrach, die Stadt in wenigen Tagen verlassen würde. Jetzt waren sie unterwegs, um sich dem Treck anzuschließen. Irene Sommer und ihren kleinen Sohn Jamie hatten sie in ihrem Quartier gelassen. Sie sollten ausschlafen und sich ein wenig von den anstrengenden Ereignissen der letzten Tage, die in einem blutigen Kampf gegen Quantrills Südstaaten-Guerilla gegipfelt hatten, erholen.

»Was war das?« fragte Jacob und blieb stehen.

»Hörte sich an wie Jamie, wenn er hungrig ist«, meinte sein stämmiger Freund mit dem rotblonden Haar und dem runden, mit Sommersprossen gesprenkelten Gesicht. »Da hat bestimmt irgendein Kind geschrien.«

Der hochgewachsene, breitschultrige Zimmermann schüttelte den Kopf, auf dem sein sandfarbenes Haar unter einer abgegriffenen Mütze hervorschaute. »Das hat sich nicht angehört wie ein Kind, Martin. Und auch nicht wie jemand, der nach Essen schreit. Eher wie jemand, der Angst und Schmerzen empfindet.« Der junge Deutsche wandte sich nach rechts und steuerte einen baufälligen Schuppen an. »Und es kam irgendwo von hier.«

Martin folgte seinem Freund zu dem angelehnten Tor und bezweifelte, daß man es überhaupt ganz schließen konnte, so schief hing es in den Angeln. Aber daran dachte der Sohn eines Heidebauern nur kurz. Ein erneuter spitzer Schrei vertrieb alle anderen Gedanken.

Jacob stieß das Tor auf, als Martin neben ihn trat. Die Augen der Auswanderer benötigten ein paar Sekunden, um sich an das Halbdunkel im Schuppen zu gewöhnen.

»Ist etwas nicht in Ordnung?« fragte Jacob vorsichtig und trat weiter in das Zwielicht hinein.

Da sahen sie die auf dem Boden liegende Frau mit den zerrissenen Kleidern und die beiden Männer, von denen sich einer, ein wahrer Riese, mit fliegenden Fingern anzog. Gerade schnallte er seinen Waffengurt um.

Die Szene schien zwar eindeutig, aber er war in einem fremden Land mit vielen fremden Sitten. Er kannte die Menschen in diesem Schuppen nicht und wußte nicht, in welchem Verhältnis sie zueinander standen. Deshalb verhielt er sich abwartend und vorsichtig. Nach den Aufregungen in Blue Springs wollte er neuen Ärger vermeiden.

Jacob und Martin konnten nicht wissen, daß sie in dem Moment, als sie den Schuppen betreten hatten, an das Ende einer unsichtbaren Kette geschmiedet wurden, von der jedes Glied einen ganzen Haufen Arger bedeutete.

»Mischt euch nicht ein«, sagte der kleine Mann mit dem faltigen Ledergesicht, dessen Stimme scharf und blechern klang. »Das hier geht euch nicht das Geringste an. Verschwindet!«

Noch während er sprach, schob er die Aufschläge seiner abgewetzten Jacke zurück und steckte sie hinten in den Waffengurt. Jetzt behinderte nichts den freien Zugriff auf seine Revolver.

»Falls die Lady nicht freiwillig hier ist«, sagte Jacob mit einem Blick auf das halbnackte, verängstigte Mädchen, »geht es uns sehr wohl etwas an, Mister.«

»Und wenn ich euch sage, daß sie freiwillig hier ist?« fragte der Kleine mit lauerndem Blick.

»Dann reicht uns das nicht«, erwiderte Jacob. »Wir würden es lieber von der Lady selbst hören.«

Die Augen des Mannes mit den zwei Revolvern verengten sich zu Schlitzen, als er zu Jacob sagte: »Nennst du mich etwa einen Lügner, Fremder?«

»Ich weiß nicht, ob Sie lügen, Mister. Was ich hier sehe, gibt mir allerdings Anlaß zu glauben, daß die Lady nicht freiwillig hier ist. Außerdem haben wir eben Schreie gehört.«

»Schluß mit den Faxen!« knurrte der Riese, der endlich seine Waffen umgeschnallt hatte. Seine Rechte lag auf dem Revolverkolben an seiner Hüfte. »Wenn ihr beiden Figuren jetzt nicht freiwillig abhaut, helfen wir nach.«

»Wir gehen freiwillig, wenn wir die Lady mitnehmen dürfen«, antwortete Jacob ruhig, während sein Blick zwischen dem Kleinen und dem Riesen hin und her glitt. Obwohl er äußerlich ruhig wirkte, überlegte er, was er und Martin im Falle einer Auseinandersetzung am besten unternehmen sollten.

Martins Kampfkraft war durch den Schulterschuß beeinträchtigt, den er sich im Kampf gegen Quantrills Schwarze Brigade eingefangen hatte. Jacob selbst trug als Erinnerung an dieses Ereignis eine Narbe auf der linken Wange mit sich herum; die Kugel einer explodierenden Munitionskiste hatte ihm dort einen Hautstreifen weggerissen.

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