Henry Haggard - Sie

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Sir Henry Rider Haggard (1856-1925), einer der bedeutendsten englischen Erzähler der Jahrhundertwende, gehört zu den Klassikern des phantastischen Abenteuerromans. Seine exotischen und farbenprächtigen Fantasy-Epen spielen vornehmlich im dunklen Herzen Afrikas, das zu jener Zeit noch weitgehend unerforscht und von wilden Völkerschaften bewohnt war und Raum bot für Spekulationen über geheimnisvolle unentdeckte Reiche und legendäre uralte Zivilisationen.
Der Racheauftrag einer zweitausend Jahre zurückliegenden Bluttat führt Leo Vincey, den letzten Sproß eines alten griechischen Geschlechts, zusammen mit Horace Holly, seinem väterlichen Freund und Erzieher, nach einer gefahrvollen Reise in die geheimnisvolle Totenstadt Kor, wo ein uralter Kampf überirdischer Mächte seinen Höhepunkt erreicht und wo SIE herrscht: SIE, die wiedergeborene Göttin, vom Reichtum des alten Ägypten, von der Weisheit des antiken Griechenlands und von der Macht des imperialen Roms. SIE - von ewiger Jugend und tödlicher Schönheit ...
Titel der englischen Originalausgabe
>SHE< - A HISTORY OF ADVENTURE
Deutsche Übersetzung von Helmut Degner

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»Hm!« murmelte er leise, »wie häßlich er ist - so häßlich wie der andere schön - ein wahrer Pavian. Doch er gefällt mir. Seltsam, daß mir in meinem Alter noch wer gefallen kann. Wie sagt doch das Sprichwort - >Mißtraue allen Männern und töte jene, denen du am meisten mißtraust; fliehe die Frauen, denn sie sind böse und werden dich am Ende vernichten<. Ein gutes Sprichwort, vor allem der zweite Teil davon -es muß schon sehr alt sein. Dennoch gefällt mir dieser Pavian, und ich frage mich, woher er wohl seine Fertigkeit hat. Ich hoffe nur, >Sie< wird ihn nicht behexen. Armer Pavian! Er ist sicher sehr erschöpft von diesem Kampf, und ich will lieber gehen, um ihn nicht zu wecken.«

Ich wartete, bis er sich abgewandt hatte und auf Zehenspitzen fast bis zum Eingang geschlichen war; dann rief ich: »Bist du es, mein Vater?«

»Ja, mein Sohn, ich bin's; doch laß dich nicht stören. Ich wollte nur nachsehen, wie es dir geht, und dir sagen, daß jene, die dich töten wollten, mein Pavian, bereits unterwegs zur Herrscherin sind. >Sie< möchte, daß auch ihr sogleich zu ihr kommt, doch ich fürchte, dazu seid ihr noch nicht imstande.«

»Nein«, sagte ich, »zuerst müssen wir uns ein wenig erholen; doch ich bitte, mein Vater, laß mich hinaus ins Freie tragen. Hier drinnen ist mir gar nicht wohl.«

»Das glaube ich«, sagte er, »es ist ein unheimlicher Ort. Da fällt mir ein - als ich ein Junge war, fand ich hier einmal eine tote Frau. Sie lag dort, wo du jetzt liegst, ja, auf eben dieser Bank. Sie war so schön, daß ich immer wieder mit einer Lampe hier hereinschlich und sie anschaute. Wären ihre Hände nicht kalt gewesen, so hätte man denken können, sie schlafe nur und werde eines Tages erwachen; so schön und friedlich lag sie da in ihrem weißen Gewand. Auch ihre Haut war weiß, und ihr Haar war blond und reichte fast bis zu ihren Füßen. Dort, wo >Sie< wohnt, liegen noch viele gleich ihr in den Gräbern, denn jene, die sie beisetzten, verstanden sich auf die Kunst, die Toten vor dem Verfall zu schützen.

Ja, Tag für Tag kam ich hierher und schaute sie an, bis ich mich schließlich - lache mich nicht aus, Fremdling, ich war ja damals ein törichter Junge - in jene Tote verliebte, in jene Hülle, die einst ihre entwichene Seele umschlossen hatte. Ich kroch zu ihr und küßte ihr kaltes Antlitz und fragte mich, wie viele Menschen wohl seit ihrer Zeit gekommen und gegangen waren und wer sie wohl in jenen längst entschwundenen Tagen geliebt und umarmt haben mochte. Ich glaube, dieser Toten verdanke ich eine große Weisheit, mein Pavian, denn sie lehrte mich, wie kurz das Leben ist und wie lang der Tod und daß alles unter dieser Sonne den gleichen Weg geht und dereinst dem Vergessen anheimfällt. Ich betrachtete also diese Tote und dachte nach, und es schien, als erfülle sie mich mit dieser Weisheit, bis eines Tages meine Mutter, welche meine Veränderung bemerkte, mir folgte. Als sie die schöne weiße Tote sah, fürchtete sie, sie habe mich behext, womit sie ja nicht so unrecht hatte. So nahm sie, halb in Furcht, halb in Zorn, die Lampe, hob die Tote von der Bank auf, stellte sie an die Wand und zündete ihr Haar an. Sie ging sofort vom Kopf bis zu den Füßen in Flammen auf, denn die so erhaltenen Toten brennen wie Zunder. Dort oben an der Decke, mein Sohn, kannst du noch den Ruß sehen.«

Ich blickte zweifelnd hinauf - und wirklich, an dem Fels befand sich ein großer rußiger Fleck. Von der Wand war der Ruß natürlich im Lauf der Jahre abgerieben worden, doch an der Decke war er noch deutlich zu sehen.

»Sie verbrannte«, fuhr er nachdenklich fort, »bis auf die Füße, doch ich kam rechtzeitig zurück, um die Füße selbst zu retten. Ich schnitt das verbrannte Fleisch herunter, wickelte sie in ein Stück Leinwand und versteckte sie unter der Steinbank. Kaum zu glauben, aber ich erinnere mich so gut daran, als ob es erst gestern gewesen wäre. Wenn niemand sie gefunden hat, sind sie vielleicht noch da. Ich selbst habe diese Kammer seit jenem Tag nie mehr betreten. Warte, ich will einmal nachsehen!« Er kniete nieder und tastete mit seinem langen Arm unter der Steinbank herum. Plötzlich erhellte sich seine Miene, und er zog mit einem freudigen Aufschrei einen mit dik-kem Staub bedeckten Gegenstand hervor. Er klopfte den Staub ab, entfernte die zerfallene Leinenhülle, und meinem erstaunten Blick enthüllte sich ein schön geformter, nahezu weißer Frauenfuß, der so frisch und fest aussah, als habe man ihn eben erst dorthin gelegt.

»Siehst du, mein Sohn«, sagte er mit trauriger Stimme, »ich habe dir die Wahrheit gesagt. Ein Fuß ist noch da. Nimm ihn, mein Sohn, und sieh ihn dir gut an.«

Ich nahm dieses kalte Fragment in die Hand und betrachtete es, schwankend zwischen Staunen, Furcht und Faszination, im Licht der Lampe. Der Fuß war leicht, zweifellos viel leichter als zu der Zeit, da noch Leben ihn erfüllte, und das Fleisch daran strömte einen leisen aromatischen Duft aus. Es war weder zusammengeschrumpft noch schwarz oder häßlich wie das Fleisch ägyptischer Mumien, sondern glatt und schön und, ausgenommen die leicht angebrannten Stellen, frisch wie am Tag des Todes - ein wahrer Triumph der Balsamierkunst!

Armer kleiner Fuß! Ich legte ihn auf die Steinbank, auf welcher er so viele tausend Jahre geruht, und fragte mich, was für eine Schönheit er wohl durch den Prunk und das Gepränge einer längst versunkenen Kultur getragen haben mochte - zuerst als fröhliches Kind, dann als errötende Jungfrau und schließlich als vollerblühtes Weib. In welchen Hallen des Lebens war sein sanfter Schritt erklungen, mit welchem Mut war er den düsteren Weg des Todes hinabgeschritten? An wessen Seite war er im Dunkel der Nacht geschlichen, wenn der Negersklave auf dem Marmorboden schlief, wer hatte voll Ungeduld auf das Nahen seiner Schritte gehorcht? Schöner kleiner Fuß! Mag sein, daß er auf den stolzen Nacken eines Eroberers getreten war, der sich nur der Schönheit eines Weibes neigte, daß die Lippen von Edelleuten, ja von Königen sich auf seine juwelengeschmückte Weiße drückten.

Ich hüllte dieses Relikt der Vergangenheit wieder in die Reste des alten Leinentuches, das offenbar ein Teil des Totengewandes jener Frau war, denn es war angebrannt, und legte ihn - welch seltsamer Gegensatz - in meinen Koffer. Dann humpelte ich, auf Bil-lali gestützt, zu Leo. Er war arg zerschlagen und sein Zustand viel schlechter als der meine. Trotz seiner außerordentlichen Blasse und Schwäche infolge des Blutverlustes aus der Speerwunde an seiner Seite war er jedoch bester Dinge und bat um ein Frühstück. Job und Ustane legten ihn auf das Tuch einer Sänfte, deren Stangen sie entfernten, und trugen ihn mit Billalis Hilfe in den Schatten am Eingang der Höhle, aus der man übrigens unterdessen alle Spuren des nächtlichen Kampfes entfernt hatte. Dort frühstückten wir alle und verbrachten den Tag und auch den größten Teil der beiden folgenden Tage.

Am dritten Morgen waren Job und ich wieder einigermaßen hergestellt. Da es auch Leo wesentlich besser ging, erfüllte ich Billalis immer wieder vorgebrachte Bitte und erklärte mich bereit, sogleich die Reise nach Kor, wie der Wohnort der geheimnisvollen >Sie< hieß, anzutreten, obwohl ich nachteilige Folgen für Leo fürchtete, dessen kaum verheilte Wunde durch die Bewegung wieder aufbrechen konnte. Hätte Billali nicht so ängstlich gedrängt, diesen Platz zu verlassen, und uns dadurch mit der Befürchtung erfüllt, es könnten uns, wenn wir noch länger blieben, neue Gefahren drohen, so hätte ich nicht eingewilligt.

10

Betrachtungen

Eine Stunde nachdem wir uns zum Aufbruch entschlossen hatten, wurden fünf Sänften, jede mit vier Trägern und zwei Ersatzmännern, zum Eingang der Höhle gebracht. Eine Schar von fünfzig bewaffneten Amahaggern bildete die Eskorte und trug das Gepäck. Drei der Sänften waren für uns, eine für Billali bestimmt, der uns, wie ich zu meiner Erleichterung erfuhr, begleiten wollte. Die fünfte war anscheinend für Ustane.

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