Simon Green - Todtsteltzers Ehre

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Todtsteltzers Ehre: краткое содержание, описание и аннотация

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Owen Todtsteltzer wurde nach seiner Rebellion gegen die Tyrannei der Kaiserin Löwenstein XIV zum Helden, zu einer Legende. Doch er und seine Freunde haben nicht lange Zeit, sich über ihren Sieg zu freuen. Erneut werden sie in einen erbitterten Konflikt verwickelt - diesmal um die Nachfolge der entthronten Herrscherin. Owen und Hazel versuchen sich aus dem politischen Intrigenspiel herauszuhalten, doch bald entdecken sie, daß der Menschheit sehr viel ernstere Probleme drohen, ja, daß der Krieg noch lange nicht vorbei ist, sondern im Gegenteil gerade erst begonnen hat …

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»Aber was, wenn die Ehre verlangt, sich gegen die eigenen Freunde zu wenden?« fragte Mond.

»Heikle Frage«, fand Hand. »Ich schätze, man muß sich selbst fragen: Wären sie noch Freunde, wenn sie wüßten, daß man die eigene Ehre verraten hat?«

»Es ist schwer, ein Mensch zu sein«, seufzte Mond.

»Du sagst es«, warf Otto ein.

Als sich alles wieder beruhigt hatte, war es schon Nacht. Sie kam früh auf Lachrymae Christi . Sankt Bea und Schwester Marion arbeiteten noch auf der Krankenstation und kämpften mit einer unzulänglichen Ausstattung an Medikamenten und Instrumenten um das Leben von Menschen. Allmählich sah es hier weniger aus wie in einem Krankenhaus und mehr wie in einem Schlachthaus. Hazel D’Ark und Mitternachtsblau halfen nach besten Kräften und legten Pausen ein, die sie draußen verbrachten, wenn sie jeweils die Schreie und das Leid und den Gestank freigelegter Eingeweide nicht mehr verkrafteten. Sie saßen dann gemeinsam auf der Außentreppe, atmeten die frische Luft und rafften den Mut zusammen, wieder hineinzugehen. Es war schwer, so mächtig und so hilflos zugleich zu sein.

Nach einer Weile kam Bonnie Chaos aus den Schatten heranmarschiert und schloß sich ihnen an. Sie trug die graue Standardkleidung und war vollständig geheilt – und zwar so weitgehend, daß sie sie kaum wiedererkannten. Alle Piercings und Tätowierungen und Körpermodifikationen waren verschwunden, weggebrannt von dem Energiestrahl und im Zuge der Heilung nicht wieder neu gebildet. Bonnie schnitt ein sehr finsteres Gesicht, als sie sich neben Hazel setzte und dabei doch etwas unsicher wirkte.

»Ich hasse es, so auszusehen wie alle anderen. Jahre harter Arbeit in einem Augenblick zunichte gemacht! Selbst die alten Ledersachen sind zerstört worden, die ich unter dem Mantel getragen habe. Ich hatte sie seit Jahren. Habe sie aus der Haut eines alten Feindes hergestellt. Und ich fühle mich immer noch schwach von der Regeneration. Mußte dabei noch nie so viel Arbeit leisten. Falls die Hadenmänner jetzt angriffen, könnte ich sie nicht mehr mit einem Papierhandtuch abwehren.«

»Schön, dich zu sehen«, sagte Mitternacht. »Uns geht es gut, danke.«

»Du ähnelst mir jetzt stärker«, fand Hazel.

»O Gott!« rief Bonnie. »So schlimm kann es doch nicht sein, oder?«

»Tut sich irgendwas draußen im Dschungel?« fragte Mitternacht.

»Nur die Pflanzen, die sich gegenseitig fressen und bumsen.

Wie läuft es auf der Krankenstation?«

»Hängt davon ab, wie man es betrachtet«, antwortete Hazel.

»Wir verlieren mehr Menschen, als wir retten, aber unter diesen entsetzlichen Bedingungen ist es ein Wunder, wie viele wir retten. Bea ist wirklich eine Heilige, weißt du? Arbeitet schon den ganzen Tag, und sie macht noch weiter, während wir schon kaputt sind. Ich habe noch nie so viel Blut auf einmal gesehen.

Der Boden ist ganz glitschig davon, egal wieviel Desinfektionsmittel wir verspritzen. Der Schock bringt viele der Verwundeten um, entweder von den Verletzungen selbst oder von der Operation. Ich schätze, die Lepra schwächt das ganze Immunsystem.«

»Es ist nicht fair«, fand Mitternacht. »Sie haben so tapfer gekämpft! Sie haben die Schlacht gewonnen. Sie haben mehr verdient als das bißchen, was wir für sie tun können.«

»Jawohl«, bekräftigte Bonnie. »Es ist eine Sache, wenn wir hinausgehen und kämpfen; wir sind praktisch nicht umzubringen. Man kann uns zwar verletzen, aber nichts ist mehr eine richtige Gefahr für uns.«

»Und am Ende war es Schwester Kathleen, die die Schlacht gewonnen hat«, sagte Mitternacht. »Und nicht eine von uns.

Und sie hat ihr Leben dafür gegeben. Hat nicht eine Sekunde gezögert.«

»Himmel, was für Wunder diese Sterblichen sind!« sagte Bonnie.

»Wir ähneln den Monstern aus den alten Geschichten«, fand Hazel. »Ob man uns schneidet, erschießt oder verbrennt: Wir kehren immer wieder zurück. Es sei denn, man würde uns einen Pflock durchs Herz rammen, uns den Kopf abhacken, ihn verbrennen und die Asche verstreuen. Ich denke, nicht mal du könntest dich davon erholen, Bonnie.«

»Ich würde es verdammt noch mal probieren«, versetzte diese.

»Die Hadenmänner«, sagte Mitternacht, »sie sind die wirklichen Monster. Haben aus Liebe zur Tech ihr Menschsein aufgegeben. Vollkommenheit wird jedoch nicht durch den Körper, sondern durch den Geist erreicht. Welche Ehre bringt es mit sich, eine Station voller Kranker anzugreifen?«

»Sie möchten irgend etwas«, sagte Bonnie. »Und sie akzeptieren niemals, daß ihnen etwas in die Quere kommt, wenn sie nach etwas suchen. Am allerwenigsten Moral. Das kann ich respektieren. Manchmal ist es nötig, etwas von Wert zu opfern, um etwas von Wert zu erreichen. Freunde, Ehre, Moral… Liebe. Ich liebe meinen Owen mit meinem ganzen verrotteten Herzen, aber ich würde ihn opfern, um das Imperium zu retten, und er weiß es. Kannst du behaupten, daß du nicht genauso handeln würdest?«

»Ich habe meinen Owen verloren«, antwortete Mitternacht.

»Ich würde das ganze Imperium und alles darin opfern, wenn ich ihn dadurch wieder in die Arme schließen könnte.«

»Aber wie würde er das finden?« fragte Hazel.

»Oh, er wäre entsetzt«, sagte Mitternacht. »Aber Owen war eben schon immer viel ehrenhafter als ich.«

»Wo steckt dein Owen?« wandte sich Bonnie an Hazel.

»Irgendwo unterwegs«, antwortete sie. »Er hat die Reparaturarbeiten an der Palisade überwacht, aber seitdem habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen. War zu beschäftigt. Heute dachte ich schon, er würde sterben, aber wieder einmal hat er es vom Abgrund des Todes zurückgeschafft. Der Mann hat mehr Leben als ein ganzer Korb voller Katzen. Aber… nur einen Augenblick lang, als er dort in seinem Blut lag, dachte ich: Was täte ich ohne ihn? Wofür sollte ich leben, wenn er nicht mehr wäre? «

»Warum sagst du ihm das nicht?« fragte Mitternacht sanft.

»Falls die Hadenmänner zurückkehren, erhältst du womöglich keine Chance mehr dazu.«

»Später vielleicht«, sagte Hazel. »Wir werden da drin noch gebraucht.«

»Ich kann eine Zeitlang aushelfen«, warf Bonnie ein. »Geh deinen Owen suchen.«

Hazel blickte zu Boden. »Ich wollte mich nie festlegen. An irgendeinen anderen Menschen gebunden sein. Mein ganzes Leben habe ich darum gekämpft, frei zu sein, jeder Art von Autorität zu trotzen, nur um sicher zu sein, daß niemand außer mir selbst über mein Leben bestimmt. Und dann bin ich Owen begegnet, und das Schicksal hat uns miteinander verbunden, egal wie sehr wir uns gewehrt haben. Ich… bewundere ihn sehr. Er ist tapfer und freundlich und ehrenhaft, und er liebt mich. Das wußte ich schon immer. Aber… ich habe mein ganzes Leben lang noch niemanden geliebt. Ich weiß gar nicht, ob es mir gegeben ist, jemanden zu lieben, sei es auch einen so feinen Mann wie Owen. Ich bin keine von denen, die leicht lieben.«

»Ich habe lange Zeit auch so gedacht«, erzählte Mitternacht.

»Die Wahrheit habe ich erst herausgefunden, als mein Owen schon tot war und auf ewig für mich verloren. Mach nicht den gleichen Fehler wie ich, indem du zu lange wartest. Wir Helden haben tendenziell eine tragisch kurze Lebenserwartung.«

»Geh und rede mit dem Mann«, sagte Bonnie. »Ich springe bei Sankt Bea für dich ein. Komm schon, Mitternacht; du hältst die Leute fest, während ich die Nähte anbringe.«

Sie standen auf, strafften die Schultern und kehrten ins Schlachthaus zurück. Hazel saß allein auf der Treppe und starrte in die Dunkelheit.

Owen Todtsteltzer ging über die Freifläche hinterm Tor, war in dem Lepramantel mit der ins Gesicht gezogenen Kapuze wieder eine anonyme Gestalt, und hörte zu, was die Leute redeten.

Sie saßen in kleinen Gruppen um offene Feuer zusammen und reichten die letzten Schnapsflaschen herum. Eigentlich war der ganze Sprit für die Krankenstation bestellt worden, um dort für den Notfall zu dienen, aber die Leprakranken hatten nicht lange für die Entscheidung gebraucht, daß, wenn ihr gegenwärtiger Bedarf kein Notfall war, sie überhaupt nicht wußten, was man als solchen bezeichnen konnte. Also stöberten sie die versteckten Flaschen auf, die sie für trockene Tage verstaut hatten, und kippten das Zeug hinunter, so rasch sie es nur fertigbrachten.

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