Trudi Canavan - Die Königin
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»Das ist es«, erklärte sie. »Ich hätte mehr Möbel hergebracht, aber ich konnte nichts Großes tragen, und ich wollte keine Aufmerksamkeit erregen.«
»Keine Betten.« Gol setzte sich mit einem Stöhnen auf eine der Kisten.
Cery lächelte seinen alten Freund an. »Keine Sorge. Wir werden uns etwas einfallen lassen.«
Aber Gols Grimasse verschwand nicht. Cery runzelte die Stirn, als er bemerkte, dass Gol die Hände unter seinem Hemd auf seine Seite presste. Dann sah er den dunklen Fleck, der im Kerzenlicht glänzte.
»Gol …?«
Der massige Mann schloss die Augen und taumelte.
»Gol!«, rief Anyi und erreichte ihn zur gleichen Zeit wie Cery. Sie fingen Gol auf, bevor er von der Kiste fallen konnte. Anyi zog Kissen herbei.
»Leg dich hin«, befahl sie. »Lass mich das sehen.«
Cery konnte nicht sprechen. Furcht hatte seinen Geist und seine Kehle erstarren lassen. Der Meuchelmörder musste Gol während des Kampfes verletzt haben. Oder schon, bevor Gol aufgewacht war.
Anyi drangsalierte Gol, bis er von der Kiste stieg und sich auf die Kissen legte, dann zog sie seine Hand weg und schälte das Hemd zurück, um eine kleine Wunde in seinem Bauch zu entblößen, aus der langsam Blut sickerte.
»Die ganze Zeit über.« Cery schüttelte den Kopf. »Warum hast du nichts gesagt?«
»Es war gar nicht so schlimm.« Gol zuckte die Achseln, dann fuhr er zusammen. »Hat erst angefangen wehzutun, als wir mit Wurm geredet haben.«
»Ich wette, es tut jetzt weh«, bemerkte Anyi. »Was denkst du, wie tief der Dolch ins Fleisch gedrungen ist?«
»Nicht tief. Keine Ahnung.« Gol hustete vor Schmerz.
»Es könnte schlimmer sein, als es aussieht.« Anyi hockte sich auf die Fersen und blickte zu Cery auf. »Ich werde Lilia holen.«
»Nein …«, protestierte Gol.
»Es waren nur noch wenige Stunden bis Tagesanbruch, als wir Cadias Haus verlassen haben«, erklärte ihr Cery. »Lilia könnte bereits in der Universität sein.«
Anyi nickte. »Vielleicht. Es gibt nur eine Möglichkeit, es herauszufinden.« Sie zog eine Augenbraue hoch und sah ihn fragend an.
»Geh«, sagte er.
Sie ergriff seine Hand und drückte sie auf die Wunde. Gol stöhnte.
»Halt den Druck aufrecht und …«
»Ich weiß, was zu tun ist«, unterbrach Cery sie. »Wenn sie nicht dort ist, hol zumindest etwas Sauberes, das wir als Verband benutzen können.«
»Das werde ich«, entgegnete sie und griff nach der Lampe.
Dann war sie fort, und ihre Schritte verklangen in der Dunkelheit.
2
Vorgeladen
Sollte ich den Blutring meiner Mutter mitnehmen?«, fragte Lorkin in seinen Räumen im Gildehaus, als Dannyl durch die offene Tür zu ihm trat.
Dannyl besah sich den goldenen Ring mit der Kugel aus rotem Glas. Falls etwas während dieser Begegnung mit dem sachakanischen König schiefgehen sollte, wäre es gut, wenn wir beide eine Möglichkeit hätten, uns mit der Gilde in Verbindung zu setzen, dachte er. Aber wenn die Dinge so schlecht laufen, könnten unsere beiden Blutringe gefunden werden, und dann könnte man sie uns wegnehmen und als Folterwerkzeug und Ablenkung gegen Osen und Sonea verwenden.
Der Blutstein übermittelte die Gedanken seines Trägers dem Magier, dessen Blut zu der Erschaffung des Steines verwendet worden war. Der Nachteil war, dass der Schöpfer nicht aufhören konnte, die Gedanken des Ringträgers zu spüren, was besonders unangenehm war, wenn der Träger des Rings gefoltert wurde.
Das hatte einer der sachakanischen Ausgestoßenen – der Ichani –, der vor zwanzig Jahren in Kyralia eingefallen war, Dannyls altem Freund und Mentor Rothen angetan. Der Mann hatte Rothen gefangen, aber statt ihn zu töten, hatte er ein Juwel aus Rothens Blut gemacht. Er hatte es jedem einzelnen seiner Opfer übergestreift, so dass Rothen eine Flut von Eindrücken von verängstigten, sterbenden Kyraliern empfangen hatte.
Wer von den beiden – Schwarzmagierin Sonea oder Administrator Osen – würde stärker betroffen sein, wenn man seinen Ring nahm? Dannyl schauderte angesichts der offensichtlichen Antwort.
»Lasst ihn hier«, riet er dem jungen Mann. »Ich werde Osens Ring haben. Gebt mir Soneas Ring, und ich werde ihn verstecken, für den Fall, dass sie Eure Gedanken lesen und davon erfahren.«
Lorkin sah Dannyl an, einen seltsamen, halb erheiterten Ausdruck auf dem Gesicht. »Keine Sorge, sie werden bei mir nichts lesen«, bemerkte er.
Dannyl starrte den jungen Magier überrascht an. »Ihr könnt …?«
»Mit Einschränkungen. Ich hatte keine Zeit, mir die Fähigkeiten der Verräterinnen, einen Gedankenleser zu überlisten, in vollem Umfang anzueignen. Falls jemand es bei mir versuchen sollte, wird er keinen Erfolg haben, aber er wird wissen, dass er keinen Erfolg hat.«
»Lasst uns hoffen, dass es so weit nicht kommen wird«, sagte Dannyl. Er macht einen Schritt zurück in Richtung der Tür. »Ich werde den Ring verstecken, und wir treffen uns dann im Herrenzimmer.«
Lorkin nickte.
Dannyl eilte zurück in seine eigenen Räume, befahl seiner Sklavin zu gehen und jeden daran zu hindern hereinzukommen, dann suchte er nach einem Versteck für den Edelstein. Lorkin kann eine Gedankenlesung blockieren! Ashaki Achati, der Ratgeber des sachakanischen Königs, der Dannyls Freund gewesen war, seit er in Arvice eingetroffen war, hatte gesagt, dass die Verräterinnen eine Möglichkeit hätten, das zu tun. Wie sonst könnten ihre Spione, die sich als Sklavinnen ausgaben, eine Entdeckung vermeiden? Ich frage mich, was Lorkin mir sonst noch nicht erzählt hat. Ein Stich der Frustration durchzuckte ihn. Seit seiner Rückkehr nach Arvice hatte es Lorkin widerstrebt, irgendetwas über die Rebellengesellschaft zu erzählen, in der er während der letzten Monate gelebt hatte. Dannyl verstand, dass seinem früheren Assistenten Geheimnisse anvertraut worden waren, die er nicht offenbaren konnte, ohne viele Leben in Gefahr zu bringen. Aber es macht den Eindruck, als läge seine Loyalität mehr bei ihnen als bei der Gilde und Kyralia.
Der junge Magier hatte begonnen, wieder Roben zu tragen, daher betrachtete er sich offensichtlich immer noch als einen Gildemagier – obwohl er Dannyl bei ihrer Begegnung in den Bergen erklärt hatte, dass die Gilde so tun solle, als habe er sie verlassen.
Die Füße von Dannyls Reisetruhe waren gearbeitet wie kleine Baumstümpfe mit rauer, knotiger Borke. Dannyl hatte einen der Knoten mit Magie herausgeschnitten und einen kleinen Hohlraum dahinter geschaffen, für den Fall, dass er Osens Ring jemals würde verstecken müssen. Jetzt löste er den Knoten, legte Soneas Ring hinein und stöpselte den Hohlraum dann wieder zu. Anschließend machte er sich auf den Weg zum Herrenzimmer, dem Mittelpunkt eines traditionellen sachakanischen Hauses, in dem der Familienvorsteher Gäste begrüßte und unterhielt.
Die Gilde hatte niemals offiziell erklärt, dass Lorkin nicht mehr ihr Mitglied sei, obwohl sie damit die Spannungen zwischen Sachaka und Kyralia im Gefolge seines Aufenthalts bei den Verräterinnen hätten mildern können. Zum einen hatte man Sonea den Schmerz ersparen wollen, den der Ausschluss ihres Sohnes ihr bereitet hätte, und zum anderen wollten die höheren Magier auch nicht den Anschein erwecken, als gäben sie die Suche nach einem abtrünnigen Magier allzu schnell auf. Es hatte jedoch die Gefahr bestanden, dass die Untätigkeit der Gilde es so scheinen ließ, als hieße sie Lorkins Verbindung mit den Rebellen gut.
Die Rückkehr nach Arvice mochte die Spannung zwischen der Gilde und Sachaka gemildert haben, aber nun wollte der sachakanische König unbedingt wissen, was Lorkin über seinen Feind in Erfahrung gebracht hatte. Ihm stand eine Enttäuschung bevor.
Sobald er gehört hatte, dass der junge Magier zurückgekehrt war, hatte König Amakira ihm untersagt, die Stadt zu verlassen. Dannyl hatte den Ruf in den Palast bald darauf erwartet, aber es waren mehrere Tage ohne weitere Nachrichten verstrichen. Zweifellos hatte der König sich mit seinen Ratgebern besprochen.
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