Ben Bova - Asteroidenfeuer

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Asteroidenfeuer: краткое содержание, описание и аннотация

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Die nicht allzu ferne Zukunft: Martin Humphries, Erbe des milliardenschweren Humphries Trust, wähnt sich auf der Höhe seiner Macht. Er lebt in einer luxuriösen Idylle auf dem Mond, die er zu einer uneinnehmbaren Festung ausgebaut hat, und ein Asteroid nach dem anderen fällt ihm zu, so dass er seine Macht und sein Monopol in der Raumfahrt immer weiter ausbauen kann. Seinen Rivalen Lars Fuchs hat er nicht nur ausgeschaltet, sondern auch gedemütigt, indem er ihm seine Frau Amanda genommen und geheiratet hat. Sie bringt den ersehnten Sohn und Erben zur Welt. Doch noch immer genügt ihm das nicht: Er will Lars Fuchs beseitigt haben und hetzt einen bezahlten Killer auf ihn, der sich im Asteroidengürtel auf die Lauer legt. Aber Humphries ahnt nicht, dass ihm längst ein viel gefährlicherer Gegner erwachsen ist …
Mit diesem Buch beendet Ben Bova die faszinierende Geschichte, die mit »Der Asteroidenkrieg« begann und in »Asteroidensturm« fortgesetzt wurde.

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»Die Zeit ist gekommen.«

Es war Dorns tiefe, flüsterleise Stimme. Erschrocken riss sie die Augen auf. Sie war allein in der Kabine, doch Dorns Bild füllte das Telefondisplay neben dem Bett aus. Die unter dem Display leuchtenden Zahlen sagten, dass es tatsächlich Zeit war.

»Ich bin wach«, sagte sie dem Monitor.

»Ich werde Sie in fünfzehn Minuten abholen«, sagte Dorn. »Ist das genug Zeit für Sie, um sich fertig zu machen?«

»Ja, reichlich.« Die Tage, als sie Zeit brauchte, um ihre Kleidung auszuwählen und sich herauszuputzen, waren längst vorbei.

»Also in fünfzehn Minuten.«

»Warten Sie«, entfuhr es ihr. »Können Sie mich sehen?«

»Nein. Visuelle Übertragungen müssen manuell geschaltet werden.«

»Ich sehe.«

»Ich nicht.«

Ein Witz? Elverda setzte sich im Bett auf, als Dorns Bild verblasste. Hat er überhaupt einen Sinn für Humor?

Sie schälte sich aus dem formlosen Overall, den sie im Bett getragen hatte, ging schnell unter die Dusche und holte ihren besten Kaftan aus der Reisetasche. Die Farbe war ein tiefes Mitternachtsblau, mit glitzernden Silbersternen übersät. Elverda hatte die bodenlange Kutte selbst geschneidert — aus Stoff, den ihre Mutter vor langer Zeit gewebt hatte. Die Sterne hatte sie so gemalt, wie sie sie von ihrem Heimatdorf in Erinnerung hatte.

Als sie die Tür zurückschob, sah sie Dorn mit Humphries an seiner Seite den Gang entlangkommen. Trotz seiner etwas längeren Beine schien Humphries wie ein Kind zu hopsen, um mit dem stramm und zügig marschierenden Dorn Schritt zu halten.

»Ich verlange, dass Sie die Verbindung mit meinem Schiff wiederherstellen«, sagte Humphries; seine Stimme hallte von den Wänden des Gangs wider. »Ich werde Ihnen jede Minute vom Gehalt abziehen, die diese Befehlsverweigerung andauert!«

»Das ist eine Sicherheitsmaßnahme«, sagte Dorn ruhig, ohne sich zu dem Mann umzudrehen. »Es ist nur zu Ihrem Besten.«

»Zu meinem Besten? Wer, zum Teufel, sind Sie, dass Sie entscheiden können, was zu meinem Besten ist?«

Dorn blieb drei Schritte von Elverda entfernt stehen, machte eine steife, leichte Verbeugung und wandte sich erst dann seinem Arbeitgeber zu.

»Sir, ich habe das Artefakt schon gesehen. Sie haben es noch nicht gesehen.«

»Und das macht Sie zu etwas Besserem als mich?«, knurrte Humphries beinahe. »Heiliger, vielleicht!«

»Nein«, sagte Dorn. »Nicht heiliger. Weiser.«

Humphries setzte zu einer Antwort an, überlegte es sich dann aber anders.

»In welche Richtung gehen wir?«, fragte Elverda in die plötzliche Stille.

Dorn gab mit seiner prothetischen Hand die Richtung vor. »Nach unten«, erwiderte er. »Diese Richtung.«

Der Gang ging abrupt wieder in einen natürlichen Tunnel über, an dessen niedriger Decke in exakten Abständen Lampen angebracht waren. Elverda musterte Dorns halbmenschliches Gesicht im schnellen Wechselspiel von Licht und Schatten auf dem geätzten Metall — als ob der Mond seine Phasen in Intervallen von dreißig Sekunden durchlaufen hätte.

Humphries schwieg, während sie dem schrägen Tunnel nach unten ins Herz des Asteroiden folgten. Elverda hörte zuerst nur das Klicken seiner Schuhe, doch mit etwas Konzentration hörte sie dann auch den leiseren Tritt von Doms weichen Stiefeln und schließlich sogar das leise Patschen ihrer Slipper.

Die Luft schien wärmer und dicker zu werden. Oder ist das nur Einbildung? Sie schaute flüchtig auf Humphries; Schweiß perlte über seiner Oberlippe. Der Mann strahlte angespannte Erwartung aus. Dorn ging ein paar Schritte vor ihnen. Er schien nicht in Eile zu sein; dennoch führte er sie nun durch den Tunnel wie ein Priester der Antike, der zwei neue Akolythen anführte — oder religiöse Opfer.

Der Tunnel endete an einer Wand aus glattem, stumpfem Metall.

»Wir sind da.«

»Aufmachen«, befahl Humphries.

»Es wird sich von selbst öffnen«, erwiderte Dorn. Er hielt einen Moment lang inne und sagte dann: »Jetzt.«

Und das Metall glitt so lautlos ins Gestein über ihnen, als wäre es ein Vorhang aus Seide.

Keiner bewegte sich. Dann drehte Dorn sich langsam zu den beiden um und gestikulierte mit seiner menschlichen Hand.

»Das Artefakt liegt etwa dreiundzwanzig Meter unter diesem Punkt. Der Tunnel wird enger und knickt nach rechts ab. Die Kammer ist so klein, dass jeweils nur eine Person Platz hat.«

»Ich zuerst!« Humphries machte einen Schritt vorwärts.

Dorn hielt ihn mit erhobener Hand auf, der prothetischen Hand. »Ich betrachte es als meine Pflicht, Sie daraufhinzuweisen …«

Humphries versuchte, die Hand wegzuschieben; sie bewegte sich keinen Millimeter.

»Als ich diese Linie erstmals überquerte, war ich ein Soldat. Nachdem ich das Artefakt gesehen hatte, gab ich mein altes Leben auf.«

»Und wurden ein selbst ernannter Priester. Na und?«

»Das Artefakt kann Sie verändern. Ich halte es für das Beste, wenn bei der ersten Besichtigung keine Zeugen dabei sind außer dieser begabten Frau, die Sie mitgebracht haben. Wenn Sie es zum ersten Mal sehen, kann es — traumatisch sein.«

Humphries' Gesicht verzog sich in einer Mischung aus Zorn und Ekel. »Ich bin kein Auftragskiller. Ich brauche mich vor nichts zu fürchten.«

Dorn führte mit einem leisen Surren miniaturisierter Servomotoren die Hand zur Hüfte.

»Vielleicht nicht«, murmelte er so leise, dass Elverda es kaum hörte.

Humphries zwängte sich an dem Cyborg vorbei. »Bleiben Sie hier«, sagte er zu Elverda. »Sie können es anschauen, wenn ich zurück bin.«

Er lief mit einem Stakkato von Schritten durch den Tunnel.

Dann Stille.

Elverda schaute auf Dorn. Die menschliche Seite seines Gesichts schien unsagbar müde.

»Sie haben das Artefakt schon mehr als einmal gesehen, nicht wahr?«

»Vierzehn Mal«, erwiderte er.

»Es hat Ihnen in keiner Hinsicht geschadet, stimmt's?«

»Es hat mich verändert«, sagte er nach kurzem Zögern. »Und jedes Mal, wenn ich es sehe, verändert es mich mehr.«

»Sie … Sie sind wirklich Dorik Harbin?«

»Ich war es.«

» Die Leute von der Chrysallis …?«

»Dorik Harbin hat sie alle getötet. Ja. Es gibt keine Entschuldigung dafür, keine Vergebung. Es war die Tat eines Ungeheuers.«

»Aber wieso?«

»Ungeheuer tun ungeheuerliche Dinge. Dorik Harbin nahm psychotrope Drogen, um seine Kampfkraft zu steigern. Später, als die Aufputschmittel aus seinem Körper ausgeschieden waren und er sich bewusst wurde, was er getan hatte, hielt Dorik Harbin sich eine Handgranate an die Brust und zündete sie.«

»Mein Gott«, wimmerte Elverda.

»Es wurde ihm jedoch verwehrt zu sterben. Medizinische Spezialisten der Yamagata Corporation flickten ihn wieder zusammen und gaben ihm eine falsche Identität, jahrelang führte er die Parodie eines Lebens, versteckte sich vor den Behörden und floh vor seiner eigenen Schuld. Er hatte auch nicht mehr den Mut, sich zu töten; der Schmerz des ersten Versuchs war viel stärker als sein Selbsthass. Dann wurde er angeheuert, um diesen Ort aufzusuchen. Als Dorik Harbin des Artefakts zum ersten Mal ansichtig wurde, kam endlich seine wahre Identität zum Vorschein.«

Elverda hörte ein Geräusch, wie von schlurfenden oder stolpernden Füßen. Und dann kam Martin Humphries ins Bild — er taumelte, lehnte sich schwer gegen die Tunnelwand und sackte zusammen, als ob ihm die Beine den Dienst versagten.

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