Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Es gibt jedoch ein Problem«, fuhr sie fort. »Ihre Sicherheitsbewertung von einer Quelle ist sehr hoch, aber Ihre Einstufung durch Genetron, wo Sie zuletzt beschäftigt waren, ist abgrundtief.«

»Ich habe erklärt, daß es da zu persönlichen Unzuträglichkeiten gekommen ist…«

»Ja, und normalerweise gehen wir diesen Dingen nicht nach. Unsere Firma unterscheidet sich von anderen aufgrund ihres Programms, und wenn die Arbeitsunterlagen und Zeugnisse eines Bewerbers sonst gut sind, wie es in Ihrem Fall zu sein scheint, lassen wir solche Streitfälle außer acht. Aber ich muß manchmal meinem Instinkt folgen, Mr. Ulam. Und etwas ist hier nicht ganz in Ordnung. Sie arbeiteten an Genetrons Biochip-Programm mit.«

»In der Zusatzforschung.«

»Ja. Bieten Sie uns die speziellen Techniken und Kenntnisse an, die Sie sich bei Genetron angeeignet haben?«

Das war die verschlüsselte Frage, ob er die Betriebsgeheimnisse seines früheren Arbeitgebers verraten wollte. »Ja und nein«, sagte er. »Zunächst arbeitete ich nicht im zentralen Bereich des Biochip-Programms. Ich war in die wichtigen Geheimnisse nicht eingeweiht. Ich kann Ihnen jedoch die Ergebnisse meiner eigenen Forschung anbieten. Also lautet die Antwort, technisch gesehen, ja, da Genetron in den Vertragsklauseln nur die Weitergabe firmeneigener Verfahrenstechniken untersagte. Ich werde einige Geheimnisse preisgeben, wenn Sie mich einstellen. Aber sie werden Teil der Arbeit sein, die ich verrichtete.« Er hoffte, daß dieser Schuß irgendwo im Mittelfeld landete. Es war keine ausgesprochene Lüge, obwohl er so gut wie alles wußte, was es über Genetrons Biochips zu wissen gab, aber es war zugleich wahr, weil er der Meinung war, daß das gesamte Konzept der Biochips obsolet war, eine Totgeburt.

»Mm hmm.« Sie blätterte wieder in seinen Papieren. »Ich will offen mit Ihnen sprechen, Mr. Ulam. Vielleicht offener, als Sie mit mir gewesen sind. Sie sind ein für unsere Verhältnisse erstklassiger Mann, und wenn Sie auch ein Einzelgänger sind, würden wir die Chance, Sie einzustellen, mit Freuden nutzen… wäre da nicht ein Punkt. Ich bin mit Mr. Rothwild von Genetron befreundet. Er ist ein sehr guter Freund von mir und hat mir einige Informationen gegeben, die andernfalls als vertraulich klassifiziert werden müßten. Er nannte keine Namen, und er kann nicht gewußt haben, daß Sie mir an diesem Schreibtisch gegenübersitzen würden. Aber er sagte mir, jemand bei Genetron habe sich über die behördlichen und betrieblichen Richtlinien hinweggesetzt und auf eigene Faust gentechnische Experimente mit rekombinierter Säugetier-DNS durchgeführt. Ich habe den starken Verdacht, daß Sie diese Person sind.« Sie lächelte freundlich. »Habe ich recht?«

Bei Genetron war seit mehr als einem Jahr niemand entlassen worden oder von sich aus gegangen. Er nickte.

»Er war ziemlich aufgeregt. Er sagte, Sie seien brillant, würden aber jede Firma, die Sie einstellt, in Schwierigkeiten bringen. Und er sagte, er habe Ihnen gedroht, Sie auf die schwarze Liste zu setzen. Nun weiß ich so gut wie er, daß solch eine Drohung unter der heutigen Arbeitsgesetzgebung und den potentiellen Aussichten eines Rechtsstreites wirklich nicht viel bedeuten kann. Aber diesmal wissen wir durch Zufall mehr über Sie, als wir wissen sollten. Ich bin ganz offen mit Ihnen, denn es sollte hier kein Mißverständnis geben. Unter Druck werde ich leugnen, etwas davon gesagt zu haben. Mein eigentlicher Grund, daß ich Ihre Einstellung nicht befürworten kann, ist Ihr psychologisches Profil. Die einzelnen Elemente Ihrer Zeichnungen sind zu weit voneinander getrennt und lassen auf eine ungesunde Vorliebe für Selbstisolation schließen.« Sie gab ihm seine Bewerbungsunterlagen zurück. »Können Sie das verstehen?«

Vergil nickte. Er nahm seine Mappe und stand auf. »Sie kennen Rothwild nicht einmal«, sagte er. »Dies ist mir schon sechsmal passiert.«

»Nun ja, Mr. Ulam, unsere Industrie steckt noch in den Kinderschuhen, existiert erst seit knapp fünfzehn Jahren. Wenn es um gewisse Dinge geht, verlassen die Firmen sich noch immer aufeinander. Vorn auf der Bühne die schlimme Konkurrenz, die man der Halsabschneiderei bezichtigt, aber hinter den Kulissen hilft man sich gegenseitig aus. Es war interessant, mit Ihnen zu sprechen, Mr. Ulam. Guten Tag.«

Draußen vor der weißgetünchten Betonfassade blinzelte Vergil in den Sonnenschein.

Soviel zur Wiedergewinnung der Lymphozyten, dachte er. Das ganze Experiment würde bald zu nichts verblassen. Vielleicht war es ganz gut so.

7

Er fuhr nordwärts durch weißgoldenes, mit krummen Eichen gesprenkeltes Hügelland, vorbei an himmelblauen Seen, die von den Regenfällen des vergangenen Winters tief und klar lagen. Der Sommer war bisher mild gewesen, und selbst im Inland war die Temperatur nicht über dreißig Grad gestiegen.

Der Volvo schnurrte die endlose Strecke der Bundesstraße 5 entlang, durch Baumwollfelder, dann durch grüne Nußbaumpflanzungen. In den Vororten von Tracy bog Vergil in die Staatsstraße 580 ein. Sein Sinn war beinahe frei von Gedanken, das Autofahren ein Linderungsmittel für seine Sorgen. Wälder von Propellern auf Masten drehten sich zu beiden Seiten der Straße im Gleichmaß; jeder der riesigen schwingenden Flügel war annähernd zwanzig Meter lang.

Er hatte sich im Leben nicht besser gefühlt, und er machte sich Sorgen. Seit zwei Wochen hatte er nicht geniest, und das mitten in der Heuschnupfenzeit. Als er das letzte Mal Candice gesehen hatte, um ihr zu sagen, daß er nach Livermore fahren und seine Mutter besuchen wolle, hatte sie seine Hautfarbe erwähnt, die sich von fahler Blässe zu einem frischen Pfirsichrosa verändert hatte, und sein Befreitsein vom Schnupfen.

»Jedesmal, wenn ich dich sehe, Vergil, siehst du besser aus«, hatte sie lächelnd gesagt und ihn geküßt. »Komm bald wieder! Ich werde dich vermissen. Und vielleicht werden wir mehr Gewürz finden.«

Er sah besser aus, fühlte sich besser — und hatte keine Erklärung dafür. Er war nicht sentimental genug zu glauben, daß Liebe alles bewirkte, selbst wenn er seine Empfindungen für Candice Liebe nannte. War es Liebe?

Etwas anderes.

Er mochte nicht darüber nachdenken, also fuhr er. Nach zehn Stunden verspürte er eine unbestimmte Enttäuschung, als er in die South Vasco Road einbog und südwärts ins Stadtzentrum von Livermore fuhr, einer kalifornischen Kleinstadt mit alten Backsteingebäuden, hölzernen Farmhäusern, die nun von Vororten umringt waren, Einkaufszentren, die denen in jeder anderen kalifornischen Stadt glichen… und am Stadtrand das Lawrence Livermore National Laboratory, wo neben vielen anderen Forschungsprojekten Atomwaffen entwickelt wurden.

Er hielt vor Guineveres Pizzabäckerei und zwang sich, eine mittelgroße Pizza, Salat und eine Cola zu bestellen. Während er in der pseudomittelalterlich eingerichteten Gaststube saß und wartete, überlegte er müßig, ob es in Livermore Laboreinrichtungen geben mochte, die er verwenden könnte. Wer glich mehr dem Dr. Strangelove — die Waffenentwickler oder der gute alte Vergil I. Ulam?

Die Pizza wurde serviert, und er blickte auf den zerlaufenen Käse, die fettige Salami, die anderen Zutaten. »Sonst hast du dieses Zeug immer gemocht«, sagte er sich mit halblauter Stimme. Er stocherte und schnippelte an der Pizza herum und aß den Salat auf. Das schien zu genügen. Er ließ den größten Teil seiner Mahlzeit auf dem Tisch zurück, wischte sich den Mund, lächelte dem jungen Mädchen hinter der Registrierkasse zu und ging wieder hinaus zu seinem Wagen.

Vergil freute sich nicht auf Besuche bei seiner Mutter. Er brauchte sie, in einer ungewissen und ärgerlichen Art und Weise, aber er hatte keine Freude daran.

April Ulam lebte in einem gut unterhaltenen, hundert Jahre alten zweistöckigen Haus, unweit der First Street. Das Haus war waldgrün gestrichen und hatte ein Mansardendach. Zwei kleine Gärten, mit schmiedeeisernen Gittern eingezäunt, flankierten die steilen Eingangsstufen — ein Garten war für Blumen und Kräuter, der andere für Gemüse. Die überdachte Veranda war verkleidet und hatte eine mit Fliegengaze bespannte Lattentür, deren Scharniere quietschten und die von einer protestierenden Stahlfeder selbsttätig geschlossen wurde; der Zutritt zum eigentlichen Haus erfolgte durch eine schwere dunkle Eichentür mit einem facettierten Glasfenster und einem löwengesichtigen Türklopfer aus Messing.

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