Philip Dick - Der dunkle Schirm

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Der dunkle Schirm: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Ende des 20. Jahrhunderts: Amerika ist ein Land der Huren, Junkies und Dealer geworden. Bob Arctor ist ein Geheimagent der Drogenüberwachung, doch mehr und mehr wird auch er ein Opfer des Rauschgifts.
„Es brach mir das Herz, den Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen … Ich glaube, es ist ein Meisterwerk geworden. Ich glaube, daß es das einzige Meisterwerk ist, das ich jemals schreiben werde …
Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten, und sie sind beide in ein und demselben Buch!“
Philip K. Dick
„Einer der eigenständigsten amerikanischen Autoren … . der das meiste der europäischen Avantgarde wie Nabelschau in einer Sackgasse erscheinen läßt“
Sunday Times
© Copyright 1977 by Philip K. Dick
Originaltiel: A Scanner Darkly

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Im Gegensatz zu anderen Drogen stammte Substanz T offensichtlich nur aus einer einzigen Quelle. Substanz T war nämlich kein organisches Rauschgift, sondern wurde synthetisch hergestellt; deshalb mußte es aus einem Labor stammen. Die Substanz T-Synthese war in zahlreichen Experimenten unter strenger behördlicher Kontrolle nach vollzogen worden. Dabei hatte man herausgefunden, daß die wesentlichen Bestandteile selbst Derivate komplexer Substanzen waren, und diese wiederum waren fast ebenso schwer zu synthetisieren. Theoretisch konnte sie zwar jeder herstellen, der die Formel kannte und zudem über hinreichende finanzielle und technologische Mittel verfügte, eine geeignete Fabrik einzurichten; in der Praxis jedoch waren die Kosten dafür astronomisch. Auch jene, die Substanz T entwickelt hatten und sie herstellten, verkauften die Droge eigentlich viel zu billig, als daß es sich für sie hätte lohnen können. Und die Verbreitung deutete darauf hin, daß es, selbst wenn nur eine Quelle existierte, ein weitverzweigtes Netz von Endfabrikationsstätten und Auslieferungsstellen geben mußte. Vielleicht befanden sich eine Reihe von Laboratorien in mehreren Schlüsselgebieten, etwa in der Nähe eines jeden größeren städtischen Drogenzentrums in Nordamerika und Europa. Warum man bisher keines dieser Laboratorien hatte entdecken können, blieb ein Rätsel. Allerdings lag die Vermutung nahe, daß die ST-Agentur – wie die Behörden die Organisation, die sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Substanz T beschäftigte, mittlerweile einfach nannte – sowohl auf örtlicher als auch auf nationaler Ebene über vorzügliche Verbindungen zu den Spitzen der höchsten Polizeibehörden verfügte – eine Tatsache, über die die Öffentlichkeit lautstark und die offiziellen Stellen etwas verklausulierter lamentierten. Zudem munkelte man, daß allzu neugierige Schnüffler, die rauchbare Fakten über die Operationen der ST-Agentur in Erfahrung brachten, entweder bald wieder die Finger von diesem heißen Eisen ließen oder aber sang- und klanglos von der Bildfläche verschwanden und nie wieder auftauchten.

Arctor hatte natürlich im Moment neben Donna noch verschiedene andere Ansatzpunkte. Er drängte auch andere Dealer dauernd dazu, ihm immer größere Mengen Stoff zu besorgen. Aber weil Donna seine Puppe war – er machte sich jedenfalls Hoffnungen in dieser Richtung –, stellte sie für ihn den brauchbarsten Ansatzpunkt dar. Donna zu besuchen, mit ihr zu telefonieren, sie auszuführen oder sie flachzulegen – das war gleichzeitig auch ein persönliches Vergnügen. Indem er sich besonders auf sie konzentrierte, wählte er in gewisser Weise den Weg des geringsten Widerstandes. Wenn man schon jemanden bespitzeln und über ihn berichten mußte, dann konnten das schließlich ebensogut Leute sein, mit denen man ohnehin öfters zusammen war; das war weniger verdächtig und außerdem auch weniger umständlich. Und wenn man diese Leute noch nicht oft getroffen hatte, bevor man mit der Überwachung begann, würde man von da an sowieso intensiver mit ihnen in Kontakt treten müssen. Am Ende lief es auf das gleiche hinaus.

Fred-Arctor betrat eine Telefonzelle und wählte durch.

Klingelingeling.

»Hallo«, sagte Donna.

Alle Münzfernsprecher in der ganzen Welt waren angezapft. Und wenn irgend einer doch mal nicht angezapft war, mochten die Monteure bloß noch nicht bis dorthin vorgestoßen sein. Die abgehörten Gespräche wurden an einem zentralen Ort elektronisch gespeichert. Ungefähr jeden zweiten Tag erhielt ein Polizeibeamter einen Speicherausdruck und konnte sich nun einen Überblick über alle abgehörten Telefongespräche verschaffen, ohne überhaupt sein Büro verlassen zu müssen. Er wählte nur die Speichertrommeln an, und auf sein Signal hin spulten sie die verlangten Anrufe ab, wobei sie alle Leerstellen auf den Bändern ausließen. Die meisten Anrufe waren harmlos. Der Polizeibeamte konnte jedoch die, die nicht so harmlos waren, ziemlich schnell identifizieren. Das war seine besondere Fähigkeit. Dafür wurde er bezahlt. Und einige Beamte konnten das halt besser als ihre Kollegen.

Als Arctor und Donna jetzt miteinander sprachen, hörte niemand simultan mit. Der elektronische Mitschnitt würde frühestens am nächsten Tag zur Überprüfung abgespult werden. Wenn sie etwas eindeutig Illegales besprachen und der Überwachungsbeamte das bemerkte, würde man von ihnen Stimmabdrücke machen. Alles, was Arctor und Donna also tun mußten, war, das Gespräch so unverfänglich wie möglich zu halten. Aber auch dieser Dialog konnte immer noch als Rauschgift-Deal erkennbar sein. Hier kam ihnen aber ein gewisses regierungstypischen Effektivitätsdenken zugute: Für die Behörden lohnte es sich einfach nicht, die ganze komplizierte Prozedur mit den Stimmabdrücken und den anschließenden Nachforschungen durchzuziehen, wenn es nur um kleine Delikte ging. Davon gab es viel zu viele, die an jedem Wochentag über viel zu viele Telefone besprochen wurden. Donna und Bob Arctor wußten das natürlich. »Wie geht’s?« erkundigte er sich.

»So la la.« Ein kurzes Zögern in ihrer warmen, rauhen Stimme.

»Was macht dein Kopf heute?«

»Totale Wirrnis. Bin irgendwie down.« Pause. »Mein Boß hat mich heute morgen im Laden angefurzt.« Donna arbeitete an der Kasse einer kleinen Parfumerie in Gateside Mall in Costa Mesa. Sie fuhr jeden Morgen mit ihrem MG hin. »Stell dir mal vor, was er von mir wollte. Da war so ein Kunde, ein abgehalfteter Opa, einer von diesen Typen mit den grauen Schläfen, du kennst die Sorte ja, und der hat uns um zehn Eier beschissen. Und weißt du, was mein Chef gesagt hat? Das wär’ nur mein Fehler gewesen, und ich müßte den Schaden natürlich ersetzen. Na, jedenfalls werden mir die zehn Kröten jetzt vom Gehalt abgezogen. Und auf diese Weise bin ich zehn Kröten los, ohne überhaupt einen Scheißfehler – ‘tschuldige – gemacht zuhaben.«

Arctor sagte: »Hey, kann ich was von dir kriegen?«

Sie klang jetzt mürrisch. Als ob sie nicht wollte. Aber das war nur einer der kleinen, in diesem Geschäft üblichen Bluffs. »Wie viele – willst du? Hör mal, eigentlich –«

»Zehn«, sagte er. So, wie sie es vereinbart hatten. Eins stand für einhundert; er forderte jetzt also tausend an.

Wenn solche Geschäfte über öffentliche Kommunikationseinrichtungen abgewickelt wurden, hatte es sich als praktisch erwiesen, die wirklich großen Transaktionen als alltägliche Mini-Deals zu tarnen. Bei so geringen Mengen wie denen, von denen hier die Rede war, konnte man sogar einen Deal nach dem anderen abziehen, ohne daß sich die Behörden darum gekümmert hätten; falls die Behörden auf jeden kleinen Deal reagieren wollten, würden die Drogenfahnder pausenlos Tag und Nacht unterwegs sein müssen, um Apartments und Häuser, ja sogar ganze Straßenzüge zu durchsuchen – und dabei doch so gut wie nichts erreichen.

»Zehn«, murmelte Donna gereizt.

»Mensch, mir geht der Arsch wirklich langsam auf Grundeis«, sagte Arctor wie ein mieser kleiner Süchtiger. Nicht wie ein Dealer. »Ich werd’s dir später zurückzahlen, wenn ich mir wieder was beschafft hab. «

»Nein«, sagte sie hölzern. »Ich geb’ sie dir gratis. Zehn.«

Zweifellos dachte sie jetzt intensiv darüber nach, ob er wohl wirklich selber dealte. Vielleicht tat er’s. »Zehn. Okay, warum nicht? Sagen wir … in drei Tagen?«

»Nicht früher?«

»Die sind –«

»Okay«, sagte er.

»Ich schau’ bei dir rein.«

»Um wieviel Uhr?«

Sie rechnete nach. »Sagen wir, gegen acht Uhr abends. Hey, ich muß dir unbedingt ein Buch zeigen, das ich neu hab’. Jemand hat’s im Laden vergessen. Es ist echt irre. Hat was mit Wölfen zu tun. Weißt du, was Wölfe manchmal machen? Der Wolfsrüde? Wenn er seinen Gegner besiegt hat, macht er ihn nicht alle – er pißt einfach auf ihn drauf. Echt! Er steht da und pißt auf den besiegten Gegner und haut dann ab. Das ist alles. Hauptsächlich kämpfen sie um ihre Territorien. Und um das Recht, zu bumsen, weißt du.«

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