Stephen Baxter - Zeitschiffe

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Eine neue Reise durch die Zeit führt den Helden aus H. G. Wells’ »Die Zeitmaschine« in Vergangenheiten und Zukünfte, die sich als alternative Zeitströme entpuppen, die er womöglich sehr erzeugt. Der Versuch, das temporale Durcheinander zu ordnen, führt ihn zum Urknall zurück und enthüllt ihm die Geheimnisse des Multiversums… Die »offizielle Fortsetzung« des SF-Klassiker ist eine sehr lange, recht zähe und wenig originelle Hetzjagd durch die Äonen, die erst in ihrem Finale einen »sense of wonder« gewinnt und ein wenig für die aufgewendete Lesezeit entschädigt.

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Der Morlock blinzelte, mit einem erneuten raschelnden Wisch dieser großen Lider. »Die körperlichen Verletzungen waren reparabel. Aber…«

»Ja?«

»Die inneren Narben, die Narben an der Seele — die werden wohl kaum heilen.«

Ich ließ den Kopf sinken. Konnte das denn wahr sein? Hatte ich mich durch meinen Haß auf die Morlocks derart blenden lassen, daß ich nicht mehr fähig war, die Wesen bei der Maschine als das zu sehen, was sie wirklich waren: nicht die rattenartigen, üblen Kreaturen von Weenas Welt — sondern harmlose Kinder?

»Ich nehme nicht an, daß du weißt, wovon ich spreche — aber ich fühle mich, als ob ich wieder in so einer ›stereoskopischen Darstellung‹ gefangen wäre…«

»Du willst damit sagen, daß du Scham empfindest«, erkannte Nebogipfel.

Scham… Ich hätte nie gedacht, solche Vorhaltungen von einem Morlock zu hören und auch noch zu akzeptieren! Ich blickte ihn trotzig an. »Ja. Sehr richtig. Und macht mich das in deinen Augen jetzt zu einer größeren oder kleineren Bestie?«

Er sagte nichts.

Sogar während ich mit diesem persönlichen Horror konfrontiert wurde, beschäftigte sich der ›mathematische Coprozessor‹ meines Gehirns mit einer Äußerung, die Nebogipfel gemacht hatte. Seit der Fertigstellung der Sphäre ist die Erde zu einem Spielplatz geworden…

»Welche Sphäre?« wollte ich wissen.

»Du mußt noch viel über uns lernen.«

»Erzähl mir von der Sphäre!«

»Es ist eine Sphäre um die Sonne.«

Diese sieben einfachen Worte — schockierend! — und doch… Natürlich! Die Evolution der Sonne, die ich im Zeitraffer am Himmel verfolgt hatte, die Ausblendung des Sonnenlichts von der Erde — »Ich verstehe«, sagte ich zu Nebogipfel. »Ich habe ihren Bau beobachtet.«

Die Augen des Morlocks schienen sich auf eine sehr menschliche Art zu weiten, während er diese unerwartete Neuigkeit verdaute.

Und jetzt wurden mir auch andere Aspekte meiner Situation klar.

»Du hast gesagt«, referierte ich Nebogipfel, »daß ich auf der Erde großen Schaden angerichtet hätte… so in der Art.« Diese Aussage hörte sich sonderbar an, dachte ich jetzt — zumindest dann, wenn ich mich noch auf der Erde aufhalten würde. Ich hob den Kopf und schaute in das Licht. »Nebogipfel — unter meinen Füßen. Was sieht man da, durch diesen klaren Boden?«

»Sterne.«

»Keine Abbildungen, kein Planetarium…«

»Sterne.«

Ich nickte. »Und dieses Licht…«

»Das ist Sonnenlicht.«

Irgendwie hatte ich es ja geahnt. Ich wurde vom Licht einer Sonne beschienen, die vierundzwanzig Stunden am Tag im Zenit stand; ich befand mich auf einem Boden über den Sternen…

Ich fühlte mich, als ob sich die Welt um mich drehen würde; mein Kopf war leicht, und ein leises Klingeln ertönte in den Ohren. Meine Abenteuer hatten mich bereits durch die Wüsten der Zeit geführt, aber jetzt — dank meiner Gefangenschaft bei diesen erstaunlichen Morlocks — hatte ich mich auch durch den Raum bewegt. Ich war nicht mehr auf der Erde — ich war zu der Solarsphäre der Morlocks gebracht worden.

Ein Dialog mit einem Morlock

»Du sagst, daß du mit einer Zeitmaschine hierher gereist bist.« Rastlos strich ich über die kleine Scheibe aus Licht, die mein Gefängnis darstellte. »Das ist die präzise Bezeichnung. Es handelt sich um eine Maschine, die in beliebiger Richtung und Geschwindigkeit durch die Zeit reisen kann, ganz nach Wunsch des Maschinenführers.«

»Du behauptest also, daß du mit dieser Maschine hierher gekommen bist, aus der entfernten Vergangenheit — die Maschine, die wir zusammen mit dir auf der Erde gefunden haben.«

»Ja. Exakt«, erwiderte ich. Der Morlock schien Gefallen daran zu finden, für lange Stunden fast reglos dazustehen, während er sein Verhör durchführte. Doch ich bin ein Mensch modernen Zuschnitts, und unsere Mentalitäten waren nicht kompatibel. »Zum Teufel, Kamerad«, sagte ich, »du hast doch selbst festgestellt, daß ich eine — wie hast du mich bezeichnet — archaische Konstruktion bin. Wie sonst, wenn nicht mit Zeitreise, könntest du meine Präsenz hier erklären, im Jahr 657208 n. Chr.?«

Diese großen, vorhangartigen Augenlider blinzelten träge. »Es gäbe durchaus eine Reihe von Alternativen, von denen die meisten plausibler sind als eine Zeitreise.«

»Als da wäre?« »Genetische Rückkreuzung.«

»Genetisch?« Ich bin zwar nur Physiker, aber ich wußte in etwa, was er damit sagen wollte. »Du sprichst von den Mechanismen, auf denen die Vererbung beruht — durch die bestimmte Merkmale von Generation zu Generation weitergegeben werden.«

»Es ist nicht ausgeschlossen, durch eine Mutationskette Repliken archaischer Genotypen zu erzeu gen.«

»Du glaubst also, daß ich nicht mehr bin als eine Replik — rekonstruiert wie das fossile Skelett eines Urwelttieres in einem Museum? Ja?«

»Es gibt Präzedenzfälle, obwohl nicht von menschlichen Formen deiner Qualität. Ja. Es ist möglich.«

Ich fühlte mich beleidigt. »Und zu welchem Zweck hätte man mich wohl so zusammenstoppeln sollen?« Ich nahm meinen Streifzug durch den Käfig wieder auf. Der unangenehmste Aspekt dieses öden Platzes war das Fehlen von Wänden und das permanente Gefühl, daß ich keine Rückendeckung hatte. Lieber wäre ich in eine Gefängniszelle meiner eigenen Zeit gesteckt worden — ohne Zweifel primitiv und schmutzig, aber eingeschlossen. » Ich werde auf so etwas erst gar nicht anspringen. Das ist ausgemachter Unsinn. Ich habe eine Zeitmaschine konstruiert und gebaut und bin dann mit ihr hierher gereist; das ist eine Tatsache!«

»Wir werden deine Erklärung als Arbeitshypothese verwenden«, sagte Nebogipfel ungerührt. »Jetzt beschreibe mir bitte die Funktionsweise der Maschine.«

Ich setzte meine Wanderung fort. Jetzt befand ich mich in einem Dilemma. Gleich nachdem ich erkannt hatte, daß dieser Morlock-Stamm eloquent und intelligent war, im Gegensatz zu meinen früheren Begegnungen mit dieser Spezies, hatte ich eine derartige Befragung erwartet; wenn ein Zeitreisender aus dem alten Ägypten im London des neunzehnten Jahrhunderts aufgetaucht wäre, hätte ich schließlich auch alles darangesetzt, dem Untersuchungskomitee anzugehören. Aber sollte ich das Geheimnis meiner Maschine — dem einzigen Vorteil in dieser Welt — wirklich mit diesen Morlocks teilen?

Nachdem ich für geraume Zeit in ›Klausur‹ gegangen war, erkannte ich, daß ich wohl keine andere Wahl hatte. Ich zweifelte nicht daran, daß die Morlocks die Informationen mit Gewalt aus mir herausholen konnten, wenn sie das wollten. Außerdem war die mechanische Konstruktion meiner Maschine simpler als die eines Uhrwerkes. Eine Zivilisation, die dazu imstande war, einen Schirm um die Sonne zu legen, hätte wohl wenig Mühe damit gehabt, mein Erzeugnis einfachen Maschinenbaus zu rekonstruieren! Und wenn ich mit Nebogipfel kooperierte, könnte ich den Burschen vielleicht hinhalten und dabei versuchen, einen Vorteil aus meiner heiklen Lage zu ziehen. Ich wußte nämlich nach wie vor nicht, wo die Maschine abgeblieben war, und noch weniger, wie ich sie erreichen und nach Hause gelangen sollte.

Doch außerdem — und das ist die reine Wahrheit — lastete mein Wüten unter den Morlock-Kindern noch immer auf meiner Seele. Ich wollte nicht, daß Nebogipfel mich — bzw. die Menschheit, die ich repräsentierte — für Barbaren hielt. Deshalb war ich darauf aus, wie ein kleines Kind Eindruck zu schinden und Nebogipfel zu demonstrieren, wie intelligent ich war, wie handwerklich geschickt und wissenschaftlich beschlagen — wie weit die Menschen meines Zeitalters sich schon von den Affen fortentwickelt hatten.

Ich war jetzt zum erstenmal so verwegen, meinerseits Forderungen zu stellen.

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