Peter Tremayne - Vor dem Tod sind alle gleich

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Vor dem Tod sind alle gleich: краткое содержание, описание и аннотация

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Peter Tremayne ist das Pseudonym eines anerkannten Historikers, der sich auf die versunkene Kultur der Kelten spezialisiert hat.
In seinen im 7. Jahrhundert spielenden historischen Romanen löst Schwester Fidelma, eine irische Nonne von königlichem Geblüt und gleichzeitig Anwältin bei Gericht, auf kluge und selbstbewußte Art die schwierigsten Fälle. Wegen des großen internationalen Erfolgs seiner Serie um Schwester Fidelma wurde Peter Tremayne 2002 zum Ehrenmitglied der Irish Literary Society auf Lebenszeit ernannt.
Schwester Fidelma ist ins Reich des Königs von Laigin geeilt, um Bruder Eadulf, ihrem engsten Freund und Vertrauten, zu helfen, der dort unter Mordverdacht steht. Schon am nächsten Morgen soll er gehängt werden. Fidelma, fest von seiner Unschuld überzeugt, versucht erst einmal, Berufung gegen das offenbar vorschnell ausgesprochene Todesurteil einzulegen. Doch die Mächtigen in der Stadt und der großen Abtei haben viel zu verbergen und zeigen größeres Interesse an Eadulfs Tod als an der Wahrheit. Ein Fall, bei dem es für Fidelma um alles oder nichts geht.
Die Originalausgabe unter dem Titel »Our Lady of Darkness« erschien 2000 bei Headline Book Publishing, London.

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»Ich habe nicht gesündigt, Mutter Äbtissin«, rief der junge Mann verzweifelt. »Ich kann nicht widerrufen, was ich nicht getan habe.«

»Dann wisse, wohin dich deine Torheit unweigerlich führen wird, denn es steht geschrieben: >Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor Gott, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch ward aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und die Hölle gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken. Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der andere Tod. Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.<���«

Sie schöpfte Atem und sah ihren Begleiter wie beifallheischend an. Der Mann neigte den Kopf und verzog keine Miene.

»Dann geschehe also Gottes Wille«, sagte er ohne Bewegung.

Die Frau nickte den beiden stämmigen Mönchen zu, die den jungen Mann festhielten.

»So sei es«, verkündete sie.

Sie drehten den Gefangenen herum, mit dem Gesicht zur Plattform, und schoben ihn trotz seines Sträubens vorwärts. Er wäre vornüber gefallen, wenn sie ihn nicht gehalten hätten. Bevor er das Gleichgewicht wiedererlangte, hatten sie ihm schon die Arme auf den Rücken gedreht, und einer von ihnen band sie mit einem kurzen Strick geschickt zusammen.

»Ich bin nicht schuldig! Nicht schuldig!« rief der junge Mann und wehrte sich vergeblich gegen sie. »Fragt nach den Handschellen! Nach den Handschellen! Fragt danach!«

Der kräftige Mann, der auf der Plattform wartete, trat nun vor und hob den Gefangenen so leicht hoch wie ein Kind. Er stellte ihn auf den Schemel, legte ihm die Schlinge um den Hals und erstickte seine Rufe, während einer der beiden Mönche ihm die Füße fesselte.

Dann stiegen die beiden Mönche von der Plattform herunter, während der Henker neben dem jungen Mann stehenblieb, der nun mit dem Hals in der Schlinge unsicher auf dem Schemel balancierte.

Die Mönche und Nonnen setzten wieder mit dem lateinischen Gesang ein, diesmal in schnellerem, härterem Ton. Die Äbtissin suchte den grimmigen Blick des Henkers und nickte kurz.

Der muskulöse Mann stieß einfach mit dem Fuß den Schemel unter dem jungen Mann fort, und der gab einen letzten erstickten Schrei von sich, ehe die Schlinge sich endgültig zuzog. Dann pendelte er mit zuckenden Beinen hin und her, bis der Strick ihn langsam erdrosselte.

Aus einem kleinen vergitterten Fenster über dem Hof starrte Bruder Eadulf von Seaxmund’s Ham auf das Geschehen hinunter. Nun erschauerte er, bekreuzigte sich und murmelte ein rasches Gebet für die Seele des Toten. Dann wandte er sich vom Fenster ab der düsteren Zelle zu.

Auf dem einzigen Schemel in der Zelle saß ein scharfgesichtiger, totenbleicher Mann und beobachtete ihn aus dunklen Augen, die in erschreckender Vorfreude funkelten. Er trug ein Mönchsgewand und am Hals ein kostbares goldenes Kruzifix.

»Also nun, Angelsachse«, sagte er mit spröder, einschüchternder Stimme, »wirst du vielleicht etwas über deine eigene Zukunft nachdenken.«

Trotz des Vorgangs, dessen Zeuge er soeben geworden war, leistete sich Bruder Eadulf ein grimmiges Lächeln.

»Ich glaube nicht, daß ich über meine Zukunft viel nachdenken muß. Ich meine eher, sie steht kurz vor ihrem Ende, was diese Welt anbetrifft.«

Die Lippen des Sitzenden verzogen sich höhnisch bei diesem Versuch des anderen, seinen Humor zu bewahren.

»Um so mehr Grund hast du, dich damit zu befassen, Angelsachse. Wie wir unsere letzten Stunden in dieser Welt verbringen, ist von Bedeutung für unser ewiges Leben in der anderen Welt.«

Eadulf setzte sich auf die hölzerne Pritsche. »Ich will mich mit dir nicht über Rechtskunde streiten, Bischof Forbassach, doch eins ist mir ein Rätsel«, sagte er leichthin. »Ich habe mehrere Jahre in diesem Lande studiert, aber eine Hinrichtung habe ich noch nie erlebt. Schließlich legt doch euer Gesetz, das Senchus Mor, fest, daß niemand in den fünf Königreichen für irgendein Verbrechen hingerichtet werden kann, wenn die eric -Strafe oder die Entschädigung gezahlt werden. Aus welchem Grunde wurde der junge Mann da unten umgebracht?«

Bischof Forbassach, Oberrichter des Königs Fia-namail von Laigin und damit sowohl ein Brehon als auch ein Bischof des Königreichs, verzog die Lippen zu einem zynischen Lächeln.

»Die Zeiten ändern sich, Angelsachse. Die Zeiten ändern sich. Unser junger König hat verfügt, daß die christlichen Gesetze und Strafen - die wir die Bußgesetze nennen - an die Stelle der alten Bräuche dieses Landes treten. Was in allen anderen Ländern, die Christi Gesetze gebrauchen, für den Glauben gut ist, muß auch uns genügen.«

»Aber du bist doch ein Brehon, ein Richter, und hast geschworen, die Gesetze der fünf Königreiche zu bewahren. Wie kannst du Fianamail die legale Vollmacht zuerkennen, eure alten Gesetze zu ändern? Das kann nur alle drei Jahre beim großen Fest von Tara geschehen, wenn sich alle Könige, Brehons, Rechtsgelehrten und Laien darauf einigen.«

»Für einen Fremden in unserem Land scheinst du eine Menge zu wissen, Angelsachse. Ich will es dir erklären. In erster Linie gehören wir dem Glauben an. Ich habe nicht nur geschworen, die Gesetze zu bewahren, sondern auch, den Glauben zu bewahren. Wir alle sollten die göttlichen Gesetze der Kirche annehmen und unsere dunklen heidnischen Bräuche ablegen. Aber darum geht es hier nicht. Ich bin nicht hergekommen, um mich über Gesetze mit dir zu streiten, Angelsachse. Du bist für schuldig befunden und verurteilt worden. Von dir wird nichts weiter verlangt, als daß du deine Schuld eingestehst, damit du deinen Frieden mit Gott machen kannst.«

Eadulf verschränkte kopfschüttelnd die Arme.

»Deshalb mußte ich mir also die Hinrichtung dieses armen jungen Mannes ansehen? Nun, Bischof Forbas-sach, ich habe bereits meinen Frieden mit Gott gemacht. Du verlangst das Schuldgeständnis von mir nur, weil du dich selbst von deiner Schuld eines falschen Urteilsspruchs reinigen willst. Ich bin unschuldig und werde das ebenso erklären, wie der arme junge Mann das getan hat. Möge Gott den jungen Bruder Ibar in der anderen Welt freundlich aufnehmen.«

Bischof Forbassach erhob sich. Das Lächeln stand nach wie vor auf seinem spitzen Gesicht, aber es war noch gezwungener und falscher geworden. Eadulf spürte die kochende Wut der Enttäuschung in dem Mann.

»Es war töricht von Bruder Ibar, an seiner angeblichen Unschuld festzuhalten, und ebenso töricht ist es von dir.« Er trat ans Fenster der Zelle und starrte einen Moment in den Hof hinunter. Der Leichnam des jungen Mannes pendelte noch am Galgen und zuckte ab und zu als grausiges Zeichen, daß der Tod sich Zeit ließ mit seinem unglücklichen Opfer. Mit Ausnahme des geduldigen Henkers waren alle verschwunden.

»Interessant ... was er zuletzt gerufen hat«, überlegte Eadulf laut. »Hat denn jemand nach den Handschellen gefragt?«

Bischof Forbassach gab keine Antwort. Er ging zur Tür. Mit der Hand am Griff zögerte er noch einen Moment, wandte sich um und schaute Eadulf mit kaltem, zornigem Blick an.

»Du hast Zeit bis morgen mittag, Angelsachse, um dich zu entscheiden, ob du mit einer Lüge auf den Lippen sterben oder deine Seele von der Schuld an diesem üblen Verbrechen reinigen willst.«

»Anscheinend«, erwiderte Bruder Eadulf leise, während Forbassach an die Tür klopfte, um den Wächter herbeizurufen, »liegt dir sehr viel daran, daß ich etwas gestehe, woran ich unschuldig bin. Ich frage mich, weshalb?«

Einen Augenblick ließ Bischof Forbassach die Maske fallen, und wenn Blicke töten könnten, dachte Eadulf, wäre er in diesem Moment gestorben.

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