Karl May - Waldröschen II. Der Schatz der Mixtekas

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Waldröschen II. Der Schatz der Mixtekas: краткое содержание, описание и аннотация

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»Vorwärts, zu den Pferden! Mir nach!« rief der Apache, indem er blitzschnell die Banden der übrigen löste.

Sie sprangen empor und stürzten zu den Pferden.

»Schnell, schnell, um Gottes willen!« rief auch der Deutsche und ergriff hüben und drüben eine der Damen und riß sie zu den Pferden hin; aber ihre Hand- und Fußgelenke waren von den Fesseln so eingeschnürt gewesen, daß sie kaum gehen konnten.

»Bärenherz!« rief da der Deutsche in höchster Angst. – »Hier!« ertönte die Stimme des Apachen. – »Schnell herbei!«

Im nächsten Augenblick war der Häuptling da. Er ergriff eine der Frauen, hob sie empor und eilte mit ihr zu den Pferden. Helmers tat es ebenso. Sie sprangen auf, zogen die Frauen auf das Pferd, schnitten die Lassos durch, an denen die Tiere angepflockt waren und jagten davon.

Das alles war in größter Angst, aber mit der Schnelligkeit des Blitzes geschehen, doch keinen Augenblick zu früh, denn in dem Moment, in dem sie die Tiere antrieben, krachten hinter ihnen die Schüsse der Komantschen.

Diese hatten gar nicht an die Möglichkeit eines Überfalls gedacht und darum fest geschlafen. Jetzt sprangen sie empor und griffen zu den Waffen. Sie bildeten ein wirres Durcheinander und merkten erst dann, was geschehen war, als die Gefangenen bereits davonsprengten. Nun warfen auch sie sich auf die noch übrigen Pferde und jagten den Entflohenen nach.

Helmers und der Apache ritten an der Spitze. Sie kannten den Weg, und jeder von ihnen hatte ein Mädchen vor sich liegen. Oben auf der Höhe wartete der Vaquero auf sie. Als er sie kommen hörte, stieg er auf und nahm die beiden anderen Pferde am Zaum.

»Uns nach!« rief ihm Helmers zu, der ihn halten sah.

So ging die wilde Jagd bei voller Dunkelheit jenseits wieder in das Tal hinab, voran die Flüchtlinge und hinter ihnen die Komantschen, die ohne Aufhören ihre Gewehre abschossen, ohne jemand zu treffen. Da endlich erreichte man die freie Prärie, und nun konnte man an eine Gegenwehr denken.

»Können Sie reiten, Señorita?« fragte Helmers seine Dame. – »Ja.« – »Hier ist der Zügel! Immer geradeaus!«

Damit sprang er ab und stieg auf sein Pferd, das der Vaquero am Zügel führte. Der Apache tat ganz dasselbe. Sie bildeten nun die Nachhut und hielten mit ihren vortrefflichen Büchsen die Indianer in Schach. So ging es fort, bis der Morgen graute und es sich zeigte, daß die Komantschen weit zurückgeblieben waren, teils aus Vorsicht, teils wohl auch deshalb, weil sie ihre Tiere jetzt noch nicht so antreiben wollten wie die Flüchtigen. – »Wollen wir langsamer reiten?« fragte der Vaquero. »Nein«, antwortete der Deutsche. »Immer fort, so schnell wie möglich, damit wir den Strom zwischen uns und die Komantschen bringen.«

Helmers konnte jetzt die beiden befreiten Frauen deutlich sehen und also genauer betrachten. Die eine war eine Spanierin und die andere eine Indianerin, aber beide von ausgezeichneter Schönheit.

»Können Sie den Ritt noch aushalten, Señorita?« fragte er die erstere. – »So lange, als Sie wollen«, antwortete sie. – »Wie soll ich Sie nennen?« – »Mein Name ist Emma Arbellez. Und der Ihrige?« – »Ich heiße Helmers.« – »Helmers? Das klingt deutsch.« – »Ich bin auch wirklich ein Deutscher.« – »Woher?« – »Aus Mainz.« – »Ah, haben Sie Verwandte dort, die ebenso heißen?« – »Einen Bruder.« – »Ist er Steuermann?«

Helmers blickte ganz erstaunt zu ihr hinüber.

»Allerdings.« – »Den kenne ich.« – »Woher?« – »Ich bin mit ihm gefahren.« – »Das wäre ja ein wunderbares Zusammentreffen!« – »Ja. Ich ging mit dem Vater nach dem Kontinent. Wir mußten eines Sturmes wegen auf Helena landen, um ein Leck auszubessern. Dort lag auch die ›Jeffrouw Mietje‹ … – »Ja, das ist sein Schiff.« – »Und Kapitän Dangerlahn nahm uns mit nach Hull.«

Dieses abgerissene Zwiegespräch war von einem Pferd herab zum anderen hinüber während des eiligsten Ritts geführt worden. Jetzt ergriff der Deutsche den Zügel der Spanierin.

»Wollen Sie sich mir anvertrauen?« – »Gern.« – »Auch auf dem Wasser, ganz so wie meinem Bruder?« – »Ja. Werden wir denn Wasser haben?« – »Wir müssen über den Fluß.« – »Wird uns das gelingen?« – »Ich hoffe es. Leider sind nur drei von uns bewaffnet; doch liegen dort am Rio Grande noch die übrigen Waffen, die wir gestern den Komantschen abgenommen haben.« – »Sie haben schon gestern gekämpft?« – »Ja. Wir trafen den Vaquero und hörten von ihm das Nähere. Wir erlegten seine Verfolger und beschlossen, auch Sie zu befreien.« – »Zwei Männer gegen so viele?«

Es traf Helmers ein leuchtender Blick aus ihren dunklen Augen, und er bemerkte, daß diese mit Wohlgefallen an seiner stattlichen Gestalt herabglitten, damit aber war auch die Unterredung beendet.

Als die fliehende Truppe den Rio Grande erreichte, hatte sie die Verfolger so weit hinter sich gelassen, daß man sie ganz aus den Augen verloren hatte. Die Waffen der erschossenen Indianer lagen noch hier und wurden unter diejenigen verteilt, die unbewaffnet waren. Die vier männlichen Geretteten waren drei Vaqueros und ein Majordomo oder Hausmeister.

»Was tun wir?« fragte der letztere. »Erwarten wir die Indianer hier, um ihnen einen Denkzettel zu geben? Wir haben jetzt acht Gewehre.« – »Nein, wir setzen über. Drüben haben wir den Fluß als Verteidigungslinie vor uns. Die Damen nehmen im Kanu Platz.«

So geschah es. Der Majordomo ruderte die Damen hinüber, während die anderen zu Pferde in das Wasser gingen. Es ging alles ganz glücklich vonstatten. Und als man drüben anlangte, wurde das Kanu versenkt und Anstalt zur Verteidigung getroffen. Dabei hielt sich Emma Arbellez immer an der Seite des Deutschen.

»Warum reiten wir nicht sofort weiter, Señor?« fragte sie. – »Die Klugheit verbietet uns das«, antwortete er. »Wir haben einen Feind hinter uns, der uns an Zahl bedeutend überlegen ist.« – »Aber acht Gewehre«, meinte sie mutig. – »Gegen fünfzig, die der Feind hat. Bedenken Sie, daß wir Damen zu beschützen haben.« – »So meinen Sie, wir wollen uns hier belagern lassen?« – »Nein. Die Komantschen glauben sicher, daß wir nach unserem Übergang sofort weitergeritten sind. Sie werden also auch sogleich in das Wasser gehen, und wenn ihrer genug im Fluß sind, können wir ihre Zahl derart lichten, daß sie von der Verfolgung ablassen müssen.« – »Wenn sie nun aber vorsichtig sind?« – »Inwiefern?« – »Erst Kundschafter herüberzuschicken?« – »Hm, wahrhaftig, es ist möglich, daß sie das tun.« – »Welche Maßregeln werden Sie dagegen treffen?« – »Wir reiten weiter und kehren auf einem Umweg zurück. Vorwärts also, ehe sie kommen.«

Man stieg wieder zu Pferde und sprengte in vollster Karriere in die jenseitige Ebene hinein. Dort schlug man einen Bogen und kehrte zurück. Man erreichte den Fluß etwas oberhalb der Stelle, wo man übergesetzt hatte. Das war kaum geschehen, so ließ sich drüben lauter Hufschlag hören.

»Sie kommen«, sagte der Majordomo. – »Haltet den Pferden die Nüstern zu, damit sie nicht wiehern!« rief Helmers.

Das kluge Mädchen hatte doch richtig geahnt. Die Komantschen suchten drüben die Spuren ab, und dann ritten zwei von ihnen vorsichtig in den Fluß, kamen herüber, suchten auch hier und fanden die Fährte, die weiterführte.

»Ni-uake, mi ua o-o, ni esh miushyame – hier sehen wir sie, ihr könnt kommen!« riefen sie hinüber.

Auf diese Aufforderung ging der ganze Trupp, ein Mann nach dem anderen, in das Wasser. Der Fluß war so breit, daß der erste Komantsche das eine Ufer noch nicht erreicht hatte, als der letzte das andere verließ. Die Flüchtlinge lagen in dem Gebüsch versteckt. Jetzt war es Zeit für sie.

»Wohin zielen wir?« fragte der Majordomo. – »Auf die ersten im Wasser. Die beiden, die bereits drüben halten, sind uns sicher.« – »Nur nicht zwei auf einen Mann schießen!« warnte der Apache. Zählt allemal acht ab. Wir schießen so auf sie in der Reihe, wie wir hier in der Reihe stehen.« – »Gut, vortrefflich«, sagte Helmers. »Fertig?« – »Ja«, flüsterte es achtfach als Antwort. – »Dann Feuer!«

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