Хайнц Конзалик - Der Arzt von Stalingrad

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Das große Epos der Kriegsgefangenschaft: Mitten in der Hölle des Plennilagers sucht ein Arzt die Würde seines Berufs, die Würde des Menschen zu wahren. Vor dem Hintergrund des riesigen Lagers von Stalingrad spielt sich das erregende und erschütternde Geschehen ab. Dem Lagerarzt Dr. Böhler glückt jene legendäre Operation, die mit Windeseile in allen Gefangenenbaracken von Odessa bis Astrachan mythischen Ruhm gewinnt. Bei Petroleumbeleuchtung in einer eisumtosten russischen Bauernkate, mit nichts ausgerüstet als mit einem Drillbohrer, einem Schlosserhammer, einem Stemmeisen und dem alten Taschenmesser eines Landsers, hatte er die komplizierte Schädeloperation gewagt.
Dieses Buch soll kein Aufruf sein. Keine Anklage und kein Mahnmal. Es soll nicht Haß zwischen den Völkern säen und Zwietracht in die Herzen. Es soll keine alten Wunden aufreißen und keine neuen Wunden schlagen. Es soll nichts sein als ein Hohelied der Menschlichkeit — der Roman vom einsamen, gläubigen, hoffenden, duldenden Menschen.

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«Sechs Rubel«, sagte Kerner nachdenklich.»Wenn wir uns alle in den Hintern treten lassen, macht das noch mal achtzehn Rubel. «Da keiner der anderen lachte, ging Kerner brummend in die Baracke und legte sich auf seine Pritsche.

Ein Glanzstück leistete sich ein Mann aus Baracke VIII, Block 12. Er verkaufte den Schlips eines Bauunternehmers, den er diesem am Tag zuvor in Stalingrad gestohlen hatte, an einen Mongolen als Schärpe für zwölf Rubel. Der Mongole trug den Schlips um den Leib bis 12 Uhr mittags. da sah ihn Leutnant Markow, gab ihm ein paar schallende Ohrfeigen und entriß ihm die Krawatte. Da der Mongole den Mann, der ihm den Schlips verkauft hatte, nicht mehr beschreiben konnte, blieb auch dieser Fall ungeklärt.

Am Abend dieses ersten Tages hatte das Lager 130 Rubel zusammen. Nach der abendlichen Zählung wurde der Betrag durch Sanitäter Emil Pelz an Dr. Böhler weitergegeben, der das Geld sinnend in der Hand wog.

«Man könnte heulen«, sagte er zu Sellnow. In einer Ecke des Arztzimmers saß Dr. Schultheiß und führte das Tagebuch der Station.

«Oberfähnrich Graf von Burgfeld unverändert«, trug er ein. Dann besann er sich, daß es hier keinen Grafen gab, sondern nur eine Nummer. Er strich den Namen durch und schrieb darüber:»Nummer 4583.«

Er legte den Bleistift hin und starrte auf seine Schriftzeichen. Der bleiche Körper Janina Saljas schälte sich aus den Buchstaben, dieser schlanke, unwirklich zarte Körper mit dem leichten Schweiß der Schwindsucht darüber. Er dachte plötzlich an den großen Major Worotilow, an diese stämmige, lebensstrotzende Gestalt mit Beinen wie zwei Säulen, und empfand einen ekelhaften Geschmack dabei, als seine Gedanken weiterglitten und Salja als des Majors Geliebte sahen. Das Mädchen wie ein Hauch und der Mann wie ein Baumstamm. Vielleicht zerbrach sie unter seinen Händen, und es gab keine andere Heilung, als Janina von Worotilow zu lösen.

Der Gedanke beflügelte ihn, machte ihn fast heiter.

Dr. Böhler schüttelte den Kopf und legte die 130 Rubel auf den Tisch.

«Unser Unterarzt träumt«, stellte er sachlich fest.»Ein merkwürdiges Lazarett: einen überpotenten Oberarzt und einen träumenden Unterarzt.«

«Und einen Heiligen als Chefarzt«, warf Sellnow sarkastisch ein.»Wo haben Sie überhaupt heute vormittag gesteckt, Schultheiß? Sie sollten sich ausschlafen, und als ich Sie wecken wollte, war Ihr Bett leer und gar nicht berührt.«

«Ich wurde von Dr. Kresin gebraucht«, sagte Dr. Schultheiß schnell.»Er wollte noch einmal die Listen unserer Bestellungen durchgehen. Ich glaube, wir bekommen eine Pneumothorax-Einrichtung.«

«Das wäre wunderbar!«rief Dr. Böhler begeistert.»Dann könnte ich unsere Lungenstation ausbauen!«

«Ja, das könnten wir dann. «Schultheiß schloß das Tagebuch und schob es in ein Regal.»Ich gehe einmal nach dem Oberfähnrich sehen.«

«Ein merkwürdiger Junge. «Sellnow schüttelte den Kopf, als sich die Tür hinter dem jungen Arzt schloß.»Begabt, ungemein begabt. Das habe ich in den letzten Tagen in Stalingrad gesehen. Er hat amputiert, während der Keller unter dickem Beschuß lag. Und er hat nicht dabei gezittert. Er vernähte gerade einen Stumpf, als die ersten Russen in den Keller drangen. Sie haben ihn nicht gestört, sondern gleich ihre Verwundeten gebracht. Wir haben dann sechs Tage nur Russenleiber geflickt.«

Dr. Böhler schien nicht hingehört zu haben. Er sah aus dem Fenster und bemerkte Leutnant Markow, der vor der Baracke III stand und mit Karl Georg herumschrie. Der Gärtner lehnte an der Wand und hatte seine Harke in der Hand. Es sah aus, als wolle er jeden

Augenblick zuschlagen.

«Wo sind Blumen, du Schwein?!«brüllte Markow. Er hatte plötzlich bei einem Rundgang die gewohnten bunten Flecke auf dem Rasen vermißt und war bestürzt stehengeblieben.

Karl Georg zuckte mit den Schultern.»Schon wieder geklaut«, stellte er nüchtern fest.

«Morgen sind wieder Blumen da!«schrie Markow ihn wütend an.

«Ich bin kein Gott!«schrie Georg zurück. Das verblüffte Piotr Markow. Er drehte sich um und stapfte davon. Julius Kerner, der hinter der Barackentür stand, kam angstzitternd hervor.

«Du hast eine gottverfluchte Schnauze«, sagte er leise.»Das geht noch mal schief mit dir.«

«Leck mich am Arsch!«erwiderte Karl Georg und stellte die Harke hin.

Dr. Schultheiß ging an dem Zimmer der russischen Ärztin vorbei und zögerte. Dann wagte er es, anzuklopfen und einzutreten.

Alexandra Kasalinsskaja saß in einem Sessel. Die Beine hatte sie auf den runden Tisch vor sich gelegt. An den Fenstern waren die Vorhänge zugezogen. Es war kühl in dem Raum und halbdunkel. Es roch nach einem starken Rosenparfüm. Der Rock Alexandras war bis zu den Schenkeln heraufgezogen, ihre wohlgeformten Beine glänzten matt. Unter der dünnen Seidenbluse zeichneten sich ihre Brüste ab.

«Sie?«fragte die Kasalinsskaja gedehnt. Sie veränderte ihre Lage nicht, sondern deutete auf einen anderen Sessel.»Was wollen Sie?«

Zögernd setzte sich Schultheiß. Er mußte immer wieder auf ihre Bluse und auf ihre Beine sehen und dachte dabei an Dr. von Sellnow, der wütend wurde, wenn er Alexandra sah.

«Ich wollte Sie nur etwas fragen.«

«Bitte.«

«Kennen Sie Janina Salja?«

«Genossin Brigadeführer?«

«Ja.«

«Das lungenkranke Vögelchen des Majors? Aber ja. Woher ken-nen Sie die edle Kommunistin?«

Die Kasalinsskaja sah ihn lauernd an.

Schultheiß sah zu Boden. Das Flimmern in den Augen der Ärztin irritierte ihn.»Sie wird bald in unser Lager kommen«, sagte er langsam.

«Ach! Ist dem Major der Weg nach Stalingrad zu weit?«

«Salja ist sehr krank. Ein Pneu ist dringend notwendig. Dr. Kre-sin weiß es und will uns eine Apparatur besorgen. Ich habe sie untersucht.«

«Die Genossin Salja?«Dr. Kasalinsskaja staunte und nahm die Beine vom Tisch.»Wo soll sie wohnen?«

«Hier im Lazarett. Auf der Lungenstation. Ich dachte, Sie könnten mir helfen. Dr. Böhler und Dr. von Sellnow wissen nichts davon. Es darf keiner wissen.«

«Und was sagt Kresin dazu?«

«Er tobt. Aber es bleibt keine andere Wahl. Janina ist verloren, wenn wir nicht helfen.«

«Und wie wollen Sie helfen?«

«Durch Ruhe!«

«In der Nähe von Worotilow?«Alexandra Kasalinsskaja lachte schrill und schob ihren Oberkörper weiter vor. Ihre schwarzen Locken fielen über ihre Stirn… sie sah wild aus wie ein Raubtier.

Ich kann Sellnow verstehen, dachte Schultheiß. Es ist eine Gemeinheit, eine Frau allein unter neuntausend Gefangenen herumgehen zu lassen, eine Frau wie die Kasalinsskaja, die alle mit einer einzigen Drehung ihres Kopfes oder ihres Körpers wahnsinnig macht!

«Worotilow ist sehr leidenschaftlich!«sagte sie rauh.»Janina wird hier vor die Hunde gehen.«

«Darf ich das Dr. Kresin sagen?«Dr. Schultheiß erhob sich.

«Sie dürfen es. Sie können es auch Worotilow sagen! Er kann mich sowieso nicht leiden.«

«Ich danke Ihnen. «Schultheiß verbeugte sich kurz und verließ das Zimmer. Auf dem Gang lehnte er sich erschöpft an die Wand und wischte mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn. Janina,

Alexandra. es war furchtbar, wie ihn die Frauen plötzlich erregten. Er hatte doch früher nie dieses Gefühl gehabt, nie dies Pochen in den Adern gespürt, wenn er einem Mädchen gegenübertrat. Und ausgerechnet jetzt, wo er von Graupensuppe und klitschigem Brot lebte. war dieser Sellnow denn ansteckend?

Da kam er gerade den Gang entlang. Er war sehr ernst und faßte Dr. Schultheiß am Arm.»Ich suche Sie überall, wo stecken Sie nur? Nummer 4583 ist unruhig.«

Schultheiß überlief es kalt. Unruhig hieß im Krankenhaus, daß der Patient stirbt. Das Gesicht Sellnows verriet ihm alles, es war bleich und gezeichnet von der nagenden Sorge.

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