Karl May: Durch die Wuste

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Karl May Durch die Wuste
  • Название:
    Durch die Wuste
  • Автор:
  • Издательство:
    Array Иностранный паблик
  • Жанр:
    Классическая проза / на русском языке
  • Язык:
    Русский
  • Рейтинг книги:
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Er lächelte überlegen.

»Meinst du wirklich, daß ich dieses tue?«

»Ich meine es.«

»So nimm dir, was du haben willst!«

Er zuckte mit der Hand, um nach dem Revolver zu greifen; schnell aber hielt ich ihm die Mündung des meinigen entgegen.

»Halt, oder ich schieße!«

Es war jedenfalls eine sehr eigentümliche Situation, in der ich mich befand. Glücklicherweise aber schien mein Gegner mehr Verschlagenheit als Mut zu besitzen. Er zog die Hand wieder zurück und schien unentschlossen zu werden.

»Was willst du mit den Sachen tun?«

»Ich werde sie den Verwandten des Toten zurückgeben.«

Es war fast eine Art von Mitleid, mit der er mich jetzt fixierte.

»Du lügst. Du willst sie für dich behalten!«

»Ich lüge nicht.«

»Und was wirst du gegen mich unternehmen?«

»Jetzt nichts; aber hüte dich, mir jemals wieder zu begegnen!«

»Du reitest wirklich von hier nach Seddada?«

»Ja.«

»Und wenn ich dir die Sachen gebe, wirst du mich und meinen Gefährten ungehindert nach dem Bir Sauidi gehen lassen?«

»Ja.«

»Du versprichst es mir?«

»Ja.«

»Beschwöre es!«

»Ein Giaur schwört nie; sein Wort ist auch ohne Schwur die Wahrheit.«

»Hier, nimm das Drehgewehr, die Uhr, den Kompaß und das Tuch.«

»Was hatte er noch bei sich?«

»Nichts.«

»Er hatte Geld.«

»Das werde ich behalten.«

»Ich habe nichts dagegen; aber gib mir den Beutel oder die Börse, in der es sich befand.«

»Du sollst sie haben.«

Er griff in seinen Gürtel und zog eine gestickte Perlenbörse hervor, die er leerte und mir dann entgegenreichte.

»Weiter hatte er nichts bei sich?«

»Nein. Willst du mich aussuchen?«

»Nein.«

»So können wir gehen?«

»Ja.«

Er schien sich jetzt doch leichter zu fühlen als vorhin; sein Begleiter aber war ganz sicher ein furchtsamer Mensch, der sehr froh war, auf diese Weise davonzukommen. Sie nahmen ihre Habseligkeiten zusammen und bestiegen ihre Pferde.

»Salam aaleïkum, Friede sei mit euch!«

Ich antwortete nicht, und sie nahmen diese Unhöflichkeit sehr gleichgültig hin. In wenigen Augenblicken waren sie hinter dem Rande des Wadiufers verschwunden.

Halef hatte bis jetzt kein einziges Wort gesprochen; nun brach er sein Schweigen.

»Sihdi!«

»Was?«

»Darf ich dir etwas sagen?«

»Ja.«

»Kennst du den Strauß?«

»Ja.«

»Weißt du, wie er ist?«

»Nun?«

»Dumm, sehr dumm.«

»Weiter!«

»Verzeihe mir, Effendi, aber du kommst mir noch schlimmer vor, als der Strauß.«

»Warum?«

»Weil du diese Schurken laufen lässest.«

»Ich kann sie nicht halten und auch nicht töten.«

»Warum nicht? Hätten sie einen Rechtgläubigen ermordet, so kannst du dich darauf verlassen, daß ich sie zum Scheïtan, zum Teufel, geschickt hätte. Da es aber ein Giaur war, so ist es mir sehr gleichgültig, ob sie Strafe finden oder nicht. Du aber bist ein Christ und lässest die Mörder eines Christen entkommen!«

»Wer sagt dir, daß sie entkommen werden?«

»Sie sind ja bereits fort! Sie werden den Bir Sauidi erreichen und von da nach Debila und El Uëd gehen, um in der Areg[10] zu verschwinden.«

»Das werden sie nicht.«

»Was sonst? Sie sagten ja, daß sie nach Bir Sauidi gehen werden.«

»Sie logen. Sie werden nach Seddada gehen.«

»Wer sagte es dir?«

»Meine Augen.«

»Allah segne deine Augen, mit denen du die Stapfen im Sande betrachtest. So wie du kann nur ein Ungläubiger handeln. Aber ich werde dich schon noch zum rechten Glauben bekehren; darauf kannst du dich verlassen, du magst nun wollen oder nicht!«

»Dann nenne ich mich einen Pilger, ohne in Mekka gewesen zu sein.«

»Sihdi – —! Du hast mir ja versprochen, das nicht zu sagen!«

»Ja, so lange du mich nicht bekehren willst.«

»Du bist der Herr, und ich muß es mir gefallen lassen. Aber, was tun wir jetzt?«

»Wir sorgen zunächst für unsere Sicherheit. Hier können wir leicht von einer Kugel getroffen werden. Wir müssen uns überzeugen, ob diese beiden Schurken auch wirklich fort sind.«

Ich erstieg den Rand der Schlucht und sah allerdings die zwei Reiter in bereits sehr großer Entfernung von uns auf Südwest zuhalten. Halef war mir gefolgt.

»Dort reiten sie,« meinte er. »Das ist die Richtung nach Bir Sauidi.«

»Wenn sie sich weit genug entfernt haben, werden sie sich nach Osten wenden.«

»Sihdi, dein Gehirn dünkt mir schwach. Wenn sie dies täten, müßten sie uns ja wieder in die Hände kommen!«

»Sie meinen, daß wir erst morgen aufbrechen, und glauben also, einen guten Vorsprung vor uns zu erlangen.«

»Du rätst und wirst doch das Richtige nicht treffen.«

»Meinst du? Sagte ich nicht da oben, daß eins ihrer Pferde den Hahnentritt habe?«

»Ja, das sah ich, als sie davonritten.«

»So werde ich auch jetzt recht haben, wenn ich sage, daß sie nach Seddada gehen.«

»Warum folgen wir ihnen nicht sofort?«

»Wir kämen ihnen sonst zuvor, da wir den geraden Weg haben; dann würden sie auf unsere Spur stoßen und sich hüten, mit uns wieder zusammenzutreffen.«

»Laß uns also wieder zum Wasser gehen und ruhen, bis es Zeit zum Aufbruch ist.«

Wir stiegen wieder hinab. Ich streckte mich auf meine am Boden ausgebreitete Decke aus, zog das Ende meines Turbans als Lischam[11] über das Gesicht und schloß die Augen, nicht um zu schlafen, sondern um über unser letztes Abenteuer nachzudenken. Aber wer vermag es, in der fürchterlichen Glut der Sahara seine Gedanken längere Zeit mit einer an sich schon unklaren Sache zu beschäftigen? Ich schlummerte wirklich ein und mochte über zwei Stunden geschlafen haben, als ich wieder erwachte. Wir brachen auf.

Das Wadi Tarfaui mündet in den Schott Rharsa: wir mußten es also nun verlassen, wenn wir, nach Osten zu, Seddada erreichen wollten. Nach Verlauf von vielleicht einer Stunde trafen wir auf die Spur zweier Pferde, welche von West nach Ost führte.

»Nun, Halef, kennst du diese Ethar, diese Fährte?«

»Masch Allah, du hattest recht, Sihdi! Sie gehen nach Seddada.«

Ich stieg ab und untersuchte die Eindrücke.

»Sie sind erst vor einer halben Stunde hier vorübergekommen. Laß uns langsam reiten, sonst sehen sie uns hinter sich.«

Die Ausläufer des Dschebel Tarfaui senkten sich allmählich in die Ebene hernieder, und als die Sonne unterging und nach kurzer Zeit der Mond emporstieg, sahen wir Seddada zu unsern Füßen liegen.

»Reiten wir hinab?« fragte Halef.

»Nein. Wir schlafen unter den Oliven dort am Abhange des Berges.«

Wir bogen ein wenig von unserer Richtung ab und fanden unter den Oelbäumen einen prächtigen Platz zum Biwak. Wir waren beide an das heulende Bellen des Schakal, an das Gekläffe des Fennek und an die tieferen Töne der schleichenden Hyäne gewöhnt und ließen uns von diesen nächtlichen Lauten nicht im Schlafe stören. Als wir erwachten, war es mein erstes, die gestrige Fährte wieder aufzusuchen. Ich war überzeugt, daß sie mir hier in der Nähe eines bewohnten Ortes nicht mehr von Nutzen sein werde, fand aber zu meiner Ueberraschung, daß sie nicht nach Seddada führte, sondern nach Süden bog.

»Warum gingen sie nicht hernieder?« fragte Halef.

»Um sich nicht sehen zu lassen. Ein verfolgter Mörder muß vorsichtig sein.«

»Aber wohin gehen sie denn?«

»Jedenfalls nach Kris, um über den Dscherid zu reiten. Dann haben sie Algerien hinter sich und sind in leidlicher Sicherheit.«

»Wir sind doch bereits in Tunis. Die Grenze geht vom Bir el Khalla zum Bir el Tam über den Schott Rharsa.«

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