Lucy Montgomery - Anne auf Green Gables

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Wie sollen die Cuthberts nur mit der springlebendigen Anne zurechtkommen, die für allerhand Trubel und Aufregung in ihrem bisher so beschaulichen Leben sorgt? Die liebenswerte Geschichte einer 13-jährigen Waise, die von einem älteren Paar adoptiert wird und Kindheit sowie Jugend auf der Farm Green Gables verbringt.

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Als das Frühstück vorüber war, erwachte Anne aus ihren Tagträumen und fragte, ob sie das Geschirr spülen dürfe.

»Kannst du das denn auch?«, fragte Manila misstrauisch.

»Fast so gut wie auf kleine Kinder aufpassen. Darin habe ich am meisten Erfahrung. Wie schade, dass Sie keine Kinder haben, um die ich mich kümmern könnte.«

»Ich glaube nicht, dass ich hier noch mehr Kinder haben wollte, als im Moment schon hier sind. Eins wirft schon genug Probleme auf. Ich habe keine Ahnung, was wir mit dir machen sollen. Matthew ist schon ein seltsamer Mensch.«

»Ich finde ihn wunderbar«, erwiderte Anne. »Er hat so viel Mitgefühl! Es macht ihm gar nichts aus, dass ich so viel rede — es scheint ihm sogar zu gefallen. Matthew ist eine verwandte Seele - das wusste ich vom ersten Augenblick an.«

»Ihr seid beide ein bisschen verschroben, wenn du das mit deiner Seelenverwandtschaft meinst«, entgegnete Marilla seufzend. »Ja, du kannst das Geschirr spülen. Nimm reichlich heißes Wasser und trockne hinterher ordentlich ab. Ich habe genug zu tun heute Morgen. Am Nachmittag muss ich ja nach White Sands hinüberfahren, um mit Mrs Spencer zur reden. Du kommt am besten mit, dann können wir gleich sehen, wie es weitergeht. Wenn du mit dem Geschirr fertig bist, gehst du nach oben und machst dein Bett.«

Anne erledigte den Abwasch recht geschickt, wie Marilla, die die ganze Zeit über ein scharfes Auge auf sie hielt, bald bemerkte.

Später machte sie ihr Bett, wobei sie allerdings weniger erfolgreich war, denn mit dicken Federbetten hatte sie bisher noch nie zu tun gehabt. Doch nach einigen Mühen war auch das geschafft und Marilla, die Anne loswerden wollte, sagte, sie solle nach draußen gehen und bis zum Mittagessen im Garten spielen.

»Aber... ich möchte, glaube ich, lieber nicht hinausgehen«, erklärte Anne im Tonfall eines Märtyrers, der allen irdischen Freuden entsagt hat. »Wenn ich sowieso nicht hier bleiben darf, möchte ich Green Gables nicht zu sehr ins Herz schließen. Und wenn ich erst einmal draußen bin und alle Bäume und Blumen im Garten und den kleinen Bach besucht habe ... Schöne Dinge muss man ja einfach lieb gewinnen. Deshalb war ich auch so froh, dass ich gehört habe, dass ich hier leben sollte. Ich dachte, dann würde es so viele Dinge geben, die ich lieb haben könnte, und nichts könnte mich mehr davon abhalten. Doch dieser Traum ist nun vorüber. Ich ergebe mich in mein Schicksal. Es ist besser, wenn ich nicht hinausgehe, sonst ergebe ich mich ihm am Ende dann doch nicht. Wie heißt eigentlich die Blume auf dem Fenstersims, Miss Cuthbert?«

»Das ist eine Geranie.«

»Nein, diese Art von Namen meine ich nicht. Ich meine den Namen, den Sie ihr gegeben haben. Oder haben Sie ihr noch gar keinen gegeben? Darf ich es dann tun? Ich könnte sie . .. mal sehen . . . ja, ich könnte sie >Bonny< nennen, solange ich hier bin. Darf ich? Ach, bitte!«

»Von mir aus. Aber was um alles in der Welt soll es für einen Sinn haben, einer Geranie einen Namen zu geben?«

»Oh, ich finde es schön, wenn alle Dinge einen eigenen Namen haben, auch wenn es nur Geranien sind. Vielleicht ist die Geranie außerdem schrecklich gekränkt, wenn man sie einfach >Geranie< nennt und sonst nichts. Ihnen würde es doch auch nicht gefallen, wenn man Sie nur >Frau< nennen würde, oder? Ja, ich werde sie >Bonny< nennen. Für den Kirschbaum vor meinem Fenster habe ich auch schon einen passenden Namen gefunden: >Schneekönigin<. Natürlich kann er nicht das ganze Jahr über weiße Blüten tragen, aber man kann es sich ja immer vorstellen, nicht wahr?«

»So etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt«, murmelte Marilla vor sich hin, als sie sich in den Keller zurückzog, um Kartoffeln zu holen. »Irgendwie ist sie tatsächlich interessant, da hat Matthew schon Recht. Langsam bin ich selbst gespannt, was sie wohl als Nächstes sagen wird. Wenn es so weitergeht, wird sie mich auch noch verhexen. Matthew hat sie ja schon voll in ihren Bann gezogen. Dieser Blick, den er mir beim Hinausgehen heute Morgen zugeworfen hat! Ich wünschte, er wäre wie andere Männer und würde die Sache ausführlich mit mir besprechen, dann könnte ich ihn mit Worten wieder zur Vernunft bringen. Aber was soll man mit einem Mann machen, der einem nur Blicke zuwirft?«

Als Marilla vom Keller zurückkehrte, war Anne schon wieder in ihre Träume versunken. Den Kopf in die Hände gestützt, die Augen auf den Horizont geheftet, saß sie am Fenster. Erst als Marilla sie zum Mittagessen rief, wachte sie wieder auf.

»Kann ich heute Nachmittag die Stute und den Einspänner haben, Matthew?«, fragte Marilla, als sie zu dritt am Tisch saßen.

Matthew nickte und sah wehmütig zu Anne hinüber. Marilla fing seinen Blick auf und sagte ärgerlich: »Ich werde mit Anne nach White Sands hinüberfahren und die Angelegenheit mit Mrs Spencer regeln. Mrs Spencer wird dann wohl entsprechende Maßnahmen ergreifen, um Anne nach Nova Scotia zurückzubringen. Ich werde dir dein Essen hinstellen und früh genug zurück sein, um die Kühe zu melken.« Matthew schwieg immer noch. Marilla hatte das Gefühl, gegen eine Wand geredet zu haben.

Erst als Marilla und Anne in den Wagen gestiegen waren, sagte Matthew langsam: »Der kleine Jerry Buote von der Bucht drüben war heute Morgen da. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn den Sommer über einstellen würde.«

Marilla gab keine Antwort, versetzte der unglücklichen Stute jedoch einen so heftigen Schlag mit der Peitsche, dass das behäbige Tier, das eine solche Behandlung nicht gewöhnt war, in einem beängstigenden Tempo den Hohlweg hinunterschoss. Als Marilla sich auf dem schaukelnden Wagen noch einmal umschaute, konnte sie sehen, wie Matthew am Tor lehnte und ihnen wehmütig nachblickte.

05 - Anne erzählt ihre Geschichte

»Wissen Sie«, sagte Anne vertraulich, »ich bin fest entschlossen, diese Fahrt zu genießen. Solange wir unterwegs sind, werde ich einfach nicht daran denken, dass ich zurück ins Waisenhaus muss. - Oh, schauen Sie nur, da blüht schon eine wilde Rose! Ist sie nicht sagenhaft schön? Es muss wunderbar sein, eine Rose zu sein, glauben Sie nicht auch? Und wäre es nicht noch schöner, wenn die Rosen sprechen könnten? Bestimmt könnten sie uns die herrlichsten Dinge erzählen. Rosa ist außerdem meine Lieblingsfarbe. Ein Jammer, dass ich kein Rosa tragen kann! Aber zu meinen roten Haaren passt es einfach nicht - noch nicht einmal in der Phantasie. Haben Sie schon mal ein Mädchen gekannt, das in seiner Jugend rote Haare hatte und später eine andere Haarfarbe bekam?«

»Nein, so etwas habe ich noch nie gehört«, entgegnete Marilla gnadenlos, »und ich glaube auch nicht, dass es in deinem Fall so eintreten wird.«

Anne seufzte. »Eine weitere Hoffnung dahin! Mein Leben ist ein Friedhof voller begrabener Hoffnungen. Diesen Satz habe ich einmal in einem Buch gelesen und seitdem rufe ich ihn mir immer ins Gedächtnis, wenn ich sehr enttäuscht bin und mich trösten will.«

»Ich verstehe allerdings nicht, worin da der Trost liegen soll.« Marilla schüttelte den Kopf.

»Na, es klingt eben so schön, so romantisch, als wäre ich eine Heldin aus irgendeinem Buch, verstehen Sie. Ich liebe alles, was romantisch ist, und >ein Friedhof voller begrabener Hoffnungen ist so ungefähr das Romantischste, was man sich vorstellen kann, finden Sie nicht? Das macht mich dann froh. Fahren wir heute wieder über den >See der glitzernden Wasser

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