Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen

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Bei einer Versammlung dieser Art sollte an demselben Abend sich unser Freund Gabriel einfinden, und gegen seine Gewohnheit putzte und parfümierte er sich, um nicht zu unvortheilhaft in den Augen derjenigen zu erscheinen, welche er, um immer mit Brantôme zu sprechen, am meisten liebte.

Die Freude von Gabriel war indessen nicht frei von einer Mischung von Unruhe, und gewisse unbestimmte, übel klingende Worte, die man um ihn her über die nahe bevorstehende Heirath von Diana geflüstert hatte, versetzten ihn in eine nicht zu beschwichtigende innere Bewegung. Ganz dem Glücke sich hingebend, das er empfunden, als er Diana wiedersah und in ihren Blicken die Zärtlichkeit einer früheren Zeit wiederzufinden glaubte, hatte er Anfangs beinahe den Brief des Cardinals von Lothringen vergessen, der ihn doch zu einem so schnellen Aufbruch veranlaßt; doch die in der Luft kreisenden Gerüchte, die vereinigten Namen von Diana von Castro und von Franz von Montmorency, die er nur zu deutlich gehört hatte, gaben seiner Leidenschaft das Gedächtnis wieder. Würde Diana sich zu dieser verhaßten Heirath herbeilassen? Würde sie diesen Franz lieben? Martervolle Zweifel, welche die Zusammenkunft am Abend vielleicht nicht gänzlich zu zerstreuen vermöchte.

Gabriel beschloß, hierüber Martin-Guerre zu befragen, der schon mehr als eine Bekanntschaft gemacht hatte, und in seiner Eigenschaft als Stallmeister viel tiefer unterrichtet sein mußte, als die Herren. Denn es ist eine allgemeine akustische Beobachtung, daß die Geräusche aller Art viel stärker unten halten und daß es kaum anderswo als in den Thälern Echos gibt. Der Vicomte d’Ermès hatte um so mehr seinen Entschluß zu rechter Zeit gefaßt, als es ebenfalls Vorsatz bei Martin-Guerre war, seinen Herrn zu befragen, dessen Unruhe ihm nicht entging, während er doch, streng genommen, nicht das Recht hatte, etwas von seinen Handlungen oder seinen Gefühlen einem fünfjährigen treuen Diener und einem Retter, was noch mehr ist, zu verbergen.

Aus diesem gegenseitigen Entschluß und aus dem Gespräch, das darauf folgte, ging für Gabriel hervor, daß Diana von Castro Franz von Montmorency nicht liebte, und für Martin-Guerre, daß Gabriel Diana von Castro liebte.

Dieser doppelte Schluß erfreute den Einen und den Andern so sehr, daß Gabriel eine Stunde vor der Eröffnung der Pforten in den Louvre kam, und daß Martin-Guerre, um der königlichen Geliebten des Vicomte Ehre zu machen, auf der Stelle zum Hofschneider ging und sich einen Leibrock von braunem Tuch und Strumpfhosen von gelbem Tricot kaufte. Er bezahlte Alles bar, und zog sogleich seine neue Kleidung an, um sie schon am Abend in den Vorzimmern des Louvre zu zeigen, wo er seinen Herrn erwarten sollte.«

Der Schneider war sehr erstaunt, als er nach einer halben Stunde Martin-Guerre wieder erscheinen sah, und zwar in andern Kleidern. Er machte ihm hierüber eine Bemerkung. Martin-Guerre erwiderte, der Abend sei ihm etwas frisch vorgekommen, und er habe es für geeignet erachtet, sich wärmer zu kleiden. Uebrigens sei er immer noch so sehr mit dem Leibrock und mit den Strumpfhosen zufrieden, daß er komme, um den Schneider zu bitten, ihm einen Leibrock von demselben Tuch und demselben Schnitt zu kaufen oder zu machen. Vergebens bemerkte der Kleiderhändler Martin-Guerre, er würde das Aussehen haben, als trüge er beständig denselben Anzug, und es wäre besser für ihn, wenn er ein anderes Costume bestellte, einen gelben Leibrock und braune Strumpfhosen zum Beispiel, da er diese Farben zu lieben scheine; Martin-Guerre wollte nicht von seinem Gedanken abgehen, und der Schneider mußte ihm versprechen, nicht einmal die Nuance der Kleider zu verändern, die er ihm schleunigst machen sollte, da er keine fertige hatte. Nur verlangte er für diese zweite Bestellung ein wenig Credit. Er hatte den ersten Einkauf hübsch bezahlt, er war Stallmeister beim Vicomte d’Ermès, dem Kapitän der Leibwachen des Königs; der Schneider besaß jenes heldenmüthige Vertrauen, das zu jeder Zeit die geschichtliche Apanage der Leute seines Standes gewesen ist; er willigte daher auch ein und versprach am nächsten Tag das zweite Costume vollständig zu liefern.

Die Stunde, welche Gabriel vor den Pforten seines Paradieses hatte umhergehen müssen, war indessen abgelaufen, und er konnte mit vielen anderen Herren und Damen in die Gemächer der Königin dringen.

Mit dem ersten Blick gewahrte Gabriel Diana; sie saß bei der Dauphine Königin, wie man von da an Maria Stuart nannte.

Sie auf der Stelle anzureden, wäre für einen Neuangekommenen sehr kühn und ohne Zweifel ein wenig unklug gewesen. Gabriel entschloß sich also, einen günstigen Augenblick abzuwarten, den Augenblick, wo das Gespräch sich beleben und die Geister zerstreuen würde. Er plauderte mittlerweile mit einem bleichen jungen Herrn von zartem Aussehen, den der Zufall in seine Nähe führte. Doch nachdem er sich eine Zeit lang über Gegenstände unterhalten hatte, welche so unbedeutend waren, als seine Person zu sein schien, fragte der junge Cavalier Gabriel:

»Mit wem habe ich zu sprechen die Ehre?«

»Ich bin der Vicomte d’Ermès,« antwortete Gabriel. »Darf ich es wagen, mein Herr, dieselbe Frage an Euch zu richten?« fügte er bei.

Der junge Mann schaute ihn mit erstaunter Miene an und erwiderte:

»Ich bin Franz von Montmorency.«

Hätte er gesagt: »Ich bin der Teufel!« Gabriel konnte sich nicht mehr Schrecken und Hast von ihm entfernt haben. Franz, der keinen sehr lebhaften Geist besaß, war ganz verwundert, da er aber die Kopfarbeit nicht liebte, so ließ er dieses Räthsel bald liegen, und suchte anderswo etwas minder scheue Zuhörer.

Gabriel war besorgt gewesen, seine Flucht gegen die Seite von Diana von Castro zu lenken; doch er wurde durch eine große Bewegung aufgehalten, welche um den König her entstand. Heinrich II. verkündete nämlich, da er diesen Tag durch eine Ueberraschung für die Damen zu beendigen gedacht, so habe er in der Gallerie ein Theater errichten lassen, und man werde eine Komödie in fünf Acten und in Versen von Jean Antoine de Baïf, genannt der Brave, aufführen; diese Neuigkeit würde natürlich mit den Dankbezeugungen und dem Beifallsrufe Aller aufgenommen. Die Edelleute boten ihre Hand den Damen, um sie in den nahen Saal zu führen, wo die Scene improvisiert war; doch Gabriel kam zu spät zu Diana und konnte sich nur unfern von ihr hinter die Königin stellen.

Catharina von Medicis erblickte und rief ihn; er mußte vor sie treten.

»Herr d’Ermès,« sagte sie zu ihm, »warum hat man Euch nicht bei dem heutigen Turnier gesehen?«

»Madame,« antwortete Gabriel, »die Pflichten des Amtes, mit welchem mich zu betrauen Seine Majestät mir die Ehre erwiesen, haben mich abgehalten.«

»Das ist schade,« versetzte Catharina mit einem reizenden Lächeln, »denn Ihr seid sicherlich einer unserer kühnsten und gewandtesten Cavaliere. Ihr habt gestern den König wanken gemacht, was ein seltener Streich ist, und es würde mir Vergnügen gewährt haben, abermals Zeuge Eures Heldenmuthes zu sein.«

Gabriel verbeugte sich ganz verlegen über diese Complimente, auf die er nichts zu erwidern wußte.

»Kennt Ihr das Stück, das man uns geben wird?« fuhr Catharina fort, welche offenbar sehr günstig für den schönen, schüchternen jungen Mann gestimmt war.

Ich kenne es nur in lateinischer Sprache,« antworte Gabriel, »denn es ist wie man mir sagt, eine einfache Nachahmung eines Stückes von Terentius.«

»Ich sehe,« sprach die Königin, »daß Ihr eben so gelehrt, als muthig, ebenso in den Wissenschaften bewandert, als geschickt in den Lanzenstößen seid.«

Dies Alles wurde mit halber Stimme gesprochen, und war von Blicken begleitet, welche man nicht gerade grausam nennen konnte. Sicherlich war das Herz von Catharina für den Augenblick leer. Doch scheu wie der Hyppolit des Euripides, nahm Gabriel diese Zuvorkommenheiten der Italienerin nur mit einer erzwungenen Miene und mit gefalteter Stirne auf. Der Undankbare! er sollte doch diesem Wohlwollen, über das er Anfangs pfui machte, nicht nur den Platz, nach dem er seit so langer Zeit bei Diana strebte, sondern auch das reizende Schmollen, worin sich die Liebe einer Eifersüchtigen verraten konnte, zu verdanken haben.

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