Charlotte Peter - Die Geschichte eines hässlichen Mädchens

Здесь есть возможность читать онлайн «Charlotte Peter - Die Geschichte eines hässlichen Mädchens» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Geschichte eines hässlichen Mädchens: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Geschichte eines hässlichen Mädchens»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die kleine Charlotte erlebt schnell, worauf es ihrer Mutter ankommt: Schönheit. Sie ist der Einstiegspreis in die Welt. Das Mädchen entspricht nicht diesem Schönheitsideal, in ihr brennt ein anderes Feuer, die Freude am Abenteuer der Entdeckungsreisen, gepaart mit hervorragender Beobachtungsgabe und Klugheit. So geht Charlotte Peter ihren Weg, sie wagt sich in unbekannte Lande ebenso vor wie in die bunte Welt des Journalismus. Das Gefühl, nicht schön genug zu sein, jedoch begleitet sie, sitzt wie ein tiefer Stachel, doch was sie erlebt, hilft ihr darüber hinweg, dass sie nie dem Ideal ihrer Mutter genügen kann. Erst als reife, ältere Frau erkennt sie, dass die Schönheit und Wunder unseres Planeten für sie einen viel höheren Stellenwert haben.

Die Geschichte eines hässlichen Mädchens — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Geschichte eines hässlichen Mädchens», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ohne gut gepolstertes Bankkonto aber ging gar nichts. Die Frauenvorbilder der Annabelle waren nicht nur hübsch, gepflegt und oberflächlich gebildet, sie waren auch alle wohlhabend. Geld zählte noch mehr als Schönheit, denn mit Geld konnte man laut Kosmetikindustrie die Schönheit kaufen. Ich nannte die Rubrik im Stillen «So lebt die Schweiz nicht.»

Wichtiges Thema in der Annabelle war die Schönheit oder genauer die Kosmetik, denn die Kosmetikindustrie gehörte zu den wichtigsten Inserenten. Wir hatten stets ganze Berge von Lippenstiften, Lotions, Nacht,- Tag-, Falten- und Handcremes, Wimperntuschen, Puderdosen etc. in der Redaktion herumliegen und wöchentlich kam Neues. Noch erfreulicher waren die Presse-Einladungen. Ein Lunch bei Maxim in Paris, ein Weekend in Monte Carlo oder ein Empfang bei einem Schlossherrn durfte es gerne sein.

Schönheit ist ein Milliardengeschäft, Schönheit und Geld können bei einer Frau wie Gabriela manche kleine Mängel überstrahlen. Die Glamourfrau schaffte nie einen Schulabschluss, hat nie einen Beruf ausgeübt, brauchte weder sie noch die Annabelle- Frauen. Ihre Ehe mit einem deutschen Baron erwies sich als Irrtum, Kinder hatte sie keine und eine gute Hausfrau war sie schon gar nicht. In ihrer Villa herrschte Chaos, Bücher und Fotos lagen überall herum, das Silberbesteck bewahrte sie in Schuhschachteln auf und neue Kleider packte sie manchmal gar nicht aus. Unordnung störte sie nicht, Unordnung konnte sie sich wie vieles andere leicht leisten. Vielleicht genoss sie das Durcheinander von schön und hässlich, kostbar und banal, sah darin das Markenzeichen eines ganz besonderen Wesens. Entschuldigt für die Unordnung hat sie sich jeweils mit lässiger Fröhlichkeit zum Beispiel: «Der Mann, der aufzuräumen versprochen hat, ist momentan beim Golfen in Südafrika, da muss ich eben warten.» (Mir krabbelte es in den Fingern, ich hätte die chicen Blusen gerne selbst in den Spiegelschrank gehängt, doch das wäre wohl schlecht angekommen.)

Kennengelernt habe ich Gabriela an einer Vernissage, wo sie eigene, recht originelle Fotos zeigte. Sie hatte beim Spazieren auf Grossveranstaltungen ihre Kamera laufen lassen, später aus vielen tausend Bildern die interessanten und attraktivsten ausgesucht und zu einer Schau zusammengestellt. Das Resultat war ungewohnt, ebenso die Organisation. Um den Besuchern den Kunstgenuss zu versüssen, gab es Schokoladentorte, es waren Vertreter weltbekannter Galerien und Museen eingeladen, die natürlich nicht kamen, es fehlten die Informationen und bald auch die Drinks, mir aber dämmerte ein Problem. Hier ist kein Profi am Werk, sondern jemand, von dem nicht viel verlangt wird, den die Banalitäten des Alltags kaum kümmern (Die Ausstellung war dank guter Beziehungen zustande gekommen und blieb die einzige).

Gabriela war ein Paradiesvogel, ein Mädchen, das alles hat, dem alle Türen offen stehen, das stets ein Champagnerglas hoch über der Erde schwebt, ein Schmetterling, der von einem Honigtopf zum nächsten flattert, von der Jugend in einer prächtigen Jugendstilvilla entschwebte sie bald in die Arme eines noblen Herrn. Dass die Ehe nicht von Dauer war, belastete sie kaum. Es warteten schliesslich viele andere verlockende Möglichkeiten, zum Beispiel das Reisen und auf Reisen traf ich Gabi bald öfters, so in Ecuador, Peru, Venezuela, Osttibet, der Mongolei und in der Volksrepublik Korea.

Schwierige Reisen führe ich gern, nicht zuletzt, weil man unterwegs immer wieder neue und oft ganz ungewöhnliche Leute trifft, zum Beispiel Gabriela. Sie war an allem interessiert, oft enthusiastisch, sprach in Südamerika fliessend Spanisch und setzte sich in der Mongolei frohgemut auf ein Pferd. Sie hätte der Darling jeder Gruppe sein können, doch sie war zu hübsch und zu reich. Man belächelte ihre Einkaufsfreude – fünf Panamahüte in Ecuador und mehr als ein Dutzend Kaschmirpullis in der Mongolei, zwei Hängematten in Venezuela, Mengen von Seide und Jade in China. Es sah für Sparsame nach Verschwendung oder gar nach Angeberei aus. Ich habe das anders gesehen, die verwöhnte Gabi spielte mit den schönen Dingen, freute sich, wenn ein goldfarbener Schal mit ihren kupferroten Haaren harmonierte oder wenn ein resedagrüner Pulli ihre grünen Augen noch heller strahlen liess und sie machte sich einen Spass draus, verschiedene Hüte auf ihre Wirkung zu testen. Eine finanzielle Bremse aber gab es für sie nicht. Nein, ich war nie neidisch, auch nicht am Airport von Ulan Bator, wo ich kurz vor dem Abflug einen schwarzen Kaschmirpullover entdeckte. Ich hätte ihn gut brauchen können, doch er gefiel auch Gabriela und so verzichtete ich. (Freundschaften sind für mich wichtiger als Klamotten.) Dann die Überraschung: eine Woche später erhielt ich in Zürich ein kleines Paket mit einem Brief: «Liebe Charlotte, der schwarze Pulli ist mir zu eng, du kannst ihn gerne haben.»

Конец ознакомительного фрагмента.

Текст предоставлен ООО «ЛитРес».

Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.

Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Geschichte eines hässlichen Mädchens»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Geschichte eines hässlichen Mädchens» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Geschichte eines hässlichen Mädchens»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Geschichte eines hässlichen Mädchens» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x