Bo R. Holmberg - Er sagte ja!

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Er sagte ja! Linda ist 13 Jahre alt und zum ersten Mal richtig verliebt. Den ganzen Tag könnte sie nur an Stefan denken. Doch mit der ersten Liebe kommen auch Eifersucht, Angst und Zweifel. Gut, dass Linda sich immer ihrem Tagebuch und ihren besten Freundinnen anvertrauen kann. Und da ist ja auch noch ihr Lieblingspferd Casaubon… Biografische Anmerkung Bo R. Holmberg wurde am 5. Februar 1945 in Schweden geboren. Er studierte Literaturwissenschaft, Skandinavistik und Anglistik und arbeitete viele Jahre als Lehrer. Seit seinem Debut als Schriftsteller hat er insgesamt 30 Bücher herausgegeben, die meisten davon Kinderbücher. Alle Bücher spielen in seinem Heimatland Schweden. Holmberg wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Astrid-Lindgren-Preis im Jahr 1998 und der Kulla-Gulla-Preis im Jahr 2003.

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„Herzlichen Glückwunsch!“ meinte Papa.

Ich fühlte mich überhaupt nicht munter. Ich hatte die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Ich hatte Schmetterlinge im Bauch. Ich war wohl aufgeregt.

Wir sollten es im Keller tun. Wir in der Mittelstufe sind die einzigen, die im alten Schulhaus geblieben sind. Die Grundschule und die Oberstufe sind in neuen Backsteingebäuden untergebracht, aber wir sind noch in einem alten grautrüben Holzhaus. Im Keller ist das Musikzimmer für die Klavierschüler. Vor dem Musikzimmer sollte es geschehen. In der großen Pause.

Es kam aber an diesem Tag nicht dazu.

Wir hatten nämlich keine Pause.

Wir hatten Besuch von ein paar Typen, die über WAHNsinn redeten, das heißt, Weder Alkohol, Heroin noch Nikotin macht Sinn.

Ich war tatsächlich halb wahnsinnig, denn nach der Stunde ging gleich der Bus.

Er fährt mit dem Schulbus, Stefan. Er wohnt sechs Kilometer außerhalb der Ortschaft, nicht weit von Mathilda.

„Wir verschieben es auf morgen“, sagte Desirée.

Wir hatten ihr und Ulrika versprochen, zuschauen zu dürfen. Sie selbst hatten Sofia und mir versprochen, daß sie es keinem anderen erzählen würden. Sechs waren wir also, die wußten, was ablaufen würde.

Am nächsten Tag sollte es losgehen, am letzten Tag vor den Osterferien, am Gründonnerstag.

Ich zog mich grün an; grüne Hose und ein grünes T-Shirt, und ich war noch aufgeregter als gestern.

Am Vormittag hatten wir Mathe, Sachunterricht und Englisch. Nur in Englisch bin ich einigermaßen gut.

Love was on my mind.

This steht auf meinen Fingern, und wenn ich sie hebe, kann man lesen: This is his. Auf der Rückseite der Finger steht: Name, und in der Handfläche Stefan.

Wir bekamen mittags Hamburger, weil es der letzte Tag vor den Ferien war. Dann hatten wir Musik. Wir machten ein Musikquiz. Nur ich erkannte Den Phantoma.

You are my angel of music.

Und dann endlich der Kussaugenblick.

Richard und Stefan standen mit Desirée und Ulrika schon da, als Sofia und ich kamen.

Ja, dann standen wir alle sechs da und quatschten eine Weile, bis Desirée sagte: „Legt doch endlich los!“

Und das haben wir dann getan.

Wir haben uns zum ersten Mal geküßt, Stefan und ich.

Als ich klein war, habe ich manchmal an Papa gezeigt, wie sie sich im Fernsehen küssen.

Da habe ich den Mund weit aufgerissen und die Augen fest zugemacht.

Papa war entzückt aber auch entsetzt. „So was lernen die Kinder von diesen idiotischen Vorabendserien. Was für ein Bild von den Erwachsenen bekommen sie da nur!“ sagte er immer.

In dem Sommer, als ich neun war, liefen drei solche Serien im Fernsehen. Sallad, Tserc Moclaf und Eitsanyd.

Das heißt, wenn man die Wörter rückwärts liest, das habe ich damals nämlich immer getan. Meistens habe ich versucht, Wörter und Ausdrücke zu finden, die man in beide Richtungen lesen kann, wie Anna und Otto oder Lagerregal.

Aber eigentlich wollte ich doch von Soapoperas erzählen.

„Eitsanyd klingt wie ein Gift“, meinte Papa. Und das stimmt wohl.

„Du darfst nur die sehen, die wie ein russisches Volksmärchen klingen“, sagte Mama.

Das war natürlich Tserc Moclaf. Nur Falcom Crest durfte ich anschauen, und Mama saß dann immer dabei und schaute auch.

Jedenfalls habe ich gelernt, wie sie sich im Fernsehen küssen! Aber Stefan küssen hatte nicht das Geringste mit einer Fernsehserie zu tun.

Er hat mir sein Gesicht entgegengestreckt (er hat tatsächlich die Augen zugemacht), und dann haben wir uns geküßt. Die Nasen sind auch zusammengestoßen. Er hat seinen Mund genau auf meinen gesetzt. Er war etwas naß, aber weich. Ich konnte bis fünf zählen, bevor wir fertig waren. Mein Herz hat schon ein paar extra Schläge geschlagen, und mir wurde ganz trocken im Hals. Aber nun hatten wir es getan.

Dann kam Ostern, und ich würde ihn zehn Tage lang, also mindestens 240 Stunden lang, nicht sehen.

Er hatte aber versprochen zu schreiben.

Er ist mit seinen Eltern in die Berge gefahren, um Ski zu fahren. Sie haben eine Hütte in Borgafjäll.

Und so wurden meine Osterferien:

Die ganzen Feiertage über hatten wir Besuch. Kent und Gunbritt waren da und mit ihnen ihr neugieriger Junge, der neun ist und sich immer danach sehnt, zu uns zu fahren und mich zu treffen. Neun Jahre ist er! Ich bin zwölf! Aber das spannen Mama und Papa nicht, und ich finde es total öde, mit einem Knilch wie Johann zu „spielen“.

Die Feiertage waren jedenfalls total tote Hose.

Dann kamen die Ferien, und da habe ich nur Gewartet.

Auf Briefe, Karten, auf irgendeine Mitteilung habe ich gewartet. Jeden Tag habe ich gehofft, habe am Küchenfenster gesessen und nach dem Briefträger geschaut. Zu uns kommt er erst gegen halb elf, ich aber war immer schon um neun auf und habe gewartet.

„Worauf wartest du denn?“ wollte Papa wissen. Er war auch zu Hause. Er ist oft zu Hause, weil er Künstler ist. Im Keller hat er ein Zimmer mit Farben, einer Staffelei und einer Unmenge Bilder. Die meisten stellen Häuser dar, auch wenn einige davon etwas seltsam aussehen.

„Auf nichts“, antwortete ich.

Dann hat er einen Becher Kaffee auf der Küchenbank getrunken und ist wieder zu seinen Häusern nach unten gegangen.

Aber ich habe gewartet. Und Warten kann etwas Schönes sein. Spannend war es allemal. Ich habe immer gedacht: Heute wird es kommen.

Wenn man aber so denkt: Es wird heute bestimmt auch nicht kommen, dann ist das Warten nicht schön.

Heute kommt es, dachte ich.

„Man muß positiv denken“, sagt Mama immer. Das bedeutet, daß man fest daran glaubt, daß alles irgendwie klappen wird.

Als ich klein war und ganz ängstlich, habe ich Mama manchmal darum gebeten, mich zu „überreden“. Ja, so habe ich es genannt. Am meisten sollte sie mich überreden, daß es mir nicht schlecht ist. Kotzen zu müssen, war für mich das Allerschlimmste (ja, ich mag es auch heute nicht besonders). Sobald ich ein komisches Gefühl im Magen hatte, bin ich zu ihr gegangen und habe sie darum gebeten, mich zu überreden. Es ist ihr immer gelungen.

„Du wirst schon nicht brechen“, sagte sie. „Dein Bauch ist so schön weich, aber vielleicht hast du zuviel Süßigkeiten gegessen. Das bekommt dem Magen nicht. Aber brechen wirst du deshalb nicht. Nie im Leben! Großes Ehrenwort, du wirst nicht brechen.“

Das hieß „überreden“. Nun nennt sie es positiv denken, und das heißt: Nur ruhig Blut! Alles wird gut werden. Es wird schon klappen.

So positiv habe ich jetzt auch gedacht, als ich am Küchentisch saß. Das Wetter war schön, die Sonne schien, und es tropfte von den Dächern.

Wir wohnen in einer Siedlung am Stadtrand. Sie verläuft bergauf, Haus an Haus. Aber es sind nicht die Art Häuser, die Papa malt. Er malt Häuser, an die er sich aus seiner Kindheit in Bromma erinnert, sagt er.

Aber auch wenn das Wetter schön war, hatte ich keine Ruhe, nach draußen zu gehen, bevor die Post gekommen war. So hatte ich nicht gerade viel von der Sonne und vom Langlauf, aber nachmittags wenigstens habe ich über meiner Pferdemappe gesessen.

Es ist eine Sachbuchmappe über Pferde: über Rassen, Krankheiten, die Körperteile und anderes, was gut zu wissen ist.

Erst am Freitag kam ein Brief. Und was für einer! Das war es also, worauf ich eine Woche gewartet hatte:

„Nun ja!

Hier ist es schön sonnig. Wir fahren jeden Tag Slalom. Hier gibt es viele Abfahrten. Ich fahre am meisten auf der Buckelpiste. Abends essen wir, spielen Karten oder schauen fern. Ich habe die Flöte dabei, aber ich habe noch nicht darauf gespielt.

Wir hören voneinander!

Stefan“

Das war alles.

Ich habe das Papier umgedreht, ich habe daran gerochen (ich dachte an Geheimschrift), aber da war nichts mehr.

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