Iain Lawrence - Skeleton Tree

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Skeleton Tree: краткое содержание, описание и аннотация

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Der zwölfjährige Chris darf auf Einladung seines Onkels an einem Segeltrip entlang der Küste Alaskas teilnehmen. Doch keine zwei Tage nach dem Start kentert das Boot; nur Chris und ein drei Jahre älterer Junge namens Frank – der Chris von Anfang an hasst – überleben.
Die zwei Jungs retten sich an eine verlassene Küste – ohne Feuer, ohne Nahrung, ohne Funkmöglichkeit. Sie müssen den Strand nach Essbarem absuchen und Fische fangen. Bei einem neugierigen, freundlichen Raben fühlt Chris sich deutlich wohler als in der Gesellschaft des reizbaren Frank, aber die beiden müssen sich arrangieren, wenn sie in der Wildnis überleben wollen. Und was für ein Geheimnis birgt der unheimliche Baum
der Toten, auf den sie bei ihrer Suche stoßen?
Schließlich entdecken Chris und Frank eine unglaubliche Gemeinsamkeit zwischen sich. Und entwickeln ein Mitgefühl füreinander, das vielleicht den Weg in die Rettung weist

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«Woher weißt du, dass man das essen kann?», fragte ich ihn noch mal.

Aber er verriet es mir immer noch nicht.

Mittlerweile war ich so hungrig, dass es mir egal war, ob mir von den Algen schlecht würde. Ich zupfte ein verschrumpeltes Blatt heraus und fing an zu essen. Nachdem ich einmal damit begonnen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Die Algen waren zum Teil knusprig, andere waren weich und schleimig und glitten durch meine Kehle wie Rotz. Sie schmeckten allesamt abscheulich, aber ich schlang sie trotzdem hinunter.

Frank blickte aufs Meer hinaus und auf die kleine Bucht. Dann fragte er mich, während er noch kaute: «Wo ist Jack?»

Die Frage verblüffte mich irgendwie. Ich hatte Angst, ihm die Wahrheit zu sagen, weil ich befürchtete, er würde erneut in seinen unheimlichen Schlaf verfallen. Oder er könnte sich weigern, sich zu bewegen, bevor ich ihm Hunderte von Fragen beantwortet hätte. Deshalb servierte ich ihm eine schändliche Lüge. «Er ist vorgefahren, um Hilfe zu holen.»

«Dann suchen wir ihn.» Frank stand auf. Er ließ erneut den Blick schweifen und schaute auf meine Füße. «Hey, wo sind deine Schuhe?»

«Die habe ich verloren», sagte ich.

«Schwachkopf.»

Die Klippe war keine sieben Meter hoch, aber das Gestein war spitz und schartig. Mit meinen zerkratzten Händen und nur mit Socken an den Füßen kletterte ich viel langsamer als Frank.

Doch er bot mir nicht an, mir zu helfen. Er kraxelte einfach nach oben und verschwand über dem Rand.

Als ich endlich die Spitze der Klippe erklommen hatte, war ich sicher, dass er bereits meilenweit weg war. Aber stattdessen lag er auf dem Rücken im Gras und hatte einen vertrockneten Halm im Mund.

Ich hatte nie gedacht, dass wir direkt hinter der Bucht auf Menschen stoßen würden. Aber es war doch eine große Enttäuschung, nach Norden zu blicken und zu erkennen, dass die verlassene Wildnis sich unendlich weit ausdehnte. Falls wir auf einer Insel gelandet waren, war sie riesig, zu groß, um darum herumzulaufen, zu gebirgig, um sie zu überqueren. Wenn wir stattdessen auf dem Festland waren, sah es so aus, als müssten wir tausend Meilen weit laufen, um eine Menschenseele zu finden. Es schien sinnlos, weiterzugehen, aber genauso sinnlos, an Ort und Stelle zu bleiben.

«Wie weit waren wir gekommen, bevor wir gesunken sind?», fragte ich.

Frank reagierte nicht.

«Wie lange sind wir gesegelt?»

Er schenkte mir immer noch keine Beachtung, sondern spuckte seinen Grashalm aus und warf die Haare aus dem Gesicht. «Jack ist tot, oder?», fragte er.

Ich konnte es nicht derart unverblümt bestätigen und nickte nur.

«Wieso hast du mir nicht die Wahrheit gesagt?»

«Weiß ich nicht», antwortete ich. «Ich wollte dir helfen.»

Frank warf mir einen bösen Blick zu. «An dem Tag, an dem ich deine Hilfe brauche, bringe ich mich um.»

Nun ja, ich hatte ihm bereits das Leben gerettet, doch darauf wollte ich nicht herumreiten.

Frank stand auf und ging los. Im nächsten Moment drehte er sich schnell um und schrie mich an: « Weißt du, dass er tot ist?»

«Ja», sagte ich. «Ich habe es gesehen.»

« Was hast du gesehen?»

Als mir die Tränen kamen, wandte ich mich ab. «Er war im Boot, als es sank», sagte ich. «Er stand direkt vor mir unten in der Kabine.»

«Und wieso hast du ihn dann nicht gerettet?»

Jetzt hob ich den Blick und starrte zurück, und es kümmerte mich nicht mehr, ob meine Augen rot waren. «Wieso hast du ihn nicht gerettet?», fragte ich.

«Hätte ich gemacht», antwortete Frank. «Wenn ich so nah dran gewesen wäre.»

«Er hat mir befohlen, draußen zu bleiben!» Ich hatte die Fäuste so fest geballt, dass meine Fingernägel sich in die Haut bohrten. «Er ist runtergegangen, um das Walkie-Talkie zu holen, und wurde vom Wasser eingeschlossen. Was hätte ich denn bitte tun sollen, du Vollidiot?»

«Du hättest es versuchen können», sagte Frank.

Jetzt kreischte ich. «Das Boot ging unter!»

Wir standen nur ein paar Meter auseinander und fauchten uns an wie Tiere, die sich an die Gurgel gingen. Mein Herz raste, und Frank war vor Wut ganz rot im Gesicht. Doch als ich schon dachte, er würde mich schlagen, warf er sein Haar zurück. Dann drehte er sich zum Meer hin, und wir beruhigten uns wieder ein wenig.

«Was ist denn nun mit dem Funkgerät?» Er kehrte mir den Rücken zu. «Hat er es gefunden? Hat er um Hilfe gerufen?»

«Nein», sagte ich.

«Und warum nicht?»

Ich hätte meinen misslungenen Versuch, es aufzufangen, gern für mich behalten, doch plötzlich stand mir ein Bild von Onkel Jack in dem sinkenden Boot vor Augen, und es schien unfair, Frank nicht die ganze Wahrheit zu sagen. «Er hat das Walkie-Talkie gefunden», sagte ich. «Er hat es durch die Luke geworfen, aber ich habe danebengegriffen.»

Frank gab ein leises Geräusch von sich. Da ich sein Gesicht nicht sehen konnte, wusste ich nicht, ob er sauer war oder sich lustig machte, und als er sich umdrehte, hatte er nur das Gesicht wieder zu seiner nervigen Schmollmiene verzogen, sodass es nichts verriet.

«Du bist so was von blöd», sagte er. « Ich hätte es aufgefangen.»

«Du konntest dich nicht mal mehr bewegen. Du warst der reinste Zombie.» Ich schaute genervt zu ihm hoch. «Wieso warst du überhaupt auf dem Boot? Woher kennst du meinen Onkel Jack?»

Frank zuckte nur mit den Schultern.

«Wer bist du?»

Ich fand es furchtbar, zu ihm hochzusehen. Er glotzte zurück, bis ich den Blick abwenden musste. Dann lachte er und sagte: «Ich bin dein Schutzengel, Chrissy. Man hat mich auf die Erde geschickt, um dich zu retten.»

«Ja, klar.»

Ich machte mich auf dem schmalen Streifen zwischen Wald und Klippe erneut auf den Weg nach Norden. Frank rannte an mir vorbei und übernahm die Führung. Aus seiner durchweichten Jacke troff das Wasser, und seine Stiefel gaben bei jedem Schritt ein schmatzendes Geräusch von sich.

Oh, wie ich ihn um seine Stiefel beneidete! Meine Strümpfe waren an den Fersen bereits aufgescheuert, und vorne schauten die Zehen heraus. Jeder Stein und jede Wurzel pikten direkt in meine Füße. «Wir könnten uns mit den Stiefeln abwechseln», schlug ich vor.

«Ja, das könnten wir machen», sagte Frank und ging ungerührt weiter.

An Felsvorsprüngen nahmen wir eine Abkürzung durch den Wald und folgten den Wildspuren. Da Frank Gefallen daran fand, die Zweige zu biegen und zu mir zurückschnellen zu lassen, hielt ich ein bisschen mehr Abstand. Er pflückte Beeren von den Sträuchern und steckte sie in den Mund.

«Die solltest du nicht essen», sagte ich.

«Wieso nicht?»

«Sie könnten giftig sein.»

Er lachte sein nerviges Lachen und aß weiter.

«Hast du noch nie etwas von giftigen Beeren gehört?», fragte ich.

Ein schwerer Ast löste sich aus seiner Hand und schwang in meine Richtung. «Hat dir niemand gezeigt, welche die guten sind? Dein Dad zum Beispiel?»

«Nein», sagte ich.

«Warum nicht?»

«Keine Ahnung.» Blöde Frage. «Hat er eben nicht.»

Frank knurrte.

«In der Stadt sucht man keine Beeren», sagte ich. «Wo wohnst du denn?»

Auf diese Frage bekam ich ebenfalls keine Antwort, aber er wollte mir unbedingt beweisen, dass er mehr wusste als ich. «Die dunkelroten sind Salalbeeren», belehrte er mich. «Die roten sind Heidelbeeren und die blauen auch, glaube ich.»

Er blieb stehen und brach einen Zweig mit roten Beeren ab, pflückte eine Handvoll und stopfte sie sich in den Mund. Der Saft lief ihm über das Kinn, als er mir den Zweig hinhielt. «Probier mal.»

«Ich warte noch ein bisschen.»

«Blödmann.» Er zuckte nur mit den Schultern und ging weiter.

Ich beobachtete ihn genau, um zu sehen, ob er ins Taumeln geriet. Andererseits hatte ich immer noch den ekligen Geschmack der Algen auf der Zunge und war sehr hungrig. Deshalb probierte ich die Beeren nach einer Weile doch. Die Salalbeeren schmeckten bitter, doch die Heidelbeeren waren süß und saftig. Sie stillten meinen Durst, aber ich war genauso hungrig wie zuvor.

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