Christine Römer - Lexikologie

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Der Wortschatz einer Sprache bzw. lexikalisches Wissen ist nicht nur für die Kommunikation zentral, sondern spielt auch beim Lesen- und Schreibenlernen eine herausragende Rolle.Der Band gibt einen Überblick u. a. darüber, was unter «Wortschatz» und «Wortschätzen» zu verstehen ist, welche Eigenschaften Wörter und feste Wendungen haben oder wie das (mentale) Lexikon formal und inhaltlich strukturiert ist. Darauf aufbauend wird erläutert, welchen Beitrag die Schule zum Auf- und Ausbau von Wortschatzwissen leistet bzw. leisten kann und was eine wirksame Wortschatzvermittlung auszeichnet.

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– […]

b) [in ärgerlicher Weise] töricht, albern, unsinnig […]

c) zum Lachen geneigt, unernst […]

2. a) [in ärgerlicher Weise] minimal, gering […]

b) [in ärgerlicher Weise] geringfügig, unbedeutend […]

3. in einem [ärgerlicherweise] hohen Maß; sehr […]“

The COBUILD dictionary ( www.collinsdictionary.com): ridiculous

„If you say that something or someone is ridiculous, you mean that they are very foolish.“

Erfolgreiche Förderansätze zur Wortschatzvermittlung arbeiten deshalb häufig mit so genannten schülernahen Bedeutungserklärungen, die eher dem Beispiel aus „The COBUILD dictionary“ entsprechen. Das wird in Kap. 8 näher ausgeführt.

Online-Wörterbücherhaben im Vergleich zu Printwörterbüchern einige Vorteile:

Keine Umfangs- und Erweiterungsbeschränkungen: Man spricht auch davon, dass es eine Entwicklung vom statischen zum dynamischen Wörterbuch gibt, da elektronische Wörterbücher ohne großen Aufwand variier- und erweiterbar sind. Da sie keine Umfangsbeschränkung haben, müssen auch bestehende Einträge nicht gelöscht, wohl aber bei Bedarf redigiert werden. Entsprechend ist beobachtbar, dass auch traditionelle Printwörterbücher wie Duden oder Oxford English dictionary den elektronischen Weg beschreiten:

When a new word like „grok“ appears or the meaning of a word like „marriage“ expands, as it has recently, readers need not wait for years for a new print dictionary. Once the new word or meaning seems here to stay, it can be added in an instant. (The Economist, October 29th 2016, page 74)

Hypertextualisierung: Verweise im gedruckten Wörterbuch können über Hyperlinks verfügbar gemacht werden (einfaches Klicken statt umständliches Blättern). Textbelege, die wichtig sind, um eine kontextfreie Wortbetrachtung zu vermeiden, können durch Verlinkungen auf Korpora einbezogen werden.

Möglichkeiten der multimedialen Aufbereitung: Neben der Schrift können ergänzende Darstellungsformen wie Ton, Fotografie, Grafik oder Video eingebracht werden. Sie verdeutlichen oder vertiefen die Erklärung zu den Lemmata.

Vielfältige Zugriffs- und Suchmöglichkeiten: Man kann bspw. mehrere Fenster nebeneinander anordnen, das Schriftbild ändern (Größe, Farbe, Schriftart). Blinde können sich die Artikel vorlesen lassen, falls das Online-Wörterbuch so programmiert wurde.

Anordnungsprinzipien: Die Einträge können alphabetisch oder auch konzeptuell angeordnet werden.

Online-Wörterbücher: eine Auswahl

www.dwds.de

Basiert auf „Das Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache“ (1984 als Print erschienen), ergänzt durch aktuelle Korpora, stellt u.a. Wortverlaufskurven zur Verfügung

wortschatz.uni-leipzig.de

Korpus- und Sprachstatistiken (z.B. Häufigkeitsklasse) aus über 26 Mio. Sätzen Zeitungstext in deutscher Sprache

www.owid.de/elexiko_/index.html

Online-Informationssystem zur dt. Gegenwartssprache, das den Wortschatz anhand von aktuellen Sprachdaten (bis ins Jahr 2013) in sog. Modulen dokumentiert, erklärt und wissenschaftlich kommentiert (Projekt wurde 2017 beendet)

https://www.chtk.ch

Das Schweizer Textkorpus bietet ein Referenzkorpus für die deutsche Standardsprache des 20./21. Jh. in der Schweiz, zurzeit ca. 23,5 Mio. Textwörter (wird laufend erweitert)

http://www.aac.ac.at/index.html

Das „Austrian Academy Corpus“ (AAC) enthält eine umfangreiche Sammlung digitaler Volltexte aus dem Zeitraum 1848–1989. Es arbeitet mit einer Texttechnologie, die aber Schnittstellen zur Korpuslinguistik aufweist.

Daneben existieren auch Online-Wörterbücher, die von Freiwilligen bearbeitet werden: Zu nennen sind etwa www.openthesaurus.deoder www.redensarten-index.de, die beide damit werben, dass jeder und jede mitmachen kann.

3.5 Aufgaben

1 Erklären Sie Mitstudierenden den Unterschied zwischen einem Wörterbuch und dem „mentalen Lexikon“.

2 Wählen Sie einen kurzen literarischen sowie einen kurzen Sachtext aus, den Sie mit Schülerinnen und Schülern ihrer Zielstufe lesen würden. Markieren Sie in diesem Text alle Wörter bzw. Ausdrücke, die für die Schülerinnen und Schüler ihrer Zielstufe möglicherweise nicht oder nur teilweise bekannt sind. Schätzen Sie zu jedem markierten Wort bzw. Ausdruck, welche Art des Wissens Sie voraussetzen (verwenden Sie dazu die Nummern wie im Kasten S. 26). Hinweis: Arbeiten Sie möglichst zu zweit zum selben Text. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Einschätzung zu vergleichen und auch Unterschiede zu diskutieren.

3 Wählen Sie aus den markierten Wörtern bzw. Ausdrücken drei aus und versuchen Sie dazu möglichst schülernahe Bedeutungserklärungen zu formulieren.

4 Analysieren Sie die Diskussion der Schüler mit Rückgriff auf die Verarbeitungsprozesse (Kap. 3.2) und das Wortschatzwissen, wie es in Kap. 3.2 kurz beschrieben wurden.

Drei Schüler; 5. Klasse, unterhalten sich über die Artikelüberschrift „Spanner filmt Frauen beim Urinieren auf dem WC“ (Quelle: 20 minuten – eine Schweizer Gratiszeitung –, 25.10.2019). Einer fragt im Verlauf der Diskussion, was eigentlich ein Spanner sei. Ein zweiter meint daraufhin, dass er eigentlich gemeint habe, dass es ein Spanier wäre. Der dritte schließlich antwortet „Nein, ein Spanner ist ein Stalker“.

3.6 Weiterführende Literaturhinweise

Mentales Lexikon:

Aitchison, J. (1997). Wörter im Kopf. Eine Einführung in das mentale Lexikon. Tübingen: Niemeyer.

Pinker, S. (2000). Wörter und Regeln. Kap. 2 Die Anatomie der Sprache . Heidelberg, Berlin: Spektrum.

Spalek, K. ( 22012). 4.1 Mentales Lexikon. In B. Höhle (Hrsg.) Psycholinguistik. Berlin: Akademie Verlag.

Wörterbücher und Korpora:

Engelberg, S., Lemnitzer, L. ( 42009). Lexikographie und Wörterbuchbenutzung . Tübingen: Stauffenburg.

Lemnitzer, L., Zinsmeister, H. ( 32015). Korpuslinguistik: Eine Einführung . Tübingen: Narr Francke Attempto.

Wortschatzumfang:

Schnörch, U. (2002). Der zentrale Wortschatz des Deutschen . Tübingen: Gunter Narr Verlag.

Schnörch, U. (2015). Der zentrale Wortschatz des Deutschen. In U. Haß, P. Storjohann (Hrsg.) Handbuch Wort und Wortschatz (3–26). Berlin, Boston: W. de Gruyter.

4 Wortstrukturelles Wissen

4.1 Einleitung

Wörter sind komplexe Phänomene, weshalb als ihre wesentlichen Charakteristika im Rahmen unterschiedlicher Sprachtheorien Verschiedenes hervorgehoben wird. Dies ergibt in seiner Gesamtheit das Wortverständnis, das wir in Kap. 4.3 darstellen. Was besonders hervorgehoben wird, hängt auch von den Lesern und Leserinnen ab, an die sich die Autoren und Autorinnen wenden.

Für Lexikologen und Lexikologinnen sind besonders die Zeichenmodelle der Semiotik (Zeichentheorie) von Interesse. Bereits in der Antike beschäftigte sich Aristoteles mit dem Zeichencharakter von Wörtern. Seine Ansichten wurden im Laufe der philosophischen und sprachwissenschaftlichen Entwicklung modifiziert und erweitert. Wir gehen im Kap. 4.2 genauer darauf ein.

In Kap. 4.4–4.7 wird dargelegt, was wortstrukturelles Wissen mit Blick auf unterschiedliche Einheiten wie Morpheme, komplexe Wörter, feste Wortverbindungen und bezogen auf umfassendere Konstruktionsmuster umfassen kann. Kapitel 4.8 geht auf die Bedeutung des wortstrukturellen Wissens im Lesen und Schreiben ein.

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