Christine Römer - Lexikologie

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Der Wortschatz einer Sprache bzw. lexikalisches Wissen ist nicht nur für die Kommunikation zentral, sondern spielt auch beim Lesen- und Schreibenlernen eine herausragende Rolle.Der Band gibt einen Überblick u. a. darüber, was unter «Wortschatz» und «Wortschätzen» zu verstehen ist, welche Eigenschaften Wörter und feste Wendungen haben oder wie das (mentale) Lexikon formal und inhaltlich strukturiert ist. Darauf aufbauend wird erläutert, welchen Beitrag die Schule zum Auf- und Ausbau von Wortschatzwissen leistet bzw. leisten kann und was eine wirksame Wortschatzvermittlung auszeichnet.

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Innerhalb einer Sprache ist es üblich, verschiedene Gebrauchsformen zu unterscheiden, die sich aufgrund spezifischer sprachlicher Merkmale zu Varietätenzusammenfassen lassen.

„Die deutsche Sprache“ existiert als solche gar nicht, da das außersprachliche Merkmal „Sprachraum“zu lexikalischen Modifizierungen bei den nationalen Standardvarietäten und Mundarten zu nationalen und regionalen Subsystemen führt. Seit Ende des 20. Jahrhunderts hat sich in der Wissenschaft die plurizentrische Auffassung bei der Charakterisierung des Deutschen durchgesetzt (mehr dazu in Kap. 7). Diese nimmt eine Gleichwertigkeit der nationalen Standardvarietäten (kodifizierte Schriftsprachen) des Deutschen in Deutschland (Binnendeutsch, auch Deutschlanddeutsch oder deutsches Hochdeutsch), Österreich (Österreichisches Hochdeutsch) und der Schweiz (Schweizer Hochdeutsch) an, wobei auch die nationalen Standardvarietäten intern plurizentrisch sind, so vor allem in Deutschland und Österreich. Die spezifischen Lexeme des Binnendeutschen werden als Teutonismen(auch Germanismen), die des Schweizer Standarddeutschen als Helvetismenund die des Österreichischen als Austriazismenbezeichnet (Ammon 1995).

Obwohl der Wortschatz ständig wächst und in Veränderung ist, kann man zu einem bestimmten Zeitpunkt unter dem zeitlichen Aspektden verwendeten Wortschatz in die Teilwortschätze neuer, veralteter und etablierter Wortschätze aufteilen.

Weitere relevante Merkmale zur Subklassifizierung des Wortschatzes bzw. für das Vorhandensein von spezifischen Wortschätzen sind die soziale Geprägtheit nach Lebensalter und Geschlecht. Außerdem hat die Differenzierung der Berufswelt zu Berufs- und Fachsprachen geführt.

3.4 Wörterbücher

Wörterbücher sind lexikografische Nachschlagewerke und lassen sich vereinfacht in Allgemein- und Spezial-Wörterbuchtypen einteilen, die es zudem in gedruckter oder in elektronischer Form gibt (zu einer weiteren Differenzierung vgl. Tabelle 1, S. 28).

Wörterbüchersind lexikografische Nachschlagewerke bzw. „Datensammlungen mit äußerer Zugriffsstruktur, die sprachliche Angaben zu lexikalischen Einheiten wie Wörtern, Wendungen, Morphemen etc.“ enthalten (Engelberg/Lemnitzer 2009: 6).

Wörterbuchtypen
Allgemeinwörterbuch Spezialwörterbuch
Standardwörterbuch: Universalwörterbuch (Duden) Deutsches Wörterbuch (Wahrig) Das große Wörterbuch der deutschen Sprache (Duden, 10 Bände) Digitales Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (=DWDS) Canoonet … Historisches Wörterbuch: Deutsches Wörterbuch der Gebrüder Grimm (16 Bde.) … informationstyporientiert: Rechtschreib-WB etymologisches WB Kollokationswörterbuch Bildwörterbuch Wortfamilien-WB Frequenz-WB … varietätenorientiert: Fachwörterbuch (z.B. Metzler Lexikon Sprache ) Dialektwörterbuch (z.B. Kleines pfälzisches WB, Schweizerisches Idiotikon ) Sondersprachen-WB Regionalwörterbuch
benutzergruppenorientiert: Lerner-WB (z.B. Wörterbuch Deutsch als Fremdsprache ) Schulwörterbuch (z.B. Schweizer Schülerduden ) Grundwortschatz-WB Grundschul-WB lemmatatyporientiert: Neologismen-WB Fremdwörterbuch Schimpfwörterbuch Namenwörterbuch Lehnwörterbuch Abkürzungswörterbuch Differenzwörterbuch …

Tabelle 1:

Wörterbuchtypen nach Engelberg/Lemnitzer (2009), WB = Wörterbuch

Lexikalische Datenbanken, die ebenfalls elektronisch verfügbar sind, bilden dabei eine wichtige Datenbasis für die Erarbeitung von Wörterbüchern. Zu Letzteren gehört insbesondere das Deutsche Referenzkorpus (DeReKo), das Zugang zu über 500 Korpora bietet und online über www.ids-mannheim.de/cosmas2/zugänglich ist.

Ein Korpus( das Korpus , Genitiv des Korpus , Plural die Korpora ) ist eine Sammlung schriftlicher und/oder gesprochener Äußerungen bzw. Texte. „Die Daten des Korpus sind typischerweise digitalisiert, d.h. auf Rechnern gespeichert und maschinenlesbar.“ (Lemnitzer/Zinsmeister 2015: 13)

Um in einem Wörterbuch nachschlagenzu können, muss man nicht nur das ABC beherrschen, sondern auch wissen, wie ein Wörterbuch aufgebaut ist, welche Informationen es bereitstellt. Darüber hinaus muss man auf eigenes Sprachwissen zurückgreifen können, um die Ergebnisse des Nachschlagens interpretieren zu können. Insgesamt handelt es sich also beim Nachschlagen um komplexe und damit anspruchsvolle Vorgänge:

Findet man bei einem orthografischen Zweifelsfall das gesuchte Wort nicht, muss man mögliche andere Schreibweisen in Betracht ziehen können. Das fällt aber bspw. Schülerinnen und Schülern mit Rechtschreibschwierigkeiten schwer. Möchte eine Schülerin etwa überprüfen, ob Vogelheuschen korrekt ist, muss sie zum einen unter dem Grundwort Häuschen nachschlagen können, falls die Zusammensetzung nicht enthalten ist; zum anderen muss sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die Wortstammregel hier zur Anwendung kommt.

Spezifische Schwierigkeiten zeigen sich auch beim Nachschlagen von Bedeutungen (Engelberg/Lemnitzer 2009: 89f.): So wird die gesuchte Bedeutung bei polysemen Einträgen oft nicht gefunden, u.a. weil grammatische Informationen nicht genutzt werden. Nicht zuletzt setzen polyseme Einträge voraus, dass die verschiedenen Einträge mit Blick auf die eigene Frage sortiert und eingeschätzt werden können. Sehr häufig ist jedoch ein Scheitern zu beobachten, weil die Bedeutungserklärung nicht verstanden wird.

Lehrpersonen überschätzen gerne die Nachschlagefähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler. Engelberg/Lemnitzer (2009: 89) verweisen in diesem Zusammenhang auf zwei Studien, die auf der Basis von Wörterbuchbenutzungsprotokollen „einen generellen Mangel an Kompetenz im Umgang mit Wörterbüchern“ feststellen. Es ist davon auszugehen, dass elektronische Wörterbücher hier nur bedingt Abhilfe schaffen können. Wenn in Deutschlehrmitteln nur Übungen zum alphabetischen Nachschlagen angeboten werden, dürfte das entsprechend zu kurz greifen. Wünschenswert wären Lerneinheiten, die aufzeigen, wie ein Wörterbuch (Print oder digital) im Kontext einer bestimmten Frage eingesetzt und wie die Suchergebnisse auch darauf bezogen zu interpretieren sind. Zu begrüßen wäre es auch, wenn auf höheren Klassenstufen zunehmend verschiedene Nachschlagewerke (Print oder digital) eingeführt und dabei auch deren Aufbau und Funktion thematisiert würden.

Auf der anderen Seite muss betont werden, dass die Bedeutungserklärungen i.d.R. nicht schülernah formuliert sind, auch in Schulwörterbüchern nicht. Das ist hauptsächlich dem Umstand geschuldet, dass vor allem Printwörterbücher mit dem vorhandenen Platz sehr sparsam umgehen müssen. Entsprechend treffen die genannten Schwierigkeiten nicht nur auf Deutsch-Lernende zu, sondern auch auf Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Erstsprache.

Die folgenden zwei Einträge der Online-Wörterbücher „Duden online“ sowie „COBUILD dictionary“ illustrieren, wie Bedeutungserklärungen kompakt und abstrakt bzw. eher lernerfreundlich formuliert werden können. Angemerkt sei, dass „The COBUILD dictionary“ auch die herkömmlichen kompakten und entsprechend ausdifferenzierten Erklärungen anbietet: Idealerweise bieten gerade Online-Wörterbücher beide Zugänge an, sodass sie gleichzeitig für sehr unterschiedliche Gruppen von Nutzern und Nutzerinnen einsetzbar sind.

Duden online ( www.duden.de): lächerlich

„1. a) komisch [wirkend] und zum Lachen reizend

Beispiele:

– ein lächerlicher Aufzug

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