Dirk Schneider - Waldbrandfrüherkennung

Здесь есть возможность читать онлайн «Dirk Schneider - Waldbrandfrüherkennung» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Waldbrandfrüherkennung: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Waldbrandfrüherkennung»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Autor gibt mit seinem Werk eine umfassende Übersicht zu den herkömmlichen und neuesten Methoden der Waldbrandfrüherkennung und geht hierbei auch auf die Wirtschaftlichkeit dieser Systeme ein. Zudem wird die Bedeutung der unterschiedlichen Technologien auch im Hinblick auf den Umweltschutz untersucht. Durch die Umsetzung der vorgestellten Methoden zur Waldbrandfrüherkennung wird es ermöglicht, früher mit der Brandbekämpfung zu beginnen und dadurch den Menschen, Fauna, Flora und die Umwelt zu schützen und Finanzmittel in beträchtlichem Umfang einzusparen.

Waldbrandfrüherkennung — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Waldbrandfrüherkennung», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

weniger Löschmittel und kostenintensive Löschmittelzusätze müssen eingesetzt werden,

mehr Lebensformen von Fauna und Flora können geschützt werden und

größer sind die globalen Erfolge des Umweltschutzes.

All dies sind Gründe, der Waldbrandfrüherkennung in vorliegendem Buch besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Ziel des Buches ist der Erhalt einer Übersicht über systemtechnisch völlig unterschiedlich wirkende herkömmliche und moderne Methoden der Waldbrandfrüherkennung. Auf Basis dieser Übersicht sind die unterschiedlichen Systeme und Methoden einem vorwiegend technischen und in begrenztem Umfang einem wirtschaftlichen Leistungsvergleich zu unterziehen, der sich sowohl an spezifischen technischen Funktionsmerkmalen als auch am Wirkbetrieb für einen frei gewählten Schutzbereich und folgend an einem realen Schadensfall, der Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide im Jahre 1975, orientiert.

Wesentliches Ziel ist auch die Entwicklung definierter Anforderungskriterien an Systeme zur Früherkennung von Wald- und Vegetationsbränden, die in einem Leistungspositionskatalog zu bündeln sind. Die zu definierenden Anforderungskriterien sollen die praktischen Erfordernisse des Einsatzdienstes der Feuerwehr sowie Belange der Sicherheitstechnik, der freien Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes berücksichtigen. Dabei ist davon auszugehen, dass dieser so entwickelte und nachfolgend dargestellte Leistungspositionskatalog Neuigkeitscharakter aufweist. Im Weiteren sind auch die Einflussfaktoren zu ermitteln, die sich auf die Beschaffung bzw. den Einsatz eines Früherkennungssystems auswirken. Für ein weitergehendes Verständnis wird neben der Darstellung unterschiedlicher Methoden der Früherkennung von Wald- und Vegetationsbränden auch auf die Waldbrandsituation speziell in der Bundesrepublik Deutschland und ihre Ursachen eingegangen.

2 Die Waldbrandsituation in Deutschland

Der Begriff der »Waldbrandgefahrenklassen« wurde schon vor dem zweiten Weltkrieg erdacht. Hierzu wurde durch Professor Weck eine Statistik der preußischen Staatsforsten ausgewertet, welche sich inhaltlich über einen Zeitraum von 60 Jahren erstreckte. Die Ergebnisse dieser Statistik kamen jedoch erst nach dem zweiten Weltkrieg – zunächst in den Ländern der Sowjetischen Besatzungszone, dann im Hoheitsgebiet der entstehenden DDR – zum Tragen (Sobczyk, 2014). So wurden die Waldbrandgefahrenklassen nach langen aber praxisnahen Diskussionsprozessen, beginnend ab dem Jahre 1950 (König, 2007), in der DDR eingeführt. Hierzu wurden alle Oberförstereien zunächst in drei, später, durch Einwirkung der »Arbeitsgemeinschaft Waldbrandschutz« (Sobczyk, 2014), in vier Waldbrandgefahrenklassen eingestuft:

A Gebiete mit über 50 ha Vollbrandfläche pro 100.000 ha Wald und Jahr

B Gebiete mit über 5 - 50 ha Vollbrandfläche pro 100.000 ha Wald und Jahr

C Gebiete mit weniger als 5 ha Vollbrandfläche pro 100.000 ha Wald und Jahr

Hinzu kam zu einem späteren Zeitpunkt die zusätzliche Waldbrandgefahrenklasse A1, welche besonders gefährdete Gebiete noch einmal besonders hervorhob:

A1 Gebiete, die im Zeitraum von 1925 bis 1964 mehr als drei Brände über 100 ha Größe und über 50 ha Vollbrandfläche pro 100.000 ha Wald aufwiesen.

Ähnliche, aber nicht direkt vergleichbare Einstufungen in Gefährdungsbereiche lagen im Hoheitsgebiet der damals noch jungen Bundesrepublik Deutschland nur in Bayern, Niedersachsen und Hessen vor (König, 2007).

Im Jahr 1992 schloss sich die mittlerweile wieder vereinigte Bundesrepublik Deutschland dann den Vorstellungen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, dem Vorläufer der heutigen Europäischen Union an, das Staatsgebiet auf Ebene der Landkreise in Waldbrandrisikogebiete zu unterteilen. Infolge dieser europaweit einheitlichen Einordnung auf rechtlicher Grundlage der EWG-VO Nr. 2158/92 ff werden die Waldbrandrisikogebiete wie folgt eingeteilt (König, 2007):

Landkreise mit hohem Waldbrandrisiko,

Landkreise mit mittlerem Waldbrandrisiko und

Landkreise mit geringem Waldbrandrisiko.

Auf Basis dieser Einteilung ergab sich für das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland die durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Jahre 1995 erstellte Karte für Waldbrandrisiken (Engel, 2014). Der Karte ist zu entnehmen, dass der Nordosten Deutschlands das Gebiet mit dem höchsten Risiko für einen Waldbrand ist. Das Agrarministerium des Landes Brandenburg mit Sitz in Potsdam begründet diese hohe Waldbrandgefahr mit einem hohen Anteil an Kiefernwäldern, leichten Sandböden und geringen Niederschlagsmengen (König, 2007). Daher ist es nicht verwunderlich, wenn im Land Brandenburg bzw. im Nord-Osten der Republik vergleichsweise hohe Anstrengungen für den Schutz des Waldes vor Bränden unternommen werden. Bis zum Jahre 2013 wurde die Waldbrandgefahr in den einzelnen Bundesländern auf Basis inhaltlich nicht einheitlicher Parameter ermittelt und mittels unterschiedlicher Begrifflichkeiten zum Ausdruck gebracht. Hierdurch kam es insbesondere in den Grenzbereichen der Länder immer wieder zu Irritationen.

Seit 2014 (SMUL, 2014) verwenden alle Länder der Bundesrepublik Deutschland das gleiche fünfstufige Modell, über welches die Waldbrandgefährdung einheitlich definiert wird. Dieses als Waldbrandgefahrenindex (WBI) bezeichnete Prognosemodell basiert auf der von George M. Byram entwickelten Feuerintensitätsgleichung, in welcher die Laufgeschwindigkeit eines Brandes in Abhängigkeit der Waldstruktur (z. B. Bodenbeschaffenheit, Streuauflagen, Ausbildung der Kronen) und die gegebenen bzw. prognostizierten Wetterdaten (z. B. Luftfeuchte, Temperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschlagsmenge, Schneehöhe, Strahlung innerhalb der Atmosphäre) berücksichtigt werden.

Die Formel der Brandintensität nach George M. Byram lautet (Johnston et al., 2017):

Waldbrandfrüherkennung - изображение 17
FI = Fire Intensity = Brandintensität (kW m -1)
H = Low heat of Combustion = Verbrennungswärme (kj kg -1)
w = Fuel consumed = Gewicht brennbarer Stoffe (kg m -2)
R = Rate of Spreading = Laufgeschwindigkeit des Bodenfeuers (m s -1)

Der WBI entspricht dem internationalen Standard und gibt den Stand der Waldbrandforschung wieder. Das Prognosemodell des täglich aktualisierten WBI wird seitens der Länder dazu benutzt, die Waldbrandgefahr einzuschätzen und auf Basis dieser Erkenntnisse Waldbrandwarnungen bzw. Handlungsempfehlungen auszusprechen, die weitreichend bis hin zur Erteilung des Verbotes zum Betreten der Wälder reichen können (Bild 3).

Die Ausgabe des Waldbrandgefahrenindex erfolgt in fünf Stufen (DWD, 2018):

Auch weltweit lassen sich Aussagen zu Häufigkeiten und Risikogebieten treffen. Werden so z. B. die Häufigkeit von Waldbränden, deren Verlaufsformen und Hauptursachen zusammengefasst, entsteht die Weltkarte der Feuerregime (Lavorel et al., 2007). Bei der eingebrachten Häufigkeit (»freq« = frequency) wird zwischen

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Waldbrandfrüherkennung»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Waldbrandfrüherkennung» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


David M Thomas - The Schneider Papers
David M Thomas
Maria G. Schneider - Kinderseelen
Maria G. Schneider
Maria M. Schneider - Der Tag
Maria M. Schneider
Jasmin Schneider - Fußball für Frauen
Jasmin Schneider
Kathryn Schneider-Gurewitsch - Reden wir über das Sterben
Kathryn Schneider-Gurewitsch
Dieter Schneider - Pamela
Dieter Schneider
Dieter Schneider - Spatzen-Dixie
Dieter Schneider
Dieter Schneider - So kalt wie Eis
Dieter Schneider
Отзывы о книге «Waldbrandfrüherkennung»

Обсуждение, отзывы о книге «Waldbrandfrüherkennung» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x