Trevor Baker - Dave Gahan
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Im Croc’s begegneten Depeche Mode auch immer wieder Stevo vom Some-Bizzare-Label. Stevo gefiel „Photographic“, und sie waren überrascht, dass er die Band als Teil seiner ungewöhnlichen, verschrobenen Pop-Szene betrachtete. Er war gerade dabei, eine Compilation mit Bands wie Soft Cell und Blancmange zusammenzustellen, die den schlichten Titel Some Bizzare tragen sollte. Er und Rusty hatten beide ein Faible für elektronische Musik, aber Stevos Geschmack war wesentlich ausgefallener.
„Er hielt sich für einen großartigen DJ“, sagt Rusty. „Er legte Cabaret Voltaire auf und erklärte, wie genial diese Musik doch sei. Ich hingegen meinte: ‚Ja, aber das fegt die Tanzfläche leer, Stevo!‘ Man muss Platten auflegen, zu denen die Leute tanzen können. Er spielte Platten von Suicide und Throbbing Gristle, die regelmäßig die Tanzfläche leerten.“
Zu diesem Zeitpunkt waren Depeche Mode in Sachen Musikgeschmack eher mit Rusty auf einer Wellenlänge. Als Stevo vorschlug, „Photographic“ in seine Compilation aufzunehmen, waren sie erfreut, aber auch ein wenig verwirrt.
„Wir sind keine bizarre Band“, protestierte Vince.
Außerdem wollte Steve sie für eine Albumproduktion auf seinem Label unter Vertrag nehmen. Er konnte ihnen sogar einen Platz im Vorprogramm von Ultravox in Aussicht stellen, was durchaus verlockend war. Das Ganze hätte zu einer vertrackten Situation führen können, da Stevo im Bridge House eine Clubnacht veranstaltete und oft mit Daniel Miller zusammenarbeitete. Am Ende ging der Mute-Chef siegreich aus dieser Schlacht hervor. Er begriff, was Depeche Mode wollten – nämlich schlicht und einfach eine Platte herausbringen.
Obgleich sie Stevo und Terry Murphy respektierten, schien es viel einfacher, es mit Mute zu versuchen. Große Plattenfirmen empfanden sie ohnedies als verwirrend. Die Abmachung mit Daniel wurde einfach per Handschlag besiegelt, aber sie waren glücklich damit. Später munkelte man, dieser Deal solle sogar noch besser als der gewesen sein, den Paul McCartney für sich ausgehandelt hatte.

Das Konkurrenzgerangel von Daniel Miller und Stevo um einen Vertrag mit Depeche Mode wurde schließlich beigelegt, als bei Stevo mit Soft Cell die andere große Pop-Hoffnung der Futuristen-Szene unterschrieb und Daniel sich bereiterklärte, beide Bands für das Album Some Bizzare zu produzieren. Nachdem Depeche Mode „Photographic“ neu aufgenommen hatten, nahm Miller sie mit in das Blackwing Studio im Süden von London, um dort mit ihnen ihre erste Single für Mute zu produzieren: „Dreaming Of Me“. Das Blackwing Studio war eine umfunktionierte Kirche in den Londoner Docklands und gehörte Eric Radcliffe, dem Yazoo später mit ihrem Album Upstairs At Eric’s ein Denkmal setzten. Er war einer der wenigen Toningenieure, die sich damals für synthetische Musik begeisterten und gewillt waren, Bands experimentieren zu lassen.
Insgesamt lief alles weit besser, als sie erwartet hatten. Die Fortschritte von Depeche Mode brachten allerdings neue Probleme mit sich. Insbesondere Dave stand vor einem Dilemma: Ihm gefiel es am Southend Art College viel besser als in der Schule, und es sah so aus, als hätte er seinen Weg gefunden. Er hatte bereits den British Display Society Award gewonnen, für ihn die Eintrittskarte ins „ordentliche“ Berufsleben als Schaufensterdekorateur eines großen Geschäfts in London. Leider hatte er die Ausbildung noch nicht abgeschlossen und schwänzte regelmäßig tagelang, um mit der Band zu proben. Schließlich blieb der Collegeleitung nichts anderes übrig, als ihn vom Unterricht auszuschließen.
Es war ein Augenblick großer Sorge. Dave konnte jedoch sehr überzeugend sein, und es gelang ihm, eine Trainee-Stelle in einer großen John-Lewis-Filiale auf der Oxford Street zu ergattern. Alle Mitglieder von Depeche Mode hatten damals feste Jobs. Martin arbeitete bei einer Bank, und Andy hatte einen gut bezahlten Job als Versicherungsangestellter. 1981 war das für Schulabgänger keinesfalls eine Selbstverständlichkeit. Eine Anstellung zu kündigen oder dadurch zu gefährden, dass man häufig fehlte und nach Konzerten morgens erschöpft zur Arbeit kam, war ein großes Risiko.
Das erste Anzeichen dafür, dass es Depeche Mode schaffen könnten, kam von John Peel, der „Photographic“ in seiner Radiosendung spielte. In kommerzieller Hinsicht bedeutete das noch nicht viel, aber die Unterstützung durch den einflussreichen DJ hatte großes Gewicht bei der Kritik. Im Februar 1981, am Valentinstag, hatten Depeche Mode ihren bis dato prestigeträchtigsten Auftritt. Sie spielten als Vorgruppe von Ultravox im Londoner Rainbow Theatre. Der Abend war von Rusty Egan organisiert worden, der ihnen 50 Pfund für den Gig zahlte. Außer ihnen trat noch eine weitere Synth-Band namens Metro auf. Es war ihr erstes Konzert vor großem Publikum in London, und es gelang ihnen, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Der Erfolg von „Dreaming Of Me“ im Jahre 1981 trug ebenfalls dazu bei, dass sie ihre Zweifel bald vollends abschütteln konnten. Die Veröffentlichung erfreute sich recht ordentlicher Kritiken, obwohl die meisten DJs darin nur eine weitere coole, exzentrische Mute-Single sahen. Dann aber begann überraschenderweise Peter Powell von Radio One – nicht unbedingt ein Trendsetter unter den DJs – die Single zu spielen. Ende März stieg „Dreaming Of Me“ auf Platz 57 in die britischen Charts ein. Der Titel schaffte es zwar nicht in die alles entscheidenden Top 40, wurde aber Nummer eins in den Independent-Charts und schließlich die bestverkaufte Indie-Single des Jahres. Interessanterweise klingt die exzellente B-Seite viel mehr nach den späteren Depeche Mode als die berühmtere A-Seite.
Sie hat einen dunkleren, kraftvolleren Sound – eine Eigenschaft, die bewirkte, dass der Song bis 1984 fester Bestandteil des Live-Programms blieb. Das poppige „Dreaming Of Me“ war der Anfang vom Ende ihrer Reputation als coole Außenseiter. Zwischen den Bands der entstehenden Indie-Szene und Pop-Gruppen wie Depeche Mode hatte sich bereits eine stetig wachsende Kluft aufgetan.
„Es gab eine Nord-Süd-Trennlinie zwischen uns und den Leuten aus Manchester, der Regenmantel-Brigade, wie wir sie nannten“, sagt Rusty Egan. „Das waren energische, von sich selbst überzeugte junge Leute, die Dostojewski und Sartre lasen. Pop-Platten mit Synthesizermusik zu machen, betrachtete man dort wahrscheinlich als Ausverkauf. Dann kamen New Order mit ihrem Drumcomputer daher und hatten größeren Erfolg als alle anderen zusammen.“
Die Kluft zwischen Indie und Pop war vielleicht nicht ganz so groß, wie ständig behauptet wurde. Martin Gore begann zumindest später, ebenfalls Bücher von Hermann Hesse, Camus, Kafka und Brecht zu lesen. Für Publikum und Kritik sah es jedoch so aus, als hätten Depeche Mode unumkehrbar einen Weg in Richtung Mainstream-Pop eingeschlagen. Freilich kümmerte sie das wenig. „Dreaming Of Me“ war fast ein Hit, und sogar außerhalb Großbritanniens begann sich nun die Musikindustrie für die Gruppe zu interessieren.
Im April 1981 war der mächtige amerikanische Musikmanager Seymour Stein im Land. Er hatte bereits in der Vergangenheit mit Daniel Miller zusammengearbeitet und nahm sich stets die Zeit, sich im Rough-Trade-Laden ein Bild des aktuellen Stands der Indie-Szene zu verschaffen. Daniel schlug ihm vor, ein Konzert von Depeche Mode zu besuchen. So landete der Mann, der später die Talking Heads, die Pretenders und schließlich sogar Madonna entdeckte, an jenem Abend im Club Raquel’s in Basildon. Nach dem Auftritt wollte er die Band im Backstage-Bereich kennen lernen, doch der Laden war so klein, dass es dort keinen richtigen Backstage-Bereich gab. Also unterhielten sie sich im Treppenhaus. Stein war stark beeindruckt. Er machte ihnen an Ort und Stelle zwar kein Angebot, sagte jedoch, sie würden in Verbindung bleiben.
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