Roy Palmer - Seewölfe Paket 10

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Seewölfe Paket 10: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Saint Croix» war abgefallen, lief mit westlichem Kurs auf die Ausfahrt der Bucht zu und bot der «Isabella» ihre Backbord-Breitseite dar. Die Piraten schrien durcheinander, hantierten mit den Luntenstöcken und senkten sie auf die Bodenstücke ihrer Geschütze. Gleichzeitig mit den schweren Culverinen der «Saint Croix» donnerte die Flaschenbombe los, die Ferris Tucker genau auf die Mitte der feindlichen Kuhl gezielt hatte. Batutis erster Brandpfeil bohrte sich in das Großsegel der Piraten-Galeone. Es krachte und toste, und plötzlich schien das Inferno seine Tore geöffnet zu haben…

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„Es muß mehr dahinterstecken. Die Geschichte mit dem Affen ist ziemlich merkwürdig. Weshalb führt sich ausgerechnet ein Inder als König auf dieser Insel auf?“ Der Seewolf schnitt mit der flachen Hand durch die Luft. „Wie auch immer – ich möchte eure Meinung über Moana hören. Sofern ihr Leben in Gefahr ist, haben wir eine gewisse Verantwortung für sie.“

„Wir könnten sie mitnehmen“, schlug Dan O’Flynn spontan vor.

„So siehst du aus!“ rief Luke Morgan. „Vielleicht fragst du sie erst mal, ob sie das überhaupt will!“

„Nichts gegen Moana“, warf Stenmark ein, „aber wenn wir so weitermachen, haben wir bald das ganze Schiff voller Wei …“ Er verschluckte sich fast, als er den Blick des Seewolfs spürte.

Jeder respektierte mittlerweile Siri-Tong an Bord der „Isabella“, aber wenn es um grundsätzliche Diskussionen ging, traten gewisse Einstellungen manchmal wieder zutage. Typisch männliche Einstellungen, wie sie die rauhen Burschen vom Schlage der „Isabella“-Crew nun einmal nicht vollends unterdrükken konnten. Hasard nahm die Bemerkung Stenmarks beileibe nicht krumm. Aber es gab für ihn keinerlei Grund mehr, daß an Siri-Tongs Anwesenheit noch Kritik geübt wurde.

„Wir sollten Moana selbst entscheiden lassen“, meinte Ben Brighton. „Selbstverständlich kann sie nicht für immer an Bord bleiben. Aber wenn ihr Leben auf dieser Insel in Gefahr ist, könnten wir sie beispielsweise auf einer Nachbarinsel absetzen, wo sie in Sicherheit ist.“

„Ein guter Vorschlag“, sagte Edwin Carberry, „sieht so aus, als ob unser Erster mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen hat.“

Die übrigen Männer nickten zustimmend. Hasard lächelte zufrieden. Er sah, daß kein längeres Herumreden notwendig war. Sobald sie also die Lage auf Kahoolawe erforscht hatten, würde man auch entscheiden können, was mit Moana geschah.

Bis dahin blieb das Mädchen zunächst einmal an Bord der „Isabella“.

„Es ist möglich“, sagte der Seewolf, „daß wir auf Kahoolawe nicht mit offenen Armen empfangen werden. Zur Vorbeugung habe ich ein besonderes Rezept.“

In knappen Worten schilderte er den Männern seinen Plan. Ihre Augen begannen zu leuchten, und als Hasard geendet hatte, hieben sie sich gegenseitig vor Begeisterung auf die Schultern. In den leuchtendsten Farben malten sie sich aus, wie dieses Rezept wohl wirken mochte.

4.

Die Sonne stand mittlerweile fast im Zenit, und der Wind hatte spürbar nachgelassen. Über der Insel lastete Gluthitze, und das Leben im Dorf war fast vollends erlahmt. Die Menschen hatten sich in ihre Hütten zurückgezogen, die aus Zweigen und Palmenblättern gebaut waren.

Lediglich Charangu und seine Gefolgsleute harrten am Rand des Palmenhains aus, der sich auf der Südwestseite der Insel zwischen dem Strand und dem Dorf erstreckte.

Ein Sonnenschirm aus indischer Seide überdeckte die Sänfte, die Charangu nach seinem eigenen Entwurf hatte bauen lassen. Seine Träger, sehnige junge Polynesier, hockten dienstbereit hinter der Sänfte auf dem Erdboden. Die Dorfältesten, fünf Männer mit faltiger Haut und weißem Kraushaar, hatten sich beiderseits neben dem königlichen Fortbewegungsmittel niedergelassen.

Guao, der Gibbon-Mann, thronte hinter Charangu auf der gepolsterten Rükkenlehne. Mit trägen Bewegungen lutschte der Affe an einer Mango-Frucht, bis er sie schmatzend verschlang. Sofort sprang einer der Sänftenträger auf und reichte ihm eine neue Frucht. Guao nahm sie entgegen, ohne den Mann eines Blikkes zu würdigen.

Charangu hatte seinen seidenen Umhang zurückgelassen. Wie die Dorfältesten und die Träger, war auch er jetzt nur mit einem bunten Hüfttuch bekleidet. Der Inder war mittelgroß und kräftig gebaut. Die Straffheit seines Körpers ließ vermuten, daß er kaum älter als dreißig Jahre war.

Das Kinn in seine rechte Handfläche gestützt, starrte er mit düsterem Blick auf die Lagune hinaus.

Die Brandung war schwächer geworden. Deutlich zeichnete sich das Bild des großen englischen Schiffes über dem leuchtenden Blau des Wassers ab.

Für Charangu war dieses Schiff ein häßlicher Fremdkörper, den er am liebsten mit einer Verwünschung zur Hölle geschickt hätte. Er verfluchte diesen Tag, an dem die Fremden seine Kreise störten. Es war schlimm genug gewesen, daß Moana sich erdreistet hatte, ihrem Schicksal eigenmächtig ein Schnippchen zu schlagen. Doch dieses kleine Mißgeschick hätte sich noch beheben lassen.

Die Engländer aber mußte der Teufel persönlich geschickt haben. Vielleicht war es ein Zufall, daß sie ausgerechnet zu dem Zeitpunkt aufgekreuzt waren, als das Mädchen floh. Vielleicht war es aber auch ein böses Omen. Charangu erschauerte bei dem Gedanken. Er ahnte, daß er sein Gehirn noch mächtig anstrengen mußte, wenn er die verzwickte Lage zu seinen Gunsten wenden wollte. Und daß es verzwickt werden würde, zeichnete sich schon jetzt ab. Denn die dreimal verfluchten Engländer dachten offenbar nicht im Traum daran, Segel zu setzen und zu verschwinden.

Den Verlust Moanas hätte man letzten Endes noch verschmerzen können. Es gab genug andere junge Mädchen auf der Insel, und die Polynesier waren ein kinderfreudiges Volk.

Sofern die Fremden aber daran dachten, sich hier häuslich niederzulassen, konnte es böse Komplikationen geben.

Charangu beschloß, die Perlentaucher nachmittags wieder an die Arbeit zu scheuchen – ob die Engländer nun verschwunden waren oder nicht. Wegen des Zwischenfalls mit Moana waren die Arbeitsstunden am Vormittag ohnehin ausgefallen. Verlust genug. Aber die Götter, die wegen der Flucht des Mädchens zürnten, hatten jegliche Tätigkeit verboten.

Charangu grinste.

Er mußte erst offiziell verkünden, daß der Zorn der Götter beendet war. Danach konnte das Leben auf Kahoolawe seinen gewohnten Gang gehen. Er allein hatte das in der Hand, und dabei sollte es bleiben. Kein gottverdammter Fremder sollte ihm einen Strich durch diese Rechnung ziehen.

Unvermittelt wurde er aus seinen Gedanken gerissen.

Die Dorfältesten begannen aufgeregt zu schnattern und sprangen auf. Auch die Sänftenträger tauchten jetzt neben dem Inder auf, hielten sich jedoch in ehrerbietigem Abstand. Gestikulierend starrten sie auf das Meer hinaus.

Charangu beugte sich abrupt vor. Dabei stieß er den Gibbon an, der wütend zu zetern begann, weil seine Mango-Frucht in den Sand fiel. Charangu versetzte ihm einen Hieb, ohne sich umzudrehen. Der Affe verstummte, ließ sich mit der Grazie eines Mehlsacks zu Boden fallen und versteckte sich beleidigt hinter der Sänfte. Niemand außer dem Inder durfte sich dem Affen gegenüber derartiges herausnehmen.

„Das große Boot verliert ein kleines Boot!“ rief Hunaui, das Oberhaupt der Dorfältesten. Seine Stimme klang dabei furchtsam und sensationsgierig zugleich.

„Ich sehe es selbst“, antwortete Charangu unwirsch. Die Sprache der Polynesier beherrschte er perfekt. Für ihn war diese Sprache allerdings nichts weiter als eine stupide Aneinanderreihung von Urlauten.

Er konzentrierte seine Aufmerksamkeit auf das Geschehen bei der schlanken Galeone. Die Sicht war hervorragend. Das Beiboot war zu Wasser gelassen worden, und blitzende Lichtreflexe zeigten an, daß die Riemenblätter eingetaucht wurden.

Charangus Anspannung wich. Zwar empfand er noch keine Erleichterung, aber wenigstens tat sich endlich etwas. Das Warten war nervenzermürbend gewesen. Trotz der beträchtlichen Entfernung war deutlich, daß es sich diesmal um ein größeres Beiboot handelte als bei der ersten unliebsamen Begegnung mit den fremden Seefahrern.

Neue Besorgnis wuchs in dem Inder.

Wenn die Engländer eine gewaltsame Aktion planten, war es schlecht bestellt um ihn. Es gab keine Feuerwaffen auf Kahoolawe, und es waren weniger als hundert Männer, die auf der Insel lebten. Selbst wenn er ihnen befahl, sich mit ihren primitiven Waffen zum Kampf zu stellen, würden sie ein rasch aufgezehrtes Kanonenfutter sein.

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