Neil Cole - Organische Gemeinde

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Wie wäre es, wenn Gemeinden auf organische Weise entstünden, wie kleine geistliche Familien, aus dem Boden der Verlorenheit geboren, weil hier der Samen Gottes ausgesät wurde? Diese Gemeinden könnten sich reproduzieren, wie es alle lebendigen und organischen Dinge tun.
Genau dies erlebte Neil Cole, nachdem er angefangen hatte umzusetzen, was Jesus selbst zum Thema Gemeinde gelehrt hat. Innerhalb von sechs Jahren entstanden 800 Gemeinden in 32 Ländern. Diese Gemeinden treffen sich in Privathäusern, Restaurants, Cafés, Büros oder Parks, an Hochschulen, Schulen oder Stränden.
In diesem Buch fasst er seine Erkenntnisse zusammen:
· Welche Sicht hatte Jesus selbst von der Gemeinde
· Die organische Natur des Reiches Gottes
· Der genetische Aufbau des Leibes Christi
· Jesu Strategie, sein Reich auszubreiten
· Unsere hohe Berufung, an Gottes Plan mitzuwirken
Dieses Buch ist ein Aufruf, zu unseren Wurzeln zurückzukehren. Die Gemeinde soll lebendig, organisch und mitten im Leben sein. Sie soll dort hervorkommen, wo sie am meisten gebraucht wird. Sie soll fruchtbar sein, sich vermehren und die Erde füllen, wie es Jesus beabsichtigt hat, als er dafür bezahlte.

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Weil wir Gemeinde als etwas Lebendiges sahen, als ihrem Wesen nach organisch, folgten wir gewissen natürlichen Entwicklungsphasen. Dies hatte eine Multiplikation auf allen Ebenen des Gemeindelebens zur Folge: Jünger, Leiter, Gemeinden und schließlich Bewegungen. Bei allem Leben beginnt die Reproduktion auf der Stufe der Zelle: Durch Multiplikation und Verwandlung entstehen daraus schließlich komplexere lebendige Einheiten. Das Leben reproduziert sich und entwickelt sich normalerweise vom Mikro- zum Makro-Organismus. Auch bei unserer Bewegung war es so.

Wenn wir neue Dinge entdeckten, teilten wir dies anderen mit, und bald entstanden in den ganzen USA und auf der ganzen Welt solche organische Gemeinden. Es sieht vielleicht so aus, als hätten wir klar verstanden, was wir taten, aber wir hatten keinen ausgeklügelten Plan. Es war eher so, dass wir aus unseren Fehlern und unseren zufälligen Erfolgen lernten.

Ursprünglich hatten wir die originelle und einzigartige Idee, ein Kaffeehaus zu eröffnen. Erkennen Sie hier den Sarkasmus? Wir hatten alles genauestens geplant: Wer backt Muffins und anderes Gebäck, wer kocht den Kaffee, wer spielt Gitarre und singt coole Jesus-Lieder in der Ecke? Wir hatten sogar schon ein Ladenlokal dafür angemietet. Dann trat der Herr dazwischen und flüsterte mir zu: „Warum wollt ihr Kaffeehäuser eröffnen, um die Verlorenen anzuziehen? Warum geht ihr nicht in die Kaffeehäuser, wo sie schon sind?“

Das war für uns ein Wendepunkt. Unsere ursprüngliche Strategie erfordert, dass wir die Leute von den Kaffeehäusern, in denen sie zu Hause waren, zu unserem Kaffeehaus „bekehrten“, um dann ein paar davon zu Jesus zu bekehren. Der Herr der Ernte hatte aber wieder einmal eine bessere Idee. Er gab uns eine einfache Umdenk-Lektion: Statt nur eine weitere „Kommt alle zu uns“-Form von Gemeinde zu sein, die möglichst attraktiv für die Leute sein will, wollte er, dass wir eine „missionale“ 2und inkarnatorische Gemeinde sind, die zu den Verlorenen geht. Sechs Jahre später sind die Auswirkungen davon nun schon in 32 Bundesstaaten der USA und in 23 Ländern zu spüren.

Die meisten Christen versuchen herauszufinden, wie sie Menschen zu Jesus bringen können. Für die Gründung von Gemeinden, die sich auf natürliche Weise reproduzieren, ist jedoch entscheidend, Jesus zu den verlorenen Menschen zu bringen. Wir sind nicht daran interessiert, eine regionale Gemeinde zu gründen, sondern wir möchten Jesus für die ganze Region verfügbar machen.

Die ersten sieben Wochen in Long Beach waren meine Familie und ich ohne Zuhause. Ein befreundetes Paar besaß ein Haus, das sie uns vermieten wollten, also packten wir unsere Sachen, um umzuziehen. Dann mussten wir aber feststellen, dass die vorhergehenden Mieter ihre Meinung geändert und das Haus nicht verlassen hatten. Uns blieb nichts anderes übrig, als all unser Hab und Gut in meinem Büro unterzustellen und die Nächte auf geliehenen Betten und Sofas oder in Motels zu verbringen. Wir waren wie Nomaden, die umherzogen – mit einem Hund, einer Katze, einem Vogel und drei Kindern. Zwei Wochen verbrachten wir in einem Motel, aber wir konnten die Haustiere dorthin nicht mitnehmen. Sie blieben in meinem Büro. So musste ich mehrmals am Tag meinen Hund ausführen. Ich weiß noch, wie ich eines Abends mit dem Hund auf den Signal Hill hinaufging, um den die Stadt Long Beach herumgebaut ist. Während der Hund an jedem Busch schnüffelte, hatte ich mit Gott eine heiße Diskussion. Warum hatte er uns von unserem Zuhause weggeführt? Ich fragte ihn, was er mir durch das alles sagen wollte, und er gab mir eine Antwort.

In dieser Nacht hörte ich die Stadt, und Gottes Stimme sprach zu meinem Herzen. Ich hörte, wie sich Ehemänner und Ehefrauen gegenseitig anschrien. Ich hörte Hunde bellen, Autos quietschen, Sirenen heulen und Pistolen schießen. Ich hörte die Dinge, die Jesus hört, wenn er der Stadt zuhört, und ich fing an zu weinen. In diesem Moment brach der Herr mir das Herz für diese Stadt und für diese Menschen, die in der Dunkelheit versklavt sind. Ich flehte Gott an, er möge die Gefangenen freilassen und in Long Beach sein Reich, wie es im Himmel besteht, zu errichten.

Nach dieser Begebenheit wurde das Haus, in das wir ursprünglich einziehen sollten, frei und wir zogen ein. Das neue Haus war in einer schmalen Gasse, etwas nach hinten versetzt, aber ohne Garten. Da wir aber immer noch den Hund hatten, ging ich jeden Abend mit ihm auf einen Gebetsspaziergang raus – also zumindest ich betete, ich kann natürlich nicht für den Hund sprechen. Ich entdeckte ein Kaffeehaus in der Nähe, das voller junger Leute war, die jeden Abend dort waren. Ich betete für diesen Ort und die Leute, die ich dort jeden Abend sah, wenn ich mit dem Hund unterwegs war. Ich verbrachte Stunden damit, Gott um die Seelen dieser jungen Menschen zu bitten. Dann fing ich an, regelmäßig mit einigen Mitarbeitern in dieses Kaffeehaus zu gehen.

Wir spielten Schach, Dame oder Domino mit den Stammgästen und wurden so langsam Teil der Gruppe. Wir hörten ihnen aufmerksam zu und boten denen, die Probleme hatten, an, leidenschaftlich für sie zu beten. Wir hielten ihnen keine Predigten, aber sie fragten uns immer wieder nach unserem geistlichen Leben. Es muss etwas Attraktives an uns gewesen sein, denn viele wollten mehr über Jesus erfahren.

Bald war mein Wohnzimmer mit neuem Leben erfüllt. Aber anstatt ein größeres Haus zu suchen, schickten wir kleine Gruppen von zwei bis drei Leuten in andere Kaffeehäuser, um andere Gemeinden zu gründen.

Eine Bewegung wird geboren

Im ersten Jahr begannen wir zehn neue Gemeinden. Im zweiten Jahr gründete CMA (Church Multiplication Associates) 18 neue Gemeinden. Im darauffolgenden Jahr kamen 52 hinzu. Diese Eigendynamik übertraf all unsere Erwartungen. Im Jahr 2002 waren es im Schnitt schon zwei neue Gemeinden pro Woche, insgesamt 106 Neugründungen. Im folgenden Jahr waren es ungefähr 200 neue Gemeinden. Unsere Schätzung für das Jahr 2004 betrug knapp 400 Gemeinden, aber das Zählen der Gemeinden ist inzwischen schwierig geworden. Während ich dieses Buch schreibe, sind nun innerhalb von sechs Jahren fast 800 neue Gemeinden in 32 Bundesstaaten und 23 Ländern weltweit gegründet worden.

Diese Gemeinden, die wir gründeten, waren klein (durchschnittlich sechzehn Leute) und einfach strukturiert. Der Begriff einfache Gemeinde gewann an Popularität, denn wir schätzten das einfache Leben der Nachfolge und vermieden viele der komplexen Vorgänge einer konventionellen Gemeinde. Komplexe Dinge gehen kaputt und werden nicht weitergegeben. Einfache Dinge dagegen sind stark und leicht zu vervielfachen. Ganz normale Christen waren in der Lage, die außergewöhnliche Arbeit zu tun, eine Gemeinde zu gründen und zu leiten, weil die Aufgaben einfach, die Ergebnisse aber gewaltig waren.

Wir begannen, das nachhaltige Ziel für CMA zu formulieren: „Wir wollen die Latte niedriger legen, wie Gemeinde praktiziert wird, und dafür die Latte höher legen, was es bedeutet, ein Jünger zu sein.“ Wenn Gemeinde so einfach ist, dass jeder in der Lage ist, es zu tun, wenn sie aus Menschen besteht, die ihr Kreuz auf sich nehmen und Jesus voll und ganz nachfolgen, dann werden Gemeinden entstehen, die gewöhnliche Christen bevollmächtigen, die ungewöhnliche Arbeit Gottes zu tun. Gemeinden werden dann gesund und fruchtbar und reproduzieren sich.

Die Führung und Organisation einer konventionellen Gemeinde ist so kompliziert geworden, dass nur wenige Personen, die speziell dafür ausgebildet sind, diese Arbeit Woche für Woche tun können. Viele sind der Meinung, wenn wir den Anspruch, wie Gemeinde praktiziert wird, senken, grenze das an Gotteslästerung, weil Jesus mit der Gemeinde das Reich Gottes auf Erden darstellen wolle. Da Gemeinde aber kein Ereignis ist, das einmal pro Woche stattfindet, sondern die Menschen umfasst, die zur Familie Gottes gehören, haben diese Leute in Wirklichkeit ihre Absicht ins Gegenteil verkehrt. Ist die Gemeinde nämlich sehr kompliziert, kann sie nicht mehr mit gewöhnlichen Christen funktionieren, sondern wird an wenige, talentierte Experten übergeben. Das Ergebnis ist dann eine passive Gemeinde, deren Mitglieder sich eher wie Zuschauer verhalten und nicht als ermächtige Vertreter des Reiches Gottes.

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