… keine Museen mögen
Kapitel 15
… der Meinung sein, alles läuft schief
Kapitel 16
… kein Instrument spielen können
Kapitel 17
… 1 Tag ohne Geld ausgeben
Kapitel 18
… mit einem Fremden ins Gespräch kommen
Kapitel 19
… eine andere Sprache lernen
Kapitel 20
… keine Geburtstagsfeiern mögen
Kapitel 21
… Entscheidungen treffen
Kapitel 22
… Rituale führen
Kapitel 23
… auf eine Kontaktanzeige antworten
Kapitel 24
… tanzen
Kapitel 25
… spontan sein
Kapitel 26
… „nein“ sagen
Kapitel 27
… schwimmen
Kapitel 28
… von etwas runterspringen
Kapitel 29
… sich für jemand anderen freuen
Kapitel 30
… einen Vortrag halten
Kapitel 31
… ein Hobby haben
Kapitel 32
… jemanden verzeihen können
Kapitel 33
… etwas Neues ausprobieren
Kapitel 34
… putzen
Kapitel 35
… einparken
Kapitel 37
… flirten, ohne rot zu werden
Kapitel 38
… mit Geld umgehen
Kapitel 39
… ehrlich sein bzw. nicht lügen
Kapitel 40
… Schluss machen
Kapitel 41
… einen Witz erzählen
Kapitel 42
… zuhören
Kapitel 43
… zugeben, dass man etwas nicht kann oder verstanden hat
Kapitel 44
… ohne Zigaretten/Alkohol leben
Kapitel 45
… Blut sehen
Kapitel 46
… jemanden loben
Kapitel 47
… eine Woche ohne Fleisch
Kapitel 48
… sich die Schuld zugestehen
Fazit
… Eine schwierige Matheaufgabe lösen
Zugegeben, ich hatte früher auch nie großartige Lust, mich stundenlang hinzusetzen, und zu üben. Üben ist manchmal mühselig und langweilig. Aber, von nichts kommt auch nichts.
Gott sei Dank waren meine Eltern streng genug. Nach der Schule musste ich mich erst einmal hinsetzen, und alle Hausaufgaben machen. Vorher gab es kein Treffen mit den Freunden, geschweige denn etwas Fernsehen. Was auch vollkommen richtig so ist! Ich dachte immer, ich sei in Mathe nicht gut, oder einfach nicht gut genug. Dank strenger Lehrerin und einem super Nachhilfelehrerin schaffte ich es dann aber bis zur Note 1-. Und warum?
Manchmal haben die Leute auch einfach nur Angst zu versagen, und versuchen es gar nicht, die schwere Aufgabe zu lösen. Angst ist wie ein Gefängnis. Alles ist darin eingeschlossen, dein Denken und dein Handeln. Und die Angst blockiert auch alles im Kopf.
Daher: einfach sich mit jemand anderen an die Aufgabe herantrauen. Vielleicht sieht das Ganze aus einem anderen Blickwinkel viel einfacher aus. Und manchmal bedarf es auch eben etwas Zeit, um das Ganze zu verstehen und lösen zu können.
Es hilft manchmal sehr, die Übung mit einem Freund oder Verwandten anzuschauen. Ein starkes Team – so hat man vielleicht weniger Angst vor der Aufgabe. Wie man das macht? Tja, üben, was das Zeug hält! Und ob man glaubt oder nicht, zu zweit macht es meist noch viel mehr Spaß, so spröde und langweilig die Herausforderung gerade auch ist.
Und wenn das alles nicht hilft, dann geh raus an die frische Luft! Man glaubt gar nicht, was so ein Tapetenwechsel alles bewirken kann. Das ist das Allerbeste. Schon beim Verlassen des Hauses werden in deinem Gehirn neue Ideen entstehen, neue Sichtweisen.
Ich frage mich auch manchmal, warum Mädchen so große Angst vor Mathematik haben. Früher hat eine Lehrerin sogar zu uns gesagt: „Mädchen sind einfach schlechter in Mathematik als Buben, dafür können sie besser lesen.“ Tja, aber eigentlich ist das doch ein Fehler, denn meistens erfüllt sich so eine Prophezeiung, wenn sie einem nur oft genug wiederholt wird. Seien wir doch mal ehrlich, wenn man dir sagt, du kannst das nicht, nimmt man dir das Selbstvertrauen und wir scheitern an der Aufgabe.
Eine Pisa-Studie ergab ja sogar, dass Mädchen wirklich mehr Angst vor Mathe haben, als Jungs. Und gerade für uns Mädels wäre es doch wichtig, diese Angst abzulegen, denn wie schon gesagt, so eine Furcht beeinflusst den Lernerfolg maßgeblich.
Andererseits kommt noch die große Erwartungshaltung der Eltern hinzu, sie wollen ihre Sprösslinge in allen Bereichen puschen. Und das kann auch deine Abneigung gegenüber Mathematik und der Mathearbeit verstärken.
Wenn Buben vermehrt mit technischen Spielzeugen und Bauklötzen spielen, dann schult das ihr räumliches Vorstellungsvermögen. Mädchen hingegen – das ist wissenschaftlich erwiesen – sprechen mehr als Knaben, was die Affinität zur Sprache fördert. Im Teenager-Alter klaffen neue Lücken. Während Mädchen lieber lesen, setzen sich Jungen vermehrt mit Computerspielen auseinander. Gerade die oft verschrienen Ego-Shooter fördern das für die Mathematik wichtige räumliche Denken.
Sollten wir die Mädchen also nicht nur für die Mathematik motivieren, sondern ihnen auch vermehrt Jungenspielzeug geben; den Knaben hingegen Puppen ins Kinderzimmer legen? Also ich will das nicht – und ich glaube auch nicht, dass die jüngere Generation so begeistern davon wäre.
Um mathematische Aufgaben zu lösen, muss man oft eine eigene Strategie entwickeln und kann nicht einen gelernten Lösungsweg verfolgen. Das braucht Mut. Mädchen trauen sich oft weniger, von einem vorgegebenen Muster abzuweichen.
Und ich würde sagen, bei der nächsten Klausur zeigst du’s allen und überzeugst die Lehrer vom Gegenteil! Denk dran: Yes you can!
… Ich kann die Prüfung morgen nicht schreiben!
Wenn wir schon mal beim Thema sind. Ja, auch diesen Satz habe ich oft gehört und mit Sicherheit auch schon mal gesagt.
Erst einmal beruhigen. Setz dich hin und geh noch mal alles durch, und wenn du was nicht verstehst, ruf nochmal jemanden an oder frag zu Hause nochmal nach, ob jemand helfen kann. Umso besser man vorbereitet ist, umso weniger aufgeregt ist man. Mit Panik macht man es nicht gerade besser.
Angst schränkt dein Denken ein und plötzlich siehst du Probleme, wo du ohne Angst oder Herzklopfen ganz zuversichtlich wärst und klar denken könntest. Und wenn es ganz schlimm kommt, hast du irgendwann sogar Angst vor der Angst.
Und am Schlimmsten ist es, sich einen Abend vor der Prüfung noch Angst zu machen. Denn schnell nochmal alles durchblättern macht dich nur nervös!
Ja und die liebe Panik, die kommt dann ein paar Minuten vor der Klausur aus heiterem Himmel daher. Es werden Stresshormone ausgeschüttet, einem wird ganz schlecht und wenn es ganz dick kommt – einen Blackout! Und das alles in Sekundenschnelle ohne Vorwarnung. Ich weiß, ich weiß …!
Aber das musst du stoppen. Um ehrlich zu sein, ich würde ganz gechillt an die Sache ran gehen und probieren, das Beste daraus zu machen. Denn wenn du dich jetzt noch verrückt machst, dann hast du ganz plötzlich ein Chaos, das dich alles vergessen lässt.
Und diese Angst ist doch auch anstrengend. Lerne in regelmäßigen Abständen dein Stoff, und selbst wenn du die Arbeit verhaust – es gibt immer eine zweite Chance.
Wenn du immer in Angst lebst, sitzt du irgendwann mal nur noch als zitterndes Häufchen Elend da und traust dich vielleicht auch gar nicht mehr zur Schule, Berufsschule oder Uni.
Du selbst hast das Zeug zum Wunderdoktor und kannst es ändern. Hör dein Lieblingslied und schließ die Augen. Esse ein leckeres kleines Stück Schokolade. Oder schreib deinem Liebsten noch einmal „Ich liebe Dich.“
Aber was hilft dir nun dagegen? Hier nochmal die besten Tipps:
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