Matthias Falke - Schlacht um Sina

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Commander Frank Norton und seine Gefährtin Jennifer Ash konnten sich zur Erde durchschlagen. Diese ist nach dem Jupiter-Transit schwer verwüstet. Sinesische Späher patrouillieren im Sonnensystem. Dennoch konnte in unterirdischen Bunkeranlagen und auf geheimen Werften eine neue Flotte geschaffen werden. Norton erhält den Oberbefehl. Jennifer arbeitet als Strategin einen Angriffsplan aus, der sich an der historischen Schlacht von Gaugamela orientiert. Nach Jahren der Demütigung durch die brutale Herrschaft der Sineser holt die Menschheit zum Gegenschlag aus. Es entbrennt eine niedagewesene Schlacht um die Vorherrschaft in der Galaxis. Der monumentale Höhepunkt und Abschluss der Gaugamela-Trilogie!

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»Was für ein Teufelskerl!«, stieß er hervor. »Ein sinesisches Schiff gekapert!«

Er wandte sich zu Svetlana und seinem Beraterstab um und schüttelte die Faust in der Luft. Eine gewisse Entspannung breitete sich in den beiden Personengruppen aus. Andresen sagte sich, dass die Abgeschiedenheit in diesen Räumen doch sehr an den Menschen zehrte, und er rief sich ins Gedächtnis, dass dieses Schiff seit mehreren Jahren ohne jeden externen Kontakt gewesen war.

Wiszewsky ging auf den General zu und legte ihm die Hand auf die Schulter.

»Verzeihen Sie unsere Begriffsstutzigkeit«, sagte er warm. »Wir sind hier ein bisschen hinterm Mond. In einer ruhigen Stunde kann ich Ihnen ja unsere Version der Vorgänge erzählen.« Er zwinkerte vergnügt. »Wer konnte denn auch mit so etwas rechnen«, rief er aus und wies mit dem Arm zur Flotte, die in den schwarzen Ausläufern der Dunkelwolke schwebte. »Wir haben die Feuerwehr gerufen, und sie schicken uns gleich die ganze Bundesarmee!«

Er lachte heiser und hustend. Die Adjutanten und Stabsoffiziere beeilten sich, einzufallen oder zu schmunzeln. Einzig Andresens Miene blieb steinern.

»Wenn Sie gestatten, Commodore«, brummte er mit eiserner Beherrschung, »würde ich dann wirklich gerne zur Sache kommen. Ich habe umfangreiche Einsatzpläne.«

Wiszewsky kicherte vor sich hin. »Immer langsam, General«, sagte er und klopfte Andresen auf den Oberarm. »Jetzt entspannen Sie sich mal. Wir sollten feiern, dass der Warptransfer geklappt hat. Ich würde Sie gerne ein bisschen herumführen. Und dann müssen wir auf Norton und seine Frau anstoßen; wir haben die beiden nämlich längst für tot gehalten.« Er schüttelte immer wieder den Kopf. »Was für ein Zufall«, murmelte er. »Just in dem Moment.«

In diesem Augenblick glitt die automatische Tür mit einem leichten Summen der Feldgeneratoren auf. Dr. Frankel und einige seiner führenden Wissenschaftler betraten die Brücke. Der derzeitige Oberste Planetologe trug den weißen Laborkittel, dessen Schöße flatternd hinter ihm her wehten. Er hatte ihn jedoch mit Schulterstücken versehen, auf denen die Rangabzeichen eines Colonel befestigt waren. An seiner Brust prangten neben dem Handkommunikator, dessen Clip aus der Brusttasche hervorsah, mehrere Abzeichen und Orden, darunter eine Schützenschnur, wie sie im ersten Jahr der Freiwilligenausbildung erworben werden konnte. Frankel schien mit dieser Kostümierung ausdrücken zu wollen, dass er der legitime Leiter beider Stäbe war, solange Norton verschollen und Rogers auf Eschata war. Wiszewsky runzelte die Stirn ob Frankels Aufzug, ließ die grobe geschmackliche und dienstliche Verfehlung aber auf sich beruhen.

Andresen taxierte den Wissenschaftler mit der Menschenkenntnis, ohne den kein militärischer Führer bestehen kann. Auf einem Blick wusste er, dass er einen Mann vor sich hatte, der nicht einmal als Unteroffizier zu gebrauchen war und dem er niemals eine Abteilung anvertraut hätte. Seine Geringschätzung wäre beinahe in Mitleid umgeschlagen, aber eben nur beinahe.

Frankel ignorierte Wiszewsky und die anderen Stabsmitglieder der MARQUIS DE LAPLACE und stürmte unmittelbar auf General Andresen los. Dieser wich einen halben Schritt zurück. Besann sich aber und zeigte sich entschlossen, dem Ansturm standzuhalten. Nur sein Gesicht sprach deutlich aus, wie sehr er diesen Mann schon nach dem ersten Augenschein verabscheute.

»Haben Sie sie dabei?«, schrie Frankel. »Sie muss noch heute in die Wissenschaftliche Abteilung überstellt werden!«

Andresen musterte ihn kalt und regungslos. Der Wissenschaftler überragte ihn um mehr als Haupteslänge. Die wehenden Schöße seines offenen Laborkittels unterstrichen die Unruhe seines Auftritts. Er glich einem großen Hühnervogel, der aufgeregt mit den Flügeln schlug und den ganzen Hof zusammenkrähte. Andresen dagegen fasste ihn von unten her scharf ins Auge. An ihm bewegte sich nicht eine Wimper.

»Wovon reden Sie?«, fragte er nach geraumer Zeit.

Frankel warf sich auf dem Absatz herum und rannte gestikulierend zwischen den beiden Gruppen hin und her, die sich immer mehr wie feindliche Lager gegenüberstanden. Wiszewsky hob zaghaft den Arm, um seinen obersten Wissenschaftler bei seinem kreischenden Rundflug einzufangen, bekam aber nur den flatternden Kittel zu fassen.

»Beruhigen Sie sich«, mahnte er.

Frankel gab nicht auf ihn acht. Nachdem er sich etwas Luft gemacht hatte, unternahm er einen neuen Anlauf. »Der Flugschreiber«, stieß er, mehr an die Allgemeinheit als an Andresen gewandt, hervor. »Ich muss ihn noch diese Nacht auswerten.«

Andresen wusste inzwischen, dass sich etwas an Bord dieses Schiffes befand, das die Geister der Menschen verwirrte. Seit er die Schleusenkammer durchschritten hatte, war er keiner zurechnungsfähigen Person begegnet und hatte er keinen sinnvollen Satz gehört.

»Sie können auch die KI-Einheit extrahieren und Sie mir mit einer Drohne rüberschicken«, sagte Frankel gerade. »Darauf käme es jetzt vor allem an!«

Andresen gelangte zu der Überzeugung, dass dieser Mann komplett verrückt war. Es musste sich um eine Art Hofnarren handeln, den Wiszewsky sich hier zu seiner Erheiterung und zur Unterhaltung seines bizarren abgeschiedenen Hofstaates hielt. Allerdings fehlten ihm, Andresen, jeglicher Sinn und auch die Zeit für derlei Spielchen. Seine Stirn war eine dunkle bucklige Landschaft, über die die schweren Seen der Nordmeerdünung hinwegzogen. Seine wasserblauen Augen hatten sich wie unter einem Eisnebel getrübt. Die Lider schienen sich innerhalb weniger Minuten rot entzündet zu haben. An Bord seines eigenen Schiffes hätte er Frankel auf der Stelle degradieren lassen. Hier hielt er sich mit einem letzten Rest übermenschlicher Selbstbeherrschung noch im Zaum.

»Ich habe keine Ahnung«, presste er zwischen den zusammengebissenen Zähnen hervor, »wovon Sie sprechen.«

Auf der Brücke der MARQUIS DE LAPLACE machte sich Verwirrung breit. Die Adjutanten und Stabsoffiziere, die die beiden Kommandanten begleiteten, sahen einander betreten an, räusperten sich nervös und traten von einem Bein aufs andere. Einige Ordonnanzen, die im Durchgang zur Messen erschienen waren und sich bereithielten, auf ein Zeichen Wiszewskys Getränke und Erfrischungen zu reichen, zogen sich wieder in den Verbindungsgang zurück. Die Komarowa, die immer unruhiger an ihrem Barett gezupft hatte, berührte den Commodore jetzt am Arm und bedeutete ihm so, dass er sich wieder einzuschalten habe. Wiszewsky fasste seinerseits den wie vor den Kopf gestoßenen Frankel an der Schulter und zog ihn einige Schritte zurück.

»Die Sonde«, sagte er zu Andresen.

Er wählte einen so gelassenen und jovialen Tonfall, wie es ihm möglich war. Im Grunde, besagte sein Lächeln, kam es darauf nicht an; es konnte zumindest warten. Er nahm sich vor, seinem Chefwissenschaftler später einen Verweis zu erteilen. Natürlich teilte er seine Neugierde; aber sie so zur Schau zu stellen, war wirklich schlechter Stil. Auf dem diplomatischen Parkett war so etwas vollkommen ungehörig. Er blinzelte Andresen zu und gab ihm damit zu verstehen, dass er die Sache vorderhand auf sich beruhen lassen sollte.

»Ich weiß von keiner Sonde«, knurrte der General, dessen Geduldsfaden jeden Augenblick mit einem ohrenbetäubenden Knall mitten durchreißen musste.

Wiszewsky hatte sich mit aufgesetztem, von Sekunde zu Sekunde angestrengter werdendem Lächeln abwenden wollen. Jetzt fror er mitten in der Bewegung ein.

»Die Warpraumsonde«, hakte er fragend nach. »Ein umgebautes Lambda-Fabrikat.«

Andresen schüttelte den Kopf. Er ließ sich von seinem Chefadjutanten ein MasterBoard reichen, das er anschaltete, um endlich die anstehenden Entscheidungen diskutieren zu können.

Wiszewsky war blass geworden. Er packte den General an beiden Schultern und nötigte ihn, ihn direkt anzusehen. Andresen kniff die blauen Augen zusammen und fixierte den Commodore wie einen Eisbären, der eben die Pranke hob, der aber nicht mehr dazu kommen würde, den Schlag auch auszuführen.

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