Thomas Neumeier - Laszive Landhausriten
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Die einsehbaren Zimmer im Erdgeschoss dienten offensichtlich nur als provisorischer Kleiderhort für die Gäste. Jegliches Geschehen schien sich im Keller und in den Stockwerken abzuspielen. Im Erdgeschoss traf Leo daher nicht eine Menschenseele an.
Nackte, maskierte Grazien blickten von der Galerie auf Leo und seine Gespielin herab, während sie Stufe um Stufe erklommen. Seine vollkommene Blöße in Gegenwart des Unbekannten, des Verruchten verursachte in ihm ein wohliges Schaudern. Das anregende Räucherwerk im Keller und die okkult und lasziv angehauchte Steicher- und Harfenmusik, die unaufdringlich an seine Ohren drang, schienen ihn darin noch zu beflügeln.
Unter den Blicken der Maskendamen betrat er von der Rothaarigen geführt das erste Stockwerk. Entlang des breiten Mittelkorridors sah Leo sämtliche Türen geöffnet. Menschen, manche nackt, manche maskiert, manche in Handtüchern, manche in Roben, saßen einträchtig auf Couchfragmenten an den Seitenwänden oder standen in Grüppchen beieinander, führten Gespräche und nippten dabei an gefüllten Gläsern. Mit Bedacht auf sein eigenes, nicht unbedingt eindrucksvolles Erscheinungsbild war Leo sehr froh, dass an diesem Ort nicht nur Traumfrauen und Adoniskörper zugegen waren.
Seine Begleiterin führte Leo zunächst in ein weiß gefliestes Badezimmer, wo sie sich gemeinsam unter die Dusche begaben. In der benachbarten Badewanne saß ein anderes Pärchen und trank Champagner - vielleicht auch nur Sekt. Leo hatte keine Ahnung, was hier eigentlich vorging und was hier oben nun weiter passieren würde, doch längst war er dem Reiz des Unbekannten erlegen. Er wollte das gesamte Gebäude besichtigen, wollte sämtliche Geheimnisse, die es barg, ergründet wissen.
Die Ergründung eines der vor ihm liegenden Geheimnisse nahm er unverzüglich in Angriff.
»Wie heißt du?«, fragte er seine Badegesellschaft, während er ihren Rücken einseifte.
»Hildegard«, bekam er zur Antwort. »Die meisten nennen mich Hilde. Und du? Wie ist dein Name?«
»Leopold. Die meisten nennen mich Leo.«
»Erfreut, dich kennenzulernen, Leo.«
»Ganz meinerseits, Hilde.«
Als die beiden wenig später aus der Dusche stiegen, gab sich das Pärchen in der Wanne nicht länger mit Champagnertrinken ab. Mit scherenweit gespreizten Beinen lag die brünette Frau halbseitig auf dem Wannenrand und erwartete ihren Liebhaber. Ihr linkes Bein ruhte auf dessen Schulter, als der ihr sein erigiertes Glied einführte.
Während Hilde aus einem Schrank zwei weiße Handtücher nahm, riskierte Leo einen genaueren, intimeren Blick auf das Spiel der beiden. Mit seinem gegenwärtigen Selbstbewusstsein konnte ihn nicht einmal der direkte Augenkontakt mit der fremden Frau verunsichern. Im Gegenteil. Es war aufregend.
Zwanglos in ihre Handtücher gehüllt, flanierten Leo und Hilde in eine Art Bar. Vor einem antiken Tresen hatten sich ein paar Leute versammelt. Etliche weitere hockten neben ihren abgestellten Getränken zwischen den Whirlpools und anderen Becken, die die andere Hälfte des goldgrün gefliesten Raumes bildeten. Die Beleuchtung war angenehm unaufdringlich, die zugezogenen rubinroten Vorhänge an den zwei Fenstern sorgten für etwas Kontrast, ein paar Topfpflanzen verpassten der feuchtfröhlichen Wohnzimmeratmosphäre den letzten Schliff.
Leo betrachtete die Anwesenden ohne jegliche Scheu. Es gab nichts mehr, wovor er glaubte, sich fürchten zu müssen. Er gehörte dazu, war Teil dieser illustren Gesellschaft. Nicht alle Köpfe in den Pools waren ihm zugewandt, doch dass Sandra anwesend war, schloss er schnell aus.
Hilde hatte inzwischen bei einem grauhaarigen Bartender, der einen schwarzen Smoking und eine silberne Gesichtsmaske über der Augenpartie trug, zwei Cocktails bestellt. Leo hätte ein großes Glas Mineralwasser bevorzugt, doch er gab sich auch damit zufrieden.
»Lass uns eine ruhige Ecke suchen, wo wir ein bisschen plaudern können«, schlug Hilde vor und nickte in Richtung der Becken.
Der Vorschlag fand Leos bedingungslose Zustimmung. So begehrenswert er seine neueste Bekanntschaft auch fand, von einer weiteren Runde Sex wollte er vorerst absehen. Er fand es angebracht, nun ein wenig zu entspannen, Kräfte zu tanken und Gedanken zu ordnen. Ein Teil von ihm verwehrte sich noch immer dieser grotesken Realität und redete ihm ein, dies alles wäre nichts weiter als ein verrückter Traum.
Wenig später saßen Leo und Hilde mit ihren Cocktails im hintersten Becken, das sie ganz für sich hatten. Für Leos Belange war dieser Platz optimal. Er konnte den gesamten Raum überblicken. Sollte Sandra hereinkommen oder draußen am Korridor vorbeispazieren, würde es ihm nicht entgehen.
»Du bist zum ersten Mal hier, nicht?«, meinte Hilde und musterte ihn eingehend, so als wolle sie die Antwort seinen Augen entnehmen.
Leo sah keinen Sinn darin, die Wahrheit zu verleugnen. Vermutlich hatte er sich ihr gegenüber bereits mehrfach unfreiwillig als Neuling offenbart.
»Ja, es ist mein erster Besuch«, gestand er. »Merkt man mir das an?«
»Nun, ich habe dich hier noch nie gesehen«, erklärte Hilde. »Außerdem wusstest du weder wo du duschen kannst, noch wo du etwas zu trinken findest.«
»Tja, ich wusste tatsächlich nichts davon.«
Hilde schien ihn jetzt noch eingehender als im Keller zu beäugen.
»Und? Hast du gefunden, wonach du gesucht hast?«, fragte sie.
»Was soll ich denn gesucht haben?«, entgegnete Leo der Frage.
»Jeder, der hierher kommt, sucht etwas«, führte Hilde an. »Jeder hat einen Grund, weshalb er hier ist. Welcher ist deiner, Leo?«
Leo wusste nicht recht, worauf ihre Frage abzielte und was er darauf antworten sollte. War dies womöglich eine Fangfrage? War Hilde im Begriff herauszufinden, wie er sich den Zutritt ergaunert hatte?
Leo beschloss, bei der Wahrheit zu bleiben, soweit er es vertreten konnte.
»Eigentlich bin ich wegen einer Freundin hier«, sagte er. »Sie muss sich hier irgendwo herumtreiben.«
»Wie ist ihr Name? Vielleicht kenne ich sie.«
»Ihr Name ist Sandra.«
»Beschreib sie mir.«
»Unmerklich kleiner als du, dunkelbraune Haare bis zu den Schulterblättern, hübsches Gesicht, dreiunddreißig Jahre alt.«
Hilde nickte wissend . »Ich glaube, ich weiß, wen du meinst. Habt ihr eine Beziehung?«
»Nein. Das heißt, doch. Wir haben sozusagen eine kollegiale Beziehung. Wir waren mal zusammen, aber das ist etliche Jahre her.«
»Wie kommt es dann, dass sie dich eingeladen hat?«
»Oh, sie ... sie hat mich gar nicht eingeladen.« Leo beschlich die vage Ahnung, dass er gerade dabei war, sich um Kopf und Kragen zu plappern. Er gebot sich, sorgfältiger abzuwägen, was er sagen wollte.
»Es soll gewissermaßen eine Überraschung für sie sein, dass ich heute hier bin«, fügte er nach kurzem Zögern hinzu.
»Eine Überraschung, verstehe«, meinte Hilde, und Leo spürte, dass er ihr Misstrauen geweckt hatte. Er haderte mit sich. Durfte er zu diesem Zeitpunkt schon alle Masken fallen lassen, oder würde das womöglich unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen? Fürs Erste beschloss er, den Schein so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.
»Eingeladen hat dich also jemand anders«, fuhr Hilde fort. »Verrate es mir! Wer?«
»Nein, das möchte ich für mich behalten«, blockte Leo wenig stilvoll ab.
»Also bitte!«, erwiderte Hilde. »Du wärst der Erste, der nicht mit seinen Beziehungen und Seilschaften angibt. Na los, rück schon raus damit!«
»Nein, lieber nicht.«
Leo hoffte inständig, dass sie seine Standhaftigkeit nicht zu sehr auf die Probe stellen würde. Er wollte ihr nach Möglichkeit nicht verraten, dass er an den Losungsspruch gelangt war, indem er Sandras E-Mail-Account gehackt hatte, und hielt es deshalb für eine gute Idee, zum Gegenangriff überzugehen.
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