Anabella Freimann - ROSAROT war ihre Brille …

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ROSAROT war ihre Brille …: краткое содержание, описание и аннотация

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Regina Sehnert bekannt unter dem Pseudonym ›Anabella Freimann‹ schenkt uns mit ihrem neuen Buch »Rosarot war ihre Brille« 15 Geschichten – direkt aus dem Leben gegriffen. Eigentlich sogar direkt aus ihrem eigenen Leben gegriffen. In leichtem Plauderton – immer mit einem Augenzwinkern – lässt sie uns ganz bewusst teilhaben an ihren Betrachtungen in Yasni, Facebook und Secondlife über absolvierte Lektionen oder Begebenheiten, in welchem sie die sprichwörtliche »rosarote Brille« lieber im »Schubfach« hätte lassen sollen. Möchten Sie mehr Bücher von Regina Sehnert kennen lernen, dann stöbern Sie bei Amazon unter ›Anabella Freimann‹ und Sie werden fündig. Kontakt mit der Autorin ist unter anderem möglich über resehda@hotmail.de oder ihre Website www.herbstfrau.de.

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Alle Stühle sind besetzt. Ab und an wird ein Patient aufgerufen. Die im Flur Stehenden rücken schrittweise nach.

Ich schaue mir die Gesichter der Wartenden genauer an und versuche darin zu lesen. In der Mehrzahl sind es ältere Menschen. Ein jüngerer Mann ist in seine Lektüre vertieft und schreckt auf. Aus dem Lautsprecher ertönt eine schlecht zu verstehende, in meinen Ohren unangenehm klingende Männerstimme: Herr Fritsche bitte ins Behandlungszimmer. Herr Fritsche – oder lautete der Name Frisch – oder Fisch – meine Ohren streikten wieder einmal – verstaut mürrisch sein Buch im Rucksack und steht zögernd auf. Entweder wurde er gerade bei einem besonders spannenden Kapitel gestört oder er mag eigentlich gar nicht hören, was der Arzt ihm zu sagen hat. Oder ihm gefällt die knarrende Mikrofonstimme mit dem anschließenden langen Piepton ebenfalls nicht.

Ich setze meine heimlichen Beobachtungen fort. Die restlichen Patienten – mehr Männer als Frauen – haben fast alle eines gemeinsam: Denselben Gesichtsausdruck. Sie starren stupide entweder auf den Boden oder an die gegenüberliegende Wand. Was wird wohl in ihren Köpfen vorgehen? Ich frage mich: Haben sie existenzielle Sorgen oder hat ihre Krankheit sie so mitgenommen? Oder bewegt sie ein Problem, das sie nicht lösen können? Ist es vielleicht die allgemeine Weltlage?

Von den auf dem Tisch ausgebreiteten Zeitungen – ich erblicke neben der OTZ unter anderem auch die so genannte „Rentnerbravo“ – wird kein Gebrauch gemacht. Sie scheinen wohl tatsächlich nur mit sich selbst und ihren Problemen beschäftigt zu sein. Nicht einmal der zwischen die Arztinfos geschobene Naturclip über Kraniche entlockt ihnen eine sichtbare Gefühlsregung.

Die lähmende Stille wird unterbrochen durch schallendes Gelächter, das wohl von der Anmeldung bis hierher zu hören ist. Jetzt heben einige ihre Köpfe.

Wenn Sie aber denken, dass sich nun ein gewisses Interesse für den Grund des herzhaften – für mich einfach ansteckend klingenden – Gelächters in der Mimik der Wartenden widerspiegelt – dann haben Sie sich geirrt. Sie verfallen wieder in ihre Lethargie.

Mein Mann kommt aus dem Behandlungszimmer zurück. Der Quick-Wert des Blutes meines Mannes ist in Ordnung und ich bin froh, dass ich diesen Raum mit der auf mich bedrückend wirkenden Stimmung verlassen kann. Doch dann drehe ich mich kurzentschlossen noch einmal um und sage lächelnd in die Runde: Auf Wiedersehen und alles Gute für Sie! Immerhin lächeln zwei Männer zurück und murmeln ein Dankeschön.

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