Astrid Seehaus - Das Kreuz

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Die Palmsonntagsprozession in Heilbad Heiligenstadt steht an. Das Wetter ist schlecht, ebenso die Laune auf dem Revier. Während die Kollegen an interessanten Fällen arbeiten, erhält Frank Rothe die Dienstanweisung, sich als Personenschützer für eine exzentrische Autorin von Thrillern zur Verfügung zu stellen. für eine Frau, der man irgendwann nicht mehr traut.

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„Ich hatte zu tun“, knurrte er unfreundlich.

Mit schnellen Schritten ging er zum Schreibtisch und stürzte sich aufs Telefon, um Arbeitseifer vorzutäuschen. Aber Neureiter konnte ein ausgemachter Sturkopf sein. Sein bohrender Blick klebte an Rothe wie Kaugummi. Bei Vernehmungen war das nicht die schlechteste Taktik. Rothe knirschte mit den Zähnen, als auch das Telefon ihm nicht half, einem Gespräch zu entgehen. Das Besetztzeichen tutete laut und deutlich durch den Raum.

Genervt knallte er den Hörer auf die Gabel und herrschte: „Ich war da. Nur war da, wo ich war, keine Feier.“ Die Frau zu erwähnen, die Neureiter auf ihn angesetzt hatte, war unter seiner Würde.

„Sondern?“, fragte Neureiter neugierig.

„Sondern was?“, entgegnete Rothe und spießte seinen jungen Kollegen mit einem eiskalten Blick auf.

„Wer war denn da, wenn nicht wir?“, fragte dieser unerschrocken.

Rothe antwortete nicht, und Neureiter platzte heraus: „Niemand? Und wann ist Ihnen das aufgefallen? Kann es sein, dass Sie uns nicht gefunden haben?“

„Sie selbst haben mir doch die Straße genannt, warum sollte ich Sie da nicht finden?“, entgegnete Rothe.

„In Kallmerode?“

„Wieso Kallmerode?“, fragte Rothe.

Neureiter zuckte die Achseln und sah ihn abwartend an.

In Kallmerode ?“, wiederholte Rothe ungläubig.

Er unterließ es, sich anmerken zu lassen, dass er sich nun wirklich wie ein Idiot vorkam, und schnappte sich eine Akte vom Stapel.

Sture Bäcker tauchte auf. Noch mehr als Rothe schien er den Aschermittwoch für den Tag des Grauens zu halten, die Tränensäcke hingen ihm bis zu den Kniescheiben.

„So ein Scheiß!“, fluchte er vor sich hin. „So ein Scheiß!“

Neureiter wurde auf einmal erstaunlich wortkarg. Rothe ignorierte Bäcker. Wenn der was sagen wollte, tat er das auch ohne Aufforderung. Simone Nolte betrat den Raum, gönnte Rothe nicht das kleinste Lächeln, als sie ihm mitteilte, dass der Vorgesetzte Moritz Klages ihn sehen wolle, und verschwand wieder. Bäcker fluchte weiter vor sich hin.

„Nun lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen“, erbarmte sich Neureiter, und Bäcker blaffte: „Das mache ich nie wieder, mit meinen Enkeln zum Teistunger Kinderfasching zu fahren. Die haben uns nicht am Tisch sitzen lassen, meinten, es wäre alles schon belegt, obwohl es genügend freie Plätze gab. Der halbe Saal war leer und wir mussten stehen. Wir haben genauso Eintritt bezahlt wie die.“

„Ist wie mit dem Badehandtuch auf den Liegen. Da wird ein Handtuch auf die Liege gelegt und dann geht derjenige erst einmal frühstücken. Hättest du dich doch einfach hinsetzen müssen.“

„Nee, der Spaß war mir dann auch vergangen.“

Neureiter zuckte die Achseln. „Wie bei der Kirmes in Worbis. Da musste man zwei Mal Eintritt bezahlen: einmal, um auf den Platz zu kommen, das zweite Mal für das Karussell. Ist ja dann auch keiner hingegangen. Ach Sture, jetzt reg dich aber ab! So schlimm ist das ja nun auch wieder nicht!“

Rothe verließ den Raum, und Bäcker sah ihm nach. „Und was ist mit dem?“

„Was soll sein?“, tat Neureiter ahnungslos und vertiefte sich wieder in seine Unterlagen.

„Das ist nicht Ihr Ernst?“, meinte Rothe bissig, nachdem Klages ihn mit einer Aufgabe betraut hatte, die ihm weder lag noch interessierte.

„Wissen Sie, wer das ist, der da gerade mein Büro verlassen hat?“, fragte Klages ungerührt.

Simone Nolte war während des Gespräches zugegen und verzog keine Miene, während Rothe sich mühsam unter Kontrolle hielt.

„Der Landrat“, beantwortete Klages seine eigene Frage.

„Das ändert aber nichts an meiner Einstellung“, entgegnete Rothe.

„Sie ist eine Erfolgsautorin aus Amerika und genießt momentan die Gastfreundschaft des Landrates.“

„Das fällt nicht in meinen Aufgabenbereich. Wieso nehmen Sie nicht jemanden, der …“

„Wir wollen doch niemanden vor den Kopf stoßen. Sie wissen, was ich meine, Kollege?“

Nein, das wusste er nicht, aber Rothe bremste sich. Klages verfügte jedoch über genügend Menschenkenntnis, um zu ahnen, wie sehr es in seinem Untergebenen brodelte.

„Es handelt sich um eine Dienstanweisung“, sagte er knapp.

Rothe richtete einen bitterbösen Blick auf Nolte.

„Damit ist die Sache geregelt“, sagte Klages gereizt. „Sie arbeiten zurzeit an keinem Fall, Kollege, von daher kann ich Ihr Missbehagen nicht ganz nachvollziehen.“

„Da ist die Güllesache in Mengelrode“, warf Rothe ein.

Klages blätterte in seinen Unterlagen und winkte ab. „Den Fall übernimmt Neureiter, der kennt sich da aus.“

Schweigen.

„Ich habe es Ihnen doch schon erklärt. Sie fühlt sich bedroht“, sah sich Klages nun doch gezwungen, weiter auszuführen. Da seien dieser Exmann, dieser Brief und diese Drohung, den Rest müsse Rothe herausfinden.

„Hat sie das gesagt?“, fragte Rothe.

„Ich habe nicht mit ihr gesprochen“, sagte Klages. „Kollege Rothe, wir wollen doch keinen unangenehmen Medienrummel. In ein paar Tagen beginnt ihre Lesereise und dann ist sie ja auch nicht mehr im Eichsfeld, und Sie haben Ihre Aufgabe erledigt.“

„Lesereise? Medienrummel? Lizzy Green? Bekannte Thriller-Autorin? Mit Verlaub, ich habe noch nie von dieser Frau gehört“, warf Rothe schließlich ungeduldig ein. Er fühlte sich überrumpelt, und wusste nicht, was ihn mehr ärgerte: mit einer geradezu lächerlichen Aufgabe betraut worden zu sein, oder dass jemand ihn offenbar aus dem Ermittlerteam haben wollte.

„Weil sie unter Pseudonym schreibt. Lizzy Green ist Rebecca K. Connolly“, meldete sich Nolte zu Wort. „In Amerika ist sie sehr bekannt.“ Und als ob es sich um einen stummen Machtkampf mit Rothe handelte, setzte sie spitz hinzu: „Ich liebe ihre Bücher und habe sie alle gelesen. Drama am Mondsee, Lauf, wenn du kannst!, Schneesturm über Alaska, Sag nichts!, Stummer Schrei .“

Allmählich dämmerte es Rothe. „Du meinst, es ist die Connolly. Das ist doch der reinste Blödsinn, was sie schreibt. Wenn ich so ermitteln würde wie ihr Kommissar, bekäme ich binnen Minuten den Fall entzogen.“

Nolte lächelte maliziös. Die Tatsache war so offensichtlich und hätte auch in Leuchtbuchstaben nicht deutlicher sein können: Rothe hatte noch nicht einmal einen Fall.

„Wenn du das sagst. Aber wenigstens kennst du ihren Namen, oder?“, stellte Nolte süffisant fest.

„Ja, meine Güte, den Namen Connolly habe ich schon mal gehört.“

Er erinnerte sich, dass der Name irgendwie im Zusammenhang mit einer schlagzeilenkräftigen und millionenschweren Trennung gestanden hatte. Jessi las solche Käseblätter, ihn interessierte so etwas nicht. Jedenfalls war es um einen Schauspieler gegangen. Die Medien waren nicht gerade zimperlich mit ihr umgesprungen. Auf den Fotos hatte ihn die Connolly mit ihren stechenden Augen an eine Krähe erinnert. Das war von der Presse natürlich beabsichtigt gewesen. Für die Medien war sie die Schuldige.

Als Rothe seine Aufmerksamkeit wieder seiner Umgebung zuwandte, erklärte Nolte: „Und du kennst einen Film von ihr: Schneesturm über Alaska.’

„Ich habe einen Film von Connolly gesehen?“, stieß er ungläubig hervor. Daran müsste er sich doch eigentlich erinnern, außer Simone und er hätten wie Teenager herumgeknutscht, dann natürlich nicht. Er starrte sie an.

Es war offensichtlich: Sie erinnerte sich, und er wurde rot.

„Dann ist die Sache ja geklärt“, stellte Klages fest. „Sie werden der Connolly keinen Millimeter von der Seite weichen. Und ich erwarte absolute Diskretion von Ihnen.“

„Ich werde an ihr kleben wie eine Briefmarke“, knurrte Rothe und warf Nolte einen tödlichen Blick zu.

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