Nicole Siller - Finde deine Lust!
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Pornos können anregen und inspirieren. Die Dosis macht das Gift – Pornos stumpfen bei häufigem oder ständigem Konsum auch ab. Wie viel Neues braucht es, was sorgt für den zusätzlichen Kick? Kann eine reale Frau, ein realer Mann noch genügen? Die eigene Phantasie wird faul – lieber konsumieren wir, als selbst auf Phantasiereise zu gehen. So bekommt uns dieser Industriezweig immer mehr in den Griff, wir wollen mehr, wir wollen es härter, brutaler … Von einer lustvollen, sinnlichen Hingabe, vom leidenschaftlichen oder liebevollen Erkunden der eigenen Bedürfnisse im erotischen Spiel, dem mutigen Sich-Zeigen und Ausprobieren sind wir hier meilenweit entfernt.
Immer öfter kommen – auch sehr junge – Menschen zur Sexualberatung. Sie sind verunsichert, weil sie ihre Sexualität real ganz anders leben möchten, aber oft nicht wissen wie. Viele bemerken, dass Sex sehr hohl sein kann, wenn es nur um raschen Konsum geht, wollen aber dennoch gefallen, „gut im Bett“ sein und mitspielen.
Eine zwanzigjährige Klientin durfte ich bei der Erforschung ihrer Bedürfnisse unterstützen – und auch dabei, „mutig“ zu werden, um ihrem Freund zeigen und sagen zu können, was sie wirklich wolle. Die beiden waren schon seit zwei Jahren zusammen und Sexualität hatte stets geheißen: Küssen mit folgendem Geschlechtsverkehr. Er wünschte sich auch für seine Freundin Orgasmen, hatte aber keine anderen Bilder im Kopf. Letztendlich brauchte es nicht viel, um die beiden zu ermutigen, sich gegenseitig neugierig und zärtlich zu „erforschen“. Die junge Frau erblühte und ihr Freund war unendlich dankbar dafür, lernen zu können. Wären doch mehr junge Menschen so mutig!
Gleichwertige Beziehung – guter Sex
Es ist nicht sexy, wenn Männer sich aus dem Haushaltsmanagement oder dem familiären Alltagsleben ausklinken. So manche Statistik belegt: Je gleichberechtigter und selbstverständlicher ein Mann zu Hause Aufgaben übernimmt, umso freudiger ist die Beziehung und umso besser ist der Sex. Das gilt übrigens auch für den Single, der seinen Haushalt selbst gut organisiert und das mit einer neuen Beziehung nicht automatisch bleiben lässt. Warum das so ist? Vielleicht deshalb: Wenn beide berufstätig sind und die Frau immer noch Regeln aufstellen, bitten oder kommandieren muss, bzw. wenn sie die Verantwortung für das Haushaltsmanagement ganz allein tragen soll, ist die Beziehung nicht gleichwertig. Punkt. Und das wirkt sich auch auf der sexuellen Ebene aus. Punkt. Welche Frau findet einen Mann, der sich quasi auf ihren Schultern ausruht oder wie ein Kind auf Anweisungen von ihr wartet, wirklich attraktiv?
An dieser Stelle möchte ich allen Frauen und Männern danken, die dazu beigetragen haben, dass Frauen anerkannt und „gleichwertig“ werden durften und wir heute da stehen, wo wir eben stehen. Wir sind unterwegs: Es gibt immer mehr Frauen, die ihre Rolle mutig, individuell und neu gestalten und immer mehr Männer, die ganz selbstverständlich ihren Part dazu beitragen.
Auch der Mann ist unterwegs
Wir dürfen nicht übersehen: Auch zahlreiche Männer sind heute in ihrer Rolle mehr als verunsichert. In vielen Bereichen müssen neue Verhaltensweisen gelernt werden, weil die alten, über lange Zeit gewachsenen, anerkannten und erwünschten nicht mehr passen. Woher bezieht ein Mann in unseren Tagen seinen Selbstwert, seine Sicherheit? Frauen brauchen Männer oft nicht mehr als Beschützer oder Versorger, welche Rolle kann und will der Mann da spielen? Machos sind nicht mehr gefragt, Softies auch nicht – was wollen wir? Wie viele Männer haben den Mut, selbstbewusst, offen, neugierig und abseits aller Performance, Frauen psychisch, emotional und körperlich nackt zu begegnen? Es braucht schon wirklich Mut und Selbstreflexion, wach und entspannt Mensch zu sein – egal, welchem Geschlecht man angehört.
Danke, Papst Franziskus!
Und weil wir gerade bei Männern sind: In den allermeisten Glaubensgemeinschaften sind sie der bestimmende Part, während das „Frauenbild“ oft mehr als antiquiert ist. Auch in unseren Tagen fördern Religionen die freie Entwicklung der Frau und – vor allem – ihre selbstbestimmte und gesunde Sexualität „eher nicht“. In vielen Kirchen herrscht nach wie vor die Meinung, Sexualität diene ausschließlich der Fortpflanzung – dabei ist sie ein so wichtiger Faktor für ein Wohlbefinden, das alle Aspekte des Menschseins umfasst. Erst im September 2018 gab es so etwas wie eine Art „Sanctus“ der katholischen Kirche, als Papst Franziskus vor einer Gruppe französischer Studenten sagte: „Sex ist eine himmlische Gabe. Die Sexualität, der Sex, ist ein Geschenk Gottes, kein Tabu“. Na, es wurde aber auch Zeit!
„Mann“ will es richtig machen
Ich arbeite manchmal mit Männern, die ihre Frau auch beim Sex mit allen Konsequenzen als gleichwertige Partnerin anerkennen möchten, jeden Handgriff sorgsam überlegen und darauf achten, dass es ihr gut geht. Es sind auch Männer, die beim sexuellen Spiel immer wertschätzend und politisch korrekt sein möchten. Die lieber zu oft fragen oder ihr einfach die Führung überlassen. Es sind Männer, die sich kaum noch trauen, zu tun, leidenschaftlich zuzupacken. Solch ein politisch korrektes Liebesspiel kann schnell kippen und zur „liebevoll gemeinten Dienstleistung an der Frau“ werden. Letztendlich sind solche Männer das Spiegelbild jener Frauen, die eben mitgespielt oder Sex über sich ergehen haben lassen. Lustvoll gemeinsam gestalten geht anders.
Apropos – was ich hier noch gesagt haben will: Halleluja, ich freue mich über jeden Mann, mit dem ich arbeiten darf, der ein ehrliches Interesse daran hat, dass die Frau, mit der er seine Sexualität langfristig teilen möchte, ihr individuelles, lustvolles, sexuelles Wesen entfalten kann.
Klarer Grundsatz – wir wollen miteinander
Ja, es gibt Unterschiede zwischen den Geschlechtern, dem Himmel sei Dank. Es geht aber in keiner Weise darum, gegen Männer zu agieren oder sie zu bewerten – ganz im Gegenteil. Gerade unsere geschlechterspezifischen Stärken machen Reibung, Entwicklung und Anziehung aus. Wie einfach darf umdenken funktionieren? Die immer noch andauernde Berichterstattung in den Medien mit Überschriften wie „Warum es einfach nicht klappen kann mit Männern und Frauen“ wollen wir mittlerweile alle nicht mehr hören oder lesen. Da werden nur künstlich Gräben aufgerissen, die letztendlich nichts anderes tun als weh.
Die Idee einer freudigen, lustvollen und großen Vision
Heute gibt es für Frauen viel mehr Freiheiten und Möglichkeiten, ihr Leben und damit auch ihr Sexualleben selbstbewusster und selbstwirksamer zu gestalten. Das Schöne ist, es gibt auch immer mehr Männer, die wissen, dass es allen besser geht, wenn frau lustvoll und gestärkt durchs Leben geht. Gute Sexualität kann starke Kraft und Energie freisetzen, sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Daseins und wir sollten sie in unsere Lebensgestaltung miteinbeziehen. Die gemeinsame Lust an der Leidenschaft braucht für beide Geschlechter ein Gleichgewicht der psychischen, körperlichen, sozialen und emotionalen Komponenten. Nur dann ist man in der Lage, loszulassen, sich hinzugeben, zu genießen und Raum für das gemeinsame Spiel zu finden: Wenn man sich dabei allerdings krampfhaft bemüht, „es richtig zu machen“, können kaum Überraschungsmomente entstehen.
Es wäre doch wunderbar, wenn sich mehr Frauen und Männer gerade auch in jenen sensiblen und intimen Bereich trauen würden und ihre Bedürfnisse und Sehnsüchte wahrnehmen und zeigen dürften. So kann man für sich selbst und mit anderen Schritt für Schritt das Terrain erkunden und ausweiten. Niemand da draußen ist in der Lage, uns zu sagen, was uns wirklich guttut, wer wir wirklich sind, welche Wege wir am besten wählen. Wenn wir lernen, gut in uns hineinzuspüren und ein sicheres Umfeld haben, in dem wir uns selbst neu erleben können, wird das klarer und wir werden immer mutiger, uns zu zeigen – mit unseren ganz individuellen sexuellen Phantasien, Begehrlichkeiten, Attraktionscodes oder auch unseren sexuellen Erregungs- und Anziehungsmustern. Wie schön wäre es, wenn wir uns authentisch ausprobieren und erfahren dürften.
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