Vincent Voss - Faulfleisch

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Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten nach Wakendorf II.
Wegen der Kinder waren sie aufs Land gezogen. Hatten die Großstadt Hamburg gegen die Gemeinde Wakendorf II eingetauscht. Doch das Landleben ist nicht ganz so beschaulich, wie Liam es sich vorgestellt
hat. Erst trifft er bei einem Spaziergang auf einen nackten, gefesselten Mann, dann vermeint er hinter einer Fensterscheibe eine blutige Hand zu sehen.
Als Liam in der Alsterniederung einen blutigen Fund macht, überschlagen sich die Ereignisse.
Und die Pforten der Hölle öffnen sich …
Regionaler Zombiehorror aus Deutschland.

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Liam nickte. »Ja, in einer Holzkiste meistens.« Liam überlegte. »Na ja, einige auch in Kisten aus Stein«, sagte er. Jack nickte und sah aus, wie jemand, der sich über seinen besten Freund freute, weil der ihn in den Sachen, wenn es darauf ankam im Leben, nicht enttäuschte. Liam spürte das und strich seinem Sohn über den Kopf.

»Ich hab dich lieb, Jacko.«

»Ich dich auch, Liam.« Solche Augenblicke hätte Liam am liebsten für immer konserviert, Jack aber zog es wieder weiter.

»Kann so ein Vampir totgehen, Liam?«

»Du meinst, ob er sterben kann?«, verbesserte Liam unauffällig. Jack nickte.

»Ja, Vampire können sterben.« Insgeheim hoffte Liam, dass Jack seine Fragerei einstellte, aber er glaubte nicht daran.

»Aber ein Vampir lebt doch nicht, oder? Hat Lukas gesagt.«

»Nein, ein Vampir lebt nicht.« Liam hatte in einem Erziehungsbuch gelesen, dass man Kindern nur erzählen sollte, was sie auch wirklich fragten. Zusatzwissen in sensiblen Bereichen würde sie verstören, deshalb hielt er sich zurück.

»Wie kann er sich denn bewegen, wenn er nicht lebt, Liam?« Es fing die Phase an, in der er für seine Antworten länger nachdenken musste. Danach kam meistens die Phase in der er keine Lust mehr hatte und unwirsch reagierte.

»Ein Auto lebt auch nicht, oder Jack? Und wenn es sich die ganze Zeit bewegt, dann muss ich manchmal wohin mit dem Auto. Weißt du noch wohin, Jack?«

»Zum Tanken?«

»Richtig. Gut, Jack. Wenn ein Auto also kein Benzin mehr hat, dann kann man es nicht mehr bewegen, also fahre ich häufig zum Tanken und gebe dem Auto Benzin. Ein Vampir braucht kein Benzin, aber was meintest du nochmal, was er trinken würde?«

»Blut von Menschen.«

»Genau! Das ist so was wie Benzin für Vampire.« Jack überlegte und schob sich einen Löffel Honeyballs in den Mund und Liam hoffte auf einen Waffenstillstand.

»Lukas hat gesagt, wenn ein Vampir … wenn einer vom Vampir gebissen wird, so am Hals, da beißen sie nämlich, da so«, er nahm Liams Hand und führte sie an Liams Hals, »dann wird der auch zum Vampir. Stimmt das?«

»Sag mal, woher weiß Lukas das alles?«, entfuhr es Liam aus Hilflosigkeit. »Phhh«, schindete er Zeit, um zu überlegen.

»Ja«, antwortete Liam dann knapp.

»Dann hat Lukas Recht«, nickte Jack und nahm einen weiteren Löffel zu sich.

»Macht er das, weil er keine Freunde mehr hat, wenn er tot ist, Liam? Andere beißen?«

»Vielleicht.«

»Wenn ein Vampir nicht lebt, wie kann er denn sterben?«

»Tja, das … ist gar nicht so einfach. Also sie sterben nicht von allein, sondern man muss sie töten. Menschen töten Vampire, weil sie Angst vor Vampiren haben. Aber Vampire gibt es nicht, Jacko. Nur in den Filmen, die Lukas wahrscheinlich guckt und zum Fasching.« Jack ignorierte sein pädagogisches Gefasel.

»Wenn ein Vampir einen beißt und der auch Vampir ist, dann hat er aber einen Freund, der auch nicht tot gehen kann. Nur wenn Menschen ihn töten, oder Liam?«

»Vielleicht.«

»Wenn ich ein Vampir bin, beiß ich dich, Liam.« Wieder hatte Liam das Bedürfnis, die aufkommende unglaubliche Liebe zu seinem Sohn festhalten zu müssen. Und dieses war auch der letzte schöne Moment für Liam, den er so bewusst mit seinem Sohn genoss.

Das Böse an sich und der Gerichtsmediziner

Nichts war mehr so, wie es einst war, nachdem ich von Ambrosias Nektar gekostet hatte. Der Rausch der Ekstase verwischte konkrete Erinnerungen in mir, Bilder zogen wie Nebelschleier an mir vorbei und zeigten ein opulentes Mahl der Liebe. Ähnlich wie ein guter Wein, doch überaus besser, musste auch hier die richtige Zeit nach dem Entkorken genossen werden. Nach dem ersten Biss und meiner ersten Unbeherrschtheit durch die Macht des Genusses, liebkoste ich zärtlich. Den Geruch, den Anblick, den Geschmack, die Konsistenz. Und die Wirkung. Alles andere verblasste im Vergleich, alles andere kam diesem Einen nicht nahe. Eingemacht und ausgekocht. Gekühlt. Gebraten. Nichts ging über diese neue Erfahrung und fast fürchte ich mich, den Zustand zu benennen: ROH. Lebendig. Magisch temperiert. Einen Tanz mit Bacchus und Odysseus gleich, trieb ich nach dem Erwachen in nebeligen Gewässern und suchte nach Erinnerungen, die wie Inseln aus dem Nichts auftauchten und wieder verblassten. Und die Sirenen besangen nun mein unstillbares Verlangen nach Ambrosia. Süß und schaurig.

Pan lag neben mir. Apollon war verschwunden. Mein Ambrosianektar lag verstreut in mehreren Zimmern und zahlreiche Spuren besangen jetzt noch meine Besinnungslosigkeit. Es sah nach einem Tanz aus, nach einem Fest und überall war der kostbare, rote Wein verschüttet worden. Nun oxidierte er, aber der gute Geruch, sein Bouquet, lag noch in der Luft.

Und auch den Tag nach dem Erwachen erinnere ich gern. Aufräumen, sauber machen, desinfizieren, entsorgen, Apollon suchen. Alles war neu. Ich war neu. Nicht mehr menschlich, denn meine Kraft, meine Vitalität war unermesslich. Die pure Energie drohte aus mir herauszubrechen. Sie brüllte und wollte verwendet werden. Sie war wie ein wildes Tier und ich gestehe, ich tat etwas, wofür ich mich durchaus schäme: Ich wurde bei einer Prostituierten vorstellig. Noch am gleichen Abend meines Erwachens. Übrigens fehlten mir die Erinnerungen von zwei vollen Tage.

Und es war, nun ja, überzeugend. Noch nie zuvor hatte ich über solch ein Stehvermögen verfügt. Über solch eine Kontrolle währenddessen. Ich war ein wahrer Reiter der Lust, fest im Sattel. Die Empfindungen und die Lust der Frau konnte ich riechen und steuern. Mächtig, mächtig, mächtig.

Ich meldete mich krank. Die Nacht war zu kurz und heftige kurze Traumsequenzen ließen mich nicht zur Ruhe kommen. Am Morgen plagten mich Magenkrämpfe. Der Chefarzt empfahl mir, mich doch mal gründlich durchchecken zu lassen. Ich erinnere mich nicht, ob ich ihm nicht das Gleiche anriet. Den ganzen Tag verbrachte ich mit grippeähnlichen Symptomen im Bett. Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Kopfweh, Mattigkeit. Das einzige was ich zu mir nahm, war Leitungswasser. Mit dem Einbruch der Dämmerung kam Apollon zurück und offenbar war er in der kurzen Zeit gewissermaßen verwildert. Pan unterwarf sich ihm und es waren einige Einheiten körperlicher Züchtigung vonnöten, um Apollon verständlich zu machen, wer am Ende der Nahrungskette stand. Seitdem hielt er sich im Haus versteckt. Egal. Ich bin zu schwach, um mich ihm weiter zu widmen. Die ganze Zeit über friere ich und selbst ein Feuer in dem Bollerofen in der Küche kann mich nicht erwärmen. Ich habe Hunger aber keinen Appetit.

картинка 18

Bin aufgewacht. Habe Untertemperatur. Sämtliche Symptome deuten auf eine Hypothermie. Ich habe aber keine Erklärung für die Ursache. Was habe ich in den zwei Tagen gemacht? Die Magenschmerzen nahmen zu und entwickelten sich zu Krämpfen, habe versucht, eine Scheibe trocken Brot zu essen, ich habe sie aber nicht runter kriegen können. Der Geschmack beim Kauen löste sofort einen Brechreiz in mir aus. Etwas anderes wallte aus dem tiefen Nebel meiner Empfindungen in diesem erbärmlichen Zustand empor: GIER.

So wie geschrieben, fühlt es sich an. Mächtig.

Ich suchte nach den Resten meines bacchischen Festes, aber das Gefundene war verdorben. Einiges hatte ich eingefroren, ich taute es unter warmem Wasser auf und verlor die Beherrschung, als sich der erste Plastikbeutel, warm und weich, wie ein OPFER in meiner Hand anfühlte und der süße Geruch BLUT in meine Nase stieg. Ich riss den Beutel auf und grub meine Zähne in das weiche Fleisch eines ehemaligen Unfallopfers aus der Klinik. Bedauerlicherweise war nur das äußere Fleisch aufgetaut, darunter war es vereist. Ich nagte an OPFER herum und ich beruhigte mich etwas. Es wärmte mich von innen und die Lebensgeister kehrten zurück. Ich nutzte die Zeit des Auftauens damit, meine Vorräte einzuschätzen. Es war zu wenig HUNGER, wahrscheinlich konnte ich mich ein, zwei Tage damit bevorraten. Außerdem, analysierte ich, während ich auf warmem, aufgetautem Fleisch kaute, war es nichts im Vergleich zu lebendigem Fleisch. Es ging mir etwas besser, aber nicht gut. Ich wusste was ich brauchte, und zeitgleich mit dieser Erkenntnis verschwanden die Zweifel, die zuvor mit leiser und undeutlicher Stimme warnten und mahnten. Glücklicherweise, oder war es Fügung, übte ich einen Beruf aus, der mich mit allem für mich Lebensnotwendigen versorgen konnte. Ich musste mir nur Arbeit mit nach Hause nehmen.

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